Diskussion:Geburtstag

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das bekannteste Geburtstagslied[Quelltext bearbeiten]

Aus dem Artikel:

"das bekannteste [Geburtstagslied] dürfte Happy Birthday sein"

Ich bin mit "Zum Geburtstag viel Glück" aufgewachsen und hätte gedacht, das sei weitaus bekannter.

Hat sich das geändert? In jedem Fall fänd ich es wichtig, beide zu erwähnen. --Christian 15:56, 13. Feb 2009 (UTC+1)

Dass es sich dabei um ein- und dasselbe Lied, nur einmal auf Englisch und einmal auf Deutsch gesunden handelt, ist dir schon bewusst? Das Original wurde in englischer Sprache verfasst - dein "Zum Geburtstag viel Glück" ist nur eine (später entstandene) deutsche Übersetzung davon - insofern ist die hier genannte Bezeichnung auch korrekt. Siehe: [http://de.wikipedia.org/wiki/Happy_Birthday_to_You --217.9.102.3 14:15, 12. Jul. 2012 (CEST)
Wie auch der Rest der Einleitung ist das POV und nicht belegt. Stimmt ziemlich sicher für den deutschen und englischen Sprachraum, was die Chinesen und Inder singen ist vermutlich was anderes... --Sebastian.Dietrich 22:06, 12. Jul. 2012 (CEST)

Runder Geburtstag![Quelltext bearbeiten]

Kann vielleicht jemand, der gerade Lust, Zeit, Muße hat den Ausdruck "Runder Geburtstag" (Zu gewissen runden Geburtstagen gibt es...) etwas erklären oder passend umschreiben - wenn nicht werde ich mich morgen nochmal daran versuchen?! --Buchling 18:37, 20. Sep 2005 (CEST)

Den Ausdruck kenn ich. Heißt nix anderes als 30., 40., 50. usw. Geburtstag und ist vorwiegend in höheren Jahren interessant, wo man nicht mehr so gern sein Alter hört. --Christian 16:00, 13. Feb 2009 (UTC+1)

Im Artikel steht ".. runde Geburtstage (z.B. 30., 50., 75., …)" Ich denke das ist falsch: 75. ist kein runder Geburtstag. Runde Geburtstage sind immer durch 10 teilbar. --Hart-Lau (Diskussion) 16:08, 11. Apr. 2012 (CEST)

Geschichte: Herkunft Geburtstag[Quelltext bearbeiten]

Weiß jemand, wann überhaupt der Brauch entstand, den Geburtstag zu feiern?

Antwort: Ja!

(Bis in die 1951er Jahren galt in Deutschland die Gleichung (Namenstag = katholisches Fest, Geburtstag = evangelisches Fest)).

Die Geburtstagsfeier als ein „weltliches“ Fest war bereits im Mittelalter bekannt, allerdings fast ausschließlich in vornehmen, adligen Kreisen. (Vielen einfachen Leuten war dagegen ihr eigenes Geburtsdatum, oft auch ihr Lebensalter, nicht genau bekannt.) So gesehen ist der Namenstag das jüngere der beiden Feste, denn er wurde erst im Zuge der Reformation durch die katholische Kirche propagiert. Während die Protestanten der Heiligenverehrung kritisch gegenüberstanden, versuchte die katholische Kirche die Heiligen zu popularisieren: Sie rief die Gläubigen auf, bei der Wahl der Vornamen nur noch Namen von Heiligen zu berücksichtigen und den Tag des Namenspatron/der Namenpatronin festlich zu begehen. Ähnlich wie andere konfessionelle Elemente wie z.B. Prozessionen, wollte man damit ein spezifisch katholisches Bewusstsein schaffen. Wie erfolgreich und langlebig diese Propaganda der katholischen Erneuerung war, zeigt sich in der Festtradition in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Auf einer Verbreitungskarte, die 1936 anhand einer Umfrage im Atlas für Deutsche Volkskunde (ADV) veröffentlicht worden ist, lässt sich der Zusammenhang von Konfession und Geburtstags- bzw. Namenstagsfeier auf den ersten Blick erkennen.

