Deutsche Apotheker- und Ärztebank

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Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG
(Apobank)
Logo
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Sitz Düsseldorf
Rechtsform eingetragene Genossenschaft
Bankleitzahl 300 606 01[1]
BIC DAAE DEDD XXX[1]
Gründung 1902
Verband Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V.
Website www.apobank.de
Geschäftsdaten 2016[2]
Bilanzsumme 38,6 Mrd. €
Einlagen 25,8 Mrd. €
Kundenkredite 29,5 Mrd €
Mitarbeiter 2.598
Geschäftsstellen 84
Mitglieder 109.680
Leitung
Vorstand Herbert Pfennig (Vors.),
Ulrich Sommer (stv. Vors.),
Olaf Klose,
Eckhard Lüdering,
Thomas Siekmann,
Holger Wessling
Aufsichtsrat Frank Ulrich Montgomery (Vors.),
Wolfgang Häck (stv. Vors.)
Liste der Genossenschaftsbanken in Deutschland

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (Apobank; Eigenschreibweise apoBank) ist eine Genossenschaftsbank mit Hauptsitz in Düsseldorf.

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken angeschlossen.[3] Die Bank ist, im Gegensatz zu den meisten anderen genossenschaftlichen Banken in Deutschland, nicht regional begrenzt tätig. Sie steht in erster Linie akademischen Heilberuflern, wie Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten und Apothekern, deren Familienangehörigen sowie den Standesorganisationen der akademischen Heilberufe, offen.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Apobank besteht aus einem sechsköpfigen Vorstand und einem Aufsichtsrat aus 23 Mitgliedern. Dem Vorstand steht ein Beirat, bestehend aus 35 Mitgliedern, zur Seite. Die Genossenschaft besteht aus 109.680 Mitgliedern und 415.700 Kunden, die von 2.598 Mitarbeitern an 84 Standorten betreut werden.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1902 wurde der Kredit-Verein Deutscher Apotheker (KREDA) durch 18 Apotheker in Danzig gegründet. 1938 wurde der Kredit-Verein in Deutsche Apothekerbank e.G.m.b.H. umbenannt und 1939 mit dem Spar- und Kreditverein Deutscher Apotheker m.b.H. (SPARDA) fusioniert. Nach der Schließung der Bank 1945 kam es 1948 zur Neugründung als Westdeutsche Apothekerbank e.G.m.b.H. in Düsseldorf, wo die Bank sich erfolgreich entwickelte. Sie ist seit Jahren nach der Bilanzsumme mit Abstand die größte deutsche Genossenschaftsbank.

Jahresabschlüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Finanzkrise 2008 und 2009 führte 2009 zu einem massiven Einbruch des Bilanzgewinns.[4][5] Nachdem für das Geschäftsjahr 2009 keine Dividende ausgeschüttet wurde, hat die Apobank für die Geschäftsjahre 2010 bis 2016 wieder eine Dividende von 4 % gezahlt.[2]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank verleiht die Karl-Winter-Medaille an verdiente Mitglieder der Bank.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. a b c Jahresfinanzbericht 2016
  3. Einlagensicherung, abgerufen am 22. August 2017
  4. Finanzkrise - Apobank: Mitgliedern droht Nullrunde. In: apotheke adhoc, 30. November 2009.
  5. Anleger nehmen Herabstufung gelassen. In: FAZ.NET, 28. Oktober 2009.
  6. Personalia, Deutsches Ärzteblatt, 88, Heft 33, 15. August 1991 S. A-2739. Abgerufen am 24. Mai 2016.

Koordinaten: 51° 14′ 40″ N, 6° 44′ 13″ O