Andwil SG
| SG ist das Kürzel für den Kanton St. Gallen in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Andwil zu vermeiden. |
| Andwil | |
|---|---|
| Staat: | |
| Kanton: | |
| Wahlkreis: | St. Gallen |
| BFS-Nr.: | 3441 |
| Postleitzahl: | 9204 |
| Koordinaten: | 739156 / 255250 |
| Höhe: | 720 m ü. M. |
| Höhenbereich: | 641–827 m ü. M.[1] |
| Fläche: | 6,31 km²[2] |
| Einwohner: | 2144 (31. Dezember 2024)[3] |
| Einwohnerdichte: | 340 Einw. pro km² |
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) |
7,7 % (31. Dezember 2024)[4] |
| Gemeindepräsident: | vakant - interimistisch durch Frau Regula Umbricht wahrgenommen |
| Website: | www.andwil.ch |
Der Säntis von Andwil gesehen
| |
| Lage der Gemeinde | |
Andwil SG ist eine politische Gemeinde im Kanton St. Gallen. Sie befindet sich im Wahlkreis St. Gallen. Andwil liegt nördlich von Gossau SG. Zur Gemeinde gehören neben dem gleichnamigen Dorf die Weiler Oberarnegg, Fronackeren und Hinterberg sowie das Andwilermoos.
Geschichte
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Die urkundlich belegte Geschichte von Andwil beginnt zu Beginn des 13. Jahrhunderts. 1470 wurde Andwil samt Vogtei an das Heilig-Geist-Spital in St. Gallen verkauft. Als Straffolge des Rorschacher Klosterbruches wurde Andwil 1490 eidgenössisch, aber daraufhin dem Abt verkauft; Andwil war jetzt endgültig äbtisch.
Aus den klobigen Steinen der Burgruine Andwil wurden 1732 die Pfarrkirche und das Kreuzfirst-Riegelhaus «Hirschen» gebaut. Im gleichen Jahr wird auch die Schule Andwil erstmals urkundlich erwähnt.
Der 21. Juni 1803 gilt als Geburtstag der politischen Gemeinde Andwil.
Das Wappen von Andwil zeigt einen roten Hirsch auf weissem Grund.
Bevölkerung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 1980 | 2000 | 2010 | 2019 | 2022 |
| Einwohner | 571 | 795 | 810 | 1225 | 1557 | 1872 | 1999 | 2115 |
| Quelle | [5] | |||||||
Sehenswürdigkeiten
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Dorfkirche Andwil
-
Riegelhäuser im Zentrum von Andwil
-
Service Public: Postidylle auf dem Lande
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Website der Gemeinde Andwil
- Cornel Dora: Andwil (SG). In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
- ↑ Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
- ↑ Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton (-) / Bezirk (>>) / Gemeinde (......), Bevölkerungstyp, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter. Abgerufen am 29. Dezember 2020.


