Blackberry Messenger

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Blackberry Messenger
Logo
Entwickler Blackberry
Aktuelle Version 8.1.0.20
(bis Blackberry OS 7.1)

10.9.6.22
(ab Blackberry OS 10)
21. Juli 2015[1]

variiert je nach Gerät
(Android)[2]

290.0.2.37 (iOS)
11. August 2015[3]

Betriebssystem Blackberry OS ab 4.5,
Android ab 2.3,
iOS ab 6.0,
Windows Phone ab 8
Kategorie Instant Messaging
Deutschsprachig ja
de.blackberry.com/bbm.html

Blackberry Messenger (kurz BBM) ist ein Instant-Messaging-Dienst des Unternehmens Blackberry. Die zugehörige Software ist auf allen Blackberry-Geräten vorinstalliert. Im Oktober 2013 erschien die App auch für Android- und iOS-Geräte sowie inzwischen für Windows Phone 8, sodass der BBM für plattformübergreifende Kommunikation einsetzbar ist.

Ursprung und Entwicklung[Bearbeiten]

BBM wurde ursprünglich von Research In Motion Limited (heute Blackberry) für die Kommunikation zwischen den Geräten der Marke Blackberry mit dem Blackberry OS entwickelt. Eine Chat-Verbindung wurde über das geschlossene BlackBerry-Netzwerk aufgebaut, auf das dritte Hersteller keinen Zugriff hatten. Ab Version 6.0 können auch Applikationen von Drittanbietern die BBM-Infrastruktur nutzen,[4] die Liste der unterstützten Anwendungen beinhaltet zum Beispiel Foursquare und die Huffington Post.[5]

Am 15. Mai 2013 kündigte Blackberry an, BBM als App für Apple iOS und Android zu entwickeln und diese im Sommer 2013 zu veröffentlichen. Blackberrys Ziel war es, damit in Konkurrenz zu anderen plattformübergreifenden Instant-Messaging-Apps wie WhatsApp zu treten.[6] Nach einer Verschiebung des Veröffentlichungstermins erschien die App am 22. Oktober 2013 und wurde in den ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung über 10 Millionen Mal heruntergeladen.[7]

Im Februar 2014 wurde zudem die Veröffentlichung einer Version für das mobile Betriebssystem Microsoft Windows Phone angekündigt.[8]

Funktionen[Bearbeiten]

  • Senden und Empfangen von Textmitteilungen unbegrenzter Länge
  • Benachrichtigungen zu Übermittlungs- und Abruf/Lese-Status
  • Versand von Dateien jeder Art (z. B. Bilder, Sprachmitteilungen, kurze Filme, Musik, PDF-Dateien usw.)
  • Gruppen für Chats mit mehreren Benutzern und Funktionen für das Teilen von Bildern, Terminen und Listen
  • Kommunikation in einem Spiel ohne Wechsel der Anwendung
  • Anrufe über WLAN oder das Mobilfunknetz
  • Videoanrufe über WLAN oder das Mobilfunknetz (nur möglich zwischen zwei Blackberry-Geräten, Stand Februar 2014)
  • „Kanäle“ zum gleichzeitigen Versenden von Nachrichten, Bildern usw. an alle Abonnenten eines Kanals
  • Bildschirm des Chatpartners sehen (nur möglich zwischen zwei Blackberry-Geräten, Stand Juli 2014)
  • Ausführen von PayPal-Transaktionen zwischen den Chatpartnern[9]

Kritik[Bearbeiten]

Die Stiftung Warentest bewertete den Blackberry Messenger im Februar 2014 als „sehr kritisch“ mit Hinblick auf den Datenschutz. Begründet wurde dies mit der Tatsache, dass die getesteten Android- und iOS-Versionen zum Teil Nutzerdaten unverschlüsselt übertrugen. Inwieweit die versendeten Nachrichten durch den Messenger verschlüsselt werden, konnte nicht geklärt werden.[10]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Downloadseite für Blackberry bei appworld.blackberry.com, abgerufen am 27. Juli 2015 (teilweise englisch).
  2. Downloadseite für Android bei play.google.com, abgerufen am 27. Juli 2015.
  3. Vorschauseite für iOS bei itunes.apple.com, abgerufen am 14. August 2015.
  4. BlackBerry Messenger: Version 6 bringt Integration in andere Apps
  5. Blackberry App World: Programme mit BBM-Integration
  6. BlackBerry Messenger erscheint für iOS und Android - pcwelt.de
  7. Bernd Kling: BBM für Android und iOS am ersten Tag 10 Millionen Mal heruntergeladen. ZDNet, 23. Oktober 2013, abgerufen am 26. Oktober 2013.
  8. Blackberry Messenger schon bald für Windows Phone. 25. Februar 2014, abgerufen am 28. Februar 2014.
  9. Send and Receive Money with PayPal through BBM. 12. August 2015, abgerufen am 16. August 2015.
  10. WhatsApp und Alternativen: Datenschutz im Test. Stiftung Warentest, 26. Februar 2014, abgerufen am 28. Februar 2014.