Behgjet Pacolli

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Behgjet Pacolli (2015)

Behgjet Pacolli (* 30. August 1951 in Marec bei Lipljan, SFR Jugoslawien, heute Kosovo[1]) ist ein Unternehmer und Politiker aus dem Kosovo.

Er ist Gründer und war langjähriger Vorsitzender der Partei Allianz Neues Kosovo, von 2011 bis 2014 war er als Koalitionspartner Erster Stellvertretender Premierminister im Kabinett von Hashim Thaçi.[2] Pacolli hat zudem die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo aus dem Jahre 2008 mit unterzeichnet und setzt sich international für die Anerkennung dieses Staates ein.

2011 war Pacolli für kurze Zeit Präsident. Das Verfassungsgericht der Republik Kosovo erklärte seine Wahl zum Präsidenten jedoch nach rund einem Monat Amtszeit aufgrund mangelnder Konformität mit der Verfassung für nichtig.[3] Er respektierte diese Entscheidung und gab sofort sein Amt auf.

Pacolli ist Gründer, Vorsitzender und Geschäftsführer der Mabetex-Gruppe, einem in der Schweiz beheimateten Hoch- und Tiefbauunternehmen. Er gilt als der weltweit reichste Albaner,[4] und investiert in humanitäre Projekte.

Jugend und frühe Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Behgjet Pacolli ist der Sohn von Isa und Nazmije Pacolli. Als zweitältestes von zehn Kindern wuchs Behgjet wie viele Kosovaren in der damaligen Zeit in ärmlichen Verhältnissen auf dem Lande auf. Durch seine guten Schulleistungen in der Grundschule erhielt er ein Stipendium für den Besuch der Oberschule in Prishtina. Ebenso wie Tausende weiterer albanischstämmiger Kosovaren begab sich Pacolli nach Westeuropa, um dort Arbeit zu finden. 1970 emigrierte er als 17-Jähriger allein nach Hamburg und erlangte dort einen Hochschulabschluss in Wirtschaftswissenschaften mit Spezialisierung auf Marketing und Management.[4]

1974 kehrte er in den Kosovo zurück, um seinen Militärdienst in der Jugoslawischen Volksarmee abzuschließen. Danach stellte sich Pacolli bei Firmen in Österreich und Deutschland vor und wurde schließlich von einem österreichischen Unternehmen eingestellt, in dem er als Handelsvertreter die Länder Jugoslawien, Bulgarien, Polen und Russland betreute. 1976, zwei Jahre später, zog er in die Schweiz und begann eine Tätigkeit als Topmanager beim Schweizer Ingenieurbüro Interplastica, das er in Moskau kennengelernt hatte und welches mit den Ländern des Warschauer Paktes kooperierte.[4]

1990 gründete er zusammen mit dem früheren Anteilseigner Hilmi Kllapija die Firma Mabetex Project Management, ein Bauunternehmen mit Sitz in Lugano in der Schweiz, das sich zur großen Mabetex-Unternehmensgruppe entwickelt hat und unter anderem in den Branchen Versicherung, Medien und Bauwesen tätig ist.

Internationale Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pacollis Unternehmensgruppe hat sich mit der umfassenden Renovierung des Kreml einen Namen gemacht, bei der Blattgold und andere extravagante Materialien im Überfluss verarbeitet wurden.[5]

Russland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1992 arbeitete Pacolli im Zuge mehrerer Bauprojekte in Jakutien in Russland eng mit dem jakutischen Bürgermeister Pawel Borodin zusammen. Nach der Ernennung von Pawel Borodin zum Leiter der präsidialen Liegenschaften Russlands konnte Mabetex mehrere Großaufträge für Umbau, Renovierung und Restaurierung des ehemaligen Parlaments der Russischen Föderation, der Russischen Staatsoper, der Staatsduma und des Moskauer Kreml erlangen. Mabetex errichtete zudem das Swiss Diamond Hotel - das erste in der neuen Ära Russlands errichtete Luxushotel. 1998 leitete Generalstaatsanwalt Juri Skuratow eine Untersuchung gegen Mabetex ein wegen Bestechung, die jedoch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt eingestellt wurde; zudem beschuldigte er Pacolli persönlich der Bestechung der Familienmitglieder von Boris Jelzin. Pacolli verklagte 2000 Skuratow vor einem russischen Gericht wegen übler Nachrede. Der Fall wurde zu Pacollis Gunsten entschieden und Skuratow zu einer Schadenersatzzahlung von einer Million Rubel verurteilt.[6][7][8][9][10]

Die Mabetex-Gruppe hat auch den neuen Präsidentenkomplex in Astana, der neuen Hauptstadt von Kasachstan errichtet, der mehr als eine Million Quadratmeter misst.[11]

