Diskussion:Flow (Psychologie)

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Mehr Kritik und Link zur Philosophie des Geistes[Quelltext bearbeiten]

Der Artikel hat eine relativ niedrige wissenschaftliche Basis und Gehalt, weil er einseitig und relativ positiv formuliert ist. In Bezug auf die Neurowissenschaften und der Philosophie des Geistes stellt sich die Frage, ob der Flow Zustand nicht ein Verlust der geistigen Autonomie und rationaler, geistiger Kontrolle ist, bewusste Entscheidungen zu treffen. Dadurch stellen sich weiterhin die Frage nach der Freiheit durch geistige Autonomie, da es Untersuchungen gibt, dass das abdriften der Gedanken bis zu 2/3 unserer wachen Zeit einnimmt und damit unsere geistige Freiheit stark einschränkt, was in diesem Fall nochmal verstärkt ist und nur scheinbar den Eindruck von Fokussierung weckt. Es findet eine Vermischung zwischen Fokussierung und Automatismus statt.

Quellenangabe[Quelltext bearbeiten]

Ich wuerde mich freuen, wenn anstatt Quell #1 eine adequate Reverenz angegeben wird, die diese postulierte Einheit zw. neocortex, limbischen System und Sympatikus/Vagus belegt

mfg Sebastian

Kritik an Inhalt[Quelltext bearbeiten]

Ich halte diese Seite eher als Werbung für das genannte Buch. Von Flow habe ich noch nie etwas gehört!

Flow ist ein von Csikszentmihalyi etablierter Begriff, mit Werbung für Bücher hat das nichts zu tun. --Tom m 10:34, 1. Jul 2004 (CEST)

  • Flow ist ein etablierter psychologischer Fachterminus. --lueggu 02:36, 16. Mär 2005 (CET)


dem kann ich nur Zustimmen. Dieser Begriff bzw. dieses Konstrukt wird auch an der Universität gelehrt (Motivationspsychologie). Dies hat nichts mit Esotherik oder Werbung zu tun. - Siehe auch die Ergänzungen des ursprünglichen Beitrags. (Florian- Psychologiestudent 5. Semester)

Sowohl der Begriff "flow" als auch der Autor Mr. Csikszentmihalyi sind in der Glücksforschung bekannt -> weder exotisch noch esoterisch --Rheum Rhabarbarum 15.44, 12.05.2006 (CEST)


"Die Frage lautet also nun: Erlebt man als Kind wesentlich häufiger das Phänomen des Flows?"

  • Was dafür spricht, ist dass bei Kindern das Ego oder Über-Ich noch nicht so ausgeprägt ist wie beim Erwachsenen. Das Ego scheint während des Flow-Erlebnisses ja auch zu verschwinden. In dem Buch zur Studie von Csikszentmihalyi wird auch häufiger gesagt, dass Kinder öfter (oder in fast jeder Tätigkeit) Flow erleben. Ich frage mich allerdings, was die Diskussion im eigentlichen Artikel zu suchen hat.

Henner

Unbelegter Hinweis[Quelltext bearbeiten]

"An der Universität Magdeburg wurde zum Thema Flow in Computerspielen eine Diplomarbeit verfasst" - vollkommen ohne Quellenangabe, kein Autor, kein Fachbereich, kein Professor, nichts - aber irgendwas wird derjenige, der diesen Satz eingefügt hat, ja dazu wissen. Kann er das bitte nachfügen? (nicht signierter Beitrag von 88.74.54.245 (Diskussion) MBq Disk Bew 18:28, 22. Jun. 2009 (CEST))

Ich habe die Quelle ausfindig gemacht und angefügt, allerdings handelt es sich nur um eine Diplomarbeit und keine wissenschaftliche Veröffentlichung welche einem Peer-Review unterlag. Somit, und wegen der etwas fragwürdig aussehenden zugehörigen Internetseite, kann man höchstens schreiben, daß die Arbeit angefertigt wurde und welchen Anspruch sie erhebt.

Um die Zusammengehörigkeit mit dem letzten Satz klar zu machen habe ich diesen nach oben verschoben und geändert, da von der Mehrzahl "Projekte nicht gesprochen werden kann" "Hochschul-Projekte zur Flow-Messung untersuchen empirisch an Computerspielen, wie schnell der Flow-Effekt zustandekommt." (nicht signierter Beitrag von TobiM233 (Diskussion | Beiträge) MBq Disk Bew 18:28, 22. Jun. 2009 (CEST))

Ist es möglicherweise Deine eigene Diplomarbeit? ;) -- Schneefreundin 17:54, 23. Okt. 2011 (CEST)

Gefahr?[Quelltext bearbeiten]

"Der Verhaltensforscher Bernt Spiegel wendet den Begriff Flow u. a. auf spezialisierte Tätigkeiten, wie das Fahren von Fahrzeugen (in seinem Beispiel auf das Fahren von Motorrädern), wobei innerhalb dieser Tätigkeiten dem Flow hinsichtlich der Gefahr des allzu "fahrlässig" werdens größte Aufmerksamkeit gewidmet werden muss." - Mitnichten. Im Flow ist zwar das Gefühl für das reflektierende Selbst verringert - die Körperwahrnehmung und sinnvolle Reaktionen auf Stimuli erfolgen effektiver. Gerade in Gefahrensituationen ist das Nachdenken über die Gefahr am gefährlichsten. Den Eintrag würde ich daher also ändern. --JoVV 19:19, 6. Jul. 2007 (CEST)

Das Flow Erlebnis beim Motorradfahren wird oft als "beeing in the zone" bezeichnet (wird in der englischen Version des Flow Artikels auch als Synonym angegeben). Es beschreibt eine gefühlte Harmonie zwischen Mensch, Maschine und Umwelt (Strasse) bei gleichzeitig sehr hohem Aktions/Reaktions Rhythmus. Das heisst, die Zeit zwischen Erkennen und Reagieren ist stark verkürzt, wobei Reaktionen des Fahrers gleichzeitig effektiver und präziser ablaufen. Das vermittelt dem Fahrer ein Gefühl von Perfektion und Sicherheit. Die Geschwindigkeit passt sich automatisch diesem Rhythmus an, d.h. es wird schneller gefahren. Jeder Fahrer findet seinen persönlichen Rhythmus, der einer Art Resonanz zwischen Informationsaufnahme und Informationsverarbeitung/Reaktion entspricht. Unter kontrollierten Bedingungen (alleine auf Rennstrecke) reduzieren sich die Variablen genau auf diejenigen, die beim Aufbau eines solchen Rhythmus berücksichtigt werden: Umwelt (Strasse), Maschine und Mensch. In diesem Zustand gibt es ein sehr hohes Maß an Sicherheit, wobei Reaktionen auf Umwelteinflüsse unglaublich schnell und präzise ablaufen, solange die zeitliche Abfolge des Auftretens neuer Einflüsse dem gefundenen Rhythmus folgt. Was logischerweise der Fall ist, da Einflüsse nur von der Strecke her rühren können und deren zeitliche Abfolge durch den gefunden Rhythmus vorgegeben wird. Der persönliche Rhythmus /die Resonanz ist für jeden Fahrer unterschiedlich und ändert sich mit zunehmender Erfahrung / Training. Ein anderes Beispiel für das Folgen eines extrem hohen Rhythmus im Flow ist auch das Fahren eines Rennrodels in einem Eiskanal.

