Debrzno

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Debrzno
Wappen von Debrzno
Debrzno (Polen)
Debrzno
Debrzno
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Pommern
Powiat: Człuchów
Fläche: 7,52 km²
Geographische Lage: 53° 32′ N, 17° 14′ OKoordinaten: 53° 32′ 0″ N, 17° 14′ 0″ O
Höhe: 162 m n.p.m.
Einwohner: 5174
(30. Jun. 2015)[1]
Postleitzahl: 77-310 bis 77-311
Telefonvorwahl: (+48) 59
Kfz-Kennzeichen: GCZ
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DW 188: CzłuchówPiła
Schienenweg: PKP-Linie 426: PiłaTczew, Bahnstation: Lipka (5 km)
Nächster int. Flughafen: Danzig
Gmina
Gminatyp: Stadt- und Landgemeinde
Gminagliederung: 37 Ortschaften
14 Schulzenämter
Fläche: 224,17 km²
Einwohner: 9199
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 41 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2203043
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Mirosław Burak
Adresse: ul. Traugutta 2
77-310 Debrzno
Webpräsenz: debrzno.pl



Debrzno ['dɛbʐnɔ] (deutsch: Preußisch Friedland; kaschubisch: Frédląd) ist eine Kleinstadt im Powiat Człuchowski der polnischen Woiwodschaft Pommern. Sie ist Sitz einer Stadt- und Landgemeinde.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preußisch Friedland (PREUSS. FRIEDLAND) am Nordufer der vom Suckau-See aus östlicher Richtung kommenden Dobrinka, die hier den Friedländer oder Stadtsee und danach den Niedersee durchfließt, auf einer Landkarte von 1914

Die Stadt liegt in der historischen Landschaft Westpreußen, etwa 16 Kilometer südsüdwestlich von Człuchów, 39 Kilometer südöstlich von Szczecinek und 152 Kilometer südwestlich von Danzig am nördlichen Ufer des Flusses Debrzynka, der aus dem Suckau-See östlich der Stadt kommend, hier den Friedländer oder Stadtsee und danach den Niedersee durchfließt. Nordöstlich der Stadt, bei dem Dorf Mossin, entspringt der Quellfluss der Debrzynka, der Nemonitz oder Nemonicz. Beide Flüsschen waren früher Grenzflüsse.[2] Im Süden beginnt die Krainaer Seenplatte, an der westlichen Stadtgrenze ein Naturschutzgebiet (Miłachowo).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preußisch Friedland in (Pr. Friedland) südwestlich von Konitz und nordöstlich von Flatow in Westpreußen, auf einer Landkarte von 1908.
Preußisch Friedland auf einer Bildpostkarte von 1917
Stadtkirche
Straßenzug
Relikt der mittelalterlichen Stadtbefestigung

Das Gebiet um die Ortschaft, die in älterer Zeit Fredeland genannt wurde und die später zur Unterscheidung von der ostpreußischen Stadt Friedland und von der im Netzedistrikt gelegenen Stadt Märkisch Friedland den Namen Preußisch Friedland erhielt,[3] gehörte ursprünglich zur Kastellanei Ziethen der pommerellischen Herzöge von Danzig. Während der Besiedlung durch die pommerellischen Herzöge wurde dort eine Grenzburg errichtet, in deren Schutz eine kleine Siedlung entstand, aus der sich später die Stadt entwickelte. Seit 1309 war das umgebende Land Teil des Herrschaftsbereiches des Deutschen Ordens. Der Ort Fredeland wurde erstmals in einer Urkunde von 1346 genannt, mit welcher der Ordensverwalter von Schlochau einem Siedler namens Tylo vier Hufen Land zuwies. 1354 verlieh der Hochmeister Winrich von Kniprode der Ortschaft das Kulmer Stadtrecht und wies ihr 150 Hufen Land zu. Zum Schutz gegen das angrenzende Königreich Polen wurde ein Ordensvogt in der Stadt eingesetzt, der starke Befestigungsanlagen errichten ließ.

