Das Mädchen und die Spinne

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Film
OriginaltitelDas Mädchen und die Spinne
Produktionsland Schweiz
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2021
Länge 98 Minuten
Stab
Regie Ramon Zürcher,
Silvan Zürcher
Drehbuch Ramon Zürcher,
Silvan Zürcher
Produktion Aline Schmid,
Adrian Blaser
Musik Philip Moll
Kamera Alexander Hasskerl
Schnitt Ramon Zürcher,
Katharina Bhend
Besetzung

Das Mädchen und die Spinne ist ein Schweizer Spielfilm von Ramon und Silvan Zürcher, der im Juni 2021 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin seine Premiere feiern soll. Der Film wird im Wettbewerb Encounters präsentiert und wurde bereits im März 2021 mit dem Preis für die Beste Regie und dem FIPRESCI-Preis der Filmkritik ausgezeichnet. Es handelt sich um den zweiten Teil einer geplanten Trilogie über menschliches Zusammensein. Die „Tier-Trilogie“ wurde mit Das merkwürdige Kätzchen begonnen und endet mit Der Spatz im Kamin.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Endlich ist es soweit: Lisa zieht in ihre erste eigene Wohnung. Jahrelang hat sie mit Mara in einer WG gelebt, nun geht diese prägende Ära zu Ende. Der Umbruch löst in Mara ein Wechselbad der Gefühle aus. Während Kisten geschleppt, Wände gestrichen und Schränke aufgebaut werden, tun sich Abgründe auf.[1][2]

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zwillingsbrüder Ramon Zürcher (rechts) und Silvan Zürcher (links) sind verantwortlich für Drehbuch, Regie und Ko-Produktion

Regie führten die Zwillingsbrüder Ramon und Silvan Zürcher, die gemeinsam auch das Drehbuch schrieben.

Die beiden Hauptrollen werden von Liliane Amuat (Lisa) und Henriette Confurius (Mara) gespielt. In den Nebenrollen sind unter anderem Ursina Lardi, Flurin Giger, André M. Hennicke, Dagna Litzenberger-Vinet zu sehen.

Die Dreharbeiten fanden vom 5. Mai bis 22. Juni 2019 in Wabern bei Bern (Schweiz) in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Bierbrauerei statt, in der sämtliche Wohnungen des Films nachgebaut wurden. In der Postproduktion wurden die Fensteraussichten nachträglich eingesetzt. Wenige Aussenaufnahmen wurden an Originalmotiven in Bern und Berlin gedreht.

Produziert wurde Das Mädchen und die Spinne von der Genfer Produktionsfirma Beauvoir Films in Koproduktion mit Zürcher Film und dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Gefördert wurde der Film vom Schweizer Bundesamt für Kultur (BAK), der Berner Filmförderung (BEFF), dem Cinéforom, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), der Aargauer Filmstiftung und der Burgergemeinde Bern.[3]

Der Film wird im Juni 2021 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin in der Sektion Encounters vorgestellt und soll hier seine Weltpremiere feiern.[4] Dort im Forum stellte Ramon Zürcher 2013 bereits seinen ersten abendfüllenden Spielfilm Das merkwürdige Kätzchen vor.[5][6] Der Weltvertrieb von Das Mädchen und die Spinne liegt in den Händen von Cercamon. In Deutschland wird der Film von Salzgeber & Co. Medien verliehen, in der Schweiz von Xenix Filmdistribution, in Österreich von Stadtkino Filmverleih.

Das Mädchen und die Spinne ist der zweite Teil einer losen Filmtrilogie. Der erste Teil, Ramon Zürchers Spielfilm-Debüt Das merkwürdige Kätzchen, wurde 2013 im Rahmen der 63. Berlinale in der Sektion Forum uraufgeführt. Der dritte Teil, Der Spatz im Kamin, befindet sich derzeit in Produktion.[7]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Internationale Filmfestspiele Berlin 2021

  • Nominierung in der Sektion Encounters
  • Auszeichnung für die Beste Regie in der Sektion Encounters (Ramon Zürcher)
  • Auszeichnung mit dem FIPRESCI-Preis in der Sektion Encounters[8]

Der Film wurde für den LGBTIQ-Preis Teddy Award nominiert.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das Mädchen und die Spinne. In: swissfilms.ch. Abgerufen am 15. Februar 2021.
  2. Das Mädchen und die Spinne. In: komplizenfilm.de. Abgerufen am 15. Februar 2021.
  3. Das Mädchen und die Spinne – offizielles Presseheft. In: salzgeber.de. Abgerufen am 30. März 2021. (PDF)
  4. Encounters – Ein Gefühl von Entdeckung zurückgewinnen. In: berlinale.de, 10. Februar 2021.
  5. Ramon Zürcher. In: komplizenfilm.de. Abgerufen am 12. Februar 2021.
  6. https://www.berlinale.de/external/programme/archive/pdf/20133912.pdf
  7. Das Mädchen und die Spinne. In: salzgeber.de. Abgerufen am 30. März 2021.
  8. Berlinale 2021 – The Critics Prizes. In: fipresci.org. Abgerufen am 8. März 2021.
  9. Filme 2021. In: teddyaward.tv. Abgerufen am 25. Februar 2021.