Blender (Software)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Blender
Logo
Bildschirmfoto
Bildschirmfoto von Blender v2.61
Basisdaten
Entwickler Blender Foundation
Erscheinungsjahr 1994
Aktuelle Version 2.70[1]
(19. März 2014)
Aktuelle Vorabversion Siehe Blender BuildBot
Betriebssystem Windows, Linux, Mac OS X, Solaris, FreeBSD, IRIX u. a. m.
Programmier­sprache C, C++, Python
Kategorie 3D-Grafiksoftware
Lizenz GPL (Freie Software)
Deutschsprachig ja (unvollständig)
www.blender.org

Blender ist eine freie (mit der GPL lizenzierte) 3D-Grafiksoftware. Sie enthält Funktionen, um dreidimensionale Körper zu modellieren, sie zu texturieren, zu animieren und zu rendern. Blender besitzt einen eingebauten Videoschnitteditor und eine Spiel-Engine. Die sehr aktive Entwicklung hat zu einem großen und sich ständig erweiternden Funktionsumfang geführt, der z. B. die Simulation von Flüssigkeiten oder die Mischung von 3D-Sequenzen (Compositing) einschließt. Als Skriptsprache wird Python benutzt.

Funktionalität[Bearbeiten]

Einfache, mit Blender erstellte und gerenderte Szene: „Wikipedia. Die freie Enzyklopädie“
Blender 3D-Fenster (Version 2.47)

Das Programm ist trotz seines Funktionsumfanges verhältnismäßig klein (gepackt bis zu 70 MB) und läuft auf den meisten gebräuchlichen Rechnersystemen. Da der Quelltext frei verfügbar ist, kann es bei Bedarf auch für die eigene Plattform übersetzt werden. Es ist als portable App verfügbar und bietet somit auf vielen Systemen, beispielsweise Windows oder Ubuntu die Möglichkeit, ohne Installation betrieben zu werden (z. B. von einem Netzwerklaufwerk oder USB-Stick).

  • Blender arbeitet mit Polygonnetzen, Bézierkurven, NURBS-Oberflächen, Metaball- und Textobjekten. Die Unterstützung für die Bearbeitung von Polygonnetzen (seit Version 2.63 auch mit mehr als 4 Ecken je Polygon) ist dabei ein deutlicher Schwerpunkt. Dafür sind unter anderem verfügbar:
    • Unterteilungsflächen (Subdivision Surfaces)
    • Multiresolution-Netze, also Objekte in mehreren Auflösungsstufen
    • Sculpting-Werkzeuge, mit denen Objekte wie virtueller Ton verformt werden können.
  • Blender besitzt Material- und Texturierungswerkzeuge:
    • Verschiedene UV-Unwrapping-Methoden (u. a. Angle-Based, Conformal, Smart Projections)
    • knotenbasierte Material- und Textureditoren, die sehr komplexe Materialien erlauben.
    • 3D-Malwerkzeuge erlauben das Malen direkt auf dem Modell
    • Grafiktablettunterstützung
  • Die Animationswerkzeuge umfassen unter anderem:
    • Shape-Keys (Morph Targets)
    • Charakteranimationen mit direkter und inverser Kinematik
    • Kurven- und Lattice (Käfig)-basierte Verformungen
    • Simulation elastischer Objekte (Softbodies) einschließlich Kollisionserkennung
    • Simulation von Festkörpern (Rigidbodies), ebenfalls mit Kollisionserkennung
    • Kleidungssimulation
    • partikelbasierte Haare, Gräser usw.
    • Partikel mit Kollisionserkennung
    • Flüssigkeitsdynamik
  • Neben den zwei internen Renderern können verschiedene externe Renderengines eingesetzt werden (z. B. Kerkythea, Indigo oder LuxRender).
  • Der voll multithreadfähige interne Renderer unterstützt aktuell:
    • Kantenrendern (Cartoon-Linien)
    • Raytracing
    • Umgebungsverdeckung (Ambient Occlusion)
    • Radiosity
    • mehrschichtiges Rendering und Compositing
    • verschiedene Ausgabeformate einschließlich HDR, EXR und DivX-Animationen (je nach installierten Codecs)
    • Rendern von volumetrischen Partikel (seit Version 2.50)
  • Blender benutzt ein eigenes mit „.blend“ gekennzeichnetes Dateiformat, auf welches mit anderen Programmen nur schwer zugegriffen werden kann. Es ist plattformübergreifend und auf- und abwärtskompatibel. Import- und Exportskripte sind für verschiedene Formate integriert, z. B. für OBJ- und 3DS-Dateien.
  • Als Skriptsprache dient Python.
  • Ebenfalls in Python wird die 3D-Spieleengine programmiert. Mit dieser können eigenständige Echtzeitanwendungen in Blender erstellt werden.
  • Blender enthält ein einfaches aber funktionales Videoschnittprogramm, welches den ressourcensparenden Umgang mit großen Dateien erlaubt.
  • Blender beinhaltet einen umfangreichen knotenbasierten Compositor, um Bilder und Animationen direkt im Programm zu bearbeiten.
  • Blender kann seit Version 2.61 Punkte in Videos verfolgen (Tracken) und daraus ihre Position im Raum errechnen. Damit lässt sich sowohl die Bewegung der Kamera als auch die von Objekten in Blender übertragen. Dies eignet sich zum Beispiel, um animierte Modelle in reale Aufnahmen zu setzen.

