Traumton Records

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Traumton Records ist ein auf Jazz, Weltmusik und Ambient spezialisiertes Plattenlabel aus Berlin. Angeschlossen sind ein eigenes Tonstudio, eine Musikproduktionsfirma und ein Musikverlag.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde Traumton als Produktionsfirma, Studio und Verlag 1989 von dem Produzenten, Tonmeister und Komponisten Wolfgang Loos und der Musikerin Stefanie Marcus. Im Jahr 1992 kam das Label Traumton Records hinzu.

Heute umfasst der Katalog über 350 Veröffentlichungen. Dazu zählen Produktionen internationaler Künstler wie David Friedman, Jasper van’t Hof, David Moss und Vinx ebenso wie die experimentellen Arbeiten, die Wolfgang Loos unter seinem Künstlernamen KooKoon gemeinsam mit dem Geophysik-Professor Frank Scherbaum auf Grundlage in den hörbaren Bereich transponierter seismischer Daten realisierte.

Im Bereich Pop / Chanson wurde Traumton Records frühzeitig auf Acts wie Rosenstolz (Veröffentlichung der CDs „Nur einmal noch“ (1994), „Mittwoch is' er fällig“ (1995) und „Raritäten“ (1997) auf Traumton) und Ina Müller („Das Große Du“, 2004) aufmerksam.

Weitere bei Traumton Records unter Vertrag stehende Künstler sind etwa die Schweizer Jazzmusikerin Erika Stucky, der Jazz-Vocalartist Michael Schiefel, der Komponist und Gitarrist Michael Rodach, sowie Die Geschwister Pfister. Weitere Zuwächse umfassen der Jazzgeiger Tobias Preisig, die Sängerin Kristiina Tuomi, das Elektropop-Duo Sanagi, die Sängerin Christiane Hebold, genannt Bobo und den Liedermacher Martin Klein aus Wien.

Künstler bei Traumton Records[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rosenstolz (Pop)
  • Blechreiz (Ska)

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Traumton Records ist Mitglied des Kooperationsnetzwerkes der Berliner Musikwirtschaft Berlin Music Commission.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise/Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website der Berlin Music Commission – Traumton records. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 3. September 2011; abgerufen am 15. Februar 2011 (deutsch).