Christoph Möckel

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Christoph Möckel (2015 im Loft (Köln))

Christoph Möckel (* 1986 in Schwerin) ist ein deutscher Jazzmusiker (Saxophone, Klarinetten).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Möckel, der aus einer Musikerfamilie stammt (sein Vater ist der Schauspielkapellmeister Thomas Möckel)[1], besuchte ein Musikgymnasium. Dort war er im Chor und in der Bigband aktiv. Zwischen 2006 und 2011 studierte er Saxophon an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Wolfgang Engstfeld, Claudius Valk und Frank Gratkowski. Auch besuchte er Workshops bei Hayden Chisholm, Mark Turner und Steve Coleman.

Möckel spielte im European Jazz Orchestra 2012, im Cologne Contemporary Jazz Orchestra, im Maxime Bender Orchestra (Fellowship) und in der Florian Ross Big Company (Ties and Loose Ends). Sein Debüt-Album Dreamlike mit eigenem Quartett wurde im Februar 2013 in Kooperation mit dem Deutschlandfunk aufgenommen. Als Mitglied des Offshore Quintett spielte er drei Alben ein. Mit Lucas Leidinger, Stefan Berger und Max Andrzejewski bildet er die Formation Ebene Null. Auch gehörte er zu Marko Mlyneks Bellbird, zum Quartett von Oliver Lutz (Signal) sowie zu Sebastian Sternals Symphonic Society. Weiter war er bei als Musiker bei verschiedenen Produktionen am Schauspiel Köln, Staatstheater Schwerin und Schauspiel Düsseldorf tätig. Seit 2019 lebt er in Berlin.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Möckel war Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend jazzt“ und bei „Jugend musiziert“. 2010 und 2011 gewann er den Convento Jazzpreis Nordrhein-Westfalen; er war Finalist beim Europäischen Jazzpreis Burghausen 2009/2011 und beim Wettbewerb der Leverkusener Jazztage 2008.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christoph Möckel kehrt zurück (Die Schweriner)