Zusätzlich enthält das Programm ab Version 2.6 auch eine non-biased Renderengine namens „Cycles“, die auch in Echtzeit, d. h. während des Redigierens funktioniert und mithilfe von CUDA und OpenCL (experimentell) auch mit der GPU rendern kann.

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich war Blender ein firmeninternes Programm des niederländischen Animationsstudios NeoGeo. Der Chefentwickler Ton Roosendaal gründete im Jahr 1998 die Firma Not a Number Technologies (NaN), um Blender weiterzuentwickeln und zu vertreiben. Nach der Insolvenz von NaN stimmten die Gläubiger zu, Blender für einen Betrag von 100.000 Euro unter die freie Softwarelizenz GNU General Public License (GPL) zu stellen. Am 18. Juli 2002 wurde daher von Ton Roosendaal die Stiftung Blender Foundation mit dem Ziel gegründet, Spenden zu sammeln. Am darauffolgenden 7. September war das Ziel erreicht, 100.000 Euro zu sammeln. Diese Strategie der Spendensammlung nennt man auch das Street Performer Protocol.[2]

Wesentliche Entwicklungsschritte machte das Programm mit den folgenden Versionen:

Version Veröffentlichung[3][4] Anmerkungen und wichtigste Änderungen
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.03 um 2002 Handbuch The official Blender 2.0 guide
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.26 20. August 2003 erste freie Version
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.30 22. November 2003 neue Benutzeroberfläche; zum ersten Mal die Möglichkeit, Bearbeitungsschritte rückgängig zu machen
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.32 3. Februar 2004 Strahlverfolgung (Raytracing) im internen Renderer; Unterstützung für YafaRay
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.34 5. August 2004 LSCM-UV-Unwrapping, Interaktion von Objekten mit Partikeln
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.37 31. Mai 2005 Simulation elastischer Objekte, Verbesserung des Subdivision-Surfaces-Systems
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.40 22. Dezember 2005 Stark verbessertes Animationssystem mit besseren Charakteranimationen, Aktionen und einem Bearbeitungswerkzeug für nichtlineare Animationen, Simulation von Flüssigkeiten und Haare. Der große neue Funktionsumfang beruhte zu einem guten Teil auf den Projekten des Google Summer of Code 2005.[5]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.41 25. Januar 2006 Verbesserungen der Game Engine (programmierbare Vertex- und Pixel-Shader, Verwendung von Blender-Materialien, Split-Screen-Modus, Verbesserungen an der Physik-Engine), verbessertes UV-Mapping, Aufnahme des Python-Skripts für Bildhauer- oder Skulptur-Arbeiten mit Hilfe von Gitter- oder Maschen-Modellen (mesh sculpting) und Set-Chaining
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.42 14. Juli 2006 Der Film Elephants Dream bewirkte einen großen Entwicklungsschub in allen Bereichen, die für die Produktion eines Films notwendig sind. Insbesondere das Node-System (Material- und Kompositknoten) wurde implementiert.
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.43 16. Februar 2007 Sculpt-Modelling als Ergebnis des Google Summer of Code 2006
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.46 19. Mai 2008 Mit der Produktion des neuen Open-Movies Big Buck Bunny wurde Blender um Funktionen erweitert, um Gras und Fell einfach zu erzeugen und schnell zu rendern.[6]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.48 14. Oktober 2008 Die ursprünglich Blender-eigene Game-Engine wurde anlässlich der Entwicklung des freien Spiels Yo Frankie! in aktualisierter Form wieder in Blender integriert. Zudem wurde eine bessere Materialvorschau eingeführt.[7]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.49 13. Juni 2009 knotenbasierte Materialien und Texturen; Verbesserungen an der Game-Engine und viele Fehlerbehebungen[8]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.57 13. April 2011 Erste offizielle stabile Version des 2.5er-Zweiges: neue Oberfläche, neuer Windowmanager sowie Neuschreibung des Ereignis-, Werkzeug- und Dateiverarbeitungssystems, neues Animationssystem (jede Einstellung kann nun animiert werden), neue Python-API[9]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.58 22. Juni 2011 Über 200 Fehlerbereinigungen, einige neue Funktionen
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.58a 4. Juli 2011 Einige Fehlerbehebungen, kleine Erweiterungen in GUI und Python-Schnittstelle[10]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.59 13. August 2011 Unterstützung von 3D-Mäusen, viele Fehlerbereinigungen
