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Benutzer:sven-steffen arndt

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Stammwappen der Beyer von Boppard

Die Beyer von Boppard (auch Bayer von Boppard) waren ein rhei­ni­sches Ritter­ge­schlecht mit urkund­li­chen Nach­weisen seit dem 12. Jahr­hun­dert, dessen Fami­lien­name wahr­schein­lich auf einen lati­ni­sierten Beinamen eines frühen Vorfahren zurück­geht. Im 14. Jahr­hun­dert erlangten sie durch Hein­rich IV., der nach der Verpfän­dung Boppards an das Erzstift Trier in kurtrie­ri­sche Dienste trat und das Erbburg­gra­fenat des Bopparder Königs­hofs über­nahm, ihre bedeu­tendste Stel­lung am Mittel­rhein. Seit dem späten 14. Jahr­hun­dert verla­gerte die Familie ihren Schwer­punkt nach Loth­ringen, wo Konrad Beyer von Boppard durch Heirat die Herr­schaft Château-Bréhain erwarb und 1421 von König Sigis­mund in den erbli­chen Frei­her­ren­stand erhoben wurde. Mehrere Ange­­rige beklei­deten geist­liche Spitzen­ämter – darunter das Bistum Worms und das Bistum Metz – und festigten durch Heiraten mit loth­rin­gi­schen Häusern wie Krie­chingen, Harau­court und Vinstingen die über­re­gio­nale Stel­lung der Familie. Das Geschlecht erlosch 1598 im Mannes­stamm mit Georg Bern­hard Beyer von Boppard, der als kaiser­li­cher Offi­zier bei der Erstür­mung von Buda fiel und keine männ­li­chen Nach­kommen hinter­ließ.

Fundstücke