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Anniina Parkkinen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Anniina Parkkinen
Porträt
Geburtstag 30. Juli 1996
Geburtsort Pieksämäki, Finnland
Größe 1,75 m
Partnerin 2012–2014 diverse
2014–2016 Essi Hasu
2014–2022 Niina Ahtiainen
2016–2017 Riikka Lehtonen
2016–2022 Taru Lahti
2022–2023 Sara Sinisalo
2021–2022, seit 2024 Valma Prihti
Weltrangliste Position 70[1]
Erfolge
2015 – finnische Vizemeisterin[2]
2017 – Siegerin CEV-Masters Alanya
2017 – EM-Fünfte
2017 – finnische Meisterin
2018 – Zweite 3-Sterne Tokio
2018 – Neunte 4-Sterne Moskau
2018 – Neunte 4-Sterne Las Vegas
2018 – finnische Vizemeisterin
2019 – Dritte 4-Sterne Den Haag
2019 – Fünfte 4-Sterne Ostrava
2019 – WM-Teilnehmerin
2020 – finnische Vizemeisterin
2022 – Dritte Challenge Malediven
2023 – finnische Vizemeisterin
2023 – Siegerin Futures Corigliano-Rossano
2024 – finnische Vizemeisterin
2025 – Siegerin Challenge Nuvali
(Stand: 20. Oktober 2025)

Anniina Parkkinen (* 30. Juli 1996 in Pieksämäki) ist eine finnische Beachvolleyballspielerin.

Parkkinen wurde 2012 mit Emmi Huovinen Siebte der U18-Europameisterschaft in Brünn. 2013 kam sie mit Taru Lahti auf den neunten Rang bei der U22-EM in Warna und den fünften Platz beim Turnier der NEVZA-Serie (North European Volleyball Zonal Association) in Göteborg. 2014 spielte sie zunächst das CEV-Satellite-Turnier in Antalya mit Niina Ahtiainen. Mit Essi Hasu gewann sie das NEVZA-Turnier in Kolding. Bei der U23-Weltmeisterschaft in Mysłowice verloren Parkkinen/Lahti das Spiel um Bronze gegen die Kanadierinnen Humana-Paredes/Pischke. Danach wurde Parkkinen mit Hasu beim Satellite-Turnier in Vaduz und beim NEVZA-Turnier in Oslo jeweils Neunte. Die U20-EM beendete sie mit Ahtiainen ebenfalls auf dem neunten Rang. Nach einem 17. Platz beim CEV-Satellite in Stuttgart kamen Parkkinen/Hasu in der NEVZA-Serie in Jyväskylä, Göteborg und Bournemouth jeweils in die Top Ten. Im Dezember spielten sie in Mangaung ihr erstes gemeinsames Open-Turnier der FIVB World Tour und belegten den 17. Platz.

2015 spielten sie in Prag ein weiteres Open-Turnier, schieden aber früh aus. Anschließend wurden sie Fünfte und Zweite bei den NEVZA-Turnieren in Odense und Lohja sowie Neunte und Dreizehnte bei den Satellite-Turnieren in Maladsetschna und Vaduz. Bei der Europameisterschaft 2015 in Klagenfurt gelangten sie als Gruppendritte der Vorrunde in die erste KO-Runde und mussten sich dort den Italienerinnen Giombini/Toti geschlagen geben. Zum Jahresende wurden sie noch Fünfte des NEVZA-Turniers in Göteborg.

Die Saison 2016 begannen Parkkinen/Hasu mit den Antalya Open und einem zweiten Platz in Kolding (NEVZA). Bei der Europameisterschaft 2016 in Biel/Bienne schieden sie als Gruppenletzte der Vorrunde ohne Satzgewinn aus. Danach spielten sie die Satellite-Turniere in Vilnius, Vaduz und Kisakallio, wobei sie sich vom dreizehnten über den neunten auf den siebten Rang steigerten. Beim NEVZA-Turnier in Kuopio wurden sie Fünfte. Das gleiche Ergebnis erzielte Parkkinen beim Jūrmala Masters mit Taru Lahti. Mit Riikka Lehtonen gewann sie das NEVZA-Turnier in Oslo, bevor sie wieder mit Lahti das Finale in Bournemouth und einen weiteren Turniersieg in Göteborg schaffte.

