Andrea Caldarelli

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Andrea Caldarelli (* 14. Februar 1990 in Pescara) ist ein italienischer Automobilrennfahrer. Er trat 2011 in der Formel Nippon an.

Karriere[Bearbeiten]

Nachdem Caldarelli seine Motorsportkarriere 2000 im Kartsport, den er bis 2003 ausübte, begonnen hatte, wechselte er nach einem Jahr Pause in den Formelsport. Mit einem Sieg wurde er Vierter in der Formel Azzurra. 2006 wechselte er in die italienische Formel Renault und belegte den 14. Platz in der Gesamtwertung. Außerdem gewann er ein Rennen der asiatischen Formel Renault Challenge und gab sein Debüt im Formel Renault 2.0 Eurocup. 2007 wechselte Caldarelli zum Prema Powerteam, für das er sowohl an der italienischen Formel Renault als auch im Formel Renault 2.0 Eurocup startete. 2008 startete er im Formel Renault 2.0 Eurocup und in der westeuropäischen Formel Renault. Für SG Formula startend wurde er in beiden Meisterschaften Dritter in der Gesamtwertung. 2009 blieb Caldarelli bei SG Formula und fuhr in der Formel-3-Euroserie. Mit einem dritten Platz als bestes Resultat belegte er den 14. Gesamtrang. Von 2007 bis 2009 war Caldarelli im Toyota Young Driver Programme. Im Dezember 2008 nahm er im Rahmen dieses Programmes an Formel-1-Testfahrten für Toyota teil.[1]

2010 wechselte Caldarelli in die italienische Formel-3-Meisterschaft zu Prema Junior. Er entschied drei Rennen für sich und beendete die Saison auf dem dritten Gesamtrang. Als Belohnung für diese Leistung erhielt er Anfang Dezember die Gelegenheit an Formel-1-Testfahrten für die Scuderia Ferrari teilzunehmen.[2] 2011 ging Caldarelli zunächst für Ocean Racing Technology in der GP2-Asia-Serie an den Start.[3] Er belegte den 21. Platz in der Fahrerwertung. Anschließend wurde er von Tech 1 Racing für die Saison der GP3-Serie verpflichtet.[4] Caldarelli verließ die GP3-Serie und Europa allerdings schon nach dem zweiten Rennwochenende in Richtung Japan, da er von Toyota die Möglichkeit erhielt, in der Formel Nippon zu fahren. Zu diesem Zeitpunkt lag er auf dem zweiten Platz in der Meisterschaft.[5] Am Saisonende belegte er den zehnten Gesamtrang. In der Formel Nippon trat er 2011 für Kondō Racing an.[6] Er blieb ohne Punkte und wurde 16. in der Gesamtwertung.

Persönliches[Bearbeiten]

Caldarelli ist ein Schwager des Automobilrennfahrers Vitantonio Liuzzi.[7]

Karrierestationen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Caldarelli mit Formel-1-Debüt bei Toyota“ (Motorsport-total.com am 18. Dezember 2008)
  2. „Nachwuchs-Chance bei Ferrari: Formel-3-Fahrer testen“ (Motorsport-Total.com am 2. Dezember 2010)
  3. “OCEAN BETS ON OLIVER TURVEY AND ANDREA CALDARELLI FOR GP2 ASIA 2011” (gp2series.com am 1. Februar 2011)
  4. “Andrea Caldarelli joins Tech 1 Racing”. gp3series.com, 9. April 2011, abgerufen am 12. August 2012 (englisch).
  5. “Thomas Hylkema replaces Andrea Caldarelli at Tech 1 Racing”. gp3series.com, 2. Juni 2011, abgerufen am 12. August 2012 (englisch).
  6. «Kondo Racing chiama Caldarelli» (italiaracing.net am 9. Mai 2011)
  7. Haidinger, Sven: „Caterham-Cockpit: Nach Russinow dementiert auch Caldarelli“. 16. September 2014, abgerufen am 16. September 2014.

Weblinks[Bearbeiten]