Bahnhof Berlin-Plänterwald

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Berlin-Plänterwald
Empfangsgebäude, 2018
Empfangsgebäude, 2018
Daten
Betriebsstellenart Haltepunkt
Bahnsteiggleise 2
Abkürzung BPWA
IBNR 8089030
Kategorie 4 [1]
Eröffnung 3. Juni 1956
Profil auf Bahnhof.de Plänterwald
Lage
Stadt/Gemeinde Berlin
Ort/Ortsteil Plänterwald
Land Berlin
Staat Deutschland
Koordinaten 52° 28′ 42″ N, 13° 28′ 24″ OKoordinaten: 52° 28′ 42″ N, 13° 28′ 24″ O
Höhe (SO) 40 m
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Berlin
i16i18

Der Bahnhof Plänterwald ist ein S-Bahn-Haltepunkt an der Görlitzer Bahn in Berlin. Er wird von den S-Bahnlinien S8, S85 und S9 bedient.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Haltepunkt befindet sich in Berlin-Plänterwald im Bezirk Treptow-Köpenick. Das Berliner Stadtzentrum liegt rund sieben Kilometer Luftlinie weiter nordwestlich. Die Station grenzt an die Erich-Lodemann-Straße und die Köpenicker Landstraße. Der Bahnhof Treptower Park befindet sich rund 2,1 Kilometer weiter nördlich, der Bahnhof Baumschulenweg rund 1,7 Kilometer weiter südlich. Der Bahnhof liegt im Tarifbereich Berlin B des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnsteig in Blickrichtung Innenstadt mit einfahrendem S-Bahn-Zug auf der S9 nach Berlin-Schönefeld Flughafen, Mai 2018

Bereits 1937 war eine Station zwischen den Bahnhöfen Treptower Park und Baumschulenweg geplant, die den Namen Dammweg tragen sollte. Der Plan wurde aber nicht verwirklicht. Am 3. Juni 1956 eröffnete dann der Haltepunkt unter dem Namen Plänterwald. Ein Jahr später wurde das Empfangsgebäude in Betrieb genommen, das bis heute nur einen Ausgang in Richtung Nordosten hat. Der Bau eines zweiten Eingangs auf der Südwestseite wurde beim Bahnhofsbau verworfen. Einerseits geschah dies deswegen, weil dort nur Kleingärten lagen, andererseits wegen der Nähe zur Grenze zu West-Berlin.[5] Heute wird in Erwägung gezogen, den Bahnhof mit einem zweiten Eingang zu versehen. Ein Zeitpunkt für die Umsetzung dieses Projektes ist noch nicht bekannt.

Als im Jahr 1999 zwischen den Stationen Treptower Park und Baumschulenweg Bahngleise erneuert wurden, war der S-Bahnhof Plänterwald vom 31. Mai bis zum 20. Dezember geschlossen. In dieser Zeit wurden eine Fahrtreppe und ein Aufzug eingebaut.

Anbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der S-Bahnhof wird von den Linien S8, S85 und S9 der Berliner S-Bahn bedient. Es bestehen Umsteigemöglichkeiten zur Buslinie 377 und zur Nachtlinie N79 der Berliner Verkehrsbetriebe.

Linie Verlauf Takt in der HVZ
Berlin S8.svg Birkenwerder – Hohen Neuendorf – Bergfelde – Schönfließ – Mühlenbeck-Mönchmühle – Blankenburg – Pankow-Heinersdorf – Pankow – Bornholmer Straße – Schönhauser Allee – Prenzlauer Allee – Greifswalder Straße – Landsberger Allee – Storkower Straße – Frankfurter Allee – Ostkreuz – Treptower Park – Plänterwald – Baumschulenweg – Schöneweide – Betriebsbahnhof Schöneweide – Adlershof – Grünau (– Eichwalde – Zeuthen) 20 min
Berlin S85.svg PankowBornholmer Straße – Schönhauser Allee – Prenzlauer Allee – Greifswalder Straße – Landsberger Allee – Storkower Straße – Frankfurter Allee – Ostkreuz – Treptower Park – Plänterwald – Baumschulenweg – Schöneweide (– Betriebsbahnhof Schöneweide – Adlershof – Grünau) 20 min
Berlin S9.svg Spandau – Stresow – Pichelsberg – Olympiastadion – Heerstraße – Messe Süd – Westkreuz – Charlottenburg – Savignyplatz – Zoologischer Garten – Tiergarten – Bellevue – Hauptbahnhof – Friedrichstraße – Hackescher Markt – Alexanderplatz – Jannowitzbrücke – Ostbahnhof – Warschauer Straße – Treptower Park – Plänterwald – Baumschulenweg – Schöneweide – Betriebsbahnhof Schöneweide – Adlershof – Altglienicke – Grünbergallee – Flughafen Berlin-Schönefeld 20 min

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jürgen Meyer-Kronthaler, Wolfgang Kramer (Hrsg.): Berlins S-Bahnhöfe – Ein dreiviertel Jahrhundert. Be.bra, 1998, ISBN 3-930863-25-1, S. 224.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bahnhof Berlin-Plänterwald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Profil des Bahnhofes auf firmendb.de
  2. Jürgen Meyer-Kronthaler, Wolfgang Kramer: Berlins S-Bahnhöfe / Ein dreiviertel Jahrhundert. be.bra verlag, Berlin 1998. ISBN 3-930863-25-1, S. 224.