Chesney Hawkes

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Chesney Hawkes (2008)

Chesney Lee Hawkes (* 22. September 1971 in Windsor, Berkshire, England) ist ein britischer Popsänger und Filmschauspieler.

Hawkes wurde vor allem durch seine Single The One and Only und den dazugehörigem Film Buddy’s Song bekannt. Die Anfang 1991 veröffentlichte Single wurde geschrieben und produziert von Nik Kershaw, einem langjährigen Freund der Familie Hawkes.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chesneys Eltern sind der ehemalige Sänger der Tremeloes, Leonard „Chip“ Hawkes und die Schauspielerin Carol Dilworth, bekannt aus dem Film Gänsehaut. Chesney hat eine Schwester, Keely, die 1993 selbst als Popsängerin ein Album mit mäßigem Erfolg veröffentlichte und einen Bruder namens Jodie, der in Chesneys Band am Schlagzeug sitzt. Benannt wurde Chesney nach dem Komiker Chesney Allen.

Hawkes ist seit dem 4. Juli 1997 verheiratet und Vater von drei Kindern.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991–1992: Erfolg durch Musik und Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chesney Hawkes (2004)

Hawkes’ Karriere begann Anfang 1991 an der Seite des The-Who-Frontmanns Roger Daltrey in dem Film Buddy’s Song, in dem er die Titelrolle spielte. Kurz nach Veröffentlichung des Films brachte er seine bekannteste Single The One and Only heraus, die fünf Wochen lang die britischen Charts anführte. Das Lied wurde von Nik Kershaw geschrieben. Mit weiteren Singleauskoppelungen wie I’m a Man Not a Boy oder Secrets of the Heart konnte er sich zwar weiter in den Charts halten, doch den Erfolg von The One and Only nicht mehr erreichen. In diesen zwei Jahren tourte Hawkes mit seiner Band durch die ganze Welt.

1993–2001: Zweites Album und Kreativpause[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitte 1993 veröffentlichte Chesney Hawkes sein zweites Album Get the Picture. Es dauerte dann fast neun Jahre bis man, wenn auch nur in einigen Teilen Englands, wieder musikalisch von Hawkes hörte. Ende 2001 erschien die Single Stay Away Baby Jane, die wenig erfolgreich war.

2005–2008: Rückkehr durch TV-Formate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2005 machte der britische Sender Channel 4 Hawkes das Angebot in der 3. Staffel der Sendung The Games mitzuspielen, in welcher sich zehn Prominente wie Mel C (Sporty Spice) in olympischen Disziplinen miteinander messen müssen. Auf das Angebot von Channel 4 folgte im April desselben Jahres ein weiteres TV-Angebot des britischen Senders ITV, welches Hawkes die Chance auf einen Plattendeal ermöglichte. In Hit Me Baby One More Time, einer Art Comeback-Show, schaffte er es zwar bis ins Finale, doch er verlor gegen Shakin’ Stevens. Trotzdem brachte Hawkes noch im selben Jahr die Single Another Fine Mess auf den Markt, welche bis auf Platz 48 der UK-Charts stieg. Anfang 2008 brachte Hawkes mit Sargent Poppy Records (seiner eigenen Plattenfirma) das Album Another Fine Mess heraus.

Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hawks/Alexander/Hawkes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammen mit dem englischen Comedian Tony Hawks und Ash Alexander wurde die Idee für Hawks/Alexander/Hawkes ins Leben gerufen. Gemeinsam schreiben sie zumeist weniger ernstzunehmende Texte. Auf der offiziellen MySpace-Seite von Hawks/Alexander/Hawkes kann man sich einige Lieder anhören und einen Kurzfilm ansehen.

Songwriting[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hawkes machte sich als Songwriter für A1, Caprice, Triple Eight, Jamie Benson, Bare jr. und Tricky einen Namen. Er schrieb die Single Wasted für Jennifer Paige, die damit (nach ihrem Hit Crush) ihr Comeback versuchte. Für das Album To Be Frank von Nik Kershaw schrieb er das Lied Jane Doe.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1991 Buddy’s Song 28
(16 Wo.)
2 Gold
(14 Wo.)
25
(7 Wo.)
18 Silber
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1991
Soundtrack zum Film Buddy’s Song
Produzent: Alan Shacklock

weitere Alben

  • 1991: The One and Only (US und Japan, VÖ 23. Oktober 1991)
  • 1993: Get the Picture
  • 2007: Another Fine Mess

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1996: The One and Only
  • 2005: The Very Best Of

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1991 The One and Only
Buddy’s Song
8
(24 Wo.)
1
(15 Wo.)
4
(15 Wo.)
1 Gold
(16 Wo.)
10
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1991
Autor: Nik Kershaw
1991 I’m a Man Not a Boy
Buddy’s Song
44
(13 Wo.)
28
(2 Wo.)
27
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1991
Autor: John Wesley Harding
1991 Secrets of the Heart
Buddy’s Song
68
(7 Wo.)
57
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1991
Autoren: Chesney Hawkes, Nigel Hinton
1993 What’s Wrong with This Picture
Get the Picture
71
(7 Wo.)
29
(1 Wo.)
63
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1993
Autoren: Chesney Hawkes, Nik Kershaw,
Peter John Vettese
2002 Stay Away Baby Jane
Another Fine Mess
74
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 2001
2005 Another Fine Mess
Another Fine Mess
48
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 2005

weitere Singles

  • 1992: Feel so Alive
  • 1993: Missing You Already
  • 1994: Black or White People

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldene Schallplatte

  • SchwedenSchweden Schweden
    • 1991: für die Single „The One and Only“
Land/Region Silver record icon.svg Silber Gold record icon.svg Gold Platinum record icon.svg Platin Verkäufe Quellen
OsterreichÖsterreich Österreich (IFPI) 0! 1 0! 25.000 ifpi.at
SchwedenSchweden Schweden (IFPI) 0! 1 0! 25.000 sverigetopplistan.se
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (BPI) 1 1 0! 460.000 bpi.co.uk
Insgesamt 1 3

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: Singles Alben
  2. a b Gold-/Platin-Datenbanken: AT UK

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]