Scream – Schrei!

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Filmdaten
Deutscher Titel Scream – Schrei!
Originaltitel Scream
Scream logo.jpg
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1996
Länge 111 Minuten
Altersfreigabe FSK 16 (Neuprüfung)
Stab
Regie Wes Craven
Drehbuch Kevin Williamson
Produktion Cathy Konrad
Cary Woods
Musik Marco Beltrami
Kamera Mark Irwin
Schnitt Patrick Lussier
Besetzung
Synchronisation

Scream – Schrei! ist ein US-amerikanischer Horrorfilm von Regisseur Wes Craven aus dem Jahr 1996. Der Kinofilm ist eine Koproduktion von Dimension Films und Woods Entertainment. In der Schweiz erschien er unter dem Titel Scream! – Schrei des Todes.

Scream zog als Auftakt der Scream-Filmreihe mit Scream 2 (1997), Scream 3 (2000) und Scream 4 (2011) drei kommerziell erfolgreiche Fortsetzungen nach sich.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schülerin Casey Becker macht sich gerade für einen Videoabend mit ihrem Freund zurecht. Da klingelt das Telefon und ein Mann meldet sich. Er will ein „Frage-und-Antwort-Spiel“ zum Thema Horrorfilme spielen. Casey Becker verliert das Spiel. Eine mit einer auffälligen weißen Maske (s. u. Trivia und [1]) getarnte Person („Ghostface“) tötet sie und ihren auf der Veranda gefesselten Freund.[2] Als Caseys Eltern nach Hause kommen, entdecken sie an einem großen Baum vor der Haustür die ausgeweidete Leiche Caseys.

Die Einwohner von Caseys Heimatort Woodsboro sind schockiert, denn vor einem Jahr geschah bereits ein ähnlich grausiger Mord. Damals wurde die Mutter von Sidney Prescott, Maureen Prescott, vergewaltigt und ermordet aufgefunden. Die Klatschspaltenreporterin Gale Weathers, die ein erfolgreiches Buch über diesen Mord schrieb, hält den zum Tode verurteilten Tatverdächtigen für unschuldig und hofft nun, beide Morde aufklären zu können.

Sidney wird bald vom Mörder angerufen und verfolgt, entkommt ihm jedoch. Sie verdächtigt ihren Freund Billy, da dieser sofort nach dem Verschwinden des Mörders bei ihr erscheint, die Maske des Mörders noch im Haus liegt und ihm ein Handy aus der Tasche fällt, ein zu damaliger Zeit noch recht unüblicher Gegenstand, mit dem er sie zuvor angerufen haben könnte. Billy wird daraufhin eingesperrt, wird aber wieder freigelassen, weil er laut Anrufliste der Telefonbetreiber nicht angerufen hat – dafür trifft das auf den verschwundenen und unerreichbaren Vater von Sidney zu.

Nachdem Sidney dem Mörder nur knapp auf der Mädchentoilette der Schule entkommt, wird kurz darauf der Schuldirektor in seinem Büro mit mehreren Messerstichen von diesem getötet.

Wegen der anscheinend wachsenden Bedrohung durch den Killer wird eine Ausgangssperre verhängt und die Schule fällt bis auf weiteres aus. Die Teenager halten sich nicht an die Ausgangssperre der Polizei und veranstalten eine Party. Als Sidneys beste Freundin Tatum von Stu losgeschickt wird, um Alkohol zu holen, erwartet der Mörder sie in der Garage. Tatum denkt zuerst, einer der Teenager hätte sich verkleidet. Der Maskierte startet allerdings einen Mordversuch auf sie. Tatum versucht, durch die Katzenklappe im Garagentor zu entkommen, bleibt jedoch stecken. Der Mörder fährt daraufhin das Tor hoch und tötet so das Mädchen. Die Jugendlichen trinken währenddessen Bier und schauen sich gemeinsam einige Horrorklassiker auf Video an. Mitten in „Halloween“ erläutert dann Videofreak Randy die Regeln, die man beachten muss, um in einem Horrorfilm zu überleben. Folgendes sollte man vermeiden: 1. Sex, 2. Alkohol oder Drogen und 3. zu sagen, man komme gleich zurück.[2]

