Coone

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Coone im Jahre 2012
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
My Dirty Workz
  BEF 13 01.03.2008 (13 Wo.)
Dirty Workz Deluxe - The Album
  BEF 72 14.11.2009 (1 Wo.)
The Challenge
  BEF 19 30.04.2011 (6 Wo.)
  BEW 53 07.05.2011 (1 Wo.)
  NL 87 30.04.2011 (1 Wo.)
Global Dedication
  BEF 60 21.12.2013 (10 Wo.)
  BEW 127 21.12.2013 (6 Wo.)
Singles[1]
Pitch Up (mit Ghost)
  BEF 33 05.05.2007 (2 Wo.)
Madness (Dimitri Vegas & Like Mike & Coone feat. Lil Jon)
  BEF 35 09.02.2013 (3 Wo.)

Coone (* 30. Mai 1983; eigentlich Koen Bauweraerts) ist ein belgischer DJ und Produzent und lebt in Oud-Turnhout. Bekannt ist er ebenfalls unter den Pseudonymen Mr. Pink, The Artist Also Known As, Bounzer oder Justin Tenzz. Seit 2010 ist er zusammen mit DJ Fenix als Ambassador Inc. bekannt. Bauweraerts ist Besitzer des Labels Dirty Workz.

Werdegang[Bearbeiten]

Erstmals ins Musikgeschäft trat er im Jahre 1998 mit dem ersten Produzieren eigener Lieder. Seine Debüt-Single Protect the Innocent veröffentlichte er im Jahre 2002 über das Hard-House-Label „Hardball Records“. Bereits dort begann er im Bereich der Jumpstyle- und Hardstyle-Musik zu dessen bekanntesten Vertretern er heute gilt. In den folgenden Jahren machte er sich in insbesondere im Bereich des Hard-House’ einen Namen, während er parallel unter anderem mit dem Russischen Produzenten DJ-Fenix sowie auch Solo mehrere weitere Projekte am laufen hatte, mit denen er auch weitere, ähnliche Musikgenres vertrat.

2006 bekam seine Karriere einen Aufstieg, da er auf der Reverze 2006 auflegte und gleichzeitig die offizielle Hymne, die den Infected trägt, produzierte. 2007 folgte dann mit The Chosen One die Hymne für die Reverze 2007. Ein Jahr später, am 6. März 2008 erschien letztlich sein Debüt-Album My Dirty Workz über „Toff Music“. 2009 folgte eine Deluxe Version und im Abstand von zwei Weiteren Jahren die Alben The Challenge und Global Dedication. Mit allen drei Alben schaffte er einen Einstieg in die belgischen Album-Charts. Die Besonderheit an dem Album The Challenge ist, dass Coone eine Herausforderung angenommen hatte, die beinhaltete, dass ein Album mit verschiedenen, internationalen Größen der Hardstyle-Szene (Scope DJ, Deepack, Da Tweekaz und vielen anderen) in einem Zeitrahmen von einem Monat produziert und veröffentlicht werden musste. Während der Produktion filmte ein Filmteam den Alltag des Produzenten, wobei diese Aufnahmen zu Episoden gegliedert täglich auf DJ Coones YouTube-Channel veröffentlicht wurden.

2012 trat Coone erstmals beim weltweit größten EDM-Musikfestival, dem Tomorrowland in Belgien auf. Dort promotete er insbesondere seine Eigenproduktionen, wurde jedoch auch erstmals durch seine Zusammenarbeit mit den ebenfalls belgischen DJ-Duo Dimitri Vegas & Like Mike supportet. Das 2013 mit dem Titel Madness veröffentlichte Lied entpuppte sich als einer seiner größten Erfolge. Vocals steuerte der US-amerikanischen Rapper Lil Jon bei. Das Lied rückte bis auf Platz 35 der belgischen Single-Charts vor und erreichte bereits nach kurzer Zeit auf YouTube mehrere Millionen Aufrufe. Parallel erschien auch ein Remix des Liedes Mammoth von Dimitri Vegas & Like Mike gemeinsam mit Moguai, der zahlreiches positives Feedback erhielt. Noch im selben Jahr erschien eine Zusammenarbeit mit Steve Aoki. Das Lied trägt den Titel Can't Stop The Swag und enthält eine ähnlich Zusammensetzung aus Hardstyle und House wie Madness.