Doch bereits zu dieser Zeit, besonders aber nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde der Geburtstag bei den Katholiken immer populärer, und parallel dazu verlor der Namenstag an Bedeutung. Die oben abgebildete Glückwunschkarte macht aber deutlich, dass sich der Namenstag bereits schon früher von seiner ursprünglichen katholischen-konfessionellen Bindung löste und als säkularisiertes Fest begangen wurde: Nicht der Namenspatron wird dort thematisiert, sondern genau die gleichen weltlich-zeittypischen Motive wie bei Glückwunschkarten zum Geburtstag.

Über die Ursachen dieses Wandlungsprozesses sind zahlreiche Überlegungen angestellt worden: Immer wieder genannt werden makro-gesellschaftlichen Erklärungsmodelle – Modernisierung, Individualisierung („persönlichen“ Jahrestag, nicht der eines Heiligen) und veränderte Zeitkonzepte (zyklische Zeit - Namenstag, lineare Zeit - Geburtstag). Schließlich ist zu berücksichtigen, dass die katholische Kirche selbst, vor allem nach dem 2. Vatikanischen Konzil Anfang der 1960er Jahre, kein besonderes Engagement für die Verehrung der Heiligen zeigte. – Wohl nicht zuletzt auch deswegen, weil die Heiligen in Zeiten der Ökumene aus ihrer Rolle als Bannerträger der katholischen Kirche in der konfessionellen Auseinandersetzung entlassen werden konnten.

So sind es heute oft nur noch die Blumengeschäfte, die sich darum bemühen, die Tradition des Namenstages nicht ganz in Vergessenheit geraten zu lassen.”

Peter Höher

Literatur: Atlas der Deutschen Volkskunde. Herausgegeben mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft von Heinrich Harmjanz und Erich Röhr. 2. Lieferung. Leipzig 1937, Karte 35: Feier des Geburtstages - Namenstages Fritz Böhm: Geburtstag und Namenstag im deutschen Volksbrauch. Berlin, Leipzig 1938 Walter Düring: Geburtstag und Namenstag. Eine liturgiegeschichtliche Studie. München 1959 Marie-Luise Hopf-Droste: Der Geburtstag. Ein Beitrag zur Entstehung eines modernen Festes. In: Zeitschrift für Volkskunde 75, 1979, S. 229-237 Margareth Lanzinger: Namenkultur - mikrohistorisch und auch qualitativ. In: Historische Anthropologie 10, 2002, Heft 1, S. 116-124

n-ter Geburtstag[Quelltext bearbeiten]

Zitat Artikel: Mit dem „ersten Geburtstag“ ist der erste Jahrestag der Geburt gemeint. Hat dafür vielleicht jemand eine Quelle? Meines Wissens nach - so verwirrend dies sein mag - ist der erste Geburtstag der eigentliche Tag der Geburt, wird jemand also n Jahre alt, feiert er seinen n+1-ten Geburtstag. Danke, schöne Grüße --RealZeratul 03:32, 4. Feb. 2007 (CET)

Ja, das musste ich mir heute auch von zwei Kolleginnen anhören!
Unser Geburtstagskind (unser Kollege) wird morgen 54. Ich kenne es nur so, dass es dann auch sein 54. Geburtstag ist, da sich dann der Tag der Geburt zum 54. Mal jährt.
Meine Kolleginnen meinen aber, es wäre der 55. Geburtstag - wie hier von RealZeratul eingeworfen.
Im Alltsgagebrauch ist jedoch in diesem Fall der 54. Geburtstag Realität.
Bei einer Hochzeit oder dem Todestag ist es ja nichts anderes, die Hochzeit jährt sich am 1. Hochzeitstag zum ersten Mal, etc., so auch der Geburtstag - die Geburt jährigt sich nach einem Jahr (zum 1. Geburtstag) zum 1. Mal, das Kind ist seit einem Jahr auf der Welt.
Gibt es denn Quellenangaben für die Aussage, dass man den n+1. Geburtstag oder den n. Geburtstag feiert??? SmileAngel112 11:55, 29. Apr. 2009 (CEST)
Wenn man 18 Jahre alt wird, feiert man den 18. Geburtstag. Es heißt ja auch immer offiziell: Volljährig ist man, wenn man das 18. Lebensjahr vollendet hat, also genau mit dem 18. Geburtstag. Da das erste Lebensjahr (Jahr 0) das Jahr von der Geburt bis zum ersten Geburtstag ist, hat man folglich bis zum 18. Geburtstag eben 18 Jahre gelebt. --LaChRiZ 12:33, 1. Dez. 2010 (CET)
Also der erste Geburtstag ist der Tag an dem man geboren wird. Alles andere würde die Bezeichnung ad absurdum führen. Natürlich hat es sich eingebürgert zu sagen man feiert den ersten Geburtstag wenn man das 1. Lebensjahr vollendet hat. Das ist aber aus rein logischer Sicht absoluter Unsinn (Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Zaunpfahlproblem). Wenn der Tag der Geburt kein Geburtstag ist, dann sollte man sich einen anderen Namen für das Jähren der Geburt ausdenken. Oder aber man feiert seinen 0. Geburtstag am Tage der Geburt, aber das wäre für viele Menschen wohl auch sehr schwierig.

