Daniela Dröscher

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Daniela Dröscher (2019)

Daniela Dröscher (* 4. Juni 1977 in München) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daniela Dröscher wuchs in Rheinland-Pfalz auf. Nach ihrem Studium der Germanistik, Philosophie und Anglistik in Trier und London promovierte sie im Fach Medienwissenschaft an der Universität Potsdam mit einer Arbeit zur Poetologie Yōko Tawadas. Sie veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien. Von 2008 bis 2010 studierte sie Szenisches Schreiben bei UniT Graz.[1]

Ihren ersten Roman Die Lichter der George Psalmanazar, eine Romandoppelbiografie über Samuel Johnson und den „Orientbetrüger“ George Psalmanazar, nannte Martin Halter in der FAZ vom 18. September 2009 eine „barocke Wunderkammer voll wunderlicher Fata, herzzerreißender Melancholie und Klugheit.“ Sie ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Dröscher lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hundert Blumen (UA in der Regie von Eva-Maria Baumeister; Staatstheater Mainz 2009)
  • H I M M E L A N G S T (UA in der Regie von Lilli Hoepner; Schauspielhaus Bochum 2009)
  • "Als wäre ich Papier" (UA in der Regie von Matthias Folz; Kinder- und Jugendtheater Speyer 2010)
  • "Wer aus mir trinkt, wird ein Reh. Ein Wagner-Projekt nach Tristan und Isolde" (UA in der Regie von Eva-Maria Baumeister; Theater der Keller, 2011)
  • "Madame Bovary" (UA in der Regie von Christian Weise, Ballhaus Ost Berlin 2011)
  • "Eheleute und Ehelose" (UA in der Regie von Hannes Hametner, Theater Koblenz 2013)
  • "Gespenster in Göttingen" (UA in der Regie von Eva-Maria Baumeister, Junges Theater Göttingen 2014)
  • "Parsifal – einer von uns, mit uns, unter uns" (ein Projekt von kidnap someone and make him happy, Junges Theater Göttingen 2014)

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Lichter des George Psalmanazar. Berlin Verlag 2009
  • Pola. Berlin Verlag 2012

Erzählungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schiller lacht oder vom Wunsch, Indianer zu werden. In: sprachgebunden. Heft 3 (2007)
  • Die Witwen. In: Polar. Heft 2 (2006)
  • Was will sie mit Kaninchen?. In: Perspektiven. Heft 58 (2008)
  • Gloria, Bella triste, Nummer 22, Hildesheim 2008, ISSN 1618-1727.
  • Glückliche Räume. Essay, BELLA triste Nummer 26, Hildesheim 2010, ISSN 1618-1727.
  • Zeige deine Klasse. Die Geschichte meiner sozialen Herkunft, Essay, Hoffmann und Campe, Hamburg 2018, ISBN 978-3-455-00431-1.[8]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Autorenprofil beim Verlag Hoffmann und Campe, abgerufen 14 September 2018
  2. Preisträgerin 2012, Stadt Speyer, abgerufen 14 September 2018
  3. Autorenprofil Piper Verlag, abgerufen 14 September 2018
  4. Autorenprofil, literaturport, abgerufen 14 September 2018
  5. Robert-Gernhardt-Preis an Maike Wetzel und Daniela Dröscher. Süddeutsche Zeitung, 16. Juni 2017, abgerufen am 10. August 2020.
  6. Deutscher Literaturfonds vergibt Fördermittel, boersenblatt.net 22. Mai 2018, abgerufen 14 September 2018
  7. Arbeits- und Recherchestipendien für 29 Berliner Autorinnen und Autoren vergeben, Meldung auf Buchmarkt.de vom 26. November 2019, abgerufen am 30. November 2019.
  8. "Zeige Deine Klasse" - ein radikal subjektiver Blick auf die eigene Herkunft, DeRadio Audio (mp3), abgerufen 14 September 2018

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]