Centre Le Corbusier

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Centre Le Corbusier
Zürich - Seefeld - Centre Le Courbusier IMG 1115 ShiftN.jpg

Das Centre Le Corbusier ist ein modernes, von dem Architekten Le Corbusier entworfenes Gebäude. Frau Heidi Weber erteilte 1960 le Corbusier den Auftrag in Zürich ein «Gesamtkunstwerk zu entwerfen». Es befindet sich am Ostufer des Zürichsees, an der Höschgasse, zwischen dem Hafen Riesbach und Zürichhorn.

Das in den Jahren 1964 bis 1967 im Auftrag der Schweizer Innenarchitektin, Kunstverlegerin, Kunstsammlerin, Galeristin und Mäzenin Heidi Weber als öffentliches Ausstellungsgebäude errichtete «Heidi Weber Museum – Centre Le Corbusier» ist das letzte von Le Corbusier entworfene Gebäude. Es steht insofern für einen radikalen Stilwechsel des Meisters, als es auf Beton und Stein verzichtet und stattdessen ganz aus farbenfrohen, trotz ihrer kubischen Konzeption filigran wirkenden Stahl- und Glas-Elementen besteht. Einen besonderen Akzent setzt auch das frei über dem eigentlichen Baukorpus schwebende Dach, das die Besucher vor Sonne und Regen gleichermassen schützen soll.

Im Inneren war bis Mai 2016 das Heidi-Weber-Museum untergebracht, in dem Leben und Werk Le Corbusiers mit Werken aus der Privatsammlung von Heidi Weber dokumentiert wurde. Die Gesamtheit aus Architektur, Inneneinrichtung, Gemälden und Skulpturen spiegelte die verschiedenen Facetten der Kunst und des Gestaltungswillens ihres Urhebers wider.

Das «Heidi Weber Museum – Centre Le Corbusier» wurde von Heidi Weber auf öffentlichem Grund errichtet, den die Stadt Zürich ihr für 50 Jahre im Baurecht abtrat. Das Gebäude ging deshalb per Mai 2014 in den Besitz der Stadt Zürich über.[1] Im Mai 2016 hat Weber ihre Sammlung aus dem Haus abgezogen.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Centre Le Corbusier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Benno Gasser. Die Stunde der Wahrheit. In: Tages-Anzeiger, 21. August 2013.
  2. Irène Troxler: Corbusier-Haus in Zürich – Streit um Architektur-Ikone eskaliert. In: Neue Zürcher Zeitung, 30. Mai 2016.

Koordinaten: 47° 21′ 22,86″ N, 8° 33′ 4,03″ O; CH1903: 684048 / 245651