Unter weniger kontrollierten Bedingungen (öffentl. Strassen) können allerdings pötzliche Störungen von aussen auftreten, die ausserhalb des gefahrenen Rhythmus liegen (einer noch kürzeren Reaktionszeit bedürfen). Diese würden den Flow sehr wahrscheinlich unterbrechen, in jedem Fall stellen sie aber eine große Gefahr dar. Flowerlebnisse auf einem Motorrad induzieren per Definition einen sehr hohen Rhythmus, wobei die gesamte Konzentration des Fahrers auf seiner Umwelt liegt. Diese ist aber nur begrenzt berechenbar. Durch die subjektiv vermittelte Sicherheit wird das Tempo weiter erhöht und damit eine effektive Reaktion auf eine unvorhergesehene Störung (z.B. stehendes Fahrzeug hinter Kurve) unmöglich gemacht. Das wäre als würde beim Rennrodeln ein Zuschauer plötzlich einen Gegenstand in den Eiskanal werfen. Auch beim Lückenspringen zwischen überholten Fahrzeugen oder im Gegenverkehr kann sich ein Resonanzrhythmus einstellen, der schier unglaubliche Maneuver möglich macht, aber nur so lange funktioniert, wie sich die Situation bzgl. der Abstände und Geschwindigkeiten dieser Fahrzeuge (also die zeitliche Abfolge aufgenommener Reize) nicht wesentlich ändert. Es ist nicht möglich, eine solche Situation zu kontrollieren. Der Fahrer gibt also einen Teil der Kontrolle (an andere Verkehrsteilnehmer) ab, braucht also das berühmte "quäntchen Glück".

Der Schlüssel liegt also in einer exklusiven Kontrolle der Situation. Wenn Störungen von aussen ausgeschlossen werden können (geschlossene Strecke) gewährt ein Flowzustand ein hohes Maß an Perfektion bei gleichzeitig hoher Sicherheit. Im Flow arbeitet der Mensch mit der maximal* möglichen Reizverarbeitung, d.h. er schöpft sein Potential voll aus.

Störungen von aussen (unkontrollierte Bedingungen) stellen eine große Gefahr dar, weil effektive Reaktionen auf solche Störungen durch den enorm schnellen Rhythmus unmöglich werden können.

Generell läst sich sagen, das höhere Geschwindigkeiten die Reaktion auf unvorhergesehene Störungen erschweren. Im Flow (in the zone) bewegt sich der Fahrer mit der ihm in dieser Situation maximal* möglichen Geschwindigkeit. Er empfindet dies als angenehm und sehr sicher. Immer wenn Bedingungen nicht kontrollierbar sind (also Störungen von aussen möglich sind), birgt dies eine große Gefahr. Das reflektierende Selbst ist reduziert. Analytisches, bewusstes Nachdenken ("Was wäre wenn?") findet nicht statt. Während der Rhythmus (das Tempo) bei normalem Bewusstsein auch an nicht existente, aber mögliche Störungen angepasst wird, wird er im Flow auf die unter den tatsächlich vorherrschenen Bedingungen maximal* mögliche Reaktionsrate erhöht.

  • maximal meint in diesem Zusammenhang die (sich unterbewusst einstellende) Ausnutzung der "natürlichen Leistungsfähigkeit" der jeweiligen Person, zwischen Unter- und Überforderung. --Benutzer:Hornet 13:50, 27. Nov. 2007 (CEST)

Bewusstseinszustand vs. Teamerlebnis[Quelltext bearbeiten]

In dem Artikel liegt der Schwerpunkt für mein Gefühl zu sehr auf dem (zweifellos wichtigen) Aspekt "Flow als Bewusstseinszustand eines Individuums". Was ich jedoch, auch im Hinblick auf die Arbeitswelt, unterrepäsentiert finde, sind Aspekte wie "Flow als zwischenmenschlicher Prozess, als Teamerlebnis". Wie wohl fast jede(r) aus eigener Erfahrung weiß, ist gerade das gemeinsame "Hand in Hand"-Bewältigen einer Aufgabe die wesentliche Quelle von "Flow-Erlebnissen"; ich bin sogar geneigt, diesen eine andere, höhere, produktivere Qualität zuzuschreiben als jenen, die aus eher "meditativen" Tätigkeiten wie z.B. Computerspielen herrühren... Während erstere buchstäblich "hellwach" machen, scheinen letztere der Trance näher zu stehen.

Das Teamerlebnis ist in der Tat einer der Faktoren. Flow ist ein durchaus der Trance vergleichbarer Zustand: Bewusstes Reflektieren verringert, Eingrenzung der Aufmerksamkeit, Aufgehen in der Situation --JoVV 19:19, 6. Jul. 2007 (CEST)

"ich"?[Quelltext bearbeiten]

finds ein wenig verwirrend, dass in dem artikel sachen stehen von "meine meinung" und so... umformulieren? aber ich mag die angefügten erklärungen. schön anschaulich. Leoniechen

parkour[Quelltext bearbeiten]

bei der Begriffserklährung müsste noch etwas über den flow bei parkour. da ist er ein ausdruck für die flüssige art, mit der man ein hinderniss bewältigt! siehe parkour.de - hintergrund - seite2 - flow

Es geht um Psychologie.... (nicht signierter Beitrag von 217.9.40.154 (Diskussion | Beiträge) 07:58, 22. Apr. 2010 (CEST))

Stil[Quelltext bearbeiten]

Der Stil des Artikels sollte ein wenig überarbeitet werden: er liest sich, wie wenn eine Vorlesung gehalten werde. Etwas "unenzyklopädisch", scheint mir. Die Subjektivismen ("Ich" usw.) sollten dabei verschwinden. Aber Psychologie usw. ist nicht meine Baustelle, sonst täte ich das selbst. -- Kassander der Minoer 16:57, 24. Jun 2006 (CEST)

Na super, keiner traut sich da heran, mich eingeschlossen. Habe ein "Überarbeiten" eingefügt. 195.37.25.100 08:27, 14. Jul 2006 (CEST)
Doch, habe nun einige eigene Erkenntnisse ("empirisches Wissen") eingefügt - das evtl. noch einen Abgleich mit den Mikszenthy-Thesen der Einleitung brauchen könnte. Kassander der Minoer 11:27, 24. Jul 2006 (CEST)

- der letzte Abschnitt über Flow beim Kajakfahren ist voller Rechtschreib-/Tippfehler!

Kritik[Quelltext bearbeiten]

Mangelhafter Artikel: Was ist mit der Ursache und der Folge des "Flow state" in Streß- und Überlebenssituationen? ("Zeitlupen"-Gefühl beim Autounfall, bei der Geiselbefreiung durch Spezialeinheiten etc.)

-Gibt es Kritiken zu diesem Theorien? Gibt es wissenschaftliche Studien die eine Wirksamkeit messen? (9:44, 05.10.2006)

Flow und Sucht[Quelltext bearbeiten]

  • "Flow führt zum Verlangen nach Wiederholung, zur Sucht. Sucht wird bewusst in Kauf genommen, um den Umsatz zu steigern. Das ist das wirtschaftliche Interesse an der Flow-Forschung. Flow selbst ist wertfrei." Dieser Absatz ist nicht wertfrei. Und die Argumentationskette lässt schwer zu wünschen übrig. Flow = Sucht = Umsatz = wirtschaftliches Interesse ? Was meint ihr ?
  • Ja, die Argumentationskette lässt zu wünschen übrig. Also machen wir eine bessere! Zumindest sollte der Sucht-Faktor nicht unerwähnt bleiben:
    • Extrem-Sportler berichten von Suchtverhalten, dass sie alles tun, um wieder in den Flow zu kommen. Manche ruinieren ihr bürgerliches Leben damit.
    • Computer-Spiele werden heute so gestrickt, dass sie süchtig machen. Hersteller geben das vor laufender Kamera zu. Flow-Forschung hilft dabei, siehe [1]. Das hat bei der heutigen Generation der Kinder und Jugendlichen schon massive Auswirkungen auf die schulischen Leistungen. Kinder sind heute an die tägliche Dopamin-Dusche gewöhnt und finden alles andere öde und fad. In Zukunft wird sich die Gesellschaft wohl darauf einstellen müssen. Umso wichtiger ist es, dass die Zusammenhänge deutlich werden. Und dabei kann Wikipedia helfen.
    • Wichtig ist es, in dem Flow-Artikel beide Seiten aufzuzeigen: Es ist nicht alles nur "fun"!
Eine Unverschämtheit, Videospielentwicklern vorzuwerfen, ihr Interesse wäre es "süchtig zu machen". Sicher ist ihr Anliegen, Flowerlebnise oder flowähnliche Zustände zu erzeugen - weswegen Videospieler Videospiele spielen und dann einem guten Spiel auch treu bleiben. Es ist gerade das Merkmal eines guten Spieldesigns, Flow zu erzeugen. Wer davon süchtig wird, hat andere Defizite, bei der Selbstdisziplin o.ä., oder er spielt tatsächlich, um Reallebenskomplexe zu überweinden. Diesen "Missbrauch" dann den Videospielen oder den -entwicklern vorzuwerfen, ist zu kurz gedacht. Gruss, ein Gast
Hallo Gast, dies ist nur eine Diskussionsseite. Auf der Hauptseite steht kein solcher Vorwurf. Also wozu die Aufregung?
Ich habe die Diskussion nicht angefangen und wollte nur vorsorglich die Perspektive korrigieren, bevor der Suchtaspekt in der beschriebenen Form im Artikel landet

Ich würde in jeder Hinsicht eine Suchtgefahr bei 'Flow Erleben' ausschließen.