Im Jahre 2014 produzierte Coone einen Remix für das Lied A Light that Never Comes der US-amerikanischen Rockband Linkin Park in Zusammenarbeit mit Steve Aoki. Der Stil lässt sich im Gegensatz zu seiner sonstigen Produktionen viel eher in den Bereich des Hard-Dance einordnen. Der Remix war zudem auf der Remix-EP zu finden. Nur kurze Zeit später veröffentlichte Coone die Hymne für das Hardstyle-Festival Defqon.1. Das Lied erschien mit dem Titel Survival Of The Fittest und wurde ebenfalls als etwas „seichter“ beschrieben. Am 27. Juni 2014 war Coone selber auf dem Festival zu sehen. Mit Into the Madness legte Coone nach und erhielt auch hierfür wieder sehr positive Kritik, da auch in den Augen der Fans seine Lieder immer melodiöser werden, was den Liedern deutlich mehr Qualität verleiht.

Im Juni 2015 wurde Bauweraerts Vater eines Mädchens. [2]

Nachdem das niederländische DJ-Duo Bassjackers für einen erfolgreichen Remix zu Into the Madness sorgten, beschlossen sie gemeinsam ein Lied zu produzieren. Daraus resultierte das Lied Sound Barrier, das unter anderem Support von Yellow Claw und Laidback Luke sowie von Bassjackers selber beim Tomorrowland 2015 erhielt. Am 5. Juni 2015 wurde bekanntgegeben, dass ebenfalls die niederländische DJ GLDY LX an dem Lied beteiligt war. Ein Releasedate für den Hardstyle-Track wurde noch nicht bekanntgegeben.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • Words From The Gang
  • My Dirty Workz (2008)
  • Dirty Workz Deluxe (2009)
  • The Challenge (2011)
  • Public Enemies (2011; als Coone & The Gang)
  • Global Dedication (2013)

Singles[Bearbeiten]

2002:

  • Protect The Innocent

2003:

  • And The Beat Goes On
  • The Name Of My DJ

2005:

  • Getting Down
  • Love
  • Nord Station

2006:

  • Cracked
  • Life Is Complex
  • Gonna Cum
  • Violin De La Nuit (mit DJ Furax)
  • Infected (Reverze Anthem)
  • Pitch Up (mit Ghost)

2007:

  • Bounce On Ya Sneakerz / Keep It Whoat
  • The Chosen One
  • The Return (Remixes)
  • Words From The Gang (feat. Mr. Ice)
  • Electric Housecleaner (als Justin Tenzz)

2008:

  • Doggystyle / Gonna Cum (Ronald-V Remix)
  • We Don't Care (mit Ruthless)
  • Xpress Yourself / My Dirty Workz
  • Feelings In My Head

2010:

  • Throw Ya Handz / Twilight Zone
  • A Million Miles / D.E.N.S. (mit Ruthless)
  • The Undefeated
  • Starf*ckers / Fearless
  • Dirty Soundz (Ra-Ta-Ta) (vs. Psyko Punkz)

2011:

  • Travelling (feat. Scope DJ)
  • D.W.X (feat. Da Tweekaz)
  • Monstah (feat. Nikkita)
  • The Prime Target
  • Audio Attack (feat. Zatox)

2012:

  • Free Again (feat. Scope DJ)
  • Chapter 20.12
  • Music is Art
  • Dedication
  • Chapter 20.12
  • Nustyle Crap

2013:

2014:

  • Survival Of The Fittest
  • Into The Madness
  • Aladdin On E

2015:

  • Swoosh Fever (mit Hard Driver & E-life)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: BEF BEW NL
  2. Coone - Chronik-Fotos | Facebook. In: www.facebook.com. Abgerufen am 5. Juni 2015.