Sidney kehrt zum Haus zurück, dort sieht sie Hilfssheriff Dewey in der Tür, der zwischenzeitlich mit der Reporterin Gale angebandelt hat. Doch er bricht mit einem Messer im Rücken zusammen und Ghostface steht in der Türe. Sidney kann sich ins Polizeiauto von Dewey retten und will fliehen. Allerdings besitzt der Mörder die Schlüssel und dringt in das Auto ein. Sidney schnappt sich Deweys Pistole und flieht ins Haus. Sie schließt Randy und Stu aus dem Haus aus, die sich gegenseitig beschuldigen, der Killer zu sein. Plötzlich steigt der verletzte Billy die Treppe herab, den der Zuschauer zu diesem Zeitpunkt bereits für tot hält, da dieser, nachdem er zuvor mit Sidney geschlafen hat, von Ghostface erstochen wurde. Sidney wird offenbart, dass Billy und Stu die Mörder sind und alle Beweise auf Sidneys Vater lenken, der zum Todestag seiner Frau durchgedreht sein soll. Sie haben – nach eigener Aussage – auch Sidneys Mutter getötet, weil sie eine Affäre mit Billys Vater hatte, die zur Scheidung seiner Eltern führte. Allerdings brauchten sie für die anderen Morde keine Gründe. Plötzlich betritt Gale die Küche. Gemeinsam gelingt es Gale und Sidney, die Mörder zu töten.

Gale berichtet über die Blutnacht im Landhaus im Fernsehen. Dewey, Sidney, Randy und Gale sind noch einmal mit dem Schrecken davongekommen.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drehbuch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Scream wurde unter dem Titel Scary Movie von dem damals noch unbekannten Kevin Williamson geschrieben. Inspiriert von einem Fernsehbericht über den Gainesville Ripper schrieb er das Drehbuch in nur drei Tagen.

Williamson war zum damaligen Zeitpunkt in Geldnot und hoffte, das Buch schnell verkaufen zu können. Tatsächlich gab es mehrere Bieter, die den Preis enorm in die Höhe trieben. Am Ende blieben auf der einen Seite Bob Weinstein, der durch die Produzenten Cathy Konrad & Cary Woods auf das Buch aufmerksam gemacht worden war, und Dan Halsted & Oliver Stone auf der anderen Seite als Bieter übrig. Kevin Williamson entschloss sich, ein Gebot über 400.000 US-Dollar von Weinstein anzunehmen, da er annahm, dass Weinstein das Buch auch tatsächlich und zeitnah verfilmen lassen würde.

Stab und Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Bob Weinstein das Drehbuch erworben hatte, wurde umgehend mit den Vorbereitungen der Verfilmung begonnen.

Als Regisseur wünschten sich die Verantwortlichen bei Dimension Films Wes Craven, doch dieser zeigte sich zunächst nicht interessiert. Man sprach daraufhin George A. Romero und Sam Raimi an, die jedoch ebenfalls nicht zur Verfügung standen.

In der Zwischenzeit begann bereits das Casting der Schauspieler und man konnte Drew Barrymore für die Hauptrolle verpflichten. Bob Weinstein von Miramax versuchte nun abermals Wes Craven vom Projekt zu überzeugen, indem er von Barrymores Verpflichtung berichtete. Craven zeigte sich beeindruckt, war aber immer noch nicht dazu bereit, die Regie zu übernehmen. Craven sah sich in der Vergangenheit zu sehr auf die Regie von Horrorfilmen festgelegt und wollte eigentlich andere Projekte in Angriff nehmen. Dann traf er einen etwa 12-jährigen Fan, der ihn fragte, wann er denn mal wieder einen richtigen Film mache. Da wurde Craven klar, dass er wieder einen echten Horrorfilm drehen wollte, und er fragte Weinstein, ob der Job noch zu vergeben wäre, woraufhin man ihn unter Vertrag nahm.

Etwa fünf bis sechs Wochen vor Drehbeginn gab Drew Barrymore die Hauptrolle unerwartet ab. Sie bot stattdessen an, die Rolle der Casey Becker zu spielen. Wes Craven dachte daraufhin darüber nach, das Projekt wieder zu verlassen. In einem Gespräch überzeugte Barrymore Craven jedoch von ihrer Idee. Da das Publikum Barrymore in der Hauptrolle erwarten würde, wäre der frühe Filmtod, der von ihr dargestellten Figur, eine bereits nach wenigen Minuten eintretende dramaturgisch völlig unerwartete Wendung.

