Blaubart (1972)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher TitelBlaubart
OriginaltitelBarbe bleu[1]
ProduktionslandDeutschland, Italien, Frankreich
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1972
Länge124[1] Minuten
AltersfreigabeFSK 18
Stab
RegieEdward Dmytryk
DrehbuchEnnio De Concini
Edward Dmytryk
Maria Pia Fusco
ProduktionAlexander Salkind
Pierre Spengler
MusikEnnio Morricone
Maria Pia Fusco
KameraGábor Pogány
SchnittJean Ravel
Besetzung

Blaubart (Originaltitel: Barbe bleu) ist ein Thriller des amerikanischen Regisseurs Edward Dmytryk aus dem Jahr 1972.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baron Kurt von Seppers Frau ist tot. Kurz nach der Beerdigung lernt er die hübsche Amerikanerin Anne kennen und lieben. Anne zieht zu ihm aufs Schloss, und bald wird Hochzeit gefeiert. Doch Anne fühlt sich zunehmend unwohl in dem riesigen Gebäude. In jedem Bild scheint sie ein unheimliches Gesicht zu erkennen, und ihr Mann erscheint ihr ebenfalls sehr merkwürdig. Ihr Freund Sergio redet ihr gut zu. Doch Anne ist nicht glücklich. Sie hat noch nicht einmal mit ihrem Mann geschlafen.

Kurz darauf reist Baron Kurt von Sepper nach Wien. Er lässt Anne eine Spielgefährtin, Rosa, da und einen Schlüsselbund. „Den goldenen Schlüssel darfst du niemals benutzen“, sagt er beim Abschied. Anne vergnügt sich mit Rosa im Schloss. Diese muss überraschend noch am Abend in die Stadt zur Apotheke und lässt Anne allein zurück. Sie nimmt den goldenen Schlüssel und probiert ihn. Bald findet sie die geheime Tür, zu der er passt, und öffnet sie. Dort findet sie in einem verborgenen Raum die Leichen von sechs Frauen. Da kehrt auch ihr Mann überraschend zurück. Er präsentiert der nervösen Anne ein Foto, das ausgelöst wurde, als sie die Tür zu dem geheimen Raum öffnete. „Ich muss dich töten wie die anderen“, sagt der Baron. Zuvor erzählt er ihr noch die Geschichte um den Tod der anderen Frauen. Nun muss Anne erkennen, wie gefährlich die Situation ist, in der sie sich befindet.

Der Baron ist impotent. Und jedes Mal, wenn sich ihm eine Frau nähert und dies erkennt, wird sie beiseitegeschafft.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Makabrer Gruselschocker, der durch zahlreiche Wiederholungen der Langatmigkeit verfällt und mit analytischem Ehrgeiz, jedoch kaum zwingend, ursächliche Verbindungen zwischen Sexualität und Faschismus aufzuzeigen versucht.“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Blaubart. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 27. September 2011.