Während des Dreizehnjährigen Städtekriegs kam es 1461 zu einer achttägigen polnischen Belagerung, die jedoch erfolglos blieb. Nach der Niederlage des Deutschen Ordens wurde Pr. Friedland mit dem Zweiten Thorner Frieden von 1466 Teil des autonomen Preußen Königlichen Anteils, das sich freiwillig der Oberhoheit des polnische Königs unterstellt hatte. Durch sein Dekret vom 16. März 1569 auf dem Lubliner Reichstag kündigte König Sigismund II. August die Autonomie Westpreußens jedoch unter Androhung herber Strafen einseitig auf,[4][5] weshalb die Oberhoheit des polnischen Königs in diesem Teil des ehemaligen Gebiets des Deutschen Ordens von 1569 bis 1772 als Fremdherrschaft empfunden wurde.[6]

Nach einer Steuerliste von 1564 lebten zwölf Bauern, dazu einige Schuhmacher, Schmiede, Ofensetzer, ein Tuchmacher und ein Fleischer in der Stadt, die aus 115 Häusern bestand. Das 17. Jahrhundert brachte wenig Gutes für die Stadt. Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde sie im Jahr 1627 von schwedischen Soldaten geplündert, 1659 brach die Pest aus und 1696 zerstörte ein Brand bis auf drei Häuser alles. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts versuchten Bürgermeister Davidson und ein Gleichgesinnter, ein Meister Biegalke, in Preußisch Friedland eine Sekte zu gründen, was ihnen am 12. Juni 1752 von der Schlossherrschaft zu Schlochau untersagt wurde.[7]

Anlässlich der Wiedervereinigung West- und Ostpreußens 1772 kam Preußisch Friedland an Preußen und wurde in den westpreußischen Schlochauer Kreis eingegliedert, aus dem später der Landkreis Schlochau gebildet wurde. Im Jahr 1783 ließ Friedrich der Große zur Förderung der Wollweberei eine neue Walkmühle am Suckausee errichten. Da diese aber unter Wassermangel litt, wurde sie nach Grunau verlegt, wo fortan die Friedländer und Grunauer Tuchmacher gemeinsam walkten. Im Jahr 1778 hatte es in Preußisch Friedland 54 Tuchmachermeister gegeben. Der Handel mit Friedländer Stoffen erstreckte sich bis nach Russland. Ein reger Handel entwickelte sich auch mit Bier und Malz, der hauptsächlich nach Pommern und Danzig ging.

In der napoleonischen Zeit hatte Preußisch Friedland viel zu leiden, besonders in den Jahren 1806 und 1807, da laufend französische Soldaten durch die Stadt zogen und eine drückende Teuerung verursachten. Nach Beendigung der Freiheitskriege konnte sich das Stadtleben allmählich wieder normalisieren.

Hatte bis dahin in der Stadt das Tuchmacher-Handwerk dominiert, ging diese Erwerbsquelle auch auf Grund der Tatsache, dass Preußisch Friedland nicht an das Eisenbahnnetz angeschlossen wurde, im Laufe des 19. Jahrhunderts immer mehr zurück. Dagegen konnte Preußisch Friedland mit seinen höheren Schulen und vor allem mit dem evangelischen Schullehrerseminar eine gewisse überregionale Bedeutung erlangen. Am Ende des 19. Jahrhunderts zogen viele Rheinländer in die Stadt, wodurch sich die Einwohnerzahl verdoppelte. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Preußisch Friedland eine evangelische Kirche, eine katholische Kirche, eine Synagoge, ein Progymnasium, ein evangelisches Schullehrerseminar und ein Amtsgericht.[8]

Nach dem Ersten Weltkrieg verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage dramatisch, da durch den Verlust der Provinz Westpreußen die Stadt zur Grenzregion nach Polen wurde. Sie gehörte jetzt zur preußischen Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen.

Anfang der 1930er Jahre hatte die Gemarkung der Stadt Preußisch Friedland eine Flächengröße von 38,9 km², und auf dem Stadtgebiet standen zusammen 426 Wohnhäuser an 15 verschiedenen Wohnorten:[9]

  1. Babusch
  2. Beatenhof
  3. Düsterbruch
  4. Elisenhof
  5. Forsthaus Babusch
  6. Forsthaus Rehwinkel
  7. Grünhof
  8. Jakobswalde
  9. Johanneshof
  10. Karlsberg
  11. Marienhöh
  12. Preußisch Friedland
  13. Rehwinkel
  14. Riesenthal
  15. Treuweiden