Das Filmteam akzeptierte Barrymores Wunsch und besetzte sie für die Rolle der Casey Becker. Dadurch musste aber auch die Hauptrolle der Sidney Prescott neu besetzt werden. Mehrere Schauspielerinnen machten Probeaufnahmen, darunter Alicia Witt und Brittany Murphy. Reese Witherspoon machte keine Probeaufnahmen, wurde aber von den Produzenten in Betracht gezogen. Besetzt wurde die Rolle letztlich mit der gerade durch die Fernsehserie Party of Five bekannt gewordenen Neve Campbell, nachdem sie mehrere Probeaufnahmen für den Film absolviert hatte.

Als Sidneys Freund Billy Loomis wurde Skeet Ulrich unter Vertrag genommen, auch weil er die Produzenten sehr an den jungen Johnny Depp aus dem Film Nightmare – Mörderische Träume erinnerte. Der Name Loomis stammt von Michael Myers’ Psychiater aus dem Film Halloween – Die Nacht des Grauens.

Sidneys beste Freundin Tatum Riley wurde mit Rose McGowan besetzt. In Betracht gekommen waren für die Rolle u.a. Rebecca Gayheart und Melinda Clarke.

Die Rolle des Stuart Macher wurde durch einen glücklichen Zufall mit Matthew Lillard besetzt. Er begleitete seine Freundin, ebenfalls Schauspielerin, zu einem Casting im selben Gebäude und wurde von Lisa Beach, die für das Casting von Scream verantwortlich war, angesprochen. Sie bat ihn, für die Rolle des Stuart vorzusprechen. Später wurde er unter Vertrag genommen.

Auch für die Rolle des Randy Meeks hatten sich viele Schauspieler beworben, am Ende mussten sich die Produzenten zwischen Breckin Meyer und Jamie Kennedy entscheiden. Angeblich waren es nur Nuancen, die den Ausschlag für Jamie Kennedy gaben.

Neben den jugendlichen Charakteren waren auch mehrere erwachsene Charaktere zu besetzen.

Die Produzenten hatten David Arquette angeboten, einen der Jugendlichen zu spielen. Doch Arquette bat Wes Craven, den „Dewey“ Riley spielen zu dürfen. Wes Craven gab ihm diese Chance.

Die Rolle der Gale Weathers übernahm die aus der Fernsehserie Friends bekannte Courteney Cox. Die Rolle wurde vorher bereits Janeane Garofalo angeboten, die sie ablehnte. Daraufhin dachte man über Brooke Shields nach, doch als man von Cox' Interesse hörte, bekam sie die Rolle.

Gales Kameramann Kenny wurde mit W. Earl Brown besetzt.

Die Stimme des Ghostface wurde von Roger L. Jackson gesprochen, der ursprünglich im endgültigen Film von einem anderen Schauspieler synchronisiert werden sollte. Man war von Jacksons Arbeit jedoch so begeistert, dass man seine Stimme im fertigen Film beließ.

Der Film enthält eine Reihe von Cameo-Auftritten. Henry Winkler ist als Schuldirektor zu sehen. Obwohl er verhältnismäßig viel Dialog hat, wird er nicht im Abspann erwähnt. Regisseur Wes Craven ist als Hausmeister Fred zu sehen, durch Kleidung und Name als Anspielung auf Freddy Krueger zu erkennen. Linda Blair spielt eine Reporterin.

Schauplätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Frühjahr 1996 suchte man nach einem geeigneten Drehort. Miramax wollte die Dreharbeiten in Vancouver stattfinden lassen, um ein Budget von 15 Millionen US-Dollar nicht zu überschreiten. Wes Craven wollte gerne in Kalifornien drehen, um den Film amerikanisch aussehen zu lassen, doch das wäre eine Million US-Dollar teurer als Aufnahmen in Vancouver gewesen. Craven bezog einen klaren Standpunkt gegenüber den Produzenten und machte ihnen klar, dass er auf jeden Fall in Kalifornien drehen würde. Daraufhin waren einige der Beteiligten bei Miramax der Meinung, man solle einen anderen Regisseur verpflichten. Die Weinstein-Brüder gaben jedoch nach, da sie der Meinung waren, die Zugkraft des Namens Wes Craven sei mehr wert als die eine Million US-Dollar Mehrkosten. Wes Craven besuchte also potentielle Drehorte in Kalifornien und wurde in der Stadt Santa Rosa fündig.