Offenbar stehen hier zwei Ansichten gegenüber. So kann man eigentlich nur feststellen, dass der Ausdruck zweideutig ist (die einen verstehen dies darunter, die anderen das). Die oben gestellte Frage nach der Quelle für die einseitige Festlegung wurde indessen nicht beantwortet; oder habe ich da etwas übersehen? Daher sollte der zweite Satz (... ist der erste Jahrestag) gestrichen werden, da er dem zweiten Teil des ersten Satzes, der ja zwei Bedeutungen zulässt, widerspricht.

--Friedo (Diskussion) 16:04, 13. Nov. 2013 (CET)

Ein semantisches Problem. Der "erste Geburtstag" ist in der Tat der Tag, an dem sich die Geburt zum ersten Mal jährt. Denn der tatsächliche Tag der Geburt ist das eigentliche Ereignis, der "Geburtstag" ... ohne numerale Qualifizierung. Es ist doch auch vom Verständnis wenig sinnvoll zu sagen, dass eine am 1. Januar 2016 geborene Person am 1. Januar 2016 ihren ersten Geburtstag hatte. Sondern man bezeichnet diesen Tag schlicht als den Geburtstag. 217.89.43.122 11:54, 24. Mai 2017 (CEST)

Islam[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich bin Muslimin aus Bosnien und feiere jedes Jahr meinen Geburtstag, wie auch meine Eltern, Großeltern und alle anderen. Meines Wissens nach gibt es keinen Grund, der dagegen spricht.

Hallo, ich bin Moslem, im Islam ist es laut unseres Propheten Mohammed (s.a.s.) nur erlaubt, am Ende des Ramadhan und das Hammelfest zu feiern. Also nur diese zwei Feiern sind im Jahr erlaubt. Geburtstagsfeiern sind nicht erlaubt, da sie nichts mit der Religion zu tun haben, durch die Feiern sie aber eine gewisse Art von Sonderstellung erlangen. Vor allem der Geburtstag des Propheten Mohammed (s.a.s) ist nicht erlaubt, da auch er selber ihn nie gefeiert hat.

Als Quelle wird hier folgender Link genannt: http://lexikon.meyers.de/meyers/Geburtstag Aber da findet sich dazu ja gar nichts?

Das Ablehnen von Geburtstagsfeiern wird seit den vergangenen Jahren stark von Muslimen propagiert, welche sich eher an den puritanischen Strömungen (Stichwort Hanbaliten, Salafiten) orientieren und mit zahlreichen Internetauftritten vertreten sind. Diese Gruppierungen lehnen den Geburtstag als sog. Bidah (Neuerung) welche sie anhand entsprechender Belege (Hadithe) ableiten wollen. Streitpunkt ist hier die Art der Auslegung. Findet außerhalb des religiösen Lebens kulturelles (Er-)Leben statt oder ist die Religion vollständig lebensausfüllend in allen Vorschriften. Im europäischen Raum sowie in liberaler bzw. progressiver orientierten Strömungen des Islam stellt das Feiern von Geburtstagen eine kulturelle Gegebenheit dar, welche nicht mit den islamischen Glaubensgrundsätzen kollidiert. Belege anzuführen gestaltet sich schwierig, da hier ein Nicht-Konsens verschiedener Sekten im Wortsinne vorliegt, welche aufgrund unterschiedlicher Herangehensweisen zu abweichenden Ansichten gelangen. (nicht signierter Beitrag von Adde2014 (Diskussion | Beiträge) 16:27, 2. Sep. 2014 (CEST))

