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Andwil SG

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
SG ist das Kürzel für den Kanton St. Gallen in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Andwilf zu vermeiden.
Andwil
Wappen von Andwil
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton St. Gallen St. Gallen (SG)
Wahlkreis: St. Gallenw
BFS-Nr.: 3441i1f3f4
Postleitzahl: 9204
Koordinaten: 739156 / 255250Koordinaten: 47° 26′ 0″ N, 9° 17′ 0″ O; CH1903: 739156 / 255250
Höhe: 720 m ü. M.
Höhenbereich: 641–827 m ü. M.[1]
Fläche: 6,31 km²[2]
Einwohner: 2144 (31. Dezember 2024)[3]
Einwohnerdichte: 340 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
7,7 %
(31. Dezember 2024)[4]
Gemeindepräsident: vakant -
interimistisch durch
Frau Regula Umbricht
wahrgenommen
Website: www.andwil.ch
Der Säntis von Andwil gesehen
Der Säntis von Andwil gesehen
Lage der Gemeinde
Karte von AndwilBodenseeHorber WeierRüütiweierHoorbacherweierHauptwiler WeierBildweierGübsenseeUnterer BurgweierMannenweierBuebenweierChrüzweierWenigerweierRütiweierSchlossweierKanton Appenzell AusserrhodenKanton Appenzell AusserrhodenKanton Appenzell InnerrhodenKanton Appenzell InnerrhodenHäggenschwilKanton ThurgauKanton ThurgauÖsterreichWahlkreis RorschachWahlkreis RorschachWahlkreis RheintalWahlkreis ToggenburgWahlkreis WilAndwil SGEggersrietGaiserwaldGossau SGHäggenschwilHäggenschwilMuolenSt. GallenWaldkirch SGWittenbach SGWittenbach SG
Karte von Andwil
{w

Andwil SG ist eine politische Gemeinde im Kanton St. Gallen. Sie befindet sich im Wahlkreis St. Gallen. Andwil liegt nördlich von Gossau SG. Zur Gemeinde gehören neben dem gleichnamigen Dorf die Weiler Oberarnegg, Fronackeren und Hinterberg sowie das Andwilermoos.

Historisches Luftbild, aufgenommen von Werner Friedli (1954)

Die urkundlich belegte Geschichte von Andwil beginnt zu Beginn des 13. Jahrhunderts. 1470 wurde Andwil samt Vogtei an das Heilig-Geist-Spital in St. Gallen verkauft. Als Straffolge des Rorschacher Klosterbruches wurde Andwil 1490 eidgenössisch, aber daraufhin dem Abt verkauft; Andwil war jetzt endgültig äbtisch.

Aus den klobigen Steinen der Burgruine Andwil wurden 1732 die Pfarrkirche und das Kreuzfirst-Riegelhaus «Hirschen» gebaut. Im gleichen Jahr wird auch die Schule Andwil erstmals urkundlich erwähnt.

Der 21. Juni 1803 gilt als Geburtstag der politischen Gemeinde Andwil.

Das Wappen von Andwil zeigt einen roten Hirsch auf weissem Grund.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1850 1900 1950 1980 2000 2010 2019 2022
Einwohner 571 795 810 1225 1557 1872 1999 2115
Quelle [5]

Sehenswürdigkeiten

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Commons: Andwil SG – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  2. Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  3. Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
  4. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
  5. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton (-) / Bezirk (>>) / Gemeinde (......), Bevölkerungstyp, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter. Abgerufen am 29. Dezember 2020.