Einer der Hauptgründe für den Drehort Santa Rosa war die High School, in der viele der Aufnahmen entstehen sollten. Obwohl der Direktor und andere Offizielle zunächst Zustimmung signalisierten, war es die Schulverwaltung, die die Dreharbeiten in letzter Minute untersagte. Man war zunächst davon ausgegangen, dass der Film eine Parodie sei, und zeigte sich nun schockiert, als man erfuhr, dass es sich um einen Horrorfilm handelte. Im Nachbarort fand man jedoch eine Alternative in Räumen, die einmal eine Highschool waren, doch nun als Gemeindezentrum genutzt wurden. Dort wurden alle Szenen gedreht, die an oder in der Woodsboro High School spielen.

Dreharbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dreharbeiten begannen am 15. April 1996. In den ersten fünf Tagen wurde der Prolog des Films aufgenommen, in dem Drew Barrymore durch den Killer getötet wird.

Der gesamte dritte Akt des Films, ca. 40 Minuten, spielen in und um Stuart Machers Haus. Diese Szenen wurden in 21 Nächten abgedreht. Der für die Kamera verantwortliche Mark Irwin wurde aufgrund „künstlerischer Differenzen“ in der letzten Drehwoche durch Peter Deming ersetzt.

Kurz vor der Veröffentlichung setzte Bob Weinstein die Änderung des Titels von Scary Movie zu Scream durch. Das restliche Team war zunächst nicht mit der Änderung einverstanden, hält sie rückblickend aber für den richtigen Schritt.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspieler Rollenname Deutsche Synchronsprecher[3]
Neve Campbell Sidney Prescott Veronika Neugebauer
Courteney Cox Gale Weathers Madeleine Stolze
David Arquette Deputy Dwight „Dewey“ Riley Frank Röth
Skeet Ulrich Billy Loomis Florian Halm
Matthew Lillard Stuart Macher Philipp Brammer
Rose McGowan Tatum Riley Solveig Duda
Jamie Kennedy Randy Meeks Alexander Brem
W. Earl Brown Kenneth Jones Jan Odle
Liev Schreiber Cotton Weary Marco Kröger
Drew Barrymore Casey Becker Claudia Lössl
Lawrence Hecht Neil Prescott Walter von Hauff
Henry Winkler Principal Himbry Ulrich Frank
Joseph Whipp Sheriff Burle Michael Gahr
Linda Blair Reporterin Inge Solbrig
Roger Jackson Stimme von Ghostface Kai Taschner

Uraufführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Premiere des Films fand am 18. Dezember 1996 in Los Angeles statt, zwei Tage später startete er in den Vereinigten Staaten in den Kinos.[4] Die meisten der an der Produktion beteiligten Personen waren skeptisch, den Film kurz vor Weihnachten in die Kinos zu bringen. Sie gingen davon aus, dass zu dieser Zeit nur Familienfilme gesehen würden. Bob Weinstein bestand jedoch auf dem Termin, gerade weil Horrorfans zu dieser Zeit keine anderen Filme im Kino sehen konnten.[5]

In Deutschland war der Film ab dem 30. Oktober 1997 in den Kinos zu sehen.[4]

Nachwirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finanzieller Erfolg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film war ein großer finanzieller Erfolg, er hatte ein Budget von geschätzten 15 bis 16 Millionen US-Dollar und spielte allein in den USA über 103 Millionen US-Dollar ein. Weltweit spielte er über 161 Millionen US-Dollar ein, davon ca. 17,6 Millionen D-Mark in Deutschland.[6][5]

Zeitgenössische Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Scream bekam bei seiner Veröffentlichung überwiegende gute Kritiken. Roger Ebert gab dem Film 3 von 4 Sternen und schrieb, er habe den Film „gemocht.“[7]

„Wes Craven kümmert nicht die Psychologie, er will schocken und überraschen.“

Cinema[8]

„Klassisches B-Movie, das die Versatzstücke des Psychothrillers und Slasher-Movies eher ausschlachtet als reflektiert, geschweige denn parodiert. Durch das lustvolle Zelebrieren des perfiden Spiels, Menschen aus Spaß zu töten, hinterlässt der von äußerlicher sowie auch innerer Spannung getragene Film einen zwiespältigen Eindruck.“

Lexikon des internationalen Films[9]

Spätere Bewertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Scream zog bis 2011 drei kommerziell erfolgreiche Fortsetzungen nach sich und belebte das totgeglaubte[5] Horrorgenre in den 1990er-Jahren neu. Durch seinen unerwarteten Erfolg löste er eine Welle von „Teenie-Slashern“ aus, darunter Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast und Düstere Legenden.

