Reiskirchen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Reiskirchen
Reiskirchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Reiskirchen hervorgehoben
Koordinaten: 50° 36′ N, 8° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Gießen
Höhe: 222 m ü. NHN
Fläche: 44,99 km2
Einwohner: 10.330 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 230 Einwohner je km2
Postleitzahl: 35447
Vorwahlen: 06408, 06401
Kfz-Kennzeichen: GI
Gemeindeschlüssel: 06 5 31 016
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 17
35447 Reiskirchen
Webpräsenz: www.gemeinde-reiskirchen.de
Bürgermeister: Dietmar Kromm (parteilos, von der CDU unterstützt)
Lage der Gemeinde Reiskirchen im Landkreis Gießen
NiederdorfeldenBiebertalWettenbergLollarStaufenberg (Hessen)Allendorf (Lumda)Rabenau (Hessen)Heuchelheim (Hessen)GießenBuseckGrünberg (Hessen)FernwaldLinden (Hessen)LanggönsPohlheimReiskirchenLichHungenLaubachWetteraukreisVogelsbergkreisLandkreis Limburg-WeilburgLandkreis Limburg-WeilburgLandkreis Marburg-BiedenkopfLahn-Dill-KreisKarte
Über dieses Bild

Reiskirchen ist eine Großgemeinde im mittelhessischen Landkreis Gießen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaften Reiskirchen, Bersrod und Burkhardsfelden gehörten zum Busecker Tal. Gießen liegt ca. 8 Kilometer westlich von Reiskirchen. Ebenso befindet sich das Naturschutzgebiet Hohe Warte westlich des Ortes. Im Reiskirchener Ortsteil Saasen entspringt der Fluss Wieseck, der bei Gießen in die Lahn mündet.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reiskirchen grenzt im Norden an die Gemeinde Rabenau, im Osten an die Stadt Grünberg, im Südosten an die Stadt Laubach, im Süden an die Stadt Lich, sowie im Westen an die Gemeinden Fernwald und Buseck. Im Nordosten zwischen Saasen und Grünberg steht die ehemalige Klosteranlage Wirberg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste sicher zuordenbare urkundliche Erwähnung stammt aus dem Urkundenbuch des Klosters Arnsburg und ist mit 1305 datiert.[2] Um 1300 entstand eine neue Kirche, dessen Chorturm erhalten ist. Das heutige Kirchenschiff der Evangelischen Kirche Reiskirchen wurde 1769 bis 1771 im Übergangsstil zwischen Spätbarock und Klassizismus errichtet.

Ein Überblick über die Geschichte der Gemeinde Reiskirchen bietet eine Ausstellung im Hirtenhaus, das als Heimatmuseum genutzt und von der heimatgeschichtlichen Vereinigung Reiskirchen betrieben wird.

Der Gemeinde wurde vom Hessischen Minister des Innern am 8. November 1974 die Genehmigung zur Führung des vom Hessischen Staatsarchiv in Darmstadt entwickelten Wappens erteilt, dessen Beschreibung „in einem schwarzen von goldenen Streifen netzartig geteilten Wappenschild eine mit einem roten Kirchturm belegte silberne Spitze“ lautet.

Im Reiskirchener Ortsteil Saasen existiert immer noch ein Relikt aus den 1950er Jahren: Eine Gefriergemeinschaft, gegründet, als die Anschaffung von Tiefkühltruhen für Privathaushalte noch zu teuer war.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. Dezember 1970 schlossen sich die Gemeinden Reiskirchen, Hattenrod, Saasen und Winnerod im Rahmen der Gebietsreform in Hessen freiwillig zur neuen Gemeinde Reiskirchen zusammen. Am 1. April 1972 wurde die Gemeinde Burkhardsfelden auf freiwilliger Basis eingegliedert. Am 1. Januar 1977 kamen die Gemeinden Bersrod, Ettingshausen und Lindenstruth nach dem Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen hinzu.[3][4]
siehe auch Burgstall Reiskirchen