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.60 19. Oktober 2011 Entwicklerzweige werden in den Hauptentwicklungszweig integriert: unter anderem B-Mesh, ein neues Render-/Shading-System, Nurbs, einige GSoC-Projekte
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.61 14. Dezember 2011 Render-Engine Cycles, Motion Tracking, Dynamic Paint (Dynamisches Malen), Ocean Simulator (Ozean-simulator)
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.62 16. Februar 2012 Erweiterung des Motiontracking zum Objekttracking, weitere Erweitung der UV-Tools und Cyclesrenderengine, Remeshmodifier, 205 Fehlerbehebungen
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.63 27. April 2012 Fehlerbehebungen, BMesh-Projekt: Komplett neues Polygonnetz-System mit n-Ecken und neuen Werkzeugen: Dissolve, Inset, Bridge, Vertex Slide, Vertex Connect, Bevel
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.64 3. Oktober 2012 Maskeneditor, Motion Tracking-Optimierungen, Chroma-Key-Werkzeuge, Compositor-Aktualisierung mit Mehrkern- und GPU-Unterstützung, Geschwindigkeitsoptimierungen der Cycles-Render-Engine, Fehlerbehebungen und kleinere Verbesserungen in vielen Bereichen.[11]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.65 10. Dezember 2012 Neue Feuer-Simulation und Geschwindigkeitsoptimierung der Rauch-Simulation, OSL (Open Shading Language) Unterstützung für Cycles, Motion Blur für Cycles, Normal Map Unterstützung, Bevel-Überarbeitung, Fehlerbehebungen und kleinere Verbesserungen in mehreren Bereichen.
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.66 21. Februar 2013 Bessere Einbindung der Physik-Engine Bullet, Sculpten mit dynamischer Topologie (Dynamic Topology Sculpting), verschiedene Neuerungen in der Cycles-Render-Engine – unter anderem zur Darstellung von Haaren, Borsten oder sonstigen Strängen (englisch strands), Matcaps im Viewport, verschiedene Verbesserungen an der Bedienoberfläche, Retina-Display-Unterstützung, Fehlerbehebungen und weitere kleinere Verbesserungen.[12]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.67 7. Mai 2013 Integration des Cartoon-Renderer Freestyle; Änderungen der Bedienoberfläche; kleinere Änderungen in der Gameengine.[13]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.68 18. Juli 2013 Schwerpunkt auf mehr Stabilität und Geschwindigkeit; Render-Engine Cycles bietet einige neue Shader, etwa einen für Drahtgittermodelle und einen Toon-Shader; das Bridge-Werkzeug wurde verbessert; Python-Skripte werden jetzt beim Laden einer Datei aus Sicherheitsgründen standardmäßig deaktiviert.[14]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.69 30. Oktober 2013 Die Darstellung der Lichtstreuung in transluzenten Stoffen (Subsurface Scattering, SSS) des integrierten Cycles Renderers wurde deutlich verbessert, funktioniert jedoch nur beim Rendern auf der CPU; das neue Werkzeug „Mesh-Bisect“ kann Objekte entlang einer Ebene in zwei Hälften schneiden und die Schnittkanten automatisch füllen; Looks simuliert analoge Film-Typen von Herstellern wie Agfa oder Kodak; Blender stellt jetzt zwei Himmels-Simulationen zur Wahl; der Motion Tracker kann jetzt Plane Tracks durchführen, wobei eine Fläche in der Szene verfolgt wird; Szenen im FBX-Format können komplett mit Kameras, Lampen und Meshes inklusive UV-Texturen und Vertex-Farben importiert werden.[15]
Aktuelle Version: 2.70 19. März 2014 Rudimentäre Unterstützung für volumetrische Materialien, beschleunigtes CPU-Rendering durch Verwenden des SSE Befehlssatzes (bis zu 30% schneller), Samplezahlen für direktes und indirektes Licht können individuell eingestellt werden, neuere Funktionen und höhere Leistung bei OSL durch Version 1.4.x, verschiedene neue oder verbesserte Motion-Tracking Funktionen, verschiedene UI-Verbesserungen, zahlreiche Änderungen an Modifiern, neue Optionen für Bevel-, Knife-, Snapping und Dynamic topology Sculpting-Tools, Einführung einer Art Leistungsmonitor, kleinere Verbesserungen der Gameengine (u. a. Unterstützung für PSD Dateien), weitere Verbesserung der Freestyle Implementation, weitere Funktionen.[16]
Zukünftige Version: 2.70a voraussichtlich 10. April; In Entwicklung In Planung - diverse Fehlerbehebungen[17]
Zukünftige Version: 2.71 voraussichtlich Juni 2014; In Entwicklung [18] In Planung - Python 3.4, Split Normals, F-Curve Easing patch, Cycles Baking, Cycles SSS mit GPU Render, Multi View (Stereo 3D).[19]
Legende:
Alte Version
Ältere Version; noch unterstützt
Aktuelle Version
Aktuelle Vorabversion
Zukünftige Version