Gratulation[Quelltext bearbeiten]

Zum Geburtstag wird oft mit „Vivat, Vivat dem Geburtstagskind” gratuliert. Weis vielleicht jemand, woher das Wort Vivat stammt und was es genau bedeutet? 195.145.160.206

Vivat stammt aus dem Lateinischen (oder einer romanischen Sprache) und bedeutet "Sie/er lebe hoch!"--84.60.237.73 22:01, 18. Aug. 2007 (CEST)

Im Judentum gibt es Geburtstagsfeiern[Quelltext bearbeiten]

Hi,

der Talmud beschreibt den Geburtstag als einen besonderen Tag. http://www.chabad.org/library/article.asp?AID=144345 Auch sind Sachen wie die Bar und Bat-Mizwah und andere (z.B. der 3. Geburtstag) mit einer Geburtstagen verbunden, sind besondere Geburtstage. Darum werde ich bei dem Artikel das Judentum rauseditieren und nur das Christentum da lassen.

Geburtstag und sein Ursprung[Quelltext bearbeiten]

HALLO; WOLLTE NUR SCHREIBEN, DASS GEBURTSTAG EINE IRANISCHE KULTURGUT IST. DA DIE FRÜHEREN IRANIER ZOROASTRIER WAREN, ALSO EVENFALLS MONOTHEISTEN WAR DAS FEIERN VON GEBUIRSTAGEN EIN BRAUCH. BIS ZUM 14 LEBENSJAHR FEIERTE MAN DANACH JEDOCH NICHT MEHR WEIL MAN DANN ALS MANN ANGESEHEN WURDE. Heute noch feiern die Perser (Tajiken) geburtstage. Die Römer haben dieses kulturgut übernommen bzw. wurde von den Parthern in den Westen mitgenommen. Siehe parthische Sklaven während der Römerherrschaft

Geburtstage im Christentum[Quelltext bearbeiten]

Hinweis: in Hiob 1 Vers 4 gibt es noch Geburtstagsfeiern: Jedes Jahr luden Hiobs Söhne ihre Brüder und Schwestern an ihrem jeweiligen Geburtstag zu einem großen Fest in ihr Haus ein. (Neues Leben Übersetzung) (nicht signierter Beitrag von 20.133.40.85 (Diskussion) 11:36, 15. Jun. 2011 (CEST))

Was sagen denn andere Bibelübersetzungen? Sicher, dass es sich bei den Festen in Hiobs Familie um Geburtstage handelte? --217.248.103.86 19:33, 13. Okt. 2012 (CEST)

Unter "Geburtstagsfeiern im Christentum" sollte der folgende Satz geaendert werden:

Das Feiern eines Geburtstages ist kein christlicher, sondern eher ein heidnischer Brauch; in der Bibel werden lediglich drei Geburtstagsfeiern erwähnt, und zwar von heidnischen bzw. umstrittenen Herrschern:

1. Diese in der Bibel erwaehnten Geburtstage liegen zeitlich vor dem Beginn des Christentums und haben daher mit dem Christentum nicht direkt zu tun. Daher sollten diese eher unter einer anderen Überschrift stehen zum Beispiel "Geburtstage, die in der Bibel erwaehnt werden".

