Bünyan

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Bünyan
Wappen fehlt
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Bünyan (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Kayseri
Koordinaten: 38° 51′ N, 35° 52′ OKoordinaten: 38° 50′ 54″ N, 35° 51′ 31″ O
Höhe: 1328 m
Fläche: 1.366 km²
Einwohner: 29.120[1] (2013)
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+90) 352
Postleitzahl: 38600
Kfz-Kennzeichen: 38
Struktur und Verwaltung (Stand: 2014)
Bürgermeister: Şinasi Gülcüoğlu (AKP)
Webpräsenz:
Landkreis Bünyan
Einwohner: 29.120[1] (2013)
Fläche: 1.366 km²
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner je km²
Kaymakam: Engin Aksakal
Webpräsenz (Kaymakam):
Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/Landkreis

Bünyan ist eine Stadt und ein Landkreis der türkischen Provinz Kayseri. Seit einer Gebietsreform 2014 ist die Gemeinde (Belediye) flächenmäßig deckungsgleich mit dem Landkreis (İlçe). Alle früheren Dörfer (köy) sind jetzt Ortsteile (Mahalle) der Gemeinde. Die Stadt liegt etwa 35 Kilometer nordöstlich der Provinzhauptstadt Kayseri.

Der Landkreis liegt im Zentrum der Provinz. Er grenzt im Norden an Özvatan und Sarıoğlan, im Nordosten an Akkışla, im Osten an Pınarbaşı, im Süden an Tomarza, im Südwesten an Talas und im Westen an Melitgazi. Im Süden durchquert die Fernstraße D-300 den Landkreis, die von Kayseri nach Osten über Malatya und Elazığ bis Van führt. Die weiter nördlich liegende Kreisstadt ist damit über eine Landstraße verbunden, ebenso nach Nordwesten mit der D-260 von Kayseri nach Sivas. Im Süden des Kreises liegt der 1900 Meter hohe Korumaz Dağı. Durch die Stadt fließt nach Westen der Bünyan Çayı.

Im Norden des Landkreises liegt beim Ort Sultanhanı an der ehemaligen Karawanenstraße von Kayseri nach Sivas eine sehenswerte Karawanserei gleichen Namens, nicht zu verwechseln mit der Karawanserei Sultanhanı zwischen Konya und Aksaray. Eine zu einem Quellheiligtum gehörende hethitische Inschrift beim Dorf Topsöğüt (früher Taçın) im Osten des Kreises, die Helmuth Bossert 1954 beschrieb, ist heute durch Straßenarbeiten zerstört.[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ömer Özsoy (* 1963), Professor für islamische Religionswissenschaften in Frankfurt am Main

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive), abgerufen 11. Juni 2014
  2. Eberhard P. Rossner: Felsdenkmäler in der Türkei. Band 1: Die hethitischen Felsreliefs in der Türkei. Ein archäologischer Führer. 2., erweiterte Auflage. Rossner, München 1988, ISBN 3-924390-02-9, S. 235