Eine Übersicht über alle erschienenen Programmversionen ist auf der offiziellen Webseite[20] und im deutschsprachigen Handbuch im Kapitel „Die Geschichte von Blender“[4] zu finden.

Suzanne[Bearbeiten]

Suzanne

Als im Januar 2002 klar wurde, dass NaN im März die Tore schließen würde, wollten die Entwickler noch einmal eine „persönliche Note“ in ihrem letzten Release (v2.25) setzen und fügten als eine Art Easter Egg ein Mesh-Grundmodell (primitive) eines Schimpansenkopfes ein. Es wurde von Willem-Paul van Overbruggen erstellt und ist nach einem Orang-Utan aus dem Film Jay und Silent Bob schlagen zurück benannt.

Suzanne ist ein Low-Poly-Modell (nur 500 Polygone) und stellt in Blender die Alternative zur sonst gebräuchlichen Utah-Teekanne dar. Es dient oft als schnelle und einfache Möglichkeit, Materialien, Texturen und Licht-Setups zu testen.

Der größte Blender-Wettbewerb vergibt jährlich einen Preis mit dem Namen „Suzanne Award“.

Beispiele für den Einsatz von Blender[Bearbeiten]

„Einsames Haus“ – in Blender modelliert, mit Texturen versehen und gerendert
Bild aus dem Film „Big Buck Bunny“ (2008)
Modelle in Version 2.63 gerendert
Modelle in Version 2.66 gerendert
  • Im September 2005 begannen einige der angesehensten Blender-Künstler und -Entwickler die Arbeit an einem Kurzfilm. Dabei benutzten sie hauptsächlich freie Software. Dieses Projekt ist als Orange Movie Project bekannt. Der daraus entstandene Film, Elephants Dream, hatte am 24. März 2006 Premiere, wurde im Mai 2006 auf DVD herausgebracht und über Tauschbörsen zum Herunterladen freigegeben.
  • Ein weiteres Filmprojekt namens Big Buck Bunny erschien am 20. Mai 2008 auf DVD. Es stellt das Folgeprojekt von Elephants Dream dar.
  • Das von erfahrenen Spieleentwicklern in Blender realisierte quelloffene Spiel Yo Frankie! ist seit dem 14. November 2008 als DVD und seit dem 9. Dezember 2008 im Internet erhältlich. Als Grafikengines kommen die quelloffenen Engines Crystal Space und die Blender-interne Engine zum Einsatz. Das Spiel kann in Blender selbst verändert und erweitert werden.
  • In Argentinien entstand der 80-minütige Animationsfilm „Plumiferos“, der am 18. Februar 2010 in Buenos Aires Premiere hatte.
  • Am ersten September 2009 startete das dritte Open Movie Project unter dem Arbeitstitel Durian. Der fertige Film namens „Sintel[21] hatte seine Premiere am 28. September 2010 auf dem Niederländischen Filmfestival[22], seit dem 30. September 2010 steht der Film zum Herunterladen bereit und kann auf öffentlichen Videoplattformen, wie YouTube, angesehen werden.
  • Im Oktober 2011 startete das vierte Open Movie Project der Blender Foundation mit dem Projektnamen Mango. Ziel des Projekts war es, die Funktionalität im Bereich visueller Effekte zu erweitern. Der fertige Film trägt den Namen Tears of Steel und feierte am 26. September 2012 seine Premiere. In dem zwölfminütigen Kurzfilm versucht eine Gruppe von Kämpfern und Wissenschaftlern die Erde vor der Zerstörung durch Roboter zu retten. Der komplette Film ist als Torrent frei verfügbar, das Quellmaterial (PNG-Einzelbilder, Stereo- und 5.1-Sound, Render in 4K Ultra High Definition Television und weitere Projektdateien) wurde ebenfalls veröffentlicht.[23]

