Die Schlange im Regenbogen

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Filmdaten
Deutscher Titel Die Schlange im Regenbogen
Originaltitel The Serpent and the Rainbow
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch, Französisch, Spanisch
Erscheinungsjahr 1988
Länge 97 (gekürzt 93) Minuten
Altersfreigabe FSK 18 (gekürzt 16)
Stab
Regie Wes Craven
Drehbuch Richard Maxwell, Adam Rodman
Produktion Keith Barish, Doug Claybourne, Rob Cohen, David Ladd
Musik Brad Fiedel
Kamera John Lindley
Schnitt Glenn Farr
Besetzung

Die Schlange im Regenbogen (The Serpent and the Rainbow) ist ein US-amerikanischer Horrorfilm von Wes Craven aus dem Jahr 1988.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wissenschaftler Dennis Alan ist im Auftrag eines Pharmaunternehmens auf Haiti einem Pulver auf der Spur, das vor Ort hergestellt wird. Dieses soll Menschen in Zombies, in seelenlose Organismen, verwandeln.

Er lernt die Psychiaterin Marielle Duchamp kennen, die ihn bei den Recherchen in der Welt der dunklen Mächte begleitet. Der Schwarzmagier Dargent Peytraud, der die Polizei der Stadt anführt und außergewöhnliche Hexerkräfte besitzt, fühlt sich durch die Nachforschungen bedroht. Zunächst foltert er Alan und läßt ihn abschieben. Als dieser jedoch aus Angst um Marielle zurückkehrt, kommt es zur finalen Auseinandersetzung.

Der Zauberer verabreicht dem Wissenschaftler die Droge und läßt ihn begraben; da er nun untot ist, würde dies ein ewiges Gefängnis unter der Erde bedeuten. Peytraud hingegen stärkt weiterhin seine magische Kraft, indem er die Seelen der von ihm zombifizierten Menschen in sich aufnimmt. Alan wird allerdings von einem anderen Untoten - einem politischen Gegner Peytrauds - befreit und versucht, inmitten der Unruhen, die die Flucht des herrschenden Diktators Jean-Claude Duvalier verursacht, den Polizeichef zu stoppen.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 5. Februar 1988, der Film mache selbst die schrecklichsten Vorstellungen glaubwürdig. Seine visuellen Aspekte seien „atemberaubend“ („stunning“). Die Filmautoren scheinen – anders als bei vielen anderen Filmen, die Voodoo thematisieren würden – über ein Hintergrundwissen über Voodoo zu verfügen („this movie seems to know something about voodoo“); Voodoo würde im Film ernsthaft als eine Religion und ein Lebensstil dargestellt.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Make-Up wurde im Jahr 1990 für den Saturn Award nominiert.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Drehbuch wurde von einem Buch von Wade Davis inspiriert, einem Wissenschaftler der Harvard University, der Voodoo untersuchte.[2]

Der Film wurde in Boston, in Haiti und in Santo Domingo gedreht.[3] Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 7 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 19,6 Millionen US-Dollar ein.[4] Der Film beruht auf Clairvius Narcisse, dem ersten realen Zombie.[5]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kritik von Roger Ebert
  2. rogerebert.suntimes.com
  3. Filming locations für The Serpent and the Rainbow
  4. Box office / business für The Serpent and the Rainbow
  5. Want to Avoid Zombification? Mission Blue Says Avoid the Puffer Fish

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]