Historische Namensformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In erhaltenen Urkunden wurde Reiskirchen unter den folgenden Ortsnamen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):[2]

  • Richolueschiricha (975) [MGH Diplomata Könige 2,1, Otto II. : Sickel, Nr. 102] ist mit Reiskirchen südlich von Wetzlar zu identifizieren. [vgl. Kellner, St. Bartholomäus, S. 37 f.]
  • Richoluiskirchen, de (1238) [Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 3, Nr. 27]
  • Ricolfiskirchen, in (1305) [Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 3, Nr. 339]
  • Richolskirchin, de (1319) [Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 3, Nr. 495]
  • Richelskyrchen (14. Jahrhundert)
  • Ryßkirchen, zu (1501) [UB Gießen Hs. 556/60 p. 15]

Territorialgeschichte und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt die Territorien bzw. Verwaltungseinheiten denen Reiskirchen unterstand im Überblick:[2][5]

Gerichte seit 1803[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für die Provinz Oberhessen wurde das „Hofgericht Gießen“ als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die Ämter bzw. Standesherren vorgenommen und somit war für Reiskirchen das „Patrimonialgericht der Freiherren zu Buseck“ in Großen-Buseck zuständig. Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt.

Mit der Gründung des Großherzogtums Hessen 1806 wurde diese Funktion beibehalten, während die Aufgaben der ersten Instanz 1821 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übergingen. Aber erst ab 1827 wurde die Patrimonialgerichtsbarkeit durch das „Landgericht Gießen“ im Namen der Freiherren ausgeübt. Infolge der Märzrevolution 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.[9]

Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes am 1. Oktober 1879 wurden die bisherigen Land- und Stadtgerichte im Großherzogtum Hessen aufgehoben und durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt, ebenso verfuhr man mit den als Obergerichten fungierenden Hofgerichten, deren Funktion nun die neu errichteten Landgerichte übernahmen. Die Bezirke des Stadt- und des Landgerichts Gießen wurden zusammengelegt und bildeten nun zusammen mit den vorher zum Landgericht Grünberg gehörigen Orten Allertshausen und Climbach den Bezirk des neu geschaffenen Amtsgerichts Gießen, welches seitdem zum Bezirk des als Obergericht neu errichteten Landgerichts Gießen gehört.[10] Zwischen dem 1. Januar 1977 und 1. August 1979 trug das Gericht den Namen „Amtsgericht Lahn-Gießen“ der mit der Auflösung der Stadt Lahn wieder in „Amtsgericht Gießen“ umbenannt wurde. In der Bundesrepublik Deutschland sind die übergeordneten Instanzen des Amtsgerichts Gießen, das Landgericht Gießen, das Oberlandesgericht Frankfurt am Main sowie der Bundesgerichtshof als letzte Instanz.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[2]

• 1502: 16 Männer
• 1577: 33 Hausgesesse
• 1630: 42 Männer, 3 Witwen, 9 Vormundschaften
• 1669: 195 Seelen
• 1742: 2 Geistliche/Beamte, 69 Untertanen, 26 Junge Mannschaften, 8 Beisassen/Juden
Reiskirchen: Einwohnerzahlen von 1669 bis 2015
Jahr  Einwohner
1669
  
195
1804
  
425
1830
  
490
1834
  
636
1840
  
674
1846
  
702
1852
  
776
1858
  
776
1864
  
657
1871
  
679
1875
  
664
1885
  
706
1895
  
754
1905
  
841
1910
  
889
1925
  
975
1939
  
1.038
1946
  
1.497
1950
  
1.602
1956
  
1.647
1961
  
1.676
1967
  
1.817
1972
  
4.728
1976
  
7.515
1984
  
8.227
1992
  
9.367
2000
  
10.700
2010
  
10.556
2015
  
10.300
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [2]; 1972:[11]; 1976:[12]; 1984:[13]; 1992:[14]; 2000, 2015:[15]; 2010:[16]
Ab 1972 einschließlich der im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingegliederten Orte.

