Deutscher Ärztetag

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Der Deutsche Ärztetag ist die jährliche Hauptversammlung der Bundesärztekammer, zu der 250 Delegierte aus den 17 deutschen Ärztekammern entsandt werden. Zu seinen Aufgaben zählt das Erarbeiten von bundesweiten Regelungen zum Berufsrecht und Positionen zur Gesundheitspolitik.

Der Ärztetag tagt seit der ersten Versammlung am 17. September 1873 in Wiesbaden jährlich an wechselnden Orten. Ausnahmen stellen die Jahre 1912, 1915–1917, 1920, 1922, 1923 und 1932–1947 dar. Der 50. Deutscher Ärztetag fand 1931, der 51. und somit erste nach dem Zweiten Weltkrieg 1948 statt.[1] Seit 1955 wird er jährlich einberufen. Die Landesärztekammern entsenden dazu 250 Delegierte. Der erste Gesamtdeutsche Ärztetag fand im Jahr 1991 in Hamburg statt.

Überdies fanden in der Nachkriegsgeschichte aus besonderem Anlass insgesamt fünf außerordentliche Deutsche Ärztetage statt. Derzeitiger Präsident des Ärztetages ist Frank Ulrich Montgomery.

Tagungsorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jochen Taupitz: Die Standesordnungen der freien Berufe: geschichtliche Entwicklung, Funktionen, Stellung im Rechtssystem. Walter de Gruyter 1991, ISBN 3-110-12376-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jochen Taupitz: Die Standesordnungen der freien Berufe: geschichtliche Entwicklung, Funktionen, Stellung im Rechtssystem. S. 295.