Kasachstan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mabetex war Generalunternehmer und Entwickler des Zentralen Konzerthauses Kasachstans. [12]

Derzeit ist Mabetex in Kasachstan tätig, wo es eine bedeutende Rolle bei der Errichtung der neuen Hauptstadt Astana gespielt hat; zu den Bauprojekten zählte auch der Präsidentenpalast. Symbolisch steht für die großartigen Leistungen von Mabetex in Kasachstan der Umbau der Residenz des Präsidenten. Für Würdenträger ist der Aufenthalt in der nunmehr luxuriösen Präsidentenresidenz mit all ihrer Pracht eine ebenso große Freude wie für Präsident Nursultan Nasarbajew, der dort sein Präsidentenamt ausübt. Am Ostufer des Flusses Ischim gelegen, vereint ihre Architektur klassische, moderne und ethnische Einflüsse. Die Präsidentenresidenz gehört zu einem Komplex moderner Verwaltungsgebäude im neuen Stadtzentrum und dient als Sinnbild für das neue Gesicht Kasachstans.[13] Die Mabetex-Gruppe ist in umfassendem Maße im Bauwesen des Landes tätig und hat nahezu 40 % der Gebäude in den neuen Stadtvierteln von Astana errichtet.[14] Eines der jüngsten Projekte ist das Klassische Theaterhaus für Oper und Ballett: Das Opernhaus ist das größte in Zentralasien und wurde am 21. Juni 2013 eröffnet.[15]

Innenansicht des Theaters La Fenice nach der Rekonstruktion (2007)

Italien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Italien trug die Mabetex-Gruppe die Verantwortung für die Vorarbeiten und das Projekt zur Renovierung des Theaters La Fenice in Venedig, nachdem dieses durch einen Brand zerstört worden war.[16]

Usbekistan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans, errichtete die Mabetex-Gruppe das preisgekrönte Projekt für das Stadthaus. Bauingenieur bei diesem Projekt war der frühere Anteilseigner und Partner von Pacolli, Hilmi Kllapija.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abgeordneter der AKR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 17. März 2006 gründete Pacolli die politische Partei Allianz Neues Kosovo (AKR), die sich 2007 an den Parlamentswahlen beteiligte und drittstärkste Kraft des Landes wurde. Pacolli wurde Abgeordneter ins kosovarische Parlament und Mitglied des Ausschusses für Haushalt und Finanzen. Dank seines Aufstiegs in der Politik galt er nunmehr als bedeutende Persönlichkeit für den Kosovo ebenso wie für dessen Entwicklung.

Siegel des Präsidenten der Republik Kosovo

Präsident der Republik Kosovo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 22. Februar 2011 wurde Behgjet Pacolli vom Parlament zum Staatspräsidenten gewählt.[17][18][19][20] Dem vorausgegangen war eine Vereinbarung über eine Koalition zwischen AKR und PDK unter Hashim Thaçi.[21] Als das Verfassungsgericht die Auffassung vertrat, dass „die Entscheidung Nr. 04-V-04 des Parlaments der Republik Kosovo hinsichtlich der Wahl des Präsidenten der Republik Kosovo vom 22. Februar 2011 nicht verfassungskonform ist und daher gemäß Art. 116.3 der Verfassung mit dem Datum der Veröffentlichung außer Kraft tritt, da sie nicht den Anforderungen des Art. 86 der Verfassung der Republik Kosovo und den dort festgeschriebenen demokratischen Prinzipien entspricht“, reichte Pacolli am 30. März 2011 seinen Rücktritt ein.[22] Er kündigte an, dass er bei unmittelbar anschließenden Wahlen erneut kandidieren würde, stimmte später aber der Wahl von Atifete Jahjaga zu, welche dann im April 2011 Präsidentin wurde.

Stellvertretender Premierminister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Folge wurde Behgjet Pacolli 2011 ins Regierungskabinett zum Ersten Stellvertreter von Hashim Thaçi einberufen. Pacolli wurde das Ressort für Anerkennung und Auslandsinvestitionen zugeteilt. Als Minister richtete er seinen Fokus vor allem auf afrikanische Staaten ebenso wie auf einflussreiche Staaten und ferner auf die Änderung der Institutionen und Regulierungen für Auslandsinvestitionen, um ein attraktives Geschäftsumfeld zu errichten. In den ersten Monaten seiner Amtszeit hat er bereits zwei Innovationen umgesetzt, all dies auf der Grundlage einer von ihm stammenden detaillierten Arbeitsplattform. Im Dezember 2014 endete mit dem Antreten einer neugewählten Regierung Pacollis Amtszeit.

