Gaiserwald

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gaiserwald
Wappen von Gaiserwald
Staat: Schweiz
Kanton: Kanton St. Gallen (SG)
Wahlkreis: St. Gallenw
BFS-Nr.: 3442i1f3f4
Postleitzahl: 9030
Koordinaten: 742500 / 25500047.4303669.327563650Koordinaten: 47° 25′ 49″ N, 9° 19′ 39″ O; CH1903: 742500 / 255000
Höhe: 650 m ü. M.
Fläche: 12.64 km²
Einwohner: 8139 (31. Dezember 2014)[1]
Einwohnerdichte: 644 Einw. pro km²
Website: www.gaiserwald.ch
Karte
Bodensee Horber Weier Rüütiweier Hoorbacherweier Hauptwiler Weier Bildweier Gübsensee Unterer Burgweier Mannenweier Buebenweier Chrüzweier Wenigerweier Rütiweier Schlossweier Kanton Appenzell Ausserrhoden Kanton Appenzell Ausserrhoden Kanton Appenzell Innerrhoden Kanton Appenzell Innerrhoden Häggenschwil Kanton Thurgau Kanton Thurgau Österreich Wahlkreis Rorschach Wahlkreis Rorschach Wahlkreis Rheintal Wahlkreis Toggenburg Wahlkreis Wil Andwil SG Eggersriet Gaiserwald Gossau SG Häggenschwil Muolen St. Gallen Waldkirch SG Wittenbach SG Wittenbach SGKarte von Gaiserwald
Über dieses Bild
ww

Gaiserwald ist eine politische Gemeinde im Norden des Schweizer Kantons St. Gallen.

Sie setzt sich aus den Ortschaften Abtwil, Engelburg und St. Josefen zusammen. Das Rathaus steht in Abtwil und jede Ortschaft besitzt ihre eigene Postleitzahl. Die Gemeinde Gaiserwald zählt rund 8000 Einwohner und jede Ortschaft hat eine Kirche.

Geschichte[Bearbeiten]

1200 wurde Abtwil Appowila das erste Mal urkundlich erwähnt, und 1282 wird ein Petrus de Gaiserwalt genannt. «Gaiserwald» war ursprünglich ein Flur- beziehungsweise Waldname und bedeutet «Wald der Familie Gaiser».[2][3]

Da diese Gemeinde nur aus vereinzelten Höfen und Weilern bestand, hatte sie lange keine Kirche. Dies änderte sich 1661, da in St. Josefen die erste Kirche durch den Abt von St. Gallen eingeweiht wurde. Schutzpatron war Sankt Joseph, wodurch das Dorf zu seinem Namen kam. Lange Zeit war St. Josefen Mittelpunkt des bürgerlichen und kirchlichen Lebens der Gemeinde Gaiserwald. 1775 wurde im Ortsteil Engelburg eine neue Kirche gebaut, die den drei Schutzengeln geweiht wurde, worauf auch der Weilername zurückgeht.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gaiserwald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Vgl. Karl Stucki: Orts- und Flurnamen von St. Gallen und Umgebung. In: Die Stadt St. Gallen und ihre Umgebung. Eine Heimatkunde. Hrsg. von der städt. Lehrerschaft. Fehr, St. Gallen 1916, S. 284, wonach zu Gaiser «der aus Gais Stammende».
  3. Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 375, wonach «Wald der Familie Gaiser». Die Zusammenfassung der Familiennamen Gaiser und (noch heute am Ort eingebürgert) Geser als Varianten, wie es das Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen aaO. vornimmt, ist allerdings unsicher; siehe hierzu Rätisches Namenbuch, begründet von Robert von Planta und Andrea Schorta, Band 3: Die Personennamen Graubündens. Mit Ausblicken auf Nachbargebiete, bearb. und hrsg. von Konrad Huber, Bern 1986, S. 169, wonach «Geser» patronymisch zu althochdeutsch Gesa «Gertrud», mithin «Nachkomme der Gertrud».