Wittenbach SG

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SG ist das Kürzel für den Kanton St. Gallen in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Wittenbachf zu vermeiden.
Wittenbach
Wappen von Wittenbach
Staat: Schweiz
Kanton: Kanton St. Gallen (SG)
Wahlkreis: St. Gallenw
BFS-Nr.: 3204i1f3f4
Postleitzahl: 9300 (bis Ende 2007: 9303)
UN/LOCODE: CH WTB
Koordinaten: 745350 / 259107Koordinaten: 47° 28′ 0″ N, 9° 22′ 0″ O; CH1903: 745350 / 259107
Höhe: 603 m ü. M.
Fläche: 12,22 km²
Einwohner: 9779 (31. Dezember 2016)[1]
Einwohnerdichte: 800 Einw. pro km²
Website: www.wittenbach.ch
Karte
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Über dieses Bild
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Wittenbach ist eine politische Gemeinde des Kantons St. Gallen in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie liegt nördlich der Stadt St. Gallen. Der höchste Punkt in Wittenbach befindet sich auf dem Hügel «Peter und Paul» auf 780 m ü. M., der tiefste Punkt der Gemeinde ist die Sohle des Flusses Steinach auf 490 m ü. M. Zur Gemeinde gehört die Exklave Hinterberg in der Gemarkung der Gemeinde Häggenschwil. Die Partnergemeinden von Wittenbach sind Wilburgstetten und Selma. In Wittenbach befindet sich das Schloss Dottenwil.

Nachbargemeinden sind Roggwil TG, Berg SG, Mörschwil, St. Gallen, Waldkirch SG, Gaiserwald und Häggenschwil.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Wittenbach herrscht das gleiche Klima wie in St. Gallen. Die Jahresmitteltemperatur liegt bei rund 8,4 °C. Die Sommer sind angenehm warm mit teilweise vielen Regenfällen wie das ganze Jahr durch, wobei die Winter eher kühl ausfallen.[2]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1831 1860 1900 1910 1950 1970 1990 2000 2010
Einwohnerzahl 1322 1284 1849 2668 2393 5487 7910 8457 9280

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Wittenbach zweigt die Hauptstrasse 451 nach Arbon von der Hauptstrasse 471 St. Gallen–AmriswilScherzingen TG (–Kreuzlingen) ab. Der Autobahnzubringer A1.1 Meggenhus–Arbon West entlastet Wittenbach vom Durchgangsverkehr.

Am 3. Oktober 1910 wurde die Bodensee-Toggenburg-Bahn (BT) mit dem zu einem grossen Teil in der Gemeinde Wittenbach liegenden Bruggwaldtunnel eröffnet. Die Bahnlinie gehört seit 2001 der Südostbahn (SOB) und ist Teil der S-Bahn St. Gallen. Für die Feinverteilung im öffentlichen Verkehr sorgen die Postautolinien St. Gallen–Arbon, Wittenbach–Häggenschwil-Winden und Wittenbach–Bernhardzell.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katholische Pfarrkirche St. Ulrich, erbaut 1675 von Daniel Glattburger nach Plänen von Pater Maurus Heidelberger
  • Kapelle St. Johannes Nepomuk, 1758 errichtet von Joh. Pfister
  • Schloss Egg, östlich der Kirche (ursprünglich ein Meierhof des Klosters St. Gallen, neu erbaut 1624)
  • Schloss Dottenwil (16. Jahrhundert), neben dem Weiler Dottenwil

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Wittenbach gibt es verschiedene Sportvereine, die die Sportarten Handball, Fussball, Volleyball, Unihockey, Baseball, Badminton, Turnen sowie Schwimmen betreiben. Zu den bekanntesten Vereinen gehört der Handballclub Rover Wittenbach, der FC Wittenbach und der STV Wittenbach.

Söhne des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wittenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 29. August 2017, abgerufen am 20. September 2017.
  2. Klima: Wittenbach auf Climat-Date.org, abgerufen am 6. Mai 2014.