Gary Wilson

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Gary Wilson
Gary Wilson
Geburtstag 11. August 1985
Nationalität EnglandEngland England
Spitzname(n) The Tyneside Terror[1]
Profi 2004–06, 2013–
Preisgeld 132.210 £[2]
Höchstes Break 147[2]
Century Breaks 52[2]
Main-Tour-Erfolge
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 32 (Juli 2015)[3]
Aktueller WRL-Platz 39 (Stand: 9. Oktober 2016)

Gary Wilson (* 11. August 1985)[4] ist ein englischer Snookerspieler aus Wallsend.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals machte Gary Wilson bei der U19-Europameisterschaft 2003 in Lettland auf sich aufmerksam. Ein Jahr später gewann er den Titel bei der U21-Weltmeisterschaft. Bereits in der Saison 2004/05 gehörte er dann erstmals der Profitour an. Durch Erfolge in der Qualifikation für die China Open und das Irish Masters, wo er in die Runde der letzten 48 vorstieß, konnte er sich ein weiteres Main-Tour-Jahr sichern. Das zweite Jahr verlief aber nicht so erfolgreich und er verlor seinen Profistatus wieder.

In den kommenden Jahren kämpfte Wilson immer wieder um die Rückkehr auf die Tour, scheiterte aber regelmäßig bei den PIOS- bzw. Q-School-Turnieren. 2011 und 2012 scheiterte er jeweils einmal kurz vor dem Erreichen des Qualifikationsspiels. 2012 erreichte er bei der Amateurweltmeisterschaft das Finale, das er aber verlor. Die erneute Qualifikation für die Main Tour gelang ihm schließlich über die Players Tour Championship. In der Saison 2012/13 sammelte er, obwohl er nie über das Achtelfinale hinauskam, durch beständige Leistung genug Punkte für Platz drei in der Amateurwertung.

Die Snooker-Saison 2013/14 begann Gary Wilson mit einem Sieg gegen James Wattana in der Qualifikation für das Wuxi Classic 2013. Durch den geänderten Turniermodus bedeutete das bereits seinen ersten Auftritt in der Hauptrunde eines Weltranglistenturniers in der Runde der letzten 64. Bei den Bulgarian Open, dem ersten PTC-Turnier der Saison besiegte er zwei Top-24-Spieler, bevor er knapp gegen Barry Hawkins verlor. Beim Rotterdam Open gewann er gegen weitere Topspieler und scheiterte erst im Halbfinale am späteren Sieger Mark J. Williams. Beim Zhengzhou Open und beim Dongguan Open erreichte er jeweils das Viertelfinale. Bei den größeren Turnieren verlor er aber meist in Runde 1 oder 2, bei den Indian Open kam er aber bis ins Achtelfinale und bei der UK Championship gehörte er zu den letzten 32. Damit hatte er sich bereits nach einem Jahr bis auf Platz 68 der Rangliste gespielt.

Im zweiten Jahr dauerte es jedoch lange bis zu ersten Erfolgen. Bei der Qualifikation für das German Masters 2014 gelang ihm das 102. Maximum Break der Snookergeschichte. Das Hauptturnier verfehlte er jedoch. Bei den Welsh Open 2015 erreichte er das Viertelfinale und besiegte unter anderem Neil Robertson. Durch einen Sieg gegen den Titelverteidiger Ding Junhui bei den China Open 2015 zog er danach erstmals in seiner Karriere in das Finale eines Ranglistenturniers ein. Dieses verlor er mit 2:10 gegen Mark Selby. In der Weltrangliste stieg er im Juli 2015 unter die Top 32. Die Snooker-Saison 2015/16 verlief jedoch weit weniger erfolgreich und außer bei den Bulgarian Open, wo er die letzten 32 erreichte, war bei allen Ranglistenturnieren spätestens in Runde 2 Schluss, weshalb er wieder zurückfiel.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gary Wilson. In: worldsnooker.com. World Professional Billiards & Snooker Association, 11. Januar 2015, abgerufen am 12. Juli 2015 (englisch).
  2. a b c Profil von Gary Wilson bei CueTracker (Stand: 12. Juli 2015)
  3. World Rankings. After 2015 Australian Goldfields Open. In: worldsnooker.com. World Professional Billiards & Snooker Association, 6. Juli 2015, abgerufen am 12. Juli 2015 (englisch).
  4. Gary Wilson. In: worldsnooker.com. World Professional Billiards and Snooker Association. Abgerufen am 10. Juli 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gary Wilson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien