Behgjet Pacolli

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Pacolli final.jpg
Behgjet Pacolli
Familienname: Pacolli
Vorname: Behgjet Pacolli
Titel: Behgjet Pacolli
Vorgänger: Jakup Krasniqi (ad interim)
Nachfolger: Jakup Krasniqi (ad interim)
Regierungszeit: Kosovo
Geboren am: 30. August 1951 (63 Jahre)

Behgjet Isa Pacolli (* 30. August 1951 in Marec bei Lipljan, SFR Jugoslawien, heute Kosovo[1]) ist ein ehemaliger Präsident der Republik Kosovo und Erster Stellvertretender Premierminister im Kabinett von Hashim Thaçi, dem er bis zur Bildung einer neuen Regierung am 9. Dezember 2014 angehörte.[2] Pacolli hat zudem die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo aus dem Jahre 2008 mit unterzeichnet.

Am 30. März 2011 erklärte das Verfassungsgericht der Republik Kosovo seine Wahl zum Präsidenten der Republik Kosovo aufgrund mangelnder Konformität mit der Verfassung für nichtig.[1] In seiner Reaktion hierauf erläuterte Pacolli, dass er die Entscheidung des Verfassungsgerichtes respektiere und er nicht zurücktreten, aber am 30. März 2011 sein Amt aufgeben würde.

Pacolli ist Vorsitzender und Geschäftsführer der Mabetex-Gruppe, einem in der Schweiz beheimateten Hoch- und Tiefbauunternehmen. Pacolli war zudem Vorsitzender der drittgrößten politischen Partei im Kosovo, der Allianz Neues Kosovo.[3] Während der vergangenen vier Jahre hat er sich in die Politik des Kosovo eingebracht. Er gilt als der weltweit reichste Albaner.[4]

Behgjet ist das zweitälteste von 10 Kindern und wuchs wie die meisten Kosovaren in der damaligen Zeit in ärmlichen Verhältnissen auf dem Lande auf. Ebenso wie Tausende weiterer albanischstämmiger Kosovaren begab sich Pacolli nach Westeuropa, um dort Arbeit zu finden.

Als junger Mann stellte sich Pacolli bei Firmen in Österreich und Deutschland vor und wurde schließlich von einem österreichischen Unternehmen eingestellt, in dem er als Handelsvertreter die Länder Jugoslawien, Bulgarien, Polen und Russland betreute. Zwei Jahre später zog er in die Schweiz und begann seine Tätigkeit für ein Schweizer Unternehmen, das er in Moskau kennengelernt hatte.[4]

Jugend und frühe Karriere[Bearbeiten]

Behgjet Pacolli ist der Sohn von Isa und Nazmije Pacolli. Er ist von seiner Abstammung her Kosovo-Albaner, besitzt jedoch auch die Schweizer Staatsangehörigkeit. 1970 emigrierte er nach Hamburg in Westdeutschland und erlangt dort einen Hochschulabschluss in Wirtschaftswissenschaften mit Spezialisierung auf Marketing und Management. 1974 schloss er seinen Militärdienst in der Jugoslawischen Volksarmee ab und kehrte in den Kosovo zurück. 1976 zog er in die Schweiz und arbeitete fortan als einer der Topmanager beim Ingenieurbüro Interplastica, das mit den Ländern des Warschauer Paktes kooperierte.

1990 gründete er zusammen mit dem früheren Anteilseigner Hilmi Kllapija die Firma Mabetex Project Management, ein Bauunternehmen mit Sitz in Lugano in der Schweiz, das sich zur großen Mabetex-Unternehmensgruppe entwickelt hat und u. a. in den Branchen Versicherung, Medien, Bauwesen tätig ist.

