Zum Inhalt springen

Cay Helmich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Cay Helmich (* 2. September 1962 in Brüggen) ist eine deutsche Schauspielerin, Musikerin und Psychologin.

Cay Helmich begann nach dem Abitur ein Psychologiestudium in West-Berlin. Parallel dazu absolvierte sie in New York eine Ausbildung in Schauspiel und Gesang bei Uta Hagen und William Hickey. 1987 erhielt sie ein Psychologie-Diplom an der TU Berlin, 1989 ein Diplom als Schauspielerin.[1]

Ende der 1980er-Jahre begann sie zunächst als Theaterschauspielerin zu arbeiten. Theaterengagements hatte sie in Stuttgart und in Berlin, unter anderem am Theaterhaus Stuttgart, am Alten Schauspielhaus Stuttgart, an der Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin, am Ensemble Theater in Berlin, am Theater zerbrochene Fenster Berlin und am Atelier Theater in Berlin.[1]

Sie spielte unter anderem die Iphigenie in Iphigenie in Aulis von Euripides, die Natalie in Der Prinz von Homburg von Heinrich von Kleist und die Estelle in Geschlossene Gesellschaft von Jean-Paul Sartre. 2003 kehrte Helmich mit der Rolle der Alison in dem kanadischen Erfolgsstück Traumfrau Mutter in der Kulturarena Berlin auf die Theaterbühne zurück.[2] 2009 spielte sie auch in der deutschsprachigen Erstaufführung der Fortsetzung des Stücks unter dem Titel Voll die Mutter! Traumfrau zwei im St. Pauli-Theater in Hamburg wiederum die Rolle der Alison.[3] 2008 übernahm sie außerdem bei den Burgfestspielen Jagsthausen die Adelheid von Walldorf in Götz von Berlichingen von Johann Wolfgang von Goethe.[4]

Bekanntheit erlangte Helmich in den 1990er-Jahren durch Fernsehrollen. Sie übernahm dabei mehrere durchgehende Serienrollen, wiederkehrende Episodenrollen und auch Gastrollen. Helmich war in durchgehenden Serienrollen unter anderem ab 1996 als Kriminalkommissarin Maja Cramer in der ZDF-Fernsehserie SOKO München[5] und als Kinderärztin Dr. Susan Bruckner in der RTL-Serie OP ruft Dr. Bruckner. Von 1994 bis 1995 spielte sie in der US-amerikanischen Fernsehserie High Tide.

Ab 2002 trat Cay Helmich im Rahmen des Musikprojekts Cay und die Kerle als Musikerin, Texterin und Sängerin auf. 2007 erschien das Album Medizin.[6]

Helmich arbeitet seit 2007 vorwiegend als Coach. Sie ist systemischer Master- und Lehrcoach und berät Profit- und Not-for-Profit-Organisationen in beruflicher und persönlicher Potentialentwicklung sowie Krisenbewältigung. Sie gibt Trainings für Stressbewältigung und Kommunikation.

Cay Helmich hat zwei Töchter und lebt in Berlin.[4]

Filmografie (Auswahl)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. a b Cay Helmich. In: filmmakers.eu. Abgerufen am 23. November 2025.
  2. Regine Sylvester: Alle Arten, die Nerven zu verlieren. "Traumfrau Mutter" hatte Premiere in der Berliner Arena: Rein geht's immer leichter. In: berliner-zeitung.de. 10. April 2003, abgerufen am 23. November 2025.
  3. Stefan Reckziegel: "Voll die Mutter" im St.-Pauli-Theater. In: abendblatt.de. 5. Juni 2009, abgerufen am 23. November 2025.
  4. a b Cay Helmich. In: komoedie-berlin.de. Abgerufen am 23. November 2025.
  5. Neue Folgen und 'ne Neue im SOKO-Team. In: berliner-kurier.de. Abgerufen am 23. November 2025.
  6. Cay Helmich, Cay & die Kerle: Medizin. In: portal.dnb.de. 2007, abgerufen am 23. November 2025.