Cannonball Fieber – Auf dem Highway geht’s erst richtig los

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Filmdaten
Deutscher Titel Cannonball Fieber – Auf dem Highway geht’s erst richtig los
Originaltitel Speed Zone!
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1989
Länge 95 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Jim Drake
Drehbuch Michael Short
Produktion Andre Morgan
Albert S. Ruddy
Murray Shostak
Musik David Wheatley
Kamera François Protat
Robert Saad
Schnitt Michael Economou
Besetzung

Cannonball Fieber – Auf dem Highway geht’s erst richtig los (Originaltitel: Speed Zone!) ist eine US-amerikanische Actionkomödie von Jim Drake aus dem Jahr 1989. Sie ist nur dem deutschen Titel nach eine Fortsetzung der Actionkomödien Auf dem Highway ist die Hölle los (1981) und Auf dem Highway ist wieder die Hölle los (1984).

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In regelmäßigen Abständen wird in den USA das berüchtigtes illegale Cannonball-Autorennen organisiert, das von der Ostküste bis zur Westküste des Landes führt. Der Polizei ist dies ein Dorn im Auge und so hat sich der Polizeichef Spiro T. Edsel vorgenommen, im Vorfeld die bekannten Teilnehmer der Veranstaltung einfach zu verhaften. Diese treffen sich gerade im „Federal Inn“, wo auch die Presse vertreten ist, sowie die Wissenschaftlerinnen Lea und Margaret, die den Autofreaks ihre Entdeckung auf dem Elektronikmarkt verkaufen wollen. Ferraripilot Gus Gold zeigt sich an dem neu entwickelten „Bullenschnüffler“ interessiert, das angeblich Polizisten sicher erkennen kann und Alarm gibt, sobald sich solch eine Person nähert. So schlägt das Gerät an, als sie es Gold vorführen wollen. Doch ist es bereits zu spät, um darauf zu reagieren, denn ein Einsatzkommando stürmt das Gebäude und alle Fahrer werden verhaftet.

Daraufhin suchen die Organisatoren andere Fahrer, die im Rennen starten. Als erster findet sich Alec Stewart, der von Vic DeRubis verfolgt wird, da er Auftraggebern DeRubis Geld schuldet und nur mit einem Sieg einen Ausweg aus seiner brisanten Lage sieht.

  • Team Stewart/DeRubis startet im Jaguar für Großbritannien.
  • Charlie Cronan steuert den BMW seines Bekannten Leo Ross, der ihm seine Freundin Tiffany als Beifahrerin anvertraut.
  • Lea und Margret können Gus Gold von ihren fahrerischen Qualitäten überzeugen und gehen mit dessen schwarzem Ferrari an den Start.
  • Den Lamborghini soll der Mechaniker Valentino Rosatti steuern, doch da er mit dem Wagen nicht klar kommt, findet sich unerwartet ein Polizist, der schon immer davon geträumt hat beim Cannonball mitzufahren. Rosatti wird so zu Beifahrer.
  • Die Journalisten, die anfangs befürchtet hatten, keinen Bericht vom diesjährigen Cannonball abliefern zu können, nehmen kurzerhand mit ihrem Übertragungswagen am Rennen teil.
  • Die Van Sloan-Brüder starten in ihrem Rolls-Royce, haben allerdings vor, von Dallas per Flugzeug nach Santa Monica zu gelangen.

Nachdem das Rennen dieses Mal in Washington D. C. startet und bis Santa Monica führen soll, beginnen auch hier die Teams, sich mit den unterschiedlichsten Tricks gegenseitig aus dem Rennen zu werfen (Alec z.B. hat sich die Nummernschilder aufgeschrieben und sagt der Polizei während der Fahrt per Telefon, dass diese Autos gestohlen seien). Nach kilometerlanger Fahrt, quer durch die USA, treffen die verbliebenen Teilnehmer im Hafen von Santa Monica ein. Die Polizei ist ihnen dabei immer dicht auf den Fersen und am Ende gehen Stewart und DeRubis mit einem gestohlenen Polizeiwagen als Zweite durchs Ziel. Edsel wiederum wird im Jaguar Erster (was Alec rettet, da er auf den Jaguar gewettet hat), Charlie wird Dritter, Lea und Margret werden Vierte und die Van Sloan-Brüder Letzter, bevor sie mit Skiern über den Pier rutschen und in den Pazifik fallen.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der US-amerikanische Filmkritiker Roger Ebert listete in der Chicago Sun-Times vom 21. April 1989 auf, was er an dem Film nicht witzig fand. Er fasste zusammen, nichts sei witzig oder sei jemals witzig gewesen. Das Talent von John Candy sei im Film verschwendet.[1] Das Lexikon des internationalen Films befand, der Film sei eine „billige Plotte mit einer dürftigen und dümmlichen Handlung“.[2] Auf video.de heißt es, eine „schlüssige Story“ würde man vergebens suchen bei diesem „Car-Crash-Klamauk“. Der Mix aus „flotter Musik, Gags, viel Blechschaden und Prominenz in Nebenrollen“ sei „ebenso banal wie unterhaltsam“.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brooke Shields erhielt im Jahr 1990 für ihre Rolle die Goldene Himbeere. Jim Drake als Regisseur und Murray Shostak als Produzent wurden nominiert.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde in Los Angeles, in Santa Monica und in Lachute (Québec) gedreht.[4] Er spielte in den Kinos der USA ca. 3,1 Millionen US-Dollar ein.[5] Aus der Vorproduktion Auf dem Highway ist die Hölle los ist als einziger Jamie Farr als Scheich Abdul ben Falafel erneut zu sehen. Der Olympiasieger Carl Lewis hat eine Nebenrolle als Jogger.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Roger Ebert: Speed Zone – Review. 21. April 1989, abgerufen am 3. September 2014.
  2. Cannonball Fieber – Auf dem Highway geht’s erst richtig los im Lexikon des internationalen Films, abgerufen am 3. September 2014.
  3. Cannonball Fieber - Auf dem Highway geht's erst richtig los. G+J Entertainment Media (video.de), abgerufen am 3. September 2014.
  4. Filming locations für Speed Zone!
  5. Box office / business für Speed Zone!