  • 1. Als da die Definition von 'Sucht' unter anderem Entzugserscheinungen, bei einer nicht Befriedigung der Sucht, beinhaltet. Mir sind bezüglich des 'Flow' keine Entzugserscheinungen bekannt.
  • 2. Auch nach einer ungenauen alltags-Definition, würde ich eine >>Sucht<< nicht dem Flow-Erlebnis, sondern der Aktivität zuordnen, die während des Flow-Erlebnisses ausgeführt wurde.

(Belegte Einwände Erwünscht)

Das Flow-Erleben als Sucht hinzustellen finde ich auch absod. Man könnte dann ja gleich behaupten, dass Glück auch eine Sucht-Gefahr in sich birgt. Also der Teil muss eigentlich völlig raus. Flow ist nur ein Zustand, nicht mehr und nicht weniger. --Yehudi 20:23, 28. Mai 2009 (CEST)
Die Angegebene Seite mit www.flowmessung.de finde ich sehr fragwürdig. Andreas Burzik beschreibt in seinem Beitrag "üben im Flow" -> Handbuch Üben schon Messungen mit dem EEG, welche doch deutlich seriöser wirken, als der Beitrag auf dieser externen Website. Der Autor auf der Seite benutzt Möglichkeiten, die ihm zur Verfügung stehen, leider bieten diese Möglichkeiten keine verlässlichen Werte. --Yehudi 11:07, 29. Mai 2009 (CEST)
Auch wenn ich hier der Meinung war, das Flow nicht süchtig macht, und ich da ziemlich gegenhalten würde, ich habe in einem Buch leider einen Hinweis auf Sucht gefunden, und diesen Teil miteingebaut. Da es hier um eine ausgeglichene Darstellung von Flow gehen soll, ist der Suchtaspekt im Artikel drin, auch wenn es nicht meine Meinung ist, und vermutlich die anderer Leute auch nicht. Wer da noch gegenteilige Quellen, oder gleichartige Quellen hat kann die ja gerne miteinbauen.
--Yehudi 21:57, 14. Jun. 2009 (CEST)
Nach dem, was ich gelesen habe, steigert Flow die Wahrscheinlichkeit, süchtig nach der auslösenden Tätigkeit zu werden. Hier: Chou, T.-J. & Ting, C.-C. (2003). The role of flow experience in cyber-game addiction. Cyberpsychology & behavior : the impact of the Internet, multimedia and virtual reality on behavior and society, 6 (6), 663-675. // Sorry, habe noch keine Ahnung, wie ich das anständig bearbeiten kann, ist mein erste Wiki-Kommentar. ~~ (nicht signierter Beitrag von 87.77.56.212 (Diskussion) 03:44, 4. Sep. 2014 (CEST))

Hackmode via Extreme Programming?[Quelltext bearbeiten]

Was hat denn ein Test/Entwicklungs-Verfahren aus der Software-Entwicklung damit zu tun, dass man dadurch schneller oder besser in den Hackmode/Flow gelangt? Ich glaube, hier hat jemand, der selbst kein Programmierer ist bzw. die Erfahrung noch nie gemacht hat, etwas falsch interpretiert.

Werde die entsprechende Äußerung u.U. löschen, Kommentare erwünscht.

--Greenhybrid 11:27, 29. Aug. 2007 (CEST)

Es gibt Programmierer, die die Flow-Erfahrung gemacht haben: Auf der Wikipedia-Seite zu Extreme_Programming (XP) stand auch ein entsprechender Hinweis auf Flow, der nicht von mir dort eingebracht wurde. Meine Ergänzung auf der Flow-Seite ist damit nur ein Rückverweis. Querverweise halte ich für sehr wichtig, damit man Zusammenhänge begreift (Stichwort Vernetztes Denken).

Der geschichtliche Hergang war folgender:

  • Eine der ersten Studienobjekte des Flow-Forschers Mihaly Csikszentmihalyi waren die Extrem-Sportarten.
  • Der Smalltalk-Programmierer Kent Beck benannte sein eigenes Vorgehen, das er schon länger praktiziert, aber nie darüber publiziert hatte, "Extreme Programming" (XP), um den Zusammenhang mit den Extrem-Sportarten nahe zu legen.
  • Was haben XP und Extrem-Sportarten gemeinsam? Flow. Das ist es, worauf Kent Beck mit diesem Namen hinweisen wollte.
  • Heute gibt es XP-Praktiker in den USA, die Extrem-Sportarten wie Wildwasser-Kajak und XP im Wechsel praktizieren und darüber auch noch Bücher schreiben.
  • Das alles scheint hier in Deutschland weniger bekannt zu sein?

--Manfred Kaul 10:52, 30. Aug. 2007 (CEST)

Diese Flow-Erfahrung erlebe ich relativ häufig beim Programmieren und weiß wie ich das begünstigen kann ((auf der Arbeit entwickeln wir eine WaWi mit diversen Shop-Schnittstellen, daheim huldige ich der Grafikprogrammierung (spez. (fortgeschrittenes)Ray Tracing), also beides recht komplexe Dinge (bei der WaWi mit über hundert Formularen selbsterklärend, beim Ray Tracing fast alles: Path Tracing und Pfad-Integrale, Schnittpunktberechnugen, Kd-Bäume, Bounding Interval Hierarchies, Grids, Octrees, und einiges mehr, und alles Hand in Hand), die sehr viel Konzentration erfordern. Um nun in diesen Hack-Mode zu kommen (ich habe das Erlebnis bereits seit Jahren, und erst Anfang dieses Jahres erfahren, dass es dafür Termini gibt) setze ich mich vor den Rechner, plane, hacke, und höre normalerweise Musik, die nicht viel Aufmerksamkeit erfordert und einfache Gesamt-Muster aufweist (vorzugsweise IDM mit einfachen Loops)), mir ist es also sehr wohl bekannt. Sorry, wenn du dich angegriffen gefühlt hast, Rückreferenzierung ist nat. wichtig. Trotzdem kann ich nicht direkt erkennen, dass ein Software-Entwicklungs-Verfahren den Flow begünstigt. --Greenhybrid 14:32, 31. Aug. 2007 (CEST)

Aha! Genau das ist der Punkt: Da gibt es Leute, die das alles kennen, aber nicht darüber sprechen, auch nicht wissen, dass es dafür Begriffe gibt. Du schreibst: "ich habe das Erlebnis bereits seit Jahren, und erst Anfang dieses Jahres erfahren, dass es dafür Termini gibt". OK, so geht es wahrscheinlich vielen Leuten. Da gibt es Unbewusstheit, fehlende Worte, fehlende Zusammenhänge und daher Erkenntnis-Blockaden. Zusammenhänge werden nicht gesehen, weil die entsprechenden Begriffe oder Querbezüge nicht bekannt sind. Aber was kann dann besser helfen, als Querverweise in die Wiki-Seiten einzubauen? --Manfred Kaul 16:07, 1. Sep. 2007 (CEST)

Nach dieser Aussage habe ich leider immer noch nicht den Zusammenhang zwischen einem Geisteszustand und einem Entw.-Verfahren verstanden. Kennst du denn das Gefühl? Bist du Entwickler? Weißt du, wie es ist, in einem Projekt zu arbeiten und kurz vor der Deadline zu stehen? Oder vor fünf Source-Files zu sitzen, hunderte Zeilen Quelltext zu tippen, ohne zu testen (weil es nicht möglich ist vor diesem Meilenstein, den man unbedingt erreichen muss), dann zu starten, und alles funktioniert, weil man die ganze Zeit die Kontrolle hatte und den "State" (siehe Jargon-File) im Kopf nicht kaputt gemacht, oder ge-"struggled" (Jargon-File, juggling eggs) hat? Es gibt in meinen Augen einfach keinen direkten Zusammenhang, sorry. --Greenhybrid 20:24, 2. Sep. 2007 (CEST)

Zuerst ist da der Flow-Zugang "in einem Projekt arbeiten, das kurz vor der Deadline steht", "vor fünf Source-Files zu sitzen, hunderte Zeilen Quelltext zu tippen, ohne zu testen". Dann ist da der Flow. Soweit OK. Aber dann kommt der fatale Umkehrschluss: Wenn Testen, dann kein Flow. D.h. TDD kann nicht zu Flow führen, weil getestet wird. XP enthält TDD als Praktik und damit ist Flow scheinbar auch dort ausgeschlossen. XP enthält außerdem das Prinzip der 40-Stunden-Woche, was auch im Widerspruch zu der Deadline-Erfahrung steht. Zwei Argumente scheinbar gegen XP.