Im Jahr 1925 wurden in Preußisch Friedland 3.830 Einwohner gezählt, die auf 915 Haushaltungen verteilt waren; unter ihnen befanden sich 2.796 Protestanten, 893 Katholiken und 118 Juden.[9] Um 1930 gab es in Preußisch Friedland ein Amtsgericht, ein Gymnasium und eine Staatliche Aufbauschule.[10]

1938 wurde die Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen wieder aufgelöst, und Preußisch Friedland kam mit dem Landkreis Schlochau am 1. Oktober 1938 zur Provinz Pommern.[9]

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs zogen am 29. Januar 1945 Truppen der Roten Armee in Preußisch Friedland ein, konnten zurückgeschlagen werden, kamen aber am 20. Februar 1945 wieder.[11] Bei den Kämpfen wurde die Stadt zu 70 Prozent zerstört. Nach der Eroberung der Stadt durch die sowjetischen Truppen kam es zu schweren Übergriffen und Willkürakten gegenüber der Zivilbevölkerung.

Im Sommer 1945 wurde Friedland von der sowjetischen Besatzungsmacht gemäß dem Potsdamer Abkommen zusammen mit ganz Hinterpommern, ganz Westpreußen und der südlichen Hälfte Ostpreußens vorläufig unter polnische Verwaltung gestellt. Die Polen führten für Friedland die Ortsbezeichnung Debrzno ein. Es wanderten polnische Migranten zu, die zum Teil der polnischen ethnischen Minderheit in an die Sowjetunion gefallenen Gebieten östlich der Curzon-Linie angehört hatten und nach Kriegsende an ihren Heimatorten vor die Wahl gestellt worden warwen, entweder eine neue Staatsangehörigkeit zu akzeptieren oder auszuwandern. Die Migranten bemächtigten sich der Häuser und Gehöfte und verdrängten die Bewohner daraus. Soweit sie nicht geflohen war, wurde die deutsche Bevölkerung in der darauf folgenden Zeit von den örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde unter Missachtung der Atlantik-Charta aus Friedland vertrieben.[11]

Demographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung bis 1945
Jahr Einwohner Anmerkungen
1783 1.138 sämtlich Deutsche, davon zwei Drittel Evangelische und ein Drittel Katholiken[3]
1802 1.445 [12]
1810 1.341 [12]
1816 1.449 davon 990 Evangelische, 363 Katholiken und 96 Juden[12]
1818 1.446 in 237 Häusern[13]
1821 1.562 [12]
1831 1.606 [14]
1843 1.930 [15]
1871 3.167 darunter 2.250 Evangelische und 600 Katholiken[16]
1875 3.487 [17]
1880 3.597 [17]
1890 3.598 davon 2.635 Evangelische, 719 Katholiken und 242 Juden[17]
1900 3.758 meist Evangelische[8]
1925 3.830 davon 2.796 Evangelische, 893 Katholiken und 118 Juden[9]
1933 3.817 [17]
1939 3.843 [17]
Einwohnerzahlen seit 1945
Jahr Einwohner Anmerkungen
2008 5.377
Balkendiagramm der Einwohnerzahlen bis heute[18][19][20]

Gemeinde Debrzno[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt- und Landgemeinde Debrzno gehören die Ortschaften:

polnischer Name deutscher Name
Boboszewo Babusch
Bolesławowo Düsterbruch
Buchowo Buchhof
Buka Böck
Buszkowo Büschkensee
Cierznie Peterswalde
Debrzno Preußisch Friedland
Drozdowo Posenberg
Główna Tannenhof
Gniewno Elisenhof
Grzymisław Johanneshof
Jeleniec Rehwinkel
Kamień Schildberg
Kostrzyca Treuweiden
Miłachowo Marienhöh
Myśligoszcz Marienfelde
Nierybie Peterswalder Mühle
Nowe Gronowo Neu Grunau
Ostrza Wusters
Pędziszewo Ludwigshof
Pokrzywy Alfredshöh
Poręba Wedelshof
Prusinowo Prützenwalde
Przypólsko
Rozdoły Riesenthal
Rozwory Rosenfelde
Skowarnki Schönwerder
Słupia Steinborn
Służewo Alyshof
Smug Luisenhof
Stanisławka
Stare Gronowo Grunau
Strzeczona Stretzin
Strzeczonka Stretziner Mühle
Strzeszyn
Uniechów Heinrichswalde
Uniechówek Gut Heinrichswalde

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Silber auf grünem Boden ein schwarzer Eber vor einem aufgespannten, schwarzen Jagdnetz.“[21]

Die Stadtfarben sind Weiß - Schwarz.

