Diözese Eisenstadt

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Diözese Eisenstadt
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Basisdaten
Staat Österreich
Kirchenprovinz Wien
Metropolitanbistum Erzdiözese Wien
Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics
Emeritierter Diözesanbischof Paul Iby
Generalvikar Martin Korpitsch
Fläche 3.966 km²
Dekanate 12 (31. Dezember 2013 / AP 2013)
Pfarreien 172[1] (31. Dezember 2013 / AP 2013)
Einwohner 286.215 (31. Dezember 2013 / AP 2013)
Katholiken 201.260 (31. Dezember 2013 / AP 2013)
Anteil 70,3 %
Diözesanpriester 135 (31. Dezember 2013 / AP 2013)
Ordenspriester 26 (31. Dezember 2013 / AP 2013)
Ständige Diakone 26 (31. Dezember 2013 / AP 2013)
Katholiken je Priester 1.250
Ordensbrüder 29 (31. Dezember 2013 / AP 2013)
Ordensschwestern 100 (31. Dezember 2013 / AP 2013)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Deutsch
Burgenlandkroatisch
Kroatisch
Ungarisch
Kathedrale Dom St. Martin (Eisenstadt)
Website www.martinus.at
Kirchenprovinz
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Die Diözese Eisenstadt (lat.: Dioecesis Sideropolitanus) ist eine römisch-katholische Österreichische Diözese mit Sitz in Eisenstadt, die zur Kirchenprovinz Wien gehört. Sie ist für das Bundesland Burgenland zuständig.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bischofskirche der Diözese ist der Dom zum hl. Martin in Eisenstadt, dessen Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurückgeht. Das Diözesangebiet gehörte bis zum Ende des Ersten Weltkrieges zu Ungarn und wurde von der Diözese Győr/Raab und der Diözese Szombathely/Steinamanger verwaltet. Im Jahre 1921 wurde das Bundesland Burgenland ein Teil Österreichs.

Von 1922 bis 1949 wurden die Erzbischöfe der Erzdiözese Wien zu Apostolischen Administratoren ernannt. Unter Kardinal Theodor Innitzer wurden das Burgenländische Priesterseminar in Wien und ein Knabenseminar errichtet. Die Kirchenverwaltung wurde von Wien nach Eisenstadt verlegt.

Der Anschluss Österreichs im Jahr 1938 brachte schwere Rückschläge durch die Auflösung katholischer Privatschulen und die Behinderung des Seelsorge. Die Kirchenverwaltung musste zunächst nach Mattersburg und dann nach Bad Sauerbrunn verlegt werden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Joseph Schoiswohl 1949 zum Administrator ernannt, der die Kirchenverwaltung wieder nach Eisenstadt verlegte.

Während des Episkopats von Stephan László wurde das Gebiet durch Papst Johannes XXIII. mit der Bulle Magna quae vom 15. August 1960 zur Diözese erhoben.

Seit den 2010ern wird die Errichtung von Seelsorgeräumen forciert, um dem Pfarrermangel entgegenzuwirken.[2][3] Dabei sind nach Umbesetzungen der Pfarrebene innerkirchliche Aufregungen bekannt geworden.[4][5]

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Diözese Eisenstadt ist Erhalter des Privatgymnasiums "Gymnasium der Diözese Eisenstadt Wolfgarten" und des Theresianums. Beide Schulen haben ihren Standort in Eisenstadt.

Liste der Bischöfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dom St. Martin zu Eisenstadt

Dekanate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Dekanate der Diözese Eisenstadt

Diözesanpatron[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1924 ist der hl. Martin von Tours der Diözesanpatron.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pfarren
  2. Pfarren zusammenlegen: Burgenland Vorreiter. Burgenland.ORF.at, 21. Februar 2007
  3. Diözese setzt auf "Seelsorgeräume". Burgenland.ORF.at, 23. September 2012
  4. Burgenland: Revolte gegen den Bischof. In: Die Presse online, 15. Juli 2011
  5. Gläubige protestieren: "Wir wollen unseren Pfarrer zurück". In: Kurier online, 26. Februar 2014.