Trotzdem gibt es die Tatsache, dass Kent Beck seine Praktik "Extreme Programming" in Anlehnung an die Extrem-Sportarten genannt hat, um auf die Gemeinsamkeit Flow hinzuweisen. Und es gibt die Tatsache, dass meine Einfügung nur ein Rückverweis war. Durch diese Diskussion ist noch deutlicher geworden, welche fatalen Umkehrschlüsse es gibt und wie wichtig meine Einfügung war.

--Manfred Kaul 09:31, 4. Sep. 2007 (CEST)


Ich habe ja nichts gegen Rückverweise, und diese müssen natürlich gepflegt werden. Wie gesagt, nur weil Kent Beck diese Analogie herbeizuführen versucht (was meiner Meinung nach durch deine zitierte 40h-Woche fehlgeschlagen ist, denn am besten programmiert man ohne feste Arbeitsszeiten (mal weniger, wenn der Kopf nur noch von Salat erfüllt ist, mal mehr wenn man einen guten Run hat), durch die festen 40h führt er das Ganze IMHO ad absurdum ) muss es noch nicht heißen, dass das Ganze mit Flow zu tun hat oder wirklich als Extrem-Programmierung anzusehen ist (ich denke, hier wollte er schön die Marketing-Trommel ..., wie sagt man noch, drehen?).

Vielleicht unterliege ich einem großen Trugschluss, aber ich empfinde das Ganze als unpassend, man müsste tonnenweise Verweise und Hinweise auf vermeintlich Flow-fördernde Maßnahmen angeben, z.B. auf "Trance-fördernde" Musikrichtungen wie IDM, Drill and Bass, Trance, Speed-Metal etc., Koffein-Tabletten, oder das Arbeiten alleine in einem Raum, in dem man nicht andauernd aus der Konzentration gerissen wird. Sorry, diese Beispiele sind vielleicht merkwürdig, aber dennoch in diesem Sinne (meiner Meinung nach) noch korrekter als der Verweis auf XP.

--Greenhybrid 17:27, 5. Sep. 2007 (CEST)

XP verhindert effektiv den "Flow", weil zwei Leute an derselben Sache arbeiten und ständig kommunizieren müssen. Wesentliches Merkmal des "Flow" ist aber der Zustand der Nicht-Kommunikation, des In-sich-versunken-seins. Außerdem ist es das Prinzip des XP, selbstgeführte Entwicklung zu unterbinden, um keine unnötigen Funktionen zu erzeugen. Programme, die im "Flow" geschrieben wurden, entsprechen den Wünschen des Programmierers, nicht denen des Kunden. Insonfern ist der Flow genau das Gegenteil von XP.
Ich habe den Verweis auf XP daher entfernt. -- Janka 14:34, 17. Apr. 2008 (CEST)
Diese Diskussion ist ein wenig selbstzweckhaft. Ob und was den Flow erzeugt, ist doch wohl zweitrangig ("Verwechslung Tür mit dem Raum, in den sie führt" - siehe Artikel). Wenn der Entwickler dies am Beispiel von Extremsportarten deutlich gemacht hat, sind diese als Veranschaulichung natürlich legitim. Letztlich ist der ganze Abschnitt "Beispiele" überflüssig, da alles mögliche zum Flow führen kann. --ManniCalavera
Natürlich kann man Beispiele immer auch weglassen. Wenn man etwas erklären will, sind Beispiele aber hilfreich. Gerade zum Verständnis des "Flow" ist es aber auch wichtig, die Türen zu kennen, und was diese Türen zuschlägt. Das Telefon ist zum Beispiel für die meisten kreativen Tätigkeiten -- wenn sie nicht gerade mit telefonieren zu tun haben -- ein echter Flow-Killer. Gleichermaßen Großraumbüros mit ihren ständigen unterbrechenden Außenreizen, in denen heutzutage (leider) die meisten "Stillarbeiter" sitzen. Über dieses Problem wurden bereits einige Bücher geschrieben, zum Beispiel von Tom DeMarco. Man könnte den Abschnitt umformulieren, müsste dabei aber darauf achten, nicht zu sehr ins ratgeberhafte abzugleiten. -- Janka 23:19, 17. Apr. 2008 (CEST)

Heraklit[Quelltext bearbeiten]

Im aktuellen Text steht folgendes:

Nach der Integralen Psychologie[3] des bekannten amerikanischen Philosoph Ken Wilber ist ein Merkmal der höchsten Stufen der menschlichen Entwicklung, dass überall Flow ist. Damit wäre man dann bei dem alten griechischen Philosophen Heraklit mit seinem berühmten Wort "Alles fließt".

Diese Analogie erscheint mir dann doch ein wenig zu konstruiert bzw. weit hergeholt, da Heraklit da meiner Erinnerung nach etwas anderes meinte. Ließe sich sicherlich leicht nachforschen, nur fehlt mir momentan die Zeit dazu. (nicht signierter Beitrag von 89.54.89.252 (Diskussion) 16:20, 8. Feb. 2008 (CET))

passend - Einleitung war zu "lust"..berauscht, habe sie seriöser gebaut. Siehe auch Tao? Gruß--Sieben 16:00, 22. Okt. 2008 (CEST)

Bin der gleichen Meinung. Und: Wo schreibt Wilber das? Müsste belegt werden. Ok, wenn ich die beiden Sätze lösche? --Behug (Diskussion) 17:04, 19. Jul. 2017 (CEST)

Meditative Techniken[Quelltext bearbeiten]

20.Jan.09: Beispiele -> "Auch Meditative Techniken können zu einem Flow-Erleben führen."

Nach Mihaly's Definition ist keine Art von meditativer Technik dem 'Flow' zuzuordnen. Zwar spielt der Aspekt der Konzentration bei beiden Themen eine Rolle, jedoch beschreibt Flow einen Zustand, der bei dem Ausführen (bzw. 'Aufgehen' in) eine(r) Tätigkeit auftritt. Das Ziel von meditative Techniken ist das nicht Handeln und das Konzentrieren auf eine unveränderliche Gegebenheit. Dem nach wird auch keine 'unmittelbare Rückmeldung' also Ergebnis erwartet und dies ist einer der zentralen Punkte beim 'Flow'.

Yoga ist nur in einigen Teilaspekten als meditative Technik einzuordnen. In so fern ist das Auftreten von 'Flow' bei Yoga nicht zwingend auszuschließen.


Ich würde das eher so sehen, dass Flow immer ein meditativer Zustand ist, der aber natürlich in unterschiedlichen Situationen eintreten kann. Deswegen wird das rasch so kompliziert, wenn man diese Situationen alle beschreiben will. Vergleichbar ist das meiner Ansicht nach mit der Unabgelenktheit im Dzogchen, das ja auch in jeder Lebenssituation praktiziert werden kann. Zum Beispiel auch, währen ich diesen Text hier schreibe. -Erich-94.217.205.23 00:41, 20. Apr. 2009 (CEST)

Die Tätigkeit, wie man in den Flow-Zustand gelangt ist nicht wichtig. Die Csikszentmihalyi hat den Zustand nicht erfunden, sondern ihn nur untersucht, und dafür einen Namen gegeben. --Yehudi 20:28, 28. Mai 2009 (CEST)


Manfred Spitzer: Flow im Gehirn[Quelltext bearbeiten]

Ich habe mir den Videohinweis von Manfred Spitzer angeschaut. In diesem Beitrag handelt er den Flow sehr oberflächlich ab, so dass ein falscher Eindruck entsteht.

