Annika Schleu

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Annika Schleu
Medaillenspiegel
Schleu.jpg

Moderner Fünfkampf

DeutschlandDeutschland Deutschland
Weltmeisterschaft
Gold 2017 Kairo Staffel
Bronze 2017 Kairo Team
Gold 2016 Moskau Staffel
Bronze 2016 Moskau Team
Silber 2015 Berlin Team
Gold 2012 Rom Staffel
Gold 2011 Moskau Team
Bronze 2010 Chengdu Team
Europameisterschaft
Gold 2017 Minsk Staffel
Gold 2015 Bath Staffel
Silber 2015 Bath Team
Gold 2014 Székesfehérvár Team
Silber 2014 Székesfehérvár Staffel
Bronze 2013 Drzonkow Team
Bronze 2013 Drzonkow Staffel
Silber 2011 Medway Staffel
Silber 2011 Medway Team

Annika Schleu (* 3. April 1990 in Berlin) ist eine Moderne Fünfkämpferin aus Deutschland. Ihre größten Erfolge sind der 4. Platz bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio und der Gewinn der Weltmeisterschaft 2011 im Team sowie 2012, 2016 und 2017 in der Staffel.

Sportliche Vita[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schleu begann ihre Fünfkampfkarriere bereits im Alter von 10 Jahren und startet heute für den TSV Spandau. Im Jahr 2005 nahm sie mit 15 Jahren erstmals an internationalen Meisterschaften teil und war dort mit Platz 7 bei der Jugend-B Europameisterschaft und Platz 15 bei der Jugend-A Weltmeisterschaft bereits erfolgreich. Den größten Erfolg ihrer Jugendlaufbahn feierte Schleu 2008 bei der Junioren-EM in Polen als sie im Einzelfinale die Silbermedaille gewinnen konnte. Ein Jahr später folgte die Bronzemedaille in der Staffel bei der EM in Bulgarien.

In der Saison 2010 feiert Schleu ihr Debüt im Erwachsenenbereich und konnte sich bei ihren ersten beiden Weltcups in Medway und Berlin auf Anhieb jeweils für das Finale der besten 36 und somit auch für das deutsche WM-Team qualifizieren. Dabei wurde sie in Chengdu 13. im Einzel und gewann in der Teamwertung zusammen mit Lena Schöneborn und Eva Trautmann die Bronzemedaille. Ihren internationalen Durchbruch schaffte Annika Schleu in der Saison 2011 als sie wiederum in Chengdu mit Platz drei zum ersten Mal den Sprung auf das Podest in einem Weltcup schaffte. Bei der Weltmeisterschaft in Moskau hatte sie mit ihrem 9. Platz erheblichen Anteil an der Goldmedaille der deutschen Mannschaft, erneut gemeinsam mit Schöneborn und Trautmann. In gleicher Besetzung gewannen Schleu und ihre Teamkolleginnen außerdem die Silbermedaille bei der Europameisterschaft in Medway.

Im Olympiajahr 2012 nahm Schleu erstmals an allen Weltcups der Saison teil und erreichte als beste Platzierung den sechsten Rang bei der vierten Station in Rostov. Bei der Weltmeisterschaft in Rom setzte sie sich in der Staffel gemeinsam mit Schöneborn und Janine Kohlmann vor der Volksrepublik China und Großbritannien durch. Anschließend sammelte Schleu mit dem 13. Platz wichtige Punkte für die Olympiaqualifikation. Diese machte sie perfekt als sie zum wiederholten Male sehr erfolgreich in Chengdu war und beim Weltcupfinale Platz 4 belegte. Über ihre Weltranglistenposition qualifizierte sich Schleu damit neben Titelverteidigerin Lena Schöneborn als zweite Deutsche für die Spiele. Im Juli 2012 wurde Schleu auf Platz neun der Weltrangliste und somit erstmals unter den Top Ten geführt.

Die Olympischen Spiele verliefen für Schleu enttäuschend, sie belegt nur den 26. Platz. Im Oktober 2012 wurde Schleu in Berlin erstmals deutsche Meisterin.

In der laufenden Olympiade hat sich Annika Schleu weiter im deutschen Nationalkader etabliert, gehörte regelmäßig zum Weltcupteam und konnte sich für alle Großereignisse qualifizieren. 2014 gewann Schleu die Goldmedaille bei der Europameisterschaft im Team, erneut gemeinsam mit Lena Schöneborn und Janine Kohlmann. Mit dem zweiten Platz beim Kremlim Cup in Russland feierte sie im gleichen Jahr auch einen großen Erfolg in einem Einzelwettbewerb.

2015 wurde Schleu für das deutsche Team bei der WM in Berlin vom 29. Juni bis 5. Juli nominiert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]