Azua

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Azua
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Basisdaten
Staat Dominikanische Republik
Hauptstadt Azua de Compostela
Fläche 2682,5 km²
Einwohner 214.311 (2010)
Dichte 80 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 DO-02

Koordinaten: 18° 28′ N, 70° 44′ W

Azua ist eine Provinz im Südwesten der Dominikanischen Republik.

Im Jahr 2010 lebten insgesamt 214.311 Personen in der Provinz, davon 112.885 Männer und 101.426 Frauen. Dies sind rund 80 Bewohner pro Quadratkilometer in der Provinz welche eine Fläche von 2682,5 km² aufweist[1].

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Provinz Azua befindet sich in einer Küstenebene die an die Bucht von Ocoa grenzt, umgeben von den Gebirgsketten Cordillera Central und der Sierra de Martín García. Die höchsten Punkte der Provinz sind der Tina mit 2186 Metern und der Berg Busú mit 1340 Metern.

Die angrenzenden Provinzen sind Barahona, Baoruco, San Juan, La Vega, San José de Ocoa und Peravia.

Die Provinz setzt sich aus 10 Municipios zusammen:

Name Einwohner Stadt Land
Azua de Compostela 91.345 81.332 10.013
Estebania 5640 4856 784
Guayabal 5263 3578 1685
Las Charcas 11.243 7644 3599
Las Yayas de Viajama 17.620 10.245 7375
Padre Las Casas 20.041 11.440 8601
Peralta 15.257 10.584 4673
Pueblo Viejo (Azua) 11.235 5843 5392
Sabana Yegua 19.020 18.189 831
Tabara Arriba 17.647 11.692 5955
Provinz Azua 214.311 165.403 48.908

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1504 wurde die Provinz erstmals mit der Gründung von Compostela de Azua, später Azua de Compostela, besiedelt. Der Gründer der Siedlung, Diego Velázquez de Cuéllar, war der spätere Eroberer Kubas. Azua gehört zu den ältesten europäischen Besiedlungen der Neuen Welt.

Nach einem Erdbeben am 16. Oktober 1751 und einer nahezu vollständigen Zerstörung wurde die Stadt Azua acht Kilometer nördlich neu gegründet.

Die Provinz selbst wurde 1844 als eine der ersten fünf Provinzen nach der Unabhängigkeit der Dominikanischen Republik gegründet. Damals zählten noch die Regionen um San Juan de la Maguana, Las Matas de Farfán, Neyba, Las Caobas, Hincha, Bánica, San Miguel de la Atalaya und San Rafael dazu.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Haupterwerbszweig ist die Landwirtschaft. Die wichtigsten Produkte sind Weiße Bohnen (habichuelas), Kochbananen (Plátanos), Kaffee und Obstbäume, welche zum Teil exportiert werden. In den Küstenregionen wird gefischt, was allerdings einen geringen Anteil an der Wirtschaft ausmacht. Industriell werden besonders Tomaten in dieser Region verarbeitet.

Im Hafen von Puerto Viejo wird der Großteil des Erdöls für den nationalen Bedarf entladen und in der Nahen Raffinerie weiterverarbeitet.

Die Provinz ist touristisch noch unerschlossen, bis auf wenige Ausnahmen in Monterrío, Playa Chiquita und Palmar de Ocoa.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://censo2010.one.gob.do/volumenes_censo_2010/vol1.pdf