Seine Untersuchung beruht auf die unterschiedlichen Nutzungen im Gehirn

1. bei einem nach außengerichteten Ding

2. auf sich selbst gerichtet.

Eine nach außengerichtete Tätigkeit ist noch lange kein Flow.

Zum anderen, stellt er die Behauptung am Schluss auf, Depressive würde man damit heilen, dass man ihnen eine Tätigkeit gibt. So einfach ist das ganze nicht, denn man muss erst mal eine Motivation aufbauen.

Er pauschalisiert in dem Beitrag, das Arbeit glücklich machen würde, da sie die inneren Sorgen vergessen lässt. Insgesamt hat der Beitrag einen bitteren Beigeschmack.

Meiner Meinung nach differenziert er zu wenig, und handelt das Thema sehr platt ab.

Wie in meiner Einfügung im Text ersichtlich, ist die Freude an der Tätigkeit wichtig. Das heißt z.B. ich kann einen Flow beim Gitarrespielen erleben, kann aber "kotzen" wenn ich etwas programmieren soll, obwohl ich es kann, jemand anderes, wie man hier auch schon gesehen hat, für den geht die Sonne auf, wenn er wild rumprogrammieren darf. Jemand anderes erlebt auf dem Motorrad seinen Flow, und ein anderer beim Joggen. Das heißt aber nicht, dass man Flow nur in einer Tätigkeit erleben kann.

Um es kurz zu machen, ich würde den Beitrag eigentlich entfernen, vielleicht gibt es ja Literatur von Manfred Spitzer die das ganze besser beschreibt. Nur so macht es einfach einen falschen Eindruck.

--Yehudi 19:22, 3. Jun. 2009 (CEST)

Ich kann mir hier jetzt leider den Beitrag nicht ansehen, da ich noch keinen passenden Codec für den [Totem_(Programm)|Totem] gefunden habe. Wenn ich dich aber richtig verstehe spricht Spitzer von extrinsischer und intrinsischer Motivation. Im Motivationsbereich lassen sich zwei "Motivationen" unterscheiden, die eine ist, etwas in Angriff zu nehmen, also sich ein Ziel zu setzen, und die andere ist, etwas auch durchzuziehen (was, wenn ich nicht vollkommen irre, man eher als "Volition" versteht). Flow wäre somit eher was, was das "Durchziehen" motiviert, womit auch Dinge, die im Anfang extrinsisch motiviert sind, z.B. durch Geld oder berufliche Verpflichtungen, durchaus, während der Aufgabenbearbeitung, zu Flow führen können.
Zu den Depressiven: Depressive setzten sich doch eher zu hohe oder zu niedrige Ziele, oder? In beiden Fällen würde damit bereits die Motivation, sich überhaupt ein Ziel zu setzen untergraben werden, da eine zu schwere Aufgabe aufgrund fehlender Selbstwirksamkeitserwartung nicht in Angriff genommen werden sollte und es bei zu einfachen Zielen keinen Grund gibt, etwas zu tun. Allerdings hilft es in der Tat Depressiven, überhaupt eine Tätigkeit durchzuführen, weil dadurch die Selbstwirksamkeit steigt, d.h. die Selbstwirksamkeitserwartungen steigen auch nach Durchführung "einfacher" Aufgaben.
Und Arbeit kann, in der Tat, die inneren Sorgen vergessen machen, was aber dann eher durch Ablenkung erklärt werden kann. Und das Dinge auf im TV pauschalisiert werden und wenig differenziert beleuchtet werden ist jetzt ja nicht so neu ;-)
Du hast völlig recht das man Flow in verschiedenen Kontexten erleben kann, da Flow ja nur der Begriff für einen Zustand von Balance ist (IMHO).
Und wenn dir der Link nicht passt: Lösch ihn raus. Simple is that ;-).
Greetz, meriko leave a message 23:49, 7. Jun. 2009 (CEST)
Ich schließe daraus, dass Du Linux hast, da gibt es doch den VLC und Realplayer, die das abspielen.
Zwischenzeitlich habe ich den Ansatz etwas geändert. Die hier aufgeführten Messungen beim Flow sind zwar eher zweifelhaft (versuchen aber sich mit einer Messmethode heranzutasten), aber es wäre vielleicht sinvoller, diese kritisch mit einzubauen. Das erscheint mir sinnvoller, als sie als weiterführende Medien dort hinzustellen. Momentan arbeite ich gerade einen Textteil über die verschiedenen Messmethoden aus. Muss dort aber noch einige Sachen rechachieren, und zusätzliche Quellen nutzen.
Grob gesagt ist Flow ja ein Glückszustand, der bei einer Tätigkeit zustandekommt, die einem die ganze Aufmerksamkeit abfordert, und auch Spaß machen muss. Macht Dir eine Aufgabe keinen Spaß, bist Du nicht 100% konzentriert, also auch bei "anderen Dingen" oder "bei Dir selbst" (in " sind die Begriffe die Spitzer nutzt)
Danke für Deinen Diskussionsbeitrag, das hilft mir beim Schreiben der Beiträge im Artikel.
Gruß--Yehudi 16:12, 8. Jun. 2009 (CEST)
Ja, genau. Allerdings bin ich schon froh und glücklich das mein Grundsystem wieder läuft, da mir am WoE die Festplatte abgeschmiert ist und ich mein Sys mit ner neuen HD neu aufsetzen musste. Ich weiß ja nicht was REAL in ihr Debian-Package noch an Malware reingepackt hat, aber ich mich dann entschlossen es nicht zu installieren, nachdem unter Debian sehr seltsame Meldungen kamen (bezüglich eines Mailservers..). VLC spielt rm nicht ab. Egal, genug des rumgenerdes.
Zur Messung: Da Flow ja ein psychologisches Konstrukt ist, dass auch noch sehr "fuzzy" ist, ist es IMHO generell sehr schwer dies zu messen, vor allem quantitativ. Sachen die man schlecht messen kann versuchen wir Psychologen dann in der Regel zu manipulieren, also die AV zur UV zu machen. In diesem Fall würde man dann Flow aufgrund eines (Gefühls-)Selbstreports messen und mittels der Leistung in einer Aufgabe (bei Über- und Unterforderung sinkt die Leistung ab).
Zum Glückszustand: "Glück" ist doch eine Emotion, die in der Regel durch die post-hoc Bewertung eines positiven Gefühls innerhalb eines bestimmten Kontextes entsteht, Glücksgefühle mögen wohl eher, innerhalb der Aufgabe, sowas wie Verarbeitungsflüssigkeit ("Fluency") sein (Fluency geht mit positivem, bzw. der Abwesenheit von negativem Affekt einher). Und, soweit ich weiß, ist es fraglich ob eine Aufgabe erst positiven Affekt erzeugt der dann zu einer Bündelung der Aufmerksamkeit führt oder ob die Aufgabe die Aufmerksamkeit bündelt und dann, aufgrund der Fluency, "Glück" entsteht (das Henne-Ei-Problem).
Was ich damit sagen möchte ist, dass es ev. fraglich ist ob in einem "Flow"-Zustand eine Aufgabe Spass machen muss, oder ob Aufgaben die Spass machen auch Flow erzeugen. Wenn ich Flow-Theorie richtig verstehe entsteht Flow durch die Passung von Aufgabenanforderungen und eigenen Fähigkeiten. Die Bündelung der Aufmerksamkeit scheint durch diese Passung zu entstehen. Allerdings sei es dahingestellt sein ob Flow innerhalb der Aufgabe immer mit Glücksgefühlen einhergeht. Die Glücksgefühle (bzw. der positive Affekt) scheinen eher mit der Passung zusammenzuhängen ("Flow from Fit", Denzler & Förster, 2005).
Wenn du Literatur suchst, schau mal nach Fluency und Regulatory Fit. Keine Ahnung ob dir das was bringt, trotzdem viel Erfolg, meriko leave a message 22:58, 9. Jun. 2009 (CEST)
Mit dem Messkram das baue ich im Laufe der Woche ein. Dabei werde ich deutlich darauf hinweisen, was die Absicht dabei ist. Spitzer erklärt manche Sachen einfach nur am Rande, dass der Beitrag darunter leidet. Der Flowbeitrag wird doch umfangreicher, als ich gedacht hatte. --Yehudi 22:07, 14. Jun. 2009 (CEST)