Auch rückblickend bekommt der Film fast ausnahmslos gute Kritiken, so wurde er z. B. im Jahr 2010 auf der Webseite acslater.com als der beste Horrorfilm der 90er genannt.[10] Im April 2012 nannte Meredith Woerner die Scream-Filmreihe den „amtierenden Champion der selbstreferentiellen Horrorfilme.“[11]

Fortsetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fortsetzungen Scream 2 (1997), Scream 3 (2000) und Scream 4 (2011) wurden alle von Wes Craven inszeniert. Ferner sind auch die Hauptdarsteller des ersten Teils allesamt bei den nachfolgenden Produktionen mit dabei. Das Drehbuch wurde wiederum jeweils von Kevin Williamson verfasst.

Ende Juni 2015 wurde in den Vereinigten Staaten mit der Ausstrahlung der Fernsehserie Scream begonnen.

Nachahmungstäter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Abend des 22. September 2006 wurde Cassie Jo Stoddart im US-Bundesstaat Idaho von zwei Mitschülern der Pocatello High School ermordet. Die Täter Brian Draper und Torey Adamcik hatten Cassie zunächst besucht, als diese sich mit ihrem Freund Matt im Haus ihrer Tante aufhielt. Später gaben sie vor, noch ins Kino gehen zu wollen, versteckten sich aber anschließend im Haus. Nachdem Matt gegangen war, schalteten sie den Strom ab und verfolgten ihr Opfer durchs Haus. Schließlich töteten sie die junge Frau mit 29 Messerstichen. Später wurden sie wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Neben den Amokläufern der Columbine High School nannten sie den Film Scream als Vorbild für ihr Verbrechen. Ihre Geschichte wurde unter anderem in der Dokumentationsreihe Copycat Killers erzählt.[12]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schnittfassungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kinofassung wurde bei Erscheinen von der FSK ab 18 Jahren freigegeben und später von der BPjS indiziert. Daher existieren viele in verschiedenem Ausmaß gekürzte Fassungen, die auch im Free-TV gesendet werden durften. 2011 wurde die Originalfassung jedoch vom Index gestrichen und nach einer Neuprüfung ab 16 Jahren freigegeben.[13]

Der Director’s Cut ist um sechs Sekunden länger, enthält aber nicht nur neue Szenen. Es mussten auch viele Szenen für die Kinofassung umgeschnitten werden, um in Amerika das vermarktungsschädliche NC-17 Rating zu vermeiden.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ellen Gamerman: Munchs "Schrei" kommt unter den Hammer. Wallstreet Journal (online). 30. April 2012. Abgerufen am 3. Mai 2012: „Regisseur Wes Craven stattete den Mörder in seinen Horrorfilmen "Scream-Schrei!" mit einer von Munch inspirierten Maske aus. "Der Schrei" sei eines seiner Lieblingskunstwerke, bekennt Craven. "Das ist eine klassische Anspielung auf den reinen Horror, der im zwanzigsten Jahrhundert teilweise herrschte, oder vielleicht auch für die menschliche Existenz", sagt er.
  2. a b spielfilm.de/kino: Scream – Schrei!
  3. Synchronkartei: „Scream – Schrei“, 8. Mai 2011
  4. a b Starttermine. Auf: imdb.de. Abgerufen am 14. Januar 2013.
  5. a b c Dokumentation Scream: The Inside Story. Auf: Scream Five-Film Set, Miramax, 2011.
  6. Budget und Einspielergebnisse. Auf: imdb.de. Abgerufen am 14. Januar 2013.
  7. Roger Ebert: Scream. In: http://rogerebert.suntimes.com. 20. Dezember 1996, abgerufen am 14. Januar 2013 (englisch): „As a film critic, I liked it.“
  8. Cinema – Scream
  9. Scream – Schrei! im Lexikon des internationalen Films, abgerufen am 4. Dezember 2008.
  10. Top 20 Horror Movies From The 90s. Auf acslater.com (englisch). Abgerufen am 14. Januar 2013.
  11. Meredith Woerner: The Best Meta Horror Movies Of All Time. In: http://io9.com. 12. April 2012, abgerufen am 14. Januar 2013 (englisch): „The reigning champion of meta horror movies!“
  12. IMDB, Copycat Killers
  13. http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=2744