Deutsches Segelflugmuseum

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Eine Göppingen Gö-3 Minimoa, ausgestellt im Museum

Das Deutsche Segelflugmuseum wurde 1987 auf der hessischen Wasserkuppe erbaut und 2006 erweitert. Es ist nach eigenen Angaben mit ca. 4.000 m² Ausstellungsfläche das größte Museum dieser Art.[1] Das Museum betreibt eine eigene Werkstatt im Untergeschoss des Museums, in der Flugzeuge für die Ausstellung restauriert werden können.

Im auf dem höchsten Berg der Rhön gelegenen Museum werden die Geschichte, unter Einschluss der Flugpioniere, und die Entwicklung des Segelfluges gezeigt, vom einfachen Lilienthal-Gleiter bis zum modernen Kunststoff-Segelflugzeug. Im Bereich des Modellflugs, der auf der Wasserkuppe eine lange Tradition hat, werden ebenfalls zahlreiche Exponate ausgestellt.

Exponate[Bearbeiten]

Bis 1918[Bearbeiten]

  • Lilienthal Derwitzer Gleiter, 1891, Nachbau
  • Lilienthal Normal-Segelapparat, 1894, Nachbau
  • Lilienthal Standard Doppeldecker, 1895, Nachbau
  • F.S.V.X "Darmstadt", 1911, Nachbau

1918 bis 1945[Bearbeiten]

SG 38
HAWA Vampyr

Ab 1945[Bearbeiten]

Condor IV
Kaiser Ka 1
Schleicher ASW 12
Lommatzsch Favorit

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Peter F. Selinger: Segelflugzeug-Geschichten: die Gleit- und Segelflugzeuge des Deutschen Segelflugmuseums mit Modellflug auf der Wasserkuppe. Stiftung Deutsches Segelflugmuseum Wasserkuppe mit Modellflug, Gersfeld/Rhön 2004, ISBN 3-00-011649-4.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Museum – Willkommen an der weltweit bekannten Geburtsstätte des Segelfluges. Stiftung Deutsches Segelflugmuseum mit Modellflug, abgerufen am 20. Mai 2013: „Das mit ca. 4000 m2 Ausstellungsfläche größte Museum dieser Art auf der Welt […]“
  2. Ein Motorraab wird restauriert. Stiftung Deutsches Segelflugmuseum mit Modellflug, abgerufen am 20. Mai 2013: „Seit September 2011 wird in unserer Museumswerkstatt das Unikat eines Raab-Motorseglers für die Ausstellung restauriert. Der Raab wurde 1954 als Segler D - 4688 bei Wolf Hirth gebaut. 1970 baute ihn Rolf Strasser in Bad Homburg zum Motor-Raab D - KALP um und stattete ihn mit einem 30 PS VW-Käfer-Motor aus.“

Weblinks[Bearbeiten]

50.4984289.945931Koordinaten: 50° 29′ 54″ N, 9° 56′ 45″ O