Ale (Gemeinde)

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Gemeinde Ale
Wappen der Gemeinde Ale Lage der Gemeinde Ale
Wappen Lage in Västra Götalands län
Staat: Schweden
Provinz (län): Västra Götalands län
Historische Provinz (landskap): Västergötland
Hauptort: Nödinge-Nol
SCB-Code: 1440
Einwohner: 29.843 (30. Juni 2017)[1]
Fläche: 332,1 km² (1. Januar 2016)[2]
Bevölkerungsdichte: 89,9 Einwohner/km²
Website: www.ale.se
Liste der Gemeinden in Schweden

Koordinaten: 57° 54′ N, 12° 3′ O Ale ist eine Gemeinde (schwedisch kommun) in der schwedischen Provinz Västra Götalands län und der historischen Provinz Västergötland. Der Hauptort der Gemeinde ist Nödinge-Nol.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ale grenzt im Süden an Göteborg und wird zum Großraum Göteborg gerechnet. Durch die Gemeinde, die am östlichen Ufer des Göta älv liegt, führt die Europastraße 45 und die Eisenbahnhauptlinie GöteborgTrollhättanOslo/Karlstad.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Grund der Lage am Göta älv, der eine wichtige Wasserstrasse ist, und des Zugangs zu Wasser und Energie haben sich früh Industrieunternehmen in der Gemeinde angesiedelt. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden eine Spinnerei in Alafors und eine Glasfabrik in Surte, die der größte Produzent von Glasflaschen in Schweden war, gegründet. Beide sind heute stillgelegt. Im 20. Jahrhundert entstanden AB P.A. Carlmark in Älvängen, Schwedens größte Seilerei, Tudor AB in Nol, ein Batteriehersteller, und EKA Chemicals AB in Bohus. In den letzten Jahren haben sich auch viele kleinere Unternehmen in der Gemeinde Ale angesiedelt.

Größere Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptort ist Nödinge-Nol, weitere Orte sind Alvhem, Älvängen, Alafors, Skepplanda, Surte (mit dem darin aufgegangenen Bohus) und weitere kleine Orte.

Partnergemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gemeinde Ale – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Folkmängd i riket, län och kommuner beim Statistiska centralbyrån
  2. Kommunarealer den 1 januari 2016 beim Statistiska centralbyrån (einschließlich aller Binnengewässer)