Anna Lebedewa

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Anna Lebedewa
Voller Name Anna Petrowna Lebedewa
Verband Kasachstan Kasachstan
Geburtstag 26. Dezember 1981
Geburtsort Schtschutschinsk, Sowjetunion
Karriere
Debüt im Europacup/IBU-Cup 2003
Debüt im Weltcup 2003
Status aktiv
Medaillenspiegel
Kasachische Meisterschaft 1 × Goldmedaille ? × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Kasachische MeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Gold 2009 Almaty Verfolgung
Bronze 2009 Almaty Sprint
Weltcupbilanz
 

Anna Petrowna Lebedewa (kasachisch-kyrillisch Анна Петровна Лебедева; * 26. Dezember 1981 in Schtschutschinsk, Gebiet Aqmola, Kasachische SSR) ist eine kasachische Biathletin.

Lebedewa startete 2003 in Ridnaun erstmals in einem Europacuprennen. Zur Mitte der Saison gab sie nach einigen Rennen im Europacup in Pokljuka ihr Debüt im Biathlon-Weltcup. Im Sprintrennen kam sie auf einen 58. Platz. Saisonhöhepunkt wurden die Biathlon-Weltmeisterschaften 2004 in Oberhof. Hier wurde sie unter anderem 64. im Einzel. Bei den folgenden Weltmeisterschaften in Hochfilzen wurde Lebedewa schon 39. im Einzel. Ihre beste Weltcupsaison lief sie 2005/06: Viermal konnte sie in die Punkteränge laufen. Bestes Ergebnis war ein 21. Platz in der Verfolgung von Osrblie. Am Ende der Saison belegte sie den 58. Platz in der Gesamtwertung. Höhepunkt der Saison waren die Olympischen Winterspiele von Turin. Lebedewa trat auf drei Strecken an. Im Einzel wurde sie 49., im Sprint 52. und in der Verfolgung wurde sie wie weitere 13 Starterinnen aus dem Rennen genommen, nachdem die Siegerin des Rennens, Kati Wilhelm, sie überrundet hatte. Im Januar 2009 gewann sie den Titel in der Verfolgung bei den nationalen Meisterschaften und wurde Dritte im Sprint.[1][2] Auch 2010 nahm sie an den Winterspielen teil: Im Sprint wurde sie 52., verbesserte sich auf Platz 44 in der Verfolgung und hatte mit Platz 38 im 15 km Einzel ihr bestes Ergebnis in einem Individualwettbewerb. Mit der kasachischen Staffel in der Besetzung Chrustaljowa, Lebedewa, Filimonowa, und ihrer Schwester Marina Lebedewa schloss sie auf Rang 14 ab.

Biathlon-Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixedstaffeln
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz  
2. Platz  
3. Platz  
Top 10 3 3
Punkteränge 1 4 4 24 33
Starts 21 49 17   24 111
Stand: 28. Februar 2015

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Высокие горы, высокие скорости и высокие результаты - Чемпионат РК по биатлону. АО НК «Казинформ» – www.inform.kz, 26. Januar 2009, abgerufen am 16. August 2010 (russisch).
  2. Юлия Гусманова: Чемпионат Казахстана как подготовка. gazeta.kz, 28. Januar 2009, abgerufen am 16. August 2010 (russisch).