Internationales[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2004 setzt sich Behgjet Pacolli für den Kosovo und dessen vollständige Unabhängigkeit und Anerkennung ein, indem er zahlreiche Institutionen und Interessengruppen unterstützt und dieser Forderung gegenüber ausländischen Regierungen, Institutionen und internationalen Einrichtungen Nachdruck verleiht. Seit der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo im Februar 2008 wirbt er unermüdlich in anderen Ländern für die offizielle Anerkennung des Kosovo als unabhängigen Staat. Er hat mehrere Staaten in der ganzen Welt besucht und trifft Staatsmänner — auch führender Nationen —, um sie von seinen Argumenten für die Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovo zu überzeugen.[17][18][19][20]

Pacolli ist ein internationaler Berater des CSIS (Zentrum für internationale und strategische Studien).[23]

Humanitärer Einsatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mabetex versandte mit eigenen Mitteln und mit Unterstützung von Mitarbeitern viele Tonnen Hilfsgüter an Flüchtlingslager in Albanien und half ferner weiteren Einrichtungen in Italien und der Schweiz beim Versand von Hilfsgütern.[11]

1993 gründete Pacolli die Stiftung „Les Enfants du Sakha“, die Kindern medizinische Versorgung, Schulbildung und Freizeitbeschäftigung bietet.[11] Nach dem Ende des Kosovokrieges gründete er in Lugano die „Foundation for the Organisation and Reconstruction of Kosovo“ (FORK), die im Kosovo humanitäre Hilfe leistet. Pacolli hat Tausenden Kosovo-Albanern durch Projekte in der ganzen Welt sowohl Arbeit gegeben als auch Häuser errichtet, Lebensmittel bereitgestellt und Schulen für die Kinder der Familien eröffnet.[24] Er unterstützt ferner die SEED Foundation (South East European Development) finanziell.

Seine humanitäre Stiftung „Behgjet Pacolli“ hat in Prishtina die Amerikanische Universität im Kosovo errichtet [1], die heute von Studenten aus dem Kosovo und der ganzen Welt besucht wird.

Im Juli 2010 ehrte die International Union for Peace den AKR-Präsidenten (Allianz Neues Kosovo) Behgjet Pacolli mit dem Sonderpreis „Cavaliere della Pace“ (Friedensritter). Behgjet Pacolli hat in den letzten Jahrzehnten Berühmtheit erlangt für seinen humanitären Einsatz nicht nur für die Menschen im Kosovo, sondern in der ganzen Welt.[25]

Behgjet Pacolli ist international für seinen Einsatz zur Freilassung von UN-Geiseln bekannt, die in Afghanistan festgehalten wurden.[26]

Freilassung von UN-Geiseln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004 wurden drei Mitarbeiter der Vereinten Nationen in Kabul in Geiselhaft genommen: Annette Flannigan und Angelito Nayan sowie Shqipe Hebibi, der aus dem Kosovo stammte und weder einen Fürsprecher hatte noch Unterstützung von außen erhielt. Behgjet Pacolli reiste nach Afghanistan, um sich vor Ort in langwierigen Verhandlungen intensiv für die Geiseln einzusetzen, weswegen ihm der Verdienst zugeschrieben wird, dass er die Freilassung der Geiseln in die Wege geleitet hat.

Zwei Jahre später ergab sich eine ähnliche Situation, als die italienische Staatsbürgerin Gabriella Torsello in Afghanistan entführt wurde. Behgjet Pacolli wurde von Italien kontaktiert, um ihre Freilassung auszuhandeln, und am Ende konnte er auch diese Geiselnahme erfolgreich mit der Freilassung beenden.[27][28][29][30]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1999 bis 2002 war Pacolli mit Anna Oxa verheiratet, einer italienischen Sängerin albanischer Abstammung, nachdem er zuvor mit einer Slowenin und später mit einer Österreicherin verbunden war. Derzeit ist er mit der Russin Maria (Mascha) Pacolli (geborene Sitschkowa) verheiratet und Vater dreier Töchter (Arbresha, Selena, Hana) und dreier Söhne (Isa, Diari, Armani).[31]

Pacolli besitzt die kosovarische sowie die Schweizer Staatsangehörigkeit und lebt in Hajvalia.[32] Neben Albanisch kann er auch die deutsche, englische, französische, italienische, serbokroatische, russische und spanische Sprache.[31] Sein Vermögen wird auf rund 600 Millionen US-Dollar geschätzt.[33]