Internationale Projekte[Bearbeiten]

Russland[Bearbeiten]

Pacollis Unternehmensgruppe hat sich mit der umfassenden Renovierung des Kreml einen Namen gemacht, bei der Blattgold und andere extravagante Materialien im Überfluss verarbeitet wurden.[5]

1992 arbeitete Pacolli im Zuge mehrerer Bauprojekte in Jakutien in Russland eng mit dem jakutischen Bürgermeister Pawel Borodin zusammen. Nach der Ernennung von Pawel Borodin zum Leiter der präsidialen Liegenschaften Russlands konnte Mabetex mehrere Großaufträge für Umbau, Renovierung und Restaurierung des ehemaligen Parlaments der Russischen Föderation, der Russischen Staatsoper, der Staatsduma und des Moskauer Kreml erlangen. Mabetex errichtete zudem das Swiss Diamond Hotel - das erste, in der neuen Ära Russlands errichtete Luxushotel. 1998 leitete Generalstaatsanwalt Juri Skuratow eine Untersuchung gegen Mabetex ein wegen Bestechung, die jedoch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt eingestellt wurde; zudem beschuldigte er Pacolli persönlich der Bestechung der Familienmitglieder von Boris Jelzin. Pacolli verklagte 2000 Skuratow vor einem russischen Gericht wegen übler Nachrede. Der Fall wurde zu Pacollis Gunsten entschieden und Skuratow zu einer Schadenersatzzahlung von einer Million Rubel verurteilt.[6][7][8][9][10]

Kasachstan[Bearbeiten]

Derzeit ist Mabetex in Kasachstan tätig, wo es eine bedeutende Rolle bei der Errichtung der neuen Hauptstadt Astana gespielt hat; zu den Bauprojekten zählte auch der Präsidentenpalast. Symbolisch steht für die großartigen Leistungen von Mabetex in Kasachstan der Umbau der Residenz des Präsidenten. Für Würdenträger ist der Aufenthalt in der nunmehr luxuriösen Präsidentenresidenz mit all ihrer Pracht eine ebenso große Freude wie für Präsident Nursultan Nasarbajew, der dort sein Präsidentenamt ausübt. Am Ostufer des Flusses Ischim gelegen, vereint ihre Architektur klassische, moderne und ethnische Einflüsse. Die Präsidentenresidenz gehört zu einem Komplex moderner Verwaltungsgebäude im neuen Stadtzentrum und dient als Sinnbild für das neue Gesicht Kasachstans.[11] Die Mabetex-Gruppe ist in umfassendem Maße im Bauwesen des Landes tätig und hat nahezu 40 % der Gebäude in den neuen Stadtvierteln von Astana errichtet.[12] Eines der jüngsten Projekte ist das Klassische Theaterhaus für Oper und Ballett: Das Opernhaus ist das größte in Zentralasien und wurde am 21. Juni 2013 eröffnet.[13]

Die Mabetex-Gruppe hat auch den neuen Präsidentenkomplex in Astana, der neuen Hauptstadt von Kasachstan errichtet, der mehr als eine Million Quadratmeter misst.[14]

Italien[Bearbeiten]

Mabetex war Generalunternehmer und Entwickler des Zentralen Konzerthauses Kasachstans. [15]

In Italien trug die Mabetex-Gruppe die Verantwortung für die Vorarbeiten und das Projekt zur Renovierung des Theaters La Fenice in Venedig, nachdem dieses durch einen Brand zerstört worden war.[16]

Innenansicht des Theaters La Fenice aus dem Jahre 2007

Usbekistan[Bearbeiten]

In Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans, errichtete die Mabetex-Gruppe das preisgekrönte Projekt für das Stadthaus. Bauingenieur bei diesem Projekt war der frühere Anteilseigner und Partner von Pacolli, Hilmi Kllapija.

Politik[Bearbeiten]

Am 17. März 2006 gründete Pacolli die politische Partei Allianz Neues Kosovo (AKR), die sich 2007 an den Parlamentswahlen beteiligte und drittstärkste Kraft des Landes wurde. Im Zuge dieser Wahlen gab er ein Vermögen von € 420 Millionen an.[17] Pacolli wurde Mitglied des Abgeordnetenhauses des Kosovo und Mitglied des Ausschusses für Haushalt und Finanzen. Dank seines Aufstiegs in der Politik galt er nunmehr als bedeutende Persönlichkeit für den Kosovo ebenso wie für dessen Entwicklung.

Seit 2004 setzt sich Behgjet Pacolli für den Kosovo und dessen vollständige Unabhängigkeit und Anerkennung ein, indem er zahlreiche Institutionen und Interessengruppen unterstützt und dieser Forderung gegenüber ausländischen Regierungen, Institutionen und internationalen Einrichtungen Nachdruck verleiht. Pacolli ist ein internationaler Berater des CSIS (Center for Strategic and International Studies, Zentrum für internationale und strategische Studien).[18]

Seit der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo im Februar 2007 wirbt Pacolli unermüdlich gegenüber anderen Ländern für die offizielle Anerkennung des Kosovo als unabhängigem Staat. Pacolli hat mehrere Länder besucht, um sich für die Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovo zu verwenden, und wird diesen Weg weiter beschreiten. Pacolli setzt sein Werben für die Unabhängigkeit in der ganzen Welt fort und trifft Staatsmänner führender Nationen, um sie von seinen Argumenten für die Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovo zu überzeugen.[19][20][21][22]

Seit 2011 ist Behgjet Pacolli Erster Stellvertretender Premierminister mit einem Mandat für Anerkennung und Auslandsinvestitionen; dabei zeigt Pacolli einen kreativen Ansatz gegenüber seiner Arbeit. Er richtet seinen Fokus auf die Länder Afrikas ebenso wie auf einflussreiche Länder und ferner auf die Änderung der Institutionen und Regulierungen für Auslandsinvestitionen, um ein attraktives Geschäftsumfeld zu errichten. In den ersten Monaten seiner Amtszeit hat er bereits zwei Innovationen umgesetzt. All dies auf der Grundlage einer detaillierten Arbeitsplattform des Stellvertretenden Premierministers.[23]

Präsident der Republik Kosovo[Bearbeiten]

Siegel des Präsidenten der Republik Kosovo

Am 22. Februar 2011 wurde Behgjet Pacolli zum Präsidenten der Republik Kosovo gewählt im Zuge einer Vereinbarung über die Machtteilung mit Hashim Thaçi.[24] Am selben Tag wählte das Parlament der Republik Kosovo Pacolli zum Präsidenten der Republik.[19][20][21][22] Als das Verfassungsgericht die Auffassung vertrat, dass „die Entscheidung Nr. 04-V-04 des Parlaments der Republik Kosovo hinsichtlich der Wahl des Präsidenten der Republik Kosovo vom 22. Februar 2011 nicht verfassungskonform ist und daher gemäß Art. 116.3 der Verfassung mit dem Datum der Veröffentlichung außer Kraft tritt, da sie nicht den Anforderungen des Art. 86 der Verfassung der Republik Kosovo und den dort festgeschriebenen demokratischen Prinzipien entspricht“, reichte Pacolli seinen Rücktritt ein.[25] Er kündigte an, dass er bei unmittelbar anschließenden Wahlen erneut kandidieren würde. Später stimmte er der Wahl von Atifete Jahjaga zu, dessen Amt bis 2012 fortdauern sollte, bis also eine Verfassungsreform direkte Präsidentschaftswahlen ermöglichen würde. 2012 wird sich Pacolli voraussichtlich erneut zur Wahl stellen.

Privatleben[Bearbeiten]

Von 1999 bis 2002 war Pacolli mit Anna Oxa verheiratet, einer italienischen Sängerin albanischer Abstammung, nachdem er zuvor mit einer Slowenin und später mit einer Österreicherin verbunden war. Derzeit ist er mit der Russin Maria (Mascha) Pacolli (geborene Sitschkowa) verheiratet und Vater eines Sohnes und von vier Töchtern.