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[2]

• 1830: 466 evangelische 24 jüdische Einwohner
• 1961: 1402 evangelische, 236 römisch-katholische Einwohner

Erwerbstätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[2]; [15]

• 1961: Erwerbspersonen: 195 Land- und Forstwirtschaft (22,9 %), 338 Produzierendes Gewerbe (39,6 %), 173 Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung (20,3 %), 148 Dienstleistungen und Sonstiges (17,3 %).
• 2000: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: 2635 Personen. Davon Produzierendes Gewerbe 56,2 %, Handel, Gastgewerbe und Verkehr: 22,8 %, Unternehmensdienstleistungen 7,4 %, Öffentliche und private Dienstleistungen 13,2 %, Sonstiges (oder anonymisiert) 0,4 %
• 2000: Ausschließlich geringfügig Beschäftigte: 422 Personen.
• 2016: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: 2899 Personen. Davon Produzierendes Gewerbe 52,2 %, Handel, Gastgewerbe und Verkehr: 22,3 %, Unternehmensdienstleistungen –[17], Öffentliche und private Dienstleistungen 16,9 %, Sonstiges (oder anonymisiert) 8,6 %
• 2016: Ausschließlich geringfügig Beschäftigte: 499 Personen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[18] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[19][20]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
    
Insgesamt 31 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 32,7 10 36,2 14 40,3 15 38,6 14
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 27,8 9 25,0 9 31,2 12 34,6 13
FW Freie Wähler 30,1 9 19,6 7 15,8 6 16,0 6
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 9,4 3 15,8 6 5,4 2 5,5 2
FDP Freie Demokratische Partei 3,3 1 3,6 1 2,2 1
CSWU Christlich Soziale Wählerunion 3,6 1 3,2 1
Gesamt 100,0 31 100,0 37 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 49,0 44,9 43,4 56,9

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 15. März 2013 ist Dietmar Kromm (parteilos, unterstützt von der CDU) Bürgermeister der Großgemeinde Reiskirchen. Er wurde am 3. Februar 2013 in der Stichwahl gegen Bernd Debus (Freie Wähler) mit 73,1 % der Stimmen gewählt. In der Wahl am 20. Januar 2013 erreichte Dietmar Kromm 47,3 %, Bernd Debus 26,8 % und Anette Henkel (SPD) 25,9 % der abgegebenen Stimmen. Der zuvor zurückgetretene Bürgermeister Holger Sehrt (SPD) kandidierte nicht mehr.

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Reiskirchen pflegt Partnerschaften mit den Gemeinden Goleszów in Polen, der elsässischen Gemeinde Muttersholtz und mit Wandersleben in Thüringen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einen hohen Bekanntheitsgrad hat das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Reiskirchen unter der musikalischen Leitung von Otmar Scheld, der für seine Verdienste am 23. Dezember 2007 vom damaligen hessischen Innenminister Volker Bouffier das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen bekam.[21]

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erwähnenswert sind die Sportvereine TSG Reiskirchen, der Tennisverein Reiskirchener TC mit vier Tennisplätzen sowie der Sportplatz Jahnstraße. Der Kegelklub Meteor 85 Reiskirchen spielt mit der 1. Mannschaft in der Kegel-Bundesliga.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reiskirchen ist verkehrsgünstig an den Autobahnen 5 und 480 („Reiskirchener Dreieck“) und an der Bundesstraße 49 gelegen. Für die B 49 ist eine Ortsumgehung im Süden geplant. Vor allem durch den Bahnübergang am Reiskirchener Bahnhof staut sich der Verkehr bei Schließung der Schranken sehr stark zurück, und da bis 2020 das Verkehrsvolumen um 33 % ansteigen soll, ist die Umgehung in die Kategorie Vordringlicher Bedarf eingeordnet. Als Kosten für die Südumgehung werden ungefähr 12 Millionen Euro angegeben.[22]

Am 22. März 2009 haben die wahlberechtigten Bürger Reiskirchens in einem Bürgerentscheid darüber abgestimmt, ob ein Beschluss der Gemeindevertretung für die Südumgehung aufgehoben wird. 66 Prozent der Abstimmenden votierten gegen diesen Vorschlag bei einer Wahlbeteiligung von 56,6 Prozent.[23]