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinigte Staaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Interview with Pacolli in Albanian
  2. John Kerry (2014). „Government Formation in Kosovo“. Abgerufen am 10. Dezember 2014.
  3. JUDGMENT. Verfassungsgericht der Republik Kosovo, abgerufen am 14. Mai 2016 (PDF, englisch).
  4. a b c Chris Bennett: Living the Life of Behgjet. Institute for War & Peace Reporting, 10. November 2005, abgerufen am 14. Mai 2016 (englisch).
  5. Andrew Jack: Inside Putin's Russia: Can There Be Reform Without Democracy?. 2004 (Zugriff am 22. März 2010).
  6. Илья Вукелич, Андрей Терехов: Балканский Мабетекс (russisch) Januar 2006. Abgerufen am 1. November 2008.
  7. Michael Wines: The Kremlin’s Keeper, the World at His Fingertips, Is Under a Cloud, New York Times. Abgerufen am 1. November 2008. 
  8. Ian Traynor, Peter Capella: Swiss investigators order arrest of top Yeltsin aide, guardian.co.uk. Februar 2000. Abgerufen am 1. November 2008. 
  9. Бородин, Павел (russisch) lenta.ru. Abgerufen am 1. November 2008.
  10. Екатерина Заподинская: Беджет Паколли признан чистоплотным. Он выиграл суд со Скуратовым (russisch) Газета «Коммерсантъ». August 2000. Abgerufen am 1. November 2008.
  11. a b c World Investment News (2002). „Kosovo“. Abgerufen am 27. März 2010.
  12. Wikipedia (2014). „Kazakhstan Central Concert Hall“. Abgerufen am 10. Dezember 2014.
  13. CNN Traveler Promotion: Kazakhstan's capital develops into a gem. 2008. Abgerufen am 26. März 2010.
  14. 24-7pressrelease.com: COREPRIME Enters Kazakhstan Design Competition for Iconic President's Library Project with SAMOO Architects. 2009. Abgerufen am 26. März 2010.
  15. Edge Magazine KZ (2013). „Curtain Goes up at Central Asia’s Largest Opera House“.. Abgerufen am 10. Dezember 2014.
  16. Ricostruzione „La Fenice“ – Venice
  17. a b Vjosa Musliu (2009). „Pacolli Lobbies for Kosovo in Africa“. Abgerufen am 27. März 2010.
  18. a b Giulietto Chiesa (2005). „La resistibile ascesa del sig. Pacolli - 30-12-05“. Abgerufen am 27. März 2010.
  19. a b Anko Ordoñez und Sara Danni (2009). „Interview with Behgjet Pacolli“. Abgerufen am 27. März 2010.
  20. a b Koha Ditore, Lajm, Telegrafi - 10/09/09; Kohavision, TV 21 (2009). „Businessman lobbies Libya to recognise Kosovo“.
  21. New President of Kosovo is Disliked. In: Kosovo: New Leader Had Ties to Russia. Reuters. 22. Februar 2011. Abgerufen am 23. Februar 2011.
  22. Constitutional Review of the Decision of the Assembly of the Republic of Kosovo, No. 04-V-04, concerning the election of the President of the Republic of Kosovo, vom 22. Februar 2011. (PDF; 1,1 MB) gjk-ks.org. Abgerufen am 25. August 2011.
  23. „International Councilor“ - CSIS, Center for Strategic and International Studies
  24. Chris Bennett (1999). Living The Life Of Behgjet. abgerufen am 1. November 2008.
  25. Corriere dell'Umbria (2010). „Il Centro Pace mette su casa in Albania e Kosovo“. Abgerufen am 14. Juli 2010.
  26. The World Water Organization (2009). „Executive & Advisory Boards“. Abgerufen am 22. März 2010.
  27. Liam Clarke (28. November 2004). „UN ‘did nothing to help hostages’“. The Times (London). Abgerufen am 26. März 2010.
  28. Corriere Della Sera (2006). „Pacolli: ho avuto un ruolo anch' io“. Abgerufen am 26. März 2010
  29. L'Espresso (2006). „TORSELLO: ANCHE PACOLLI NELLE TRATTATIVE PER LIBERAZIONE“. Abgerufen am 26. März 2010.
  30. The Jawa Report (2004). „Ransom Paid for UN Hostages?“. Abgerufen am 26. März 2010.
  31. a b c d e f g h i j k l m n o p q Biografia. In: www.behgjetpacolli.com. Webseite von Behgjet Pacolli, abgerufen am 17. Mai 2016 (albanisch).
  32. Brenda shtëpisë 25 milionëshe të Pacollit në Hajvali (Video) - Lajme - Bota Sot. In: Bota Sot. Abgerufen am 14. Mai 2016 (albanisch).
  33. Behgjet Pacolli Net Worth | #follownews. In: www.follownews.com. Abgerufen am 17. Mai 2016.
  34. Pacolli merr çmimin e paqes në Filipine (auf Albanisch)
  35. a b c Zëvendëskryeministri Pacolli, nderohet me titullin Kryebashkiak Nderi, i kryeqytetit të Luizianës në SHBA. Atij i dorëzohet edhe qelësi i qytetit (auf Albanisch), Behgjet Pacolli, 5. Dezember 2011