Literatur[Bearbeiten]

  • Heiko Ihde: Blender: Ihr Einstieg in die professionelle 3D-Grafik und Animation, Addison-Wesley, Dezember 2011, ISBN 978-3-8273-2899-1 Berücksichtigt Version 2.5 und höher
  • Thomas Hintz, Immanuel Günther: Materialgestaltung mit Blender. Grundlagen – Planung – Umsetzung, Open Source Press, März 2011, ISBN 978-3-941841-24-6
  • Carsten Wartmann: Das Blender-Buch. 3D-Grafik und Animation mit freier Software. 3., überarbeitete und erweiterte Aufl. dpunkt, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-89864-466-2. Berücksichtigt Version 2.43
  • Heiko Ihde: Blender 2.5 und höher, Video-Training auf DVD, Addison-Wesley, ISBN 978-3-82736382-4
  • Helge Maus: Blender 2.5 - Das umfassende Training, Video-Training auf DVD, Galileo Design, ISBN 978-3-8362-1520-6
  • Ruben Buchholz: Das Blender-Training für Fortgeschrittene, Video-Training auf DVD, Galileo Design, ISBN 978-3-8362-1759-0
  • Sebastian König: Blender 2.6 - Das umfassende Training, Video-Training auf DVD, Galileo Design, ISBN 978-3-8362-1872-6

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Blender (Software) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikibooks: Blender Dokumentation – Lern- und Lehrmaterialien
 Wikibooks: Blender 3D: Tutorial-Linkliste – Lern- und Lehrmaterialien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Download Blender 2.70 for GNU/Linux. Blender Foundation, 19. März 2014, abgerufen am 20. März 2014.
  2. Blender Foundation (englisch) – Seite bei blender.org; Stand: 1. Mai 2006
  3. Index of /source/ (englisch) – Seite bei blender.org; Stand: 13. Oktober 2010
  4. a b Blender Dokumentation: Die Geschichte von Blender – Kapitel bei Wikibooks, vom 5. September 2009
  5. Blender 2.40 (englisch) – Seite bei blender.org; Stand: 23. Dezember 2005
  6. 3D-Software Blender 2.46 zum Download freigegeben – Artikel bei Heise online, vom 20. Mai 2008
  7. Blender 2.48 (englisch) – Seite bei blender.org; Stand: 25. Dezember 2008
  8. Blender 2.49 (englisch) – Seite bei blender.org; Stand: 21. Juni 2009
  9. Blender 2.57 (englisch) – Mitteilung auf der offiziellen Webseite, vom 13. April 2011
  10. blenderfoundation: Blender 2.58a update log (englisch) blender.org. 9. Juli 2011. Abgerufen am 10. Juli 2011.
  11. Blender 2.64 - the Open Source VFX pipeline. blender.org, 3. Oktober 2012, abgerufen am 4. Oktober 2012 (englisch).
  12. Blender 2.66 animiert mit Bullet-Physik – Artikel bei Heise online, vom 21. Februar 2013 (Abgerufen am: 27. Februar 2013)
  13. Blender 2.67 Release Logs. Blender Foundation, 30. Mai 2013, abgerufen am 31. Mai 2013.
  14. Blender 2.68 Release Logs. Blender Foundation, 18. Juli 2013, abgerufen am 18. Juli 2013.
  15. Blender 2.69 Release Logs. Blender Foundation, 31. Oktober 2013, abgerufen am 31. Oktober 2013.
  16. http://wiki.blender.org/index.php/Dev:Ref/Release_Notes/2.70
  17. http://www.blendernation.com/2014/03/31/developer-meeting-notes-march-30-2014/
  18. http://wiki.blender.org/index.php/Dev:Doc/Projects
  19. http://wiki.blender.org/index.php/Dev:Ref/Release_Notes/2.71
  20. Release-Logs (englisch) – Seite bei blender.org; Stand: 31. Mai 2009
  21. Sintel, the Durian Open Movie Project (englisch) – offizielle Webseite; Stand: 2. Oktober 2010
  22. Nederlands Film Festival (niederländisch) – offizielle Webseite; Stand: 12. Oktober 2010
  23. Tears Of Steel-Download and Watch (englisch) – offizielle Website; Stand: 14. Juni 2013