2004 wurden drei Mitarbeiter der Vereinten Nationen in Kabul in Geiselhaft genommen: Annette Flannigan und Angelito Nayan sowie Shqipe Hebibi, der aus dem Kosovo stammte und weder einen Fürsprecher hatte noch Unterstützung von außen erhielt. Behgjet Pacolli reiste nach Afghanistan, um sich vor Ort in langwierigen Verhandlungen intensiv für die Geiseln einzusetzen, weswegen ihm der Verdienst zugeschrieben wird, dass er die Freilassung der Geiseln in die Wege geleitet hat.

Behgjet Pacolli ist international auch für seinen Einsatz zur Freilassung von UN-Geiseln bekannt, die in Afghanistan festgehalten wurden.[26]

Zwei Jahre später ergab sich eine ähnliche Situation, als die italienische Staatsbürgerin Gabriella Torsello in Afghanistan entführt wurde. Behgjet Pacolli wurde von Italien kontaktiert, um ihre Freilassung auszuhandeln, und am Ende konnte er auch diese Geiselnahme erfolgreich mit der Freilassung beenden.[27][28][29][30]

1993 gründete Pacolli die Stiftung „Les Enfants du Sakha“, die Kindern medizinische Versorgung, Schulbildung und Freizeitbeschäftigung bietet.[31]

Mabetex versandte mit eigenen Mitteln und über die Unterstützung seiner Mitarbeiter viele Tonnen Hilfsgüter an Flüchtlingslager in Albanien und half ferner weiteren Einrichtungen in Italien und der Schweiz beim Versand von Hilfsgütern, die er mit den Firmen-Lkws von Mabetex transportierte.[31]

Nach dem Ende des Kosovokrieges gründete Pacolli in Lugano die „Foundation for the Organisation and Reconstruction of Kosovo“ (FORK), die in der Provinz Kosovo humanitäre Hilfe leistet. Pacolli hat Tausenden Kosovo-Albanern in Projekten in der ganzen Welt Arbeit gegeben als auch Häuser errichtet, Lebensmittel bereitgestellt und Schulen für die Kinder der Familien eröffnet.[4]

Seine humanitäre Stiftung „Behgjet Pacolli“ hat in Pristina die Amerikanische Universität im Kosovo errichtet[2], die heute von Studenten aus der ganzen Welt wie auch aus dem Kosovo besucht wird.

Pacolli unterstützt ferner die SEED Foundation (South East European Development) finanziell und ist internationaler Berater des CSIS (Centre for Strategic and International Studies, Zentrum für internationale und strategische Studien).[18]

Im Juli 2010 ehrte die International Union for Peace den AKR-Präsidenten (Allianz Neues Kosovo) Herrn Behgjet Pacolli mit dem Sonderpreis „Cavaliere della Pace“ (Friedensritter). Behgjet Pacolli hat in den letzten Jahrzehnten Berühmtheit erlangt für seinen humanitären Einsatz nicht nur für die Menschen im Kosovo, sondern in der ganzen Welt.[32]