Revert[Quelltext bearbeiten]

Yehudi fragte nach meinem Revert auf meiner Diskseite [2]: Warum nimmst Du die Messungen die dort gemacht wurden wieder raus? Es handelt sich dabei nicht um eine Theoriefindung, die ich gemacht habe, sowie Du das darstellst, sondern lediglich Gegenüberstellungen von den Messungen und der Definition von Flow von Mihaly Csikszentmihalyi. Dazu habe ich auch Quellen angegeben. Außerdem war da kein Werbelink drin. Vielleicht tue ich Dir ja Unrecht, das mögen die Fachleute entscheiden, aber die Auseinandersetzung mit dem journalistischen Beitrag ist IMO nicht aus einer prüfbaren Quelle entnommen, sondern Deine eigene Beurteilung und daher Theoriefindung. Abgesehen davon ist die Einschätzung noch teilweise falsch, denn eine Computertomographie kommt in dem Beitrag nicht vor. Außerdem sehe ich zwei Links auf eine Diplomarbeit, die einen Randaspekt beleuchtet (Flow beim Computerspielen) und im Artikel nicht als Quelle benötigt wird. Sie wäre ohnehin keine akzeptable Sekundärquelle. Siehe dazu auch oben der Abschnitt "Unbelegter Hinweis". --MBq Disk Bew 11:52, 22. Jun. 2009 (CEST)


Flow und Synästhesie[Quelltext bearbeiten]

Hallo! Weiss jemand, ob es es eventuell Untersuchungen zu Flow bei Synästhetikern gibt? Nachdem ich den Artikel gelesen habe kam mir der Gedanken, dass Synästhetiker doch Flow mit mehreren Sinnen gleichzeitig erleben können müssten? Schöne Grüße Niko (nicht signierter Beitrag von 217.230.157.233 (Diskussion | Beiträge) 21:40, 13. Dez. 2009 (CET))


Der Flow ist in bestimmten Situationen das emotionelle Erleben von mit den Sinnen Wahrgenommenem. Der Aspekt liegt jedoch darin, den idealen inneren Rhytmus und Zugang für ein spezielles Handeln gefunden zu haben. Ob sich die Sinneswahrnehmungen desselben nun überschneiden oder nicht, ändert vielleicht die Wahrnehmung, jedoch nicht das Flow-Gefühl. --213.129.241.100 04:40, 10. Sep. 2011 (CEST)

Ein Zustand?[Quelltext bearbeiten]

  • nach meinem Dafürhalten ist auf dieser Seite die Herleitung des Flows gelungen, da eine exakte Beschreibung und die möglichen Formen bzw. Bereiche deutlich gemacht werden.

Was mich ein wenig wundert ist, das der Begriff Konzentrationen nicht fällt. Denn dieser betrifft Teilmenge/Schnittmenge mäßig ein ähnliches Phänomen, wie das des Flows. Wie nenn ich's wenn Dopamin und Adrenalin balanciert ausgeschüttet werden?--88.77.159.74 13:15, 13. Jan. 2010 (CET)

Prägnanz des Artikels[Quelltext bearbeiten]

Der Artikel enthält populär ausgedrückt ziemlich viel 'Geschwafel'. Der Inhalt ist wenig prägnant, Sachverhalte werden wiederholt, die Wortwahl ist schwammig. ("Anstrengungen, was unternommen und aufgewendet wurde, um nun Flow erleben zu dürfen", "sich dann überraschen zu lassen von Flow", etc.) Gänzlich fehlt ein Hinweis auf den 'Flow' beim Spielen eines Instrumentes, wo er recht deutlich erlebt werden kann.

Eine mögliche Beschreibung ist folgende: Der Flow ist ein bestimmter Wahrnehmungszustand beim Ausführen einer Tätigkeit. Wird diese so routiniert beherrscht, dass die Handlungssteuerung vom Kleinhirn getragen wird, kann die volle Aufmerksamkeit in der Modulation liegen. Gelingt diese erwartungsgemäß, stellt sich ein Empfinden euphorischer Entrücktheit ein - man sieht sich quasi selbst zu. Im Alltag erlebt man den Flow häufig beim Lenken eines Fahrzeugs oder beim Spielen eines Instruments. Der Flow ist eng verwandt mit Kontemplation, Ekstase oder Trance.

-- 80.108.107.62 21:15, 13. Apr. 2010 (CEST)

Ja, genau das habe ich beim Lesen auch gedacht... Ich traue mich aber nicht so richtig daran den Artikel zu überarbeiten - dazu weiß ich zu wenig über das Thema. Es wäre aber wirklich gut, wenn jemand sich da nochmal die Mühe macht.--Rekymanto (Diskussion) 23:28, 13. Mär. 2012 (CET)

Prägnant, aber nicht reduzierend: Die Beschreibung so prägnant wie möglich zu machen, ist ein ehrenwertes Unterfangen. Allerdings sollte sie auch konsistent zum Rest des Artikels sein. Die Routine als Voraussetzung für Flow zu sehen, steht meines Erachtens im Widerspruch zum ersten Diagramm, in dem der Flow-Korridor zwischen Über- und Unterforderung liegt. Bei Routine stellt sich schnell Langeweile ein und nicht Flow. Vielleicht gibt es verschiedenen Kategorien von Flow? Der billige Flow beim Autofahren ist vielleicht von anderer Natur als der Flow beim Pianisten, Mathematiker oder Programmierer? --Infoman77 (Diskussion) 16:56, 24. Jul. 2012 (CEST)

Mit der Routine meinte ich die Voraussetzung, sich nicht mit der Umsetzungsbasis beschäftigen zu müssen, sondern nur mit der Modulation. Beim Autofahren also nicht auf die Pedale und Gangschaltung zu konzentrieren, sondern so erfahren zu sein, dass man weiß, wann man vor einer Kurve vom Gas gehen muss, um ohne zu bremsen hineinfahren zu können. Oder beim Instrument nicht die einzelnen Noten für Akkorde zusammenfügen zu müssen, sondern passend für eine Stimmung den passenden Mehrklang parat zu haben, um also dann mittels routinierter Technik ein harmonisches Ergebnis modulieren zu können. Harmonie (auch die innere eines Thrash-Metal-Drummers) ist vielleicht auch noch ein wichtiges Kriterium. Damit benötigen wir unsere Aufmerksamkeit nicht für Detail-Entscheidungen, sondern können wir unsere Frontalhirn-Aktivität zurückschrauben und den Ablauf von einer Meta-Ebene aus steuern.
Um aber bei der Prägnanz des Artikels zu bleiben: die erste Hälfte hat seit dem letzten Mal stark an Qualität zugelegt. In der zweiten Hälfte finde ich immer noch, etwas abgeändert, teile der Formulierungen, die *dem* Flow keinen Artikel gönnen. Das ist nicht Deutsch, sorry. Der Flow ist keine unbestimmte Menge, wie Luft oder Wasser, das ich auch mengenlos erwähnen kann. -- 89.144.192.56 18:26, 11. Sep. 2013 (CEST)

Belege[Quelltext bearbeiten]

In dem recht umfangreichen Abschnitt "praktische Ergänzung" findet sich kein einziger Beleg. Den von meinem Vorredner erhobenen Vorwurf des "Geschwafels" teile ich voll und ganz. -- 24karamea sprich! 11:23, 19. Jun. 2011 (CEST)

