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Diözese Innsbruck

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Diözese Innsbruck
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Karte Diözese Innsbruck
Basisdaten
Staat Österreich
Kirchenprovinz Salzburg
Metropolitanbistum Erzdiözese Salzburg
Diözesanbischof Hermann Glettler
Generalvikar Roland Buemberger
Gründung 1964
Fläche 9845 km²
Dekanate 16 (2019 / AP 2020)
Pfarreien 243 (2019 / AP 2020)
Einwohner 570.120 (2019 / AP 2020)
Katholiken 346.763 (2019 / AP 2020)
Anteil 60,8 %
Diözesanpriester 165 (2019 / AP 2020)
Ordenspriester 147 (2019 / AP 2020)
Katholiken je Priester 1111
Ständige Diakone 66 (2019 / AP 2020)
Ordensbrüder 250 (2019 / AP 2020)
Ordensschwestern 431 (2019 / AP 2020)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Deutsch
Kathedrale Dom zu St. Jakob in Innsbruck
Anschrift Riedgasse 9
6020 Innsbruck
Website www.dibk.at
Kirchenprovinz
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Karte der Kirchenprovinz Salzburg

Die Diözese Innsbruck (lateinisch Dioecesis Oenipontana) ist eine österreichische römisch-katholische Diözese der Kirchenprovinz Salzburg. Sie umfasst den westlichen und mittleren Teil Nordtirols sowie Osttirol. Die Grenze zur Erzdiözese Salzburg bildet aus historischen Gründen der Fluss Ziller im Zillertal.

Sie ist unterteilt in die 16 Dekanate Axams, Breitenwang, Hall, Imst, Innsbruck, Jenbach-Fügen, Lienz, Matrei am Brenner, Matrei in Osttirol, Prutz, Schwaz, Sillian, Silz, Telfs, Wilten-Land und Zams mit insgesamt 246 Pfarrgemeinden.

Schutzpatron der Diözese ist der von 1560 bis 1580 auch in Tirol wirkende Petrus Canisius.

Dom St. Jakob in Innsbruck

Das Gebiet der heutigen Diözese Innsbruck gehörte lange Zeit zur Diözese Brixen, einzelne Landesteile bis zum 19. Jahrhundert auch zum Bistum Chur und zum Bistum Augsburg. Mit der Abtrennung Südtirols nach dem Ersten Weltkrieg wurde für den österreichischen Teil der (ehemaligen) Diözese Brixen die Apostolische Administratur Innsbruck-Feldkirch errichtet, deren Apostolischer Administrator 1921 Weihbischof Sigismund Waitz wurde.

1938 wurde der spätere Diözesanbischof Paulus Rusch zum Apostolischen Administrator ernannt. Am 6. August 1964 wurde die Diözese Innsbruck-Feldkirch gegründet, der Paulus Rusch ab dem 26. September als erster Diözesanbischof vorstand. Ursprünglich umfasste die neu gegründete Diözese auch das Bundesland Vorarlberg, für das jedoch im Jahr 1968 die Diözese Feldkirch gegründet wurde.

Bischofssitz ist seit der Errichtung der Diözese im Jahre 1964 der Dom zu St. Jakob in Innsbruck.

  1. Michael Weiskopf
  2. Josef Hammerl
  3. Klaus Egger
  4. Ernst Jäger
  5. Jakob Bürgler
  6. Roland Buemberger (interimistisch vom 2. Dezember 2017 bis 2. Februar 2018)
  7. Florian Huber
  8. Roland Buemberger

Apostolische Administratoren

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Wappen der Diözese Innsbruck

Die Diözese Innsbruck verwendete zunächst das Wappen der Apostolischen Administratur weiter. Dieses zeigte in einem längsgeteilten Schild vorne den hervorbrechenden roten Tiroler Adler auf silbernem Feld, der Flügel mit einem goldenen Bischofsstab belegt, hinten in Gold ein silbernes Kreuz.

2001 wurde ein neues Diözesanwappen eingeführt. Der geteilte Schild zeigt im oberen, silbernen Feld die Draufsicht auf die Innbrücke mit drei nach oben spitz zulaufenden, mit steingrauen Steinblöcken angefüllten Brückenpfeilern und einer Straßenfläche mit naturholzfarben konturierten Holzbrettern. Das untere, rote Feld zeigt das nach rechts schreitende, zurückblickende Lamm Gottes mit der Siegesfahne. Das Wappen kombiniert damit das Wappen der Diözese Brixen als Mutterdiözese mit dem Wappen der Stadt Innsbruck (in der ursprünglichen Form) als Bischofssitz.[1]

Commons: Diözese Innsbruck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Franz-Heinz von Hye: Neues Wappen der Diözese Innsbruck und des Bischofs Dr. Alois Kothgasser. In: Archives héraldiques suisses / Schweizer Archiv für Heraldik / Archivio araldico svizzero, Band 117 (2003), S. 171–172, doi:10.5169/seals-745735