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Interview with Pacolli in Albanian
  2. John Kerry (2014). „Government Formation in Kosovo“. Abgerufen am 10. Dezember 2014.
  3. Bureau of European and Eurasian Affairs (2010). "Background Note: Kosovo". Archiviert am 18. März 2010, abgerufen am 22. März 2010.
  4. a b c Chris Bennett (1999). Living The Life Of Behgjet. abgerufen am 1. November 2008.
  5. Andrew Jack: Inside Putin's Russia: Can There Be Reform Without Democracy?. 2004 (Zugriff am 22. März 2010).
  6. Илья Вукелич, Андрей Терехов: Балканский Мабетекс (russisch) Januar 2006. Abgerufen am 1. November 2008.
  7. Michael Wines: The Kremlin’s Keeper, the World at His Fingertips, Is Under a Cloud, New York Times. Abgerufen am 1. November 2008. 
  8. Ian Traynor, Peter Capella: Swiss investigators order arrest of top Yeltsin aide, guardian.co.uk. Februar 2000. Abgerufen am 1. November 2008. 
  9. Бородин, Павел (russisch) lenta.ru. Abgerufen am 1. November 2008.
  10. Екатерина Заподинская: Беджет Паколли признан чистоплотным. Он выиграл суд со Скуратовым (russisch) Газета «Коммерсантъ». August 2000. Abgerufen am 1. November 2008.
  11. CNN Traveler Promotion: Kazakhstan's capital develops into a gem. 2008. Abgerufen am 26. März 2010.
  12. 24-7pressrelease.com: COREPRIME Enters Kazakhstan Design Competition for Iconic President's Library Project with SAMOO Architects. 2009. Abgerufen am 26. März 2010.
  13. Edge Magazine KZ (2013). „Curtain Goes up at Central Asia’s Largest Opera House“.. Abgerufen am 10. Dezember 2014.
  14. World Investment News (2002). „Kosovo“. Abgerufen am 27. März 2010.
  15. Wikipedia (2014). „Kazakhstan Central Concert Hall“. Abgerufen am 10. Dezember 2014.
  16. Ricostruzione „La Fenice“ – Venice
  17. Kosovo politicians refuse to reveal sources of wealth, B92, 17 October 2007.
  18. a b „International Councilor“ - CSIS, Center for Strategic and International Studies
  19. a b Vjosa Musliu (2009). „Pacolli Lobbies for Kosovo in Africa“. Abgerufen am 27. März 2010.
  20. a b Giulietto Chiesa (2005). „La resistibile ascesa del sig. Pacolli - 30-12-05“. Abgerufen am 27. März 2010.
  21. a b Anko Ordoñez und Sara Danni (2009). „Interview with Behgjet Pacolli“. Abgerufen am 27. März 2010.
  22. a b Koha Ditore, Lajm, Telegrafi - 10/09/09; Kohavision, TV 21 (2009). „Businessman lobbies Libya to recognise Kosovo“.
  23. kryeministri
  24. New President of Kosovo is Disliked. In: Kosovo: New Leader Had Ties to Russia. Reuters. 22. Februar 2011. Abgerufen am 23. Februar 2011.
  25. Constitutional Review of the Decision of the Assembly of the Republic of Kosovo, No. 04-V-04, concerning the election of the President of the Republic of Kosovo, vom 22. Februar 2011. (PDF; 1,1 MB) gjk-ks.org. Abgerufen am 25. August 2011.
  26. The World Water Organization (2009). „Executive & Advisory Boards“. Abgerufen am 22. März 2010.
  27. Liam Clarke (28. November 2004). „UN ‘did nothing to help hostages’“. The Times (London). Abgerufen am 26. März 2010.
  28. Corriere Della Sera (2006). „Pacolli: ho avuto un ruolo anch' io“. Abgerufen am 26. März 2010
  29. L'Espresso (2006). „TORSELLO: ANCHE PACOLLI NELLE TRATTATIVE PER LIBERAZIONE“. Abgerufen am 26. März 2010.
  30. The Jawa Report (2004). „Ransom Paid for UN Hostages?“. Abgerufen am 26. März 2010.
  31. a b World Investment News (2002). „Kosovo“. Abgerufen am 27. März 2010.
  32. Corriere dell'Umbria (2010). „Il Centro Pace mette su casa in Albania e Kosovo“. Abgerufen am 14. Juli 2010.
  33. Pacolli erhält eine Kopie des Schlüssels der Stadt Tirana
  34. Pacolli merr çmimin e paqes në Filipine (auf Albanisch)
  35. a b c Zëvendëskryeministri Pacolli, nderohet me titullin Kryebashkiak Nderi, i kryeqytetit të Luizianës në SHBA. Atij i dorëzohet edhe qelësi i qytetit (auf Albanisch), Behgjet Pacolli, 5.12.2011