In den Ortsteilen Reiskirchen und Saasen befinden sich Haltepunkte der Vogelsbergbahn.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katharine Alexander: Geschichten aus dem alten Reiskirchen. Heimatgeschichtliche Vereinigung, Reiskirchen 1999
  • Karl Glaser: Zur Geschichte des Klosters Wirberg. In: Einladung zu den am 12., 13., und 14. März stattfindenden Schulfeierlichkeiten in dem Großherzogl. Gymnasium in Gießen. Gießen 1856, S. 3–16 (Digitalisat)
  • Gustav Ernst Köhler: Die Geschichte von Reiskirchen. Teil 1. Von den Anfängen bis zum Westfälischen Frieden. Heimatgeschichtliche Vereinigung, Reiskirchen 1993
  • Gustav Ernst Köhler: Wirberg. Burg, Kloster, Pfarre. Heimatgeschichtliche Vereinigung, Reiskirchen 1998
  • Reiskirchen. Bilder aus vergangenen Tagen. Geiger, Horb am Neckar 1990, ISBN 3-89264-440-3 (alte Ansichten)
  • Literatur über Reiskirchen in der Hessischen Bibliographie
  • Suche nach Reiskirchen (Hessen) im Archivportal-D der Deutschen Digitalen Bibliothek

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Reiskirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Aktuellster Bevölkerungsstand am 31.12.2016 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b c d e f g Reiskirchen, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 24. Mai 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  3. Der Hessische Minister des Inneren: Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen (GVBl. II 330–28) vom 13. Mai 1974. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 17, S. 237 ff., § 6 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,2 MB]).
  4. Gerstenmeier, K.-H. (1977): Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Melsungen. S. 309
  5. Verwaltungsgeschichte Land Hessen bei M. Rademacher, Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990
  6. Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1791, S. 172, 278 (online bei HathiTrust’s digital library).
  7. Wilhelm von der Nahmer: Handbuch des Rheinischen Particular-Rechts: Entwickelung der Territorial- und Verfassungsverhältnisse der deutschen Staaten an beiden Ufern des Rheins : vom ersten Beginnen der französischen Revolution bis in die neueste Zeit. Band 3. Sauerländer, Frankfurt am Main 1832, S. 6 (online bei Google Books).
  8. Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände. Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. Band 22. Weimar 1821, S. 414 (online bei Google Books).
  9. Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1848, S. 237–241
  10. Großherzog von Hessen und bei Rhein: Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879. In: Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1879 Nr. 15, S. 197–211 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 17,8 MB]).
  11. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1972; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 4. August 1972. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 33, S. 1424, Punkt 1025 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,9 MB]).
  12. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1977; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 15. Dezember 1976. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1976 Nr. 52, S. 2283, Punkt 1668 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 10,3 MB]).
  13. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1985; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 30. Oktober 1984. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1984 Nr. 46, S. 2175, Punkt 1104 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,5 MB]).
  14. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1993; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 21. Oktober 1992. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1992 Nr. 44, S. 2766, Punkt 935 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,1 MB]).
  15. a b Gemeindedatenblatt: Reiskirchen. In: Hessisches Gemeindelexikon. HA Hessen Agentur GmbH; (PDF; 222 kB).
  16. Die Bevölkerung der hessischen Gemeinden am 30. Juni 2010. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 11, archiviert vom Original am 7. Februar 2018; abgerufen am 20. März 2018 (PDF; 552 kB).
  17. anonymisiert
  18. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016 Hessisches Statistisches Landesamt
  19. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  20. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  21. Bundesverdienstkreuz am Bande für Otmar Scheld
  22. Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung: B 49, Neubau der Ortsumgehung Reiskirchen und Reiskirchen/Lindenstruth, abgerufen am 25. März 2009
  23. Gemeinde Reiskirchen: Vorläufiges Endergebnis Bürgerentscheid 22. März, abgerufen am 25. März 2009