Bistum Ostrau-Troppau

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Bistum Ostrau-Troppau
Karte Bistum Ostrau-Troppau
Basisdaten
Staat Tschechien
Metropolitanbistum Erzbistum Olmütz
Diözesanbischof František Lobkowicz OPraem
Weihbischof Martin David
Generalvikar Martin David
Fläche 6.150 km²
Pfarreien 276 (2016 / AP 2017)
Einwohner 1.316.000 (2016 / AP 2017)
Katholiken 429.300 (2016 / AP 2017)
Anteil 32,6 %
Diözesanpriester 190 (2016 / AP 2017)
Ordenspriester 39 (2016 / AP 2017)
Katholiken je Priester 1.875
Ständige Diakone 27 (2016 / AP 2017)
Ordensbrüder 53 (2016 / AP 2017)
Ordensschwestern 150 (2016 / AP 2017)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Tschechisch
Kathedrale Kathedrale zum Göttlichen Erlöser
Website www.doo.cz

Das Bistum Ostrau-Troppau (lat.: Dioecesis Ostraviensis-Opaviensis, tschech.: Biskupství ostravsko-opavské oder Diecéze ostravsko-opavská) ist das jüngste Bistum der römisch-katholischen Kirche in der Tschechischen Republik.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bistumswappen Ostrau-Troppau

Es wurde am 30. Mai 1996 von Papst Johannes Paul II. aus dem Erzbistum Olmütz mit der Apostolischen Konstitution Ad Christifidelium spirituali herausgelöst und diesem als Suffraganbistum unterstellt.[1] Es umfasst Mährisch-Schlesien und Gebiete in Nordmähren. Bischof ist František Václav Lobkowicz. Er residiert in Mährisch-Ostrau, wo in den Jahren 1998–2000 ein neues Diözesanzentrum errichtet wurde.

Das Gebiet des Bistums enthält insbesondere jenes Gebiet, welches ursprünglich der in der Tschechoslowakei liegende Teil des Erzbistums Breslau darstellte. Dieser mährisch-schlesische Teil wurde erst 1978 an das Erzbistum Olmütz angegliedert.

Bischöfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebäude des Bistums

František Lobkowicz OPraem, wurde am 30. Mai 1996 von Papst Johannes Paul II. zum ersten Bischof des neu errichteten Bistums Ostrau-Troppau ernannt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ioannes Paulus II: Const. Apost. Ad Christifidelium spirituali, AAS 88 (1996), n. 11, S. 834ff.