Teilüberschriften mit Fragezeichen und Vermutungen über Hintergründe und Funktionsweise finde ich auch sehr unpassend für den Eintrag in einer Enzyklopädie. Toll für eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema, aber nciht für diesen Artikel. Kann man den Abschnitt nicht einfach wieder komplett entfernen? ~~ (nicht signierter Beitrag von 141.14.165.161 (Diskussion) 16:05, 24. Mai 2014 (CEST))

Unterschied zu Wahn und Manie[Quelltext bearbeiten]

Was ist der Unterschied zwischen Flow-Zustand und Wahn und Manie? (nicht signierter Beitrag von Sportsman85 (Diskussion | Beiträge) 12:17, 22. Jul 2011 (CEST))


Bunte Begriffe würfelst Du da... Der Flow ist ein positives ekstatisches Gefühl bei einer routinierten Tätigkeit, bei der sich ein Gleichlauf zwischen Absicht und Umsetzung einspielt. Ein Wahn ist eine irreale Überzeugung, die infolge die Interaktion mit der Umwelt stören kann. Manie sind unfreiwillige und der Situation unangepasste Phasen von erregter Überdrehtheit, die Wahn als ein Symptom aufweisen können. --213.129.241.100 04:33, 10. Sep. 2011 (CEST)

Konnotation "go with the flow"[Quelltext bearbeiten]

"Mit dem Strom schwimmen" hat im Deutschen eine eindeutig negative Konnotation, das Verhalten bezeichnet einen Menschen, der nicht selbständig denken und handeln kann und womöglich langweilig und unkreativ ist. Siehe auch "nur tote Fische schwimmen mit dem Strom". Dagegen werden Menschen gelobt, wenn sie "gegen den Strom schwimmen".

"Go with the flow" mag, oberflächlich betrachtet, das gleiche bedeuten, tut es aber nicht. Es ist nämlich durchweg positiv. Siehe auch folgender Songtext von "Go with the flow":

She said "i'll throw myself away, They're just photos after all" I can't make you hang around. I can't wash you off my skin. Outside the frame, is what we're leaving out You won't remember anyway I can go with the flow Don't say it doesn't matter (with the flow) matter anymore I can go with the flow (I can go) Do you believe it in your head? It's so safe to play along Little soldiers in a row Falling in and out of love Something sweet to throw away. I want something good to die for To make it beautiful to live. I want a new mistake, lose is more than hesitate. Do you believe it in your head? I can go with the flow Don't say it doesn't matter (with the flow) matter anymore I can go with the flow (I can go) Do you believe it in your head? X3

http://video.google.com/videoplay?docid=-5694625063031198377

Der Autor gibt nach, stemmt sich nicht dem Lauf der Dinge entgegen. Schließlich geht es auch bei Zen und anderen Meditationstechniken darum, "to go with the flow", aber wohl kaum darum, "mit dem Strom zu schwimmen". Insofern ist der Flow dem psychologischen Flow aus dem Hauptartikel gar nicht so unähnlich.

http://false-friends.crellin.de/2009/11/dont-go-with-flow.html (nicht signierter Beitrag von 91.64.51.119 (Diskussion) 12:33, 25. Aug. 2011 (CEST))

Demgemäß scheint die deutsche Phrase nur die sozialpolitische Bedeutung der englischen Variante zu reflektieren, nicht jedoch die lebensphilosophische, die vermutlich dem daoistischen Prinzip des Nicht-Handelns entstammt. Übrigens werden Leute, die gegen den Strom schwimmen, möglicherweise idolisiert, jedoch im Alltagsleben des Durchschnittsbürgers keineswegs nur gelobt. Da zählt eher die Konformität. -- 84.112.118.61 17:08, 10. Feb. 2012 (CET)
Das im Artikel beschriebene Phänomen des Flow hat keine externe Representation dieser Art. Den Flow zu erleben hat nichts damit zu tun, einer externer Strömung zu folgen. Im Gegenteil ist es dazu erforderlich, sich vollkommen von externen Einflüssen zu entkoppeln und die Welt als unmittelbar erfass- und vor allem unmittelbar manipulierbar zu begreifen. Natürlich ist beides miteinander zu verbinden, wenn der individuelle Flow in einer Umgebung erlebt wird, die den Angeboten der Gesellschaft entspricht, z.B. beim Tanzen oder auch nur im Kaufrausch. Man kann Flow aber auch genausogut bei unangepassten Tätigkeiten erleben und das Verlangen danach kann so stark sein, dass gesellschaftliche Angebote (Normalität) gar nicht mehr wahrgenommen werden. -- Janka 23:50, 10. Feb. 2012 (CET)
Das ist klar, im Artikel geht es um eine weitere, wahrnehmungspsychologische Verwendung des Wort 'Flow'. Ich bezog mich jedoch, entsprechend dem Thema dieses Absatzes, nur auf die Phrase 'Go with the flow' und ihre möglichen Interpretationen. In beiden Fällen befindet sich der Akteur im 'Fluss', möglichest reibungslos und unbenommen der Umgebung bzw Umwelt. --84.112.118.61 16:20, 19. Feb. 2012 (CET)

Drogen[Quelltext bearbeiten]

Die durch Substanzen wie Ecstasy induzierte Gelöstheit kann das Empfinden des Flows bei Tätigkeiten wie Tanzen oder dem Spielen eines Instruments fördern. Dies soll keine Anregung darstellen, sondern nur eine Ergänzung. Es gibt wesentlich konstruktivere, nicht-künstliche Methoden einen Flow im Einklang mit der Situation zu bewirken. -- 84.112.118.61 21:40, 21. Jan. 2012 (CET)

Abschnitt 'Beispiele'[Quelltext bearbeiten]

Kann sich ein psychologisch Kompetenter bitte einmal des Abschnitts 'Beispiele' annehmen? Das ist ein schmerzendes Geschwafel in inkorrektem Deutsch. Beim nächsten Mal reinschauen, geht sonst ich die Sache an, möglichst vorsichtig halt, um inhaltlich nichts zu verändern, was ich nicht prüfen kann. Danke -- 89.144.192.56 18:43, 11. Sep. 2013 (CEST)

Flow mit Dopaminmangel?[Quelltext bearbeiten]

Ich habe noch nie so etwas wie einen Flow erlebt. Das ist mir völlig unbekannt. Ich vermute allerdings, dass ich einen Dopaminmangel [[3]] habe (unruhige Beine [[4]]). Weiss man, ob Menschen mit Dopaminmangel auch einen Flow erleben können. Und wenn ja, wie können Menschen mit Dopaminmangel den Flow fördern? Gruss SchrödiMiez --SchrödiMiez (Diskussion) 18:54, 8. Dez. 2014 (CET)


Ich habe jetzt auch zwei Internet-Links gefunden, die eine Beziehung zwischen Flow und Dopamin nahelegen:

http://www.pflegewiki.de/wiki/Dopamin#Dopaminmangel
https://books.google.ch/books?id=uoavCojtBzwC&pg=PA50&lpg=PA50&dq=flow+dopamin&source=bl&ots=o75LwM_0Eo&sig=RfPzgp9HbGtep3Y8_7XmBLyBS_M&hl=de&sa=X&ei=gMCJVJnVGYuqU9LwgYAB&ved=0CGYQ6AEwCA#v=onepage&q=flow%20dopamin&f=false
--SchrödiMiez (Diskussion) 17:14, 11. Dez. 2014 (CET)

"Flow" ist zu unterscheiden von den Begriffen "Konzentration und Samadhi" der Yoga-Wissenschaft[Quelltext bearbeiten]

In dem Text zu "Flow" wird mehrmals auf Yoga verwiesen, auch unter Verwendung von Begriffen wie Konzentration und Meditation. Dabei ist aber ein Missverstehen zu erkennen. Folgt man dem Text zum "Flow", wird deutlich, dass es sich um eine Einschränkung oder Begrenzung des Bewusstseins handelt. Das mag zwar der Akteur hinsichtlich dem innerem Erleben und dem Aktionserfolg als positiv bewerten, es stellt aber eine Art Gegenrichtung zur Bewusstseinsbewegung dar, die in der Meditation angestrebt wird. Auch wurde schon von anderen Kommentatoren hinterfragt, ob unter "Flow" nicht eine Einschränkung der Eigenkontrolle mitwirkt.

