Allan Taylor (Snookerspieler)

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Allan Taylor
Allan Taylor
Geburtstag 28. November 1984 (35 Jahre)
Nationalität EnglandEngland England
Spitzname(n) The Albino Assassin
Pretzels
Profi 2013–2019, ab 2020
Preisgeld 99.179 £ (Stand: 22. November 2020)
Höchstes Break 145[1] (WM-Qualifikation 2020)
Century Breaks 22 (Stand: 22. November 2020)
Main-Tour-Erfolge
Weltmeisterschaften
Ranglistenturniersiege
Minor-Turniersiege
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 75 (Oktober–November 2018 )
Aktueller WRL-Platz 103 (Stand: 28. September 2020)

Allan Taylor (* 28. November 1984)[2] ist ein englischer Snookerspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um den Sprung zu den Profis auf die Main Tour zu schaffen, nahm Taylor zwischen 2005 und 2010 an den Turnieren der Pontin’s International Open Series teil. Dreimal gelang ihm bei einem der Einzelturniere der Einzug ins Viertelfinale: Während der Saison 2007/08 unterlag er Jamie Jones, 2008/09 Joe Jogia und 2009/10 Gary Wilson. In der letzten PIOS-Saison erzielte er den 18. Platz der Gesamtrangliste.[3]

In der Saison 2010/11 löste die Q School die PIOS-Serie als Qualifikationturnierserie für Amateure ab: Taylor scheiterte 2011 einmal erst im Finale (gegen David Gilbert) seiner Gruppe. 2012 war ein Halbfinale gegen Michael Wasley sein bestes Ergebnis. Aufgrund seiner guten Ergebnisse während der Q School 2012 durfte er als Amateur an den Australian Goldfields Open 2012 teilnehmen, scheiterte aber in der ersten Qualifikationsrunde mit 0:5 an Thepchaiya Un-Nooh.

Auch in den Turnieren der Spielzeiten 2010/11 bis 2012/13 der Players Tour Championship versuchte sich Taylor bereits mit den Profispielern der Main Tour zu messen. Während des PTC Events 5 (2010/11) und des PTC Events 1 (2012/13) gelangen ihm jeweils mit dem Erreichen des Achtelfinals erste Achtungserfolge im Pro-Am-Bereich. Dabei bezwang er u. a. Profispieler wie Liu Chuang oder Mark Davis. Als einer der besten acht Amateurspieler während der PTC-Saison 2012/13, sicherte sich Taylor ein Zweijahres-Tourticket für die Snooker-Saison 2013/14 und 2014/15.

Seine Profikarriere begann erst einmal mit einer Reihe von Auftaktniederlagen. Erst in der Qualifikation zum Shanghai Masters 2013 gelang ihm gegen Paul Davison sein erster Sieg. Dazu gesellte sich aber nur noch ein einziger PTC-Erfolg und er blieb am unteren Ende der Weltrangliste stecken. Sein erstes besseres Ergebnis hatte er bei den Australian Open 2014, wo er in die dritte Qualifikationsrunde vorstieß. Auch bei den Lisbon Open gelangen ihm zwei Siege, einer davon gegen Luca Brecel. Ein paar weitere einzelne Siege vor allem bei PTC-Turnieren brachten ihn nie höher als Platz 100 in der Weltrangliste, jedoch erreichte er in der PTC Order of Merit Platz 6 und damit im Anschluss an die ersten zwei Jahre erneut die Main-Tour-Qualifikation. Das dritte Jahr begann mit einer weiteren Steigerung bei den Australian Open, nach drei Siegen verpasste er sein erstes Hauptturnier nur um ein Match. Der Rest der Saison verlief aber wieder enttäuschend und es kam nur noch ein weiterer Sieg hinzu. Erst in der Saison 2016/17 stellten sich regelmäßigere Erfolge ein. Er besiegte Spieler wie Sam Baird, Li Hang und bei den China Open Ken Doherty. Trotzdem war die Runde der letzten 32 bei den Gibraltar Open sein bestes Saisonergebnis und Platz 78 seine beste Platzierung. Damit fiel er zum zweiten Mal aus der Main Tour heraus.

Damit musste Taylor erneut in die Q School, um seinen Profistatus zu halten. Gleich beim ersten Turnier erreichte er sein Gruppenfinale. Im Entscheidungsspiel der Ex-Profis gegen Sean O’Sullivan gewann er klar mit 4:0 und war damit bis 2019 weiterhin auf der Main Tour. Die Saison 2017/18 begann er mit zwei Siegen bei der China Championship. Damit bestätigte er sein bestes Turnierergebnis bis dahin bei einem großen Turnier.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Allan Taylor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Profil von Allan Taylor bei CueTracker (Stand: 14. September 2019)
  2. Allan Taylor. In: worldsnooker.com. World Professional Billiards and Snooker Association, abgerufen am 23. Dezember 2019.
  3. PIOS-Rangliste 2009/10 (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) (global-snooker.com)