Dürboslar

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Koordinaten: 50° 54′ 18″ N, 6° 15′ 14″ O

Dürboslar
Gemeinde Aldenhoven
Höhe: 109 m ü. NHN
Einwohner: 656 (31. Mai 2016)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 52457
Vorwahl: 02464
Dürboslar
Dürboslar
Burg Dürboslar

Dürboslar ist ein Ortsteil und ein Gemeindebezirk der Gemeinde Aldenhoven im Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dürboslar liegt nördlich von Aldenhoven, östlich von Siersdorf, westlich von Engelsdorf und südlich von Freialdenhoven.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dürboslar wurde 898 erstmals erwähnt. Die Wasserburg Dürboslar wurde 1478 in einer Urkunde genannt. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte der Ort zum Oberamt Jülich im Herzogtum Jülich. 1787 hatte Dürboslar 366 Einwohner.[2]

Nach der Einnahme des Linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen (1794) gehörte Dürboslar von 1798 bis 1814 zum Kanton Linnich im Département de la Roer.[3] Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen kam die Region und damit auch Dürboslar zum Königreich Preußen. Die Gemeinde Dürboslar war der Bürgermeisterei Freialdenhoven im Kreis Jülich zugeordnet und von 1822 an Teil der Rheinprovinz. 1830 hatte Dürboslar 524 Einwohner.[4]

Nach einigen Vorgängerkirchen wurde die jetzige Hallenkirche von 1904 bis 1906 erbaut. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört und ist der hl. Ursula geweiht.

Am 1. Januar 1972 wurde Dürboslar nach Aldenhoven eingemeindet.[5]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkt am östlichen Ortsrand verläuft die Bundesstraße 56, südlich des Ortes die Bundesautobahn 44. Durch Dürboslar führt die Buslinie 90 der RVE.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ulrich Coenen: Architektonische Kostbarkeiten im Kreis Düren. 2. Aufl., Verlag Mainz, Aachen 1989.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.aldenhoven.de/rathaus/online-dienste/dienstleistungen/buergerbuero/einwohnerzahlen.php#c1
  2. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn, Hermann Behrend, 1898, S. 269
  3. August Christian Borbeck: Archiv für die Geschichte, Erdbeschreibung, Statskunde und Alterthümer der deutschen Nieder-Rheinlande, Band 1, Teil 1, Comptoir für Litteratur, 1800, S. 130 (Google Books)
  4. Friedrich von Restorff: Topographisch-Statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Nicolai, Berlin und Stettin 1830, S. 791 (Google Books)
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 308.