2. Geburtstagsfeiern als heidnischen Brauch zu bezeichnen ist ungenau und unnötig abwertend. Soll damit gemeint sein dass Geburtstage etwas schlechtes sind oder dass die Bibel dagegen ist oder dass sie von Menschen gefeiert werden, die weder Christen noch Juden sind? Das Wort "heidnisch" könnte dann gerechtfertigt sein, wenn es sich um einen Brauch handeln würde, der in der Bibel eindeutig abgelehnt oder verurteilt wird. Man findet jedoch keinen einzigen Vers in der Bibel, der besagen würde, dass Geburtstagsfeiern verboten seien. Die Hinrichtung des Baeckers in der Josefsgeschichte kann jedenfalls deshalb kein schlechtes Licht auf Geburtstagsfeiern werfen, da man nicht weiss, welches Verbrechen der Baecker verübt hat. Er könnte zum Beispiel Brote vergiftet haben und jemand aus Pharaos Familie ist deshalb qualvoll gestorben. Man weiss daher nicht, ob die Hinrichtung des Baeckers nach damaligem Rechtsverstaendnis eine Ungerechtigkeit darstellte. Andererseits wurde dem Mundschenk die Freiheit geschenkt und er wurde rehabilitiert. Diese Barmherzigkeit könnte dann ja ein gutes Licht auf Geburtstagsfeiern werfen. Ausserdem scheint der Pharao der Josephsgeschichte ein sehr weiser und gerechter Herrscher gewesen zu sein. Er setzte zum Beispiel Joseph als Verwalter ein und gab freundlicherweise der Grossfamilie von Joseph fruchtbares Land. Keine einzige schlechte Bemerkung laesst die Bibel über ihn fallen. Man kann dies nachlesen in 1. Moses Kapitel 40. Auch die Ermordung Johannes des Taeufers bei der Geburtstagsfeier des Herodes Antipas wirft kein schlechtes Licht auf Geburtstagsfeiern an sich. Grund für diese Hinrichtung war nicht die Geburtstagsfeier sondern der grenzenlose Hass der Herodias. Ausserdem regierte Herodes als König über das Volk Israel und unterstand damit den Gesetzen des Landes. Dass er seinen Geburtstag feierte zeigt dass Geburtstagsfeiern in Israel kein unbekannter Brauch war. Er verstiess durch seine Geburtstagsfeier auch gegen kein einziges Gesetz. Johannes der Taeufer kritisierte ihn daher auch nicht weil Herodes seine Geburtstage feierte, sondern weil er ungesetzlich eine zu nahe Verwandte geheiratet hatte. Mattaeus Kapitel 14

3. warum wird behauptet, es seien "umstrittene" Herrscher? (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 78.186.241.202 (DiskussionBeiträge) NeoUrfahraner)

Ad 2: "heidnisch" ist zunächst neutral; es bedeutet nur, dass die Wurzeln (im Gegensatz z.B. zum Namenstag) nicht aus dem Christentum ableitbar sind. Es bedeutet aber nicht, dass es in der Bibel ausdrücklich verurteilt wurde. Auch Feste wie Weihnachten und Allerheiligen enthalten heidnische Komponenten.
Ad 3: Dass der Pharao ein Heide war, bedeutet nicht, dass er deswegen ungerecht oder töricht war. Herodes Antipas war jedenfalls ein Kollaborateur und wurde nicht von den Juden, sondern von den Römern zum König gemacht. --NeoUrfahraner 13:10, 25. Mär. 2008 (CET)

Eine weitere Bemerkung zu den 'drei' Bibelstellen: 2 Makk 6,7 ist doch ein apokryphes Buch, gehört also nicht in die Bibel und findet sich auch in den meisten Bibelübersetzungen nicht darin. Ich schlage vor, nur noch von den zwei echten Bibelstellen zu reden, und die Makkabäer-Stelle separat aufzuführen. --217.248.103.86 19:33, 13. Okt. 2012 (CEST)

Ad Ad 2: Schaut man unter dem Stichwort "Heidentum" nach kann man sehen, dass dieses Wort und damit auch verwandte Wörter wie "heidnisch" je nach Standpunkt sehr unterschiedliche Bedeutungen haben. Für den Juden ist der Heide der Nichtjude, für den Moslem der Nichtmoslem. Für den Christen der Unbekehrte, das "Missionsobjekt". Dass "heidnisch" zunaechst neutral sein soll ist zwar richtig beabsichtigt, nur da das Wort heidnisch nicht neutral ist, sollte man ein anderes Wort dafür gebrauchen. Unter "Heidentum" steht naemlich dort als erster Satz "Der Ausdruck Heidentum und der Begriff Heide werden in verschiedenen kultur- und religionsgeschichtlichen Zusammenhängen verwendet. Ursprünglich wurde er, in der Regel abwertend, für Menschen verwendet, die weder Juden, Christen noch Muslime waren.
Ad Ad 3: Und aus welcher Perspektive sollte man Pharao einen Heiden bezeichnen? Zu seiner Zeit gab es noch kein Judentum, da Moses noch gar nicht geboren war. Ganz zu schweigen vom Christentum oder Islam. Er war einfach Aegypter oder der aegyptische König.