Zum Auftakt der World Tour 2017 kamen Parkkinen/Lahti beim Fünf-Sterne-Turnier in Fort Lauderdale auf den 17. Platz. Bei den Drei-Sterne-Turnieren in Xiamen mit Lehtonen und Den Haag mit Lahti (jeweils drei Sterne) erreichte Parkkinen den neunten und 25. Rang. Beim CEV-Masters in Baden wurde sie mit Lehtonen Fünfte, bevor sie das folgende Masters in Alanya mit Lahti im Finale gegen das deutsche Duo Behrens/Schumacher gewann. Das Satellite-Turnier in Larnaka spielte sie mit Erika Nyström und wurde dabei Fünfte. Parkkinen/Lahti erreichten bei der Europameisterschaft 2017 in Jūrmala Platz fünf und hatten einige Top-Ten-Ergebnisse auf der FIVB World Tour 2018 und 2019. Sie nahmen auch an der Weltmeisterschaft 2019 in Hamburg teil, schieden jedoch nach dem dritten Platz im Pool in der Lucky Loser Runde aus. Bei der EM blieben sie dagegen wie zwei Jahre später gänzlich sieglos. Nach der Viertelfinalteilnahme beim Zwei-Sterne-Event in der tschechischen Hauptstadt spielten die beiden nur noch zweimal zusammen, ein neunter Rang beim Challenge in Espinho und das Überstehen der Gruppenphase beim kontinentalen Titelkampf 2022 waren die Resultate. Zwischenzeitlich war die in Ostfinnland geborene Sportlerin mit verschiedenen Partnerinnen angetreten, das wertvollste Ergebnis war der Einzug ins Achtelfinale beim Challenge in Agadir mit Niina Ahtiainen.

Ab Oktober 2022 bildete Parkkinen mit Sara Sinisalo ein Beachpaar. Mit ihr erkämpfte sie zum ersten Mal einen Podestplatz bei einem gleichwertigen Event. Auf den Malediven belohnten sich die Finninnen mit Bronze. In der Saison danach standen sie im Endspiel der Landesmeisterschaft und gewannen das Futures in Corigliano-Rossano. Nach der verpassten Qualifikation in Goa trennten sie sich wieder und Anniina Parkkinen ging ab 2024 mit Valma Prihti an den Start. Mit ihr hatte sie 2021 schon zweimal an der Vorausscheidung von Vier-Sterne-Veranstaltungen teilgenommen und in der Spielzeit danach einen neunten und einen fünften Platz bei Futures belegt. 2024 lief es bei der internationalen Beachserie nicht wirklich besser. Zu ähnlichen Platzierungen bei gleichwertigen Wettbewerben kam das Ausscheiden bei hochwertigen Turnieren der Pro Tour in der Qualifikation. Nur der finnische Vizemeistertitel konnte als Erfolg verbucht werden. Auch in der folgenden Saison musste das Duo lange auf ein herausragendes Ergebnis warten. Dies gelang im Oktober in Nuvali. Nach erfolgreich absolvierter Quali und dem ersten Platz im Pool bezwangen Parkkinen/Prihti in der Runde der Sechzehn Annique und Menia aus der Schweiz, im Viertelfinale die Litauerinnen Paulikienė und Raupelytė sowie in der Vorschlussrunde Kylie und Maixnerová aus Tschechien. Nachdem sie im Finale auch gegen Ieva Dumbauskaitė und Gerda Grudzinskaitė in drei Sätzen gewonnen hatten, war ihr erster Sieg bei einem Challenge der Weltserie Realität geworden.[3]

Einzelnachweise

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  1. FIVB-Weltrangliste (Stand: 20. Oktober 2025)
  2. Beach volleyn SM-mitalistit. lentopallo.fi, abgerufen am 18. Mai 2024 (finnisch).
  3. Parkkinen / Prihti voittoon beach volleyn maailmankiertueella. lentopallo.fi, 19. Oktober 2025, abgerufen am 20. Oktober 2025 (finnisch).