Burgstall Reiskirchen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Burgstall Reiskirchen
Entstehungszeit: vermutl. Ende 12. Jh.
Burgentyp: Niederungsburg
Erhaltungszustand: Burgstall
Ort: Reiskirchen
Geographische Lage 50° 35′ 49,5″ N, 8° 50′ 5,1″ OKoordinaten: 50° 35′ 49,5″ N, 8° 50′ 5,1″ O
Höhe: 220 m ü. NN
Burgstall Reiskirchen (Hessen)
Burgstall Reiskirchen

Die Burg Reiskirchen ist eine abgegangene Niederungsburg im Bereich der Gemeinde Reiskirchen im Landkreis Gießen (Hessen).

Als Besitzer der Burg wird die Familie Store genannt.[1] Wenn dem so ist, kann es sich nur um ein befestigtes Hofgut unterhalb der Kirche handeln. In den Urkunden ist für 1340 verzeichnet: "... verzichtet Ritter Hiltwin von Burkhardsfelden gegenüber (Kloster) Arnsburg auf den Hof in Reiskirchen, gelegen unterhalb der Kirche, der dem verstorbenen Ritter Store gehörte, auf die sogenannte Steinwiese und auf das Gut..." [2]

Die alten Flurnamen Auf dem Schloßgarten von 1767, Im Burckgarten (Über dem / Auf dem Burggarten) von 1769, Am Burgköppel (undatiert) verweisen noch auf die Burgstelle.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudolf Knappe: Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten. 2. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 1995, ISBN 3-86134-228-6, S. 310.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag zu Burg Reiskirchen in der privaten Datenbank „Alle Burgen“
  2. Reiskirchen, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen (Stand: 23. Juli 2012). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL), abgerufen am 27. November 2012.
  3. alle Belege zu Flurnamen in Reiskirchen. Gem. Reiskirchen, Landkreis Gießen. Hessische Flurnamen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).