Man kann daher vorschlagen den Satz so umzuschreiben, dass es sich bei der Geburtstagsfeier um einen sehr alten Brauch handelt, der schon vor Gründung der jüdischen Religion von aegyptischen Pharaonen begangen wurde.

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Mein Statement zu obigen Ausführungen:

Offensichtlich ist es so dass in der Bibel ein klares Verbot bezüglich dem Geburtstagfeiern nicht enthalten ist. Jedoch lässt es sich nicht von der Hand weisen dass der Begründer des Christentums, Jesus Christus, selbst keinen Geburtstag feierte bzw. beiwohnte. Mittlerweile wissen selbst Kindergartenkinder dass der Geburtstag Jesu tatsächlich unbekannt ist. Hätte Jesus das Geburtstagsfest als theologisch und moralisch unproblematisch (wie z.B. eine Hochzeit in angemessenen Rahmen) angesehen, würden wir davon lesen können dass er oder seine Nachfolger ein solches Fest ausrichteten bzw. einem solchen Fest beiwohnten. Weiter darf man nicht vergessen dass solche Geburtstagsfeste offensichtlich mit großer Ausschweifung (Huldigung des Dionysos z.B.) begangen wurden - was für die ersten Christen vollkommen unannehmbar gewesen ist. Auch hätte eine solche Geburtstagsfeier dazu führen können dass ein Mensch in einer weiser geehrt oder vereehrt würde die für die ersten Christen einer Anbetung gleich käme. Selbst Jesus (=der Maßstab des Christentums) lies sich nicht vereehren oder anbeten. Man kann sicher davon ausgehen dass die Bibel eine Geburtstagsfest erwähnt hätte, wenn Jesus oder seine Nachfolger Geburtstage gefeiert hätten (siehe "Hochzeit zu Kana"). Auch findet sich kein Nachweis in den Evangelien dass einer der ersten Christen Geburtstag gefeiert hätte oder dabei anwesend war (Das letzte Buch der Bibel wurde ja bekanntlich gegen Ende des 1. Jahrunderts fertiggestellt.). Aus diesen Tatsachen lässt sich ableiten dass ein solcher Brauch unter den ersten Christen unüblich oder gar unerwünscht war. Was in diesem zusammenhang wiederum sehr interessant ist: Denn die "Nichtchristen" um die ersten Christen herum feierten diese Geburtstagsfeste oft pompös und ausfallend. Ich behaupte hier mal dass die Geburtstagsfeier im ersten Jahrundert zum allgemeinen Brauchtum unter "Nichtchristen" gehörte (zumindest unter denen die es sich leisten konnten) In diesem Zusammenhang ist es auch interessant dass Christus selbst sagte dass der Geburtstag wenig bzw. keine Bedeutung habe - vielmehr der Todestag. Als unbestrittene Tatsache steht auch im Raum das die Bibel als Gesamtheit nie erwähnt ein wirklicher Gottesanbeter ("Juden":Gemäß dem Mosaischem Gesetz oder "Christen": gemäß dem Christilchem Gesetz) habe Geburtstage gefeiert oder habe daran "freiwillig" teil genommen.

Daher muß in diesem Artikel eine differenziertere Unterteilung vorgenommen werden: Beispiel: - UrChristentum (erste Christen) - Kirche

Der Satz: "Das Feiern eines Geburtstages ist kein christlicher, sondern eher ein heidnischer Brauch; in der Bibel werden lediglich drei Geburtstagsfeiern erwähnt, und zwar von heidnischen bzw. umstrittenen Herrschern:"

sollte daher wie folgt abgeändert werden und im Bereich "UrChristentum (erste Christen)" stehen:

"In der Bibel findet sich kein klares Verbot gegen das Feiern von Geburtstagen. Jedoch gibt es keinerlei biblischen Nachweise dass