Laidback Luke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Laidback Luke während eines Interviews (2019)
Laidback Luke während eines Interviews (2019)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[1][2]
We Can Not Get Enough! (feat. MC Marxman)
  NL 5 02.08.2003 (8 Wo.)
Show Me Love (mit Steve Angello & Robin S.)
  DE 93 24.07.2009 (1 Wo.)
  AT 64 17.07.2009 (3 Wo.)
  UK 11 
Platin
Platin
04.04.2009 (10 Wo.)
Turbulence (mit Steve Aoki feat. Lil Jon)
  UK 66 16.07.2011 (2 Wo.)
Natural Disaster (feat. Example)
  UK 37 08.10.2011 (6 Wo.)

Laidback Luke (* 22. Oktober 1976 in Manila auf den Philippinen; bürgerlich Lucas Cornelis van Scheppingen) ist ein niederländischer House-DJ und Produzent, der insbesondere durch die 2000 erschienene Single Rocking with the Best seinen Durchbruch feierte.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem er bereits einmal verheiratet war, gab er im Jahre 2012 beim ersten Stattfinden des Holy Ship!-Festivals, welches auf einem Schiff stattfindet, bekannt, dass er sich mit der US-amerikanischen DJane Gina Turner verlobt hätte.[3] Am 1. Oktober 2012 fand die Hochzeit in Piermont, New York statt.

Van Scheppingen ist ebenfalls im Kung Fu, insbesondere im Bereich des Choy Li Fut aktiv. 2013 beteiligte sich mit dem Team Kung Fu Holland bei der Weltmeisterschaft in China. Das 4-Mann-Team gewann 23 Goldmedaillen und fünf Silbermedaillen.

Seine Lieder produzierte er anfangs hauptsächlich mit FL Studio.[4] Während seiner Karriere stieg er auf Ableton Live um.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laidback Luke wuchs in den Niederlanden auf und machte sich zunächst einen Namen als Graffiti-Sprayer bevor er sich der Musik zuwandte. Er begann vorerst mit dem Remixen, bis er im Jahre 1998 seine Debüt-Single Double 0 veröffentlichte. Daraufhin erschien auch sein erstes Studioalbum Psyched Up. In den folgenden Jahren folgten Auftritte in immer größeren Clubs und auch erste Kollaborationen mit anderen Musikern entstanden. Mit der 2000 erschienenen Single Rocking with the Best erreichte er erstmals die niederländischen Single-Charts. Im Jahre 2003 erschien die Single We Can Not Get Enough!, die als Hymne für das „Dance Valley Festival“ verwendet wurde und bis in die Top-5 der niederländischen Single-Charts vorrückte. Parallel erhielt er Remixaufträge für immer erfolgreichere DJs wie Daft Punk und Steve Angello.

In den nächsten Jahren erschienen zahlreiche weitere Singles, darunter in Zusammenarbeit mit der Swedish House Mafia, David Guetta und Martin Solveig. Des Weiteren tourte Laidback Luke durch zahlreiche Länder und veranstaltete einige Shows in Europa, Nordamerika, Japan und Ibiza. Größeren Erfolg feierte er im Jahre 2009 mit einem Remake des Liedes Show Me Love der US-amerikanischen Sängerin Robin S. mit dem er auch erstmals über die Grenzen seines Heimatlandes bekannt wurde. Noch im selben Jahr landete er mit dem Track Leave the World Behind, den er zusammen mit der Swedish House Mafia produzierte einen Hit. Remixe für unter anderem Beyoncé, Coldplay und Madonna folgten. Im Sommer 2009 trat er erstmals beim Tomorrowland Festival in Belgien auf.

