Diözese Eisenstadt

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Diözese Eisenstadt
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Basisdaten
Staat Österreich
Kirchenprovinz Wien
Metropolitanbistum Erzdiözese Wien
Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics
Emeritierter Diözesanbischof Paul Iby
Generalvikar Michael Wüger
Bischofsvikar Željko Odobašić
László Pál
P. Lorenz Voith CSsR
P. Karl Schauer OSB
Gründung 1922
Fläche 3966 km²
Dekanate 12[1] (31. Dezember 2019 / AP 2020)
Pfarreien 171 (31. Dezember 2019 / AP 2020)
Einwohner 289.535 (31. Dezember 2019 / AP 2020)
Katholiken 191.164 (31. Dezember 2019 / AP 2020)
Anteil 66 %
Diözesanpriester 121 (31. Dezember 2019 / AP 2020)
Ordenspriester 32 (31. Dezember 2019 / AP 2020)
Katholiken je Priester 1249
Ständige Diakone 28 (31. Dezember 2019 / AP 2020)
Ordensbrüder 35 (31. Dezember 2019 / AP 2020)
Ordensschwestern 84 (31. Dezember 2019 / AP 2020)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Deutsch
Burgenlandkroatisch
Ungarisch
Kathedrale Dom St. Martin (Eisenstadt)
Anschrift St. Rochus-Straße 21
7000 Eisenstadt
Website www.martinus.at
Kirchenprovinz
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Entwicklung der Mitgliederzahlen

Die Diözese Eisenstadt (lateinisch: Dioecesis Sideropolitanus) ist eine römisch-katholische österreichische Diözese mit Sitz in Eisenstadt, die zur Kirchenprovinz Wien gehört. Sie ist für das Bundesland Burgenland zuständig.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bischofskirche der Diözese ist der Dom zum hl. Martin in Eisenstadt, dessen Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurückgeht. Das Diözesangebiet war bis zum Ende des Ersten Weltkrieges Teil Ungarns und gehörte bis 1922 zu den Diözesen Győr/Raab und Szombathely/Steinamanger. Im Jahre 1921 wurde das sog. Deutsch-Westungarn als Burgenland ein Bundesland der Republik Österreich.

Von 1922 bis 1949 wurden die Erzbischöfe der Erzdiözese Wien zu Apostolischen Administratoren für dieses Gebiet ernannt. Unter Kardinal Theodor Innitzer wurden das Burgenländische Priesterseminar in Wien und ein Knabenseminar errichtet. Die Kirchenverwaltung wurde von Wien nach Eisenstadt verlegt.

Der Anschluss Österreichs im Jahr 1938 brachte schwere Rückschläge durch die Auflösung katholischer Privatschulen und die Behinderung des Seelsorge. Die Kirchenverwaltung musste zunächst nach Mattersburg und dann nach Bad Sauerbrunn verlegt werden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Joseph Schoiswohl 1949 zum Administrator ernannt, der die Kirchenverwaltung wieder nach Eisenstadt verlegte.

Während des Episkopats von Stephan László wurde das Gebiet durch Papst Johannes XXIII. mit der Bulle Magna quae vom 15. August 1960 zur Diözese erhoben.

Wappen der Diözese Eisenstadt

Seit den 2010ern wird die Errichtung von Seelsorgeräumen forciert, um dem Pfarrermangel entgegenzuwirken.[2][3] Dabei sind nach Umbesetzungen der Pfarrebene innerkirchliche Aufregungen bekannt geworden.[4][5]

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Diözese Eisenstadt ist Erhalter des katholischen Privatgymnasiums Wolfgarten in Eisenstadt. Das Museum der Diözese Eisenstadt befindet sich im ehemaligen Franziskanerkloster Eisenstadt.

Liste der Bischöfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dom St. Martin zu Eisenstadt

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Diözese Eisenstadt ist in folgende 12 Dekanate und 172 Pfarren unterteilt.
Liste der Dekanate der Diözese Eisenstadt

Diözesanpatron[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1924 ist der hl. Martin von Tours der Diözesanpatron. Der Heilige wurde um 316/317 n. Chr. in Savaria (heute Szombathely) geboren.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pfarrübersicht Burgenland. In: martinus.at. Diözese Eisenstadt, abgerufen am 5. April 2020.
  2. Pfarren zusammenlegen: Burgenland Vorreiter. In: ORF.at. 23. September 2012, abgerufen am 5. April 2020.
  3. Diözese setzt auf „Seelsorgeräume“. In: ORF.at. 21. Februar 2007, abgerufen am 5. April 2020.
  4. Burgenland: Revolte gegen den Bischof. In: DiePresse.com. 16. Juli 2010, abgerufen am 5. April 2020.
  5. Gläubige protestieren: „Wir wollen unseren Pfarrer zurück“. In: Kurier.at. 26. Februar 2014, abgerufen am 5. April 2020.