Art Karlsruhe

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Eine Messehalle während der Art Karlsruhe 2012
Signet der Messe am Eingang

Die Art Karlsruhe (Eigenschreibweise art KARLSRUHE) ist eine internationale Kunstmesse für Klassische Moderne und Gegenwartskunst in Karlsruhe. Sie wird von der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH seit 2004 jährlich Anfang März auf dem Gelände der Messe Karlsruhe durchgeführt.

Die Messe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Initiator der Kunstmesse war im Jahr 2004 der damalige Messegeschäftsführer Claus Hähnel. Seit Anbeginn fungiert der Galerist Ewald Karl Schrade als Kurator. In vier säulenfreien Messehallen bieten auf 35.000 m² Ausstellungsfläche Galerien Werke zeitgenössischer und moderner Künstler aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Editionen, Fotografie, Objekte und Installationen zum Verkauf an. Der Grundriss umfasst Skulpturenplätze, One-Artist-Shows (einem einzelnen Künstler werden 25 m² Ausstellungsfläche eingeräumt) und Ruhezonen.

ARTIMA art meeting[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Begleitprogramm wird seit 2006 an zwei Messetagen ein Informationsforum veranstaltet. 2008 wurde dessen Förderung durch eine Kunstversicherung übernommen und wird seither unter dem Namen ARTIMA art meeting fortgeführt. Interessierten werden Podiumsgespräche über Fragen des zeitgenössischen Kunstbetriebs geboten. Themen waren bisher unter anderem das Verhältnis von Kunst und Markt, die Situation der Kunstkritik und die Bedingungen der Kunstproduktion. Teilnehmer der Gespräche sind einerseits Vertreter des internationalen Kunstmarktes: Künstler, Sammler, Galeristen, Museumsdirektoren, Kunstjournalisten usw., andrerseits Moderatoren, wie Dorothee Baer-Bogenschütz, Karlheinz Schmid oder Hans Joachim Müller.

Sonderschauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jedes Jahr werden auch Sonderausstellungen auf der Messe präsentiert.

Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

art KARLSRUHE-Preis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2008 wird auf der Art Karlsruhe der gleichnamige, mit 15.000 Euro dotierte Preis vom Land Baden-Württemberg und von der Stadt Karlsruhe an die beste One-Artist-Show verliehen. Das Geld dient zum Ankauf von Arbeiten des Künstlers durch das Land und die Stadt Karlsruhe für die art-Karlsruhe-Collection in der Städtischen Galerie Karlsruhe. Die bisherigen Preisträger waren:

  • 2008: Reto Boller und die Galerie Mueller-Roth, Stuttgart
  • 2009: Thomas Müller und die Galerie Sturm, Stuttgart
  • 2010: Julius Grünewald und die Galerie Karlheinz Meyer, Karlsruhe
  • 2011: Jens Hanke und die Galerie Hunchentoot, Berlin
  • 2012: Tatjana Doll und die Galerie Klaus Gerrit Friese, Stuttgart
  • 2013: Claude Wall und die Galerie Angelo Falzone, Mannheim[2]
  • 2014: Jessica Buhlmann und die Galerie Anja Rumig, Stuttgart
  • 2015: Alfonso Hüppi und die Galerie Reinhold Maas, Reutlingen
  • 2016: Werner Schmidt und die Galerie Werner Wohlhüter, Leibertingen
  • 2017: Neringa Vasiliauskaite und die Galerie SMUDAJESCHECK, München

Hans Platschek-Preis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ebenfalls seit 2008 wird der Hans Platschek-Preis für Kunst und Schrift von der Hans Platschek Stiftung auf der art Karlsruhe verliehen.[3] Die Wahl ist jedes Jahr einem Einzeljuror überlassen. Die bisherigen Preisträger waren:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Art Karlsruhe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Berichte zur Art Karlsruhe 2012:

Berichte zur Art Karlsruhe 2013:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. art Karlsruhe eröffnet den Kunstfrühling. Süddeutsche.de, 13. März 2014; abgerufen am 13. März 2014.
  2. Homepage Art Karlsruhe, Pressemeldung vom 8. März 2013: art KARLSRUHE-Preis 2013 geht an die One-Artist-Show der Mannheimer Galerie Angelo Falzone zum Künstler Claude Wall, abgerufen am 9. März 2013
  3. Hans Platschek Preis