Das noch dem 14. Jahrhundert angehörende Siegel DE VREDELANTES zeigt den linkshin gewandten Eber im schräggegitterten Siegelfelde. Aus dieser bedeutungslosen Verzierung wurde schon zu Anfang des 16. Jahrhunderts auf dem SIGILLVM CIVITATIS FREDELAND, und deutlicher noch auf dem SIGILLVM MAIVS CIVITATIS FRIDLANDENSIS 1638 ein Jagdnetz, was alle späteren Siegel beibehalten haben. Ein solches von 1668 zeigt es mittels Ringen an einer Schnur aufgehängt.[22]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 20 Kilometer nördlich gelegen Stadt Człuchów ist über die Woiwodschaftsstraße 188 zu erreichen. Der nächste Bahnanschluss befindet sich im fünf Kilometer entfernten Dorf Lipka.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. Friedrich Wilhelm Ferdinand Schmitt: Der Kreis Flatow. In seinen gesammten Beziehungen. Thorn 1867, S. 37.
  3. a b Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preußen. Teil II, Marienwerder 1789, S. 74-75, Nr. 7.)
  4. Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 104.
  5. A. Reusch: Westpreussen unter polnischem Scepter. Festrede gehalten am Elbinger Gymnasium am 13. Spt. 1872. In: Altpreußieche Monatsschrift, NF, Band 10, Königsberg 1873, S. 140–154, insbesondere S. 146.
  6. Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 104 ff..
  7. Preußische Provinzialblätter. Band 2, Königsberg 1829, S. 207, Nr. 4..
  8. a b Meyers Konversations-Lexikon. Sechste Auflage, 7. Band, Leipzig und Wien 1907, S. 111, Ziffer 7).
  9. a b c d Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: Die Stadt Preußisch Friedland im ehemaligen Kreis Schlochau in Pommern. (2011).
  10. Der Große Brockhaus. 15. Auflage. Band 15, Leipzig 1933, S. 114.
  11. a b Manfred Vollack, Heinrich Lemke: Der Kreis Schlochau – Ein Buch aus preußisch-pommerscher Heimat. Kiel 1974, ISBN 3-9800051-1-9, S. 334.
  12. a b c d Alexander August Mützell und Leopold Krug: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats. Band 5: T–Z, Halle 1823, S. 282–283, Ziffer 181.
  13. Christian Gottfried Daniel Stein: Zeitungs-, Post- und Comtoir-Lexicon. 2. Band, 1. Teil: F – H, Leipzig 1819, S. 105, Ziffer 2).
  14. August Eduard Preuß: Preußische Landes- und Volkskunde. Königsberg 1835, S. 378, Nr. 10.
  15. Johann Günther Friedrich Cannabich: Lehrbuch der Geographie nach den neuesten Friedensbestimmungen. 16. Auflage, Weimar 1847, S. 713.
  16. Gustav Neumann: Geographie des Preußischen Staats. 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874, S. 55–56, Ziffer 11.
  17. a b c d e http://www.verwaltungsgeschichte.de/schlochau.html#ew39slocprfriedl
  18. Główny Urząd Statystyczny (GUS) Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2008 (Memento vom 3. Juni 2009 auf WebCite)
  19. Główny Urząd Statystyczny (GUS) Portret miejscowości statystycznych w gminie Debrzno w 2010 r. (Exelsheet, polnisch, abgerufen am 29. August 2013)
  20. Główny Urząd Statystyczny (GUS) Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2012 (Memento vom 8. Juni 2013 auf WebCite)
  21. Erich Keyser: Deutsches Städtebuch - Handbuch städtischer Geschichte. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1939, Band I: Nordostdeutschland, Seite 214–215.
  22. Deutsche Ortswappen von Prof. Otto Hupp, Herausgegeben 1925 von der Kaffee-Handels-Aktiengesellschaft Bremen