Der Bewusstseinszustand des Samadhi, den man im Yoga lange unter qualifizierter Anleitung lernen muss, dem immer wieder ein besonders ausgerichteter Konzentrationsvorgang vorausgeht, ist hingegen mit Erweiterung des Bewusstseins, mit einer gesteigerten Übersicht und mit einem Zurückweichen der eigenen, subjektiven Bezüge verbunden.

Auch muss man unbedingt berücksichtigen, dass Yoga unterscheidet zwischen: - Konzentration auf ein sinnlich wahrnehmbares Objekt oder eine Tätigkeit in der materiellen Welt (z.B. Handarbeit, Klettern, Arbeiten usw.) - Konzentration und Erkennen eines geistigen Phänomens (z.B. Gewaltlosigkeit, Freier Wille). (Die Existenz dieser geistigen Ebene wird in der Psychologie teils nicht klar gesehen, teils angezweifelt oder ganz verworfen.)

In der Bhagavadgita, einem altindischen Quelltext des Yoga, wird sogar ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auf die Dauer eine starke Bindung des Bewusstseins an rein äußere Sinneseindrücke und nur dem äußeren Zweck dienende Tätigkeiten dem Bewusstsein des Menschen abträglich und zerstörerisch sind (siehe u.a. Bhagavadgita II/62). Dem Yoga-Übenden wird dort empfohlen Zeiten zu pflegen, in der er sein Bewusstsein von Sinneswahrnehmungen löst und auf geistige Inhalte lenkt. Im Artikel "Flow" hingegen wird eine intensive Bewusstseinsausrichtung auf eine Tätigkeit mit bindender Rückwirkung auf den Handelnden als positiv und leistungssteigernd beschrieben.

Daher sollte man den im Artikel beschriebenen Phänomen des "Flow" am besten ganz von der Geisteswissenschaft des Yoga trennen. Auch die neu geschaffene Stilrichtung des "Flow-Yoga" überträgt tendenziell eher den Stand der Psychologie auf Yogaübungen, statt dass die geisteswissenschaftliche Tiefe und die Bewusstseinsentwicklung des Yoga zur Erscheinung tritt. (nicht signierter Beitrag von B Klane (Diskussion | Beiträge) 19:58, 13. Jun. 2015 (CEST))--B Klane (Diskussion) 10:53, 15. Jun. 2015 (CEST)

Ja, da hast du weitgehend Recht. Es ist eben so, dass es viele verschiedene übergreifende Theorien für Bewusstsein und Bewusstseinszustände gibt, und "Yoga" ist (nur) eines davon. Wenn du gute Quellen hast (siehe WP:Belege), die eine Verbindung von Yoga und Flow seriös darstellen (können), dann kannst du das ja in den Artikel schreiben. Aber auf den aktuell einen unbelegten Satz, der im Artikel dazu steht, kann auch gut verzichtet werden. --Gamma γ 20:44, 13. Jun. 2015 (CEST)

Zur Vertiefung des Themas empfehle ich das Buch "Die Seelendimension des Yoga" von Heinz Grill. Insbesondere anhand des Kapitels "Die verschiedenen Energien im Yoga" kann der Interessierte die Unterscheidung von körpergebundenen Erlebnissen (im Sanskrit: gebunden an "kama" (ungleich "karma")) und überpersönlichen Erfahrungen (sanskrit: hervorgehend aus "buddhi") erarbeiten. Wie in jeder fundierten Wissenschaft ist aber die Einarbeitung in den Gesamtzusammenhang des Buches erforderlich. Daher übersteigt es auch die Möglichkeiten der Diskussion, die Inhalte "in einem Artikel" in diesem Forum darzustellen, ohne die Lektüre des Buches vorauszusetzen. Ansonsten stimme ich zu, dass der Artikel zum "Flow" für sich stehen kann, wenn die Querverweise zum Yoga entfallen. Damit wäre der klaren Unterscheidung gedient.--B Klane (Diskussion) 10:53, 15. Jun. 2015 (CEST)

Vorschlag zur Aktualisierung eines Abschnitts[Quelltext bearbeiten]

Zusammenhang mit der Selbstbestimmungstheorie

Vieleicht könnten einige Aussagen daraus entnommen werden. Selbstbestimmungstheorie (SDT), Abgrenzung zur Flow-Theorie.

Gruß -- EbMannBln (Diskussion) 19:28, 27. Jun. 2015 (CEST)

Der Abschnitt "Zusammenhang des Flows mit der Selbstbestimmungstheorie?" sollte folgendermaßen aktualisiert werden:
"Flow-Theorie und Selbstbestimmungstheorie
Nach der von Deci und Ryan (2000, 2008) [Edward L. Deci, & Richard M. Ryan (2000): The „What“ and „Why“ of Goal Pursuits: Human Needs and the Self-Determination of Behavior. In: Psychological Inquiry 11(4), 227–268.
Edward L. Deci, & Richard M. Ryan (2008): Self-Determination Theory: A Macrotheory of Human Motivation, Development, and Health. In: Canadian Psychology 49, 182–185.] begründeten Selbstbestimmungstheorie (SDT) bestimmt der Umfang der bei dem jeweiligen Verhalten bestehenden Möglichkeit, die drei psychologischen Grundbedürfnisse nach Kompetenz, sozialer Eingebundenheit sowie Autonomie zu befriedigen, die Qualität dieses Verhaltens. [Edward L. Deci, & Richard M. Ryan (2008): Self-Determination Theory: A Macrotheory of Human Motivation, Development, and Health, S. 183. In: Canadian Psychology 49, 182–185.] Dabei lässt sich aus Sicht dieser Theorie die Erfahrung von Flow als Prototyp autonomer Motivation (SDT) ansehen, bei der diese Grundbedürfnisse optimal befriedigt werden. [Edward L. Deci, & Richard M. Ryan (2000): The „What“ and „Why“ of Goal Pursuits: Human Needs and the Self-Determination of Behavior, S. 236, 242 f. In: Psychological Inquiry 11(4), 227–268.] Volle Übereinstimmung besteht in beiden Theorien darüber, das die Erfahrung von Flow an sich, unabhängig von erzielten Ergebnissen, ausreicht, das entsprechende Verhalten auszuführen und beizubehalten. Ebenso stimmen beide Theorien darin überein, dass für die Erfahrung von Flow die in dem Verhalten begründeten Anforderungen mit den eigenen Fähigkeiten genau im Einklang stehen müssen. Jedoch sieht die Selbstbestimmungstheorie in Abgrenzung von der Flow-Theorie Defizite der Flow-Theorie bei der Bestimmung dessen, was neben den optimalen Anforderungen zusätzlich für die Erfahrung von Flow erforderlich ist. [Edward L. Deci, & Richard M. Ryan (2000): The „What“ and „Why“ of Goal Pursuits: Human Needs and the Self-Determination of Behavior, S. 260 f. In: Psychological Inquiry 11(4), 227–268.]

Eine Studie von John Kowal und Michelle Fortier aus dem Jahr 1999 [John Kowal, & Michelle S. Fortier (1999): Motivational Determinants of Flow: Contributions From Self-Determination Theory. In: Journal of Social Psychology 139(3), 355–368.] vergleicht den Zusammenhang von Flow-Erfahrungen mit der Motivation für die entsprechenden Aktivitäten. Die Autoren untersuchten dazu im Herbst 1996 eine Stichprobe von 203 Schwimmern (105 Männer und 98 Frauen), die durchschnittlich 36,4 Jahre alt waren und 3,7 Mal pro Woche trainierten, an Hand eines Fragebogens, der mit Hilfe einer siebenstufigen Likert-Skala (starke Ablehnung bis starke Zustimmung) situationelle motivationale Determinanten, situationelle Motivation und die neun Eigenschaften des Flows abfragte. Die Studie legt nahe, dass Flow-Erlebnisse regelmäßig mit autonomer Motivation für das betreffende Verhalten verbunden sind."
Gruß, -- EbMannBln (Diskussion) 22:50, 20. Jul. 2015 (CEST)
Da keine Einwände zu bestehen scheinen, verfahre ich entsprechend.
Gruß, -- EbMannBln (Diskussion) 15:14, 1. Sep. 2015 (CEST)