Campello TI

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Campello
Wappen von Campello
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Leventinaw
Kreis: Kreis Faido
Politische Gemeinde: Faidoi2
Postleitzahl: 6760
Koordinaten: 705954 / 149314Koordinaten: 46° 29′ 12″ N, 8° 49′ 7″ O; CH1903: 705954 / 149314
Höhe: 1361 m ü. M.
Fläche: 4,0 km²
Einwohner: 50 (31. Dezember 2011)
Einwohnerdichte: 13 Einw. pro km²
Website: www.faido.ch
Campello TI

Campello TI

Karte
Campello TI (Schweiz)
Campello TI
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Gemeindestand vor der Fusion am 31. März 2012

Campello war bis zum 31. März 2012 eine politische Gemeinde im Kreis Faido im Bezirk Leventina des Kantons Tessin in der Schweiz. Zu Campello gehört der Ferienort Carì.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt am linken Hang der mittleren Valle Leventina auf 1362 m ü. M.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf soll aus der weiter unten liegenden Siedlung Fontanedo, die um die Mitte 18. Jahrhundert vollständig aufgegeben worden ist, hervorgegangen sein. Zusammen mit Calpiogna, Primadengo, Chinchengo und einem Teil von Faido gehörte es zur Degagna Fichengo, einer der drei Degagne der Nachbarschaft Faido. 1853 wurde es durch die Abtrennung von Calpiogna zur unabhängigen Gemeinde. Campello war im Mittelalter Hauptort der Pfarrei Mairengo und ist seit 1837 eine selbstständige Pfarrei.[1]

Fusion mit Faido[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Campello war von 1853 an eine selbstständige politische Gemeinde, als es sich von Calpiogna trennte. In einer Volksabstimmung im März 2004 verwarfen die Bürger von Campello die Fusion ihrer Gemeinde mit Faido, Osco, Mairengo, Calpiogna, Anzonico, Rossura, Calonico, Chiggiogna, Cavagnago und Sobrio.

Am 1. April 2012 fusionierte Campello mit den Gemeinden Anzonico, Calpiogna, Cavagnago, Chironico, Mairengo und Osco zur bestehenden Gemeinde Faido.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche Santa Margherita erbaut (1632)[2][3]
  • Oratorium Santissimo Nome di Maria, erbaut (16. Jahrhundert) im Ortsteil «Fontanedo», geweiht (1632)[2][4]
  • Kirche San Carlo Borromeo und Lorenzo im Ortsteil «Carì», Architekten: Alberto Finzi, Renzo Lucchini[2][5]
  • Typisches Wohnhaus Brentini Lümeia[2][6]
  • Verschiedene Betkapellen
  • Verschiedene alte Brunnen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Campello TI – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Campello auf biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz (abgerufen am 16. Juli 2017).
  2. a b c d Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 133.
  3. Pfarrkirche Santa Margherita (Foto)
  4. Oratorium Santissimo Nome di Maria (Foto)
  5. Kirche San Carlo Borromeo und Lorenzo (Foto)
  6. Wohnhaus Brentini Lümeia (Foto)