2010 veröffentlichte Laidback Luke in Zusammenarbeit mit dem Singer-Songwriter Jonathan Mendelsohn das Lied Till Tonight mit dem er neben den Niederlanden auch in Belgien Erfolge feierte. Die Vocals des Liedes wurden für zahlreiche Mash-Ups verwendet, darunter mit dem Instrumentalstück Sunshine von Avicii und David Guetta. Der Mash-Up wurde auf zahlreichen Festivals gespielt und auf YouTube mehrere Millionen male aufgerufen. Mit der Nachfolger-Single Turbulence, die in Zusammenarbeit mit Steve Aoki und US-Rapper Lil Jon entstand stieg er 2011 in Großbritannien und Australien hoch in die Charts ein. Nur kurze Zeit später erschien die Single Natural Disaster gemeinsam mit dem britischen Sänger und Rapper Example, mit der Laidback Luke eine Chartplatzierung in Großbritannien erlangte.

In den folgenden Jahren erschienen immer mehr Kollaborationen mit DJ-Größen. Darunter mit den DJ-Brüdern Dimitri Vegas & Like Mike bei dem Lied More, das insbesondere durch einen Remix des DJ-Duo Blasterjaxx bekannt ist und Martin Solveig für der Single Blow. Auch sein Remix für das Lied Blurred Lines des US-amerikanischen Sängers Robin Thicke gemeinsam mit T.I. und Pharrell Williams erlangte viel Bekanntheit. Im Jahre 2014 erschienen unter anderem die Progressive-House-Tracks Collide und Memories mit Project 46 und Sänger Collin McLoughlin sowie die Big-Room-Single Mufasa zusammen mit Peking Duk, mit denen er hohe Platzierungen in den Beatport-Top-100 erreichte.

In das Jahr 2015 startete Laidback Luke mit der Single S.A.X die er zusammen mit dem deutschen DJ und Produzenten Tujamo aufnahm. Die Single basiert insbesondere auf Tujamos EDM-Stil. Gemeinsam erreichten sie die belgischen Single-Charts und konnten auch bis an die spitze der deutschen Dance-Charts vorrücken. Gemeinsam nahmen sie zudem Lukes 2000er-Produktion Rocking with the Best neu auf. Beim Ultra Music Festival Miami spielte er einige seiner bisher unveröffentlichten Produktionen. Des Weiteren gab er ein Seminar, bei dem er das richtige Auflegen erklärte. In seinen Augen wird gerade dies zu einfach genommen. Es sei mehr, als nur hinter dem Mischpult zu stehen und die Musik durchlaufen zulassen.

Es folgten die Singles Beat of the Drum mit Angger Dimas und Mina sowie eine Vocal-Version des Liedes XXX mit dem Titel Outer Space, die Gesang von Kris Kiss enthält. Weiterhin veröffentlichte er eine Kollaboration mit dem -Duo Chocolate Puma mit dem Titel Snap That Neck sowie zusammen mit Moska und Terri B Get It Right. Im Herbst 2015 kündigte er mit dem Release der Vorab-Single Let It Go, die von Trevor Guthrie gesungen wird an, dass er die Arbeiten an einem neuen Album nahezu fertiggestellt zu habe. Das Album erschien einen Monat später mit dem Titel Focus. Der Stil des Albums unterschied sich stark von dem seiner sonstigen Produktionen, was auf der einen Seite gelobt wurde, auf der anderen jedoch auch kritisiert wurde. Erfolg blieb sowohl für die Tracks, als auch für das Album aus.

Am 8. Februar 2016 erschien die letzte Single-Auskopplung von Focus in Form des Liedes The Chase, das in Zusammenarbeit mit GTA und Sängerin Aruna entstand. Im Mai 2016 folgte dann eine überraschende Kollaboration mit Afrojack mit dem Titel Move to the Sound. Zudem sind Vocals von Hawkboy enthalten. Zwar gelang der Track in die Beatport Top-100, jedoch stieß das Lied bei den meisten Zuhörern auf Kritik. Grund waren die „veralteten Sounds“ und nicht hervorgehende Kategorie des Liedes.[5]

Gemeinsam mit Jungle-Terror-Produzenten Mike Cervello erschien bereits eine Woche später Front 2 the Back über Yellow Claws Plattenlabel „Barong Family“. Mit Yves V und Hawkboy kehrte er im Sommer 2016 zu seinem typischen Electro-House-Stil zurück, bis er sich durch eine Zusammenarbeit mit Twoloud und der Single Fcuking Beats erstmals im Groove- beziehungsweise Future-House versuchte. Vor Laidback Luke sollen W&W an der Entstehung des Liedes beteiligt gewesen sein. Der Track entwickelte sich zu einem Festival-Hit und zählte viele Plays von unterschiedlichen DJs.

Gemeinsam mit Will Sparks bewegte er sich erstmals im Bounce. So wurde Promiscuous am 5. September 2016 mit Gesang von Alicia Madison veröffentlicht. Mad Man erschien im Herbst 2016. Dabei handelt es sich um eine Kollaboration mit dem niederländischen Big-Room- und Jungle-Terror-Produzenten Kura, welche Charakterzüge in der Single entsprechend widergespiegelt werden. Der Track konnte ihn bis in die Top-30 der Beatport-Charts bringen.

2017 entwickelte er seinen Sound in eine langsamere und melodiösere Richtung. So schloss er sich mit dem Lied XOXO der wachsenden Popularität der Future-Bass-Musik an. Unterstützung holte er sich für die, am 24. Februar 2017 erschienenen Single von Big-Room-Produzenten Ralvero und Sängerin Ina. Gemeinsam mit Made in June und der US-amerikanischen Sängerin Heather Bright veröffentlichte er im April 2017 den Tropical-House-Song Paradise.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Musiklabel
Anmerkungen
1998 Psyched Up
Smile Communication
Erstveröffentlichung: 30. November 1999
2002 Electronic Satisfaction
Virgin Records
Erstveröffentlichung: Juni 2002
2015 Focus
Mixmash Records
Erstveröffentlichung: 6. November 2015

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Musiklabel
Anmerkungen
2003 Wildmill Skill
United Recordings
Erstveröffentlichung: August 2003

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Anmerkungen
1998 Double 0
Double 0 – EP
2000 Rocking with the Best
Electronic Satisfaction
2002 Popmusic
Electronic Satisfaction
feat. Jay Underground
Pass the Fury
Fuck the Revolution/Pass the Fury
We Can Not Get Enough! feat. MC Marxman; Dance Valley Theme 2003
2004 More Than Special
Mixmash E.P. Vol. 1
feat. Pimsmit
2006 Don’t Let Go mit Paul V.K.
Otherwize Then mit Steve Angello
2007 Show Rocker
Hypnotize mit Stephen Granville
Get Dumb mit Axwell, Steve Angello & Sebastian Ingrosso
Ambition mit DJ DJG
Be mit Steve Angello
Rocking with the Best
Break the House Down
Chaa Chaa mit Sebastian Ingrosso
2008 Generation Noize mit Roman Salzger & Boogshe
Shake It Down mit A-Trak
Show mit Tom Stephan feat. Romanthony
Down with the Mustard
2009 Show Me Love mit Steve Angello Luke feat. Robin S.
Leave the World Behind
Until One
mit Axwell, Sebastian Ingrosso & Steve Angello
feat. Deborah Cox
Blau! mit Lee Mortimer
My G*O*D* (Guns on Demo)
Step By Step mit Gregor Salto
Shine Your Light mit Gregor Salto
Hey! mit Diplo
Jackit mit Gina Turner als Nouveau Yorican
2010 Boriqua mit Gina Turner als Nouveau Yorican
Chiuso mit Gina Turner als Nouveau Yorican
Step by Step mit Gregor Salto feat. Mavis Acquah
Timebomb feat. Jonathan Mendelsohn
Till Tonight feat. Jonathan Mendelsohn
Indestructible
Body Talk (Pt. 3)
mit Robyn & Laidback Luke
2011 Turbulence mit Steve Aoki feat. Lil Jon
Mortal Comeback feat. Lady Bee
Speak Up feat. Wynter Gordon
Natural Disaster
Playing in the Shadows
vs. Example
2012 Trilogy feat. Norman Doray & Arno Cost
We are the Stars feat. Martel
2013 Pogo feat. Majestic
More
Bringing Home the Madness
mit Dimitri Vegas & Like Mike
Dynamo mit Hardwell
Mufasa mit Peking Duk
2014 Blow mit Martin Solveig & Laidback Luke
Collide mit Project 46 feat. Collin McLoughlin
Flashing Lights mit D.O.D
We’re Forever mit Marc Benjamin feat. Nuthin’ Under A Million
Bae feat. Gina Turner
Stepping On The Beat Erstveröffentlichung: 20. Oktober 2014
Memories Erstveröffentlichung: 21. November 2014
mit Project 46
Go Erstveröffentlichung: 8. Dezember 2014
mit Uberjak’d)
2015 S.A.X. Erstveröffentlichung: 5. Januar 2015
mit Tujamo
Rocking with the Best Erstveröffentlichung: 16. Februar 2015
Tujamo Remix
Beat of the Drum Erstveröffentlichung: 23. März 2015
mit Angger Dimas feat. Mina
XXX Erstveröffentlichung: 11. Mai 2015
mit Shelco Garcia & Teenwolf
Show Me Love 2015 Erstveröffentlichung: 23. Juni 2015
mit Anevo, Solidisco & Boeboe
Outer Space (XXX) Erstveröffentlichung: 16. Juni 2015
mit Shelco Garcia & Teenwolf feat. Kris Kiss
Snap That Neck Erstveröffentlichung: 20. Juli 2015
mit Chocolate Puma
Get It Right Erstveröffentlichung: 17. August 2015
mit Moska feat. Terri B!
Let It Go Erstveröffentlichung: 12. Oktober 2015
feat. Trevor Guthrie
2016 The Chase Erstveröffentlichung: 8. Februar 2016
mit GTA feat. Aruna
Move to the Sound Erstveröffentlichung: 6. Mai 2016
mit Afrojack feat. Hawkboy
Front 2 the Back Erstveröffentlichung: 27. Mai 2016
mit Mike Cervello
Fcuking Beats Erstveröffentlichung: 4. Juli 2016
mit Twoloud
To the Beat Erstveröffentlichung: 5. August 2016
mit Yves V feat. Hawkboy
Promiscuous Erstveröffentlichung: 5. September 2016
mit Will Sparks feat. Alicia Madison
Mad Man Erstveröffentlichung: 3. Oktober 2016
mit Kura
2017 XOXO Erstveröffentlichung: 24. Februar 2017
mit Ralvero feat. Ina
Paradise Erstveröffentlichung: 7. April 2017
mit Made In June feat. Bright Lights
Rise MixMashFam. Lead Single des Albums
mit Mark Villa
It was me MixMashFam.
mit Keanu Silva
2018 It’s Time Erstveröffentlichung: 6. April 2018
mit Steve Aoki feat. Bruce Buffer
Milkshake (Better Than Yours) Erstveröffentlichung: 3. August 2018
mit Ale Mora feat. Shermanology

Remixes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1996:

1998:

  • LambdaHold on Tight
  • DJ Hyperactive – Wide Open
  1. 2002:
  • Damon Wild & Tim Taylor – Bang the Acid
  • Green Velvet – Land of the Lost

2003:

2004:

2005:

  • MYPDYou’re Not Alone

2006:

  • Hardrox – Feel the Hard Rock
  • Another Chance – The Sound of Eden

2007:

  • TV Rock vs Dukes of Windsor – The Others
  • DJ DLG & Laidback Luke – Ambition
  • David Guetta feat. Cozi – Baby When the Light
  • Denis Naidanow – Ascension

2008:

2009:

2010:

2011:

2012:

2013:

2014:

  • Gregor Salto – Samba do Mundo
  • Alex Metric – Heart Weighs A Ton

2015:

  • Kryoman – Loaded
  • Jack Eye Jones – Story

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: DE AT UK NL
  2. Auszeichnungen für Musikverkäufe: UK
  3. digi10ve.com: Laidback Luke verlobt mit Gina Tuner (Memento vom 15. Januar 2012 im Internet Archive)
  4. In the Studio with...-Reihe Youtube: In the Studio with Laidback Luke by Joachim Garraud
  5. Club Sounds: ★ Billigdiscounter macht dich zum DJ-Superstar ★ Beatport stellt Vertrieb ein ★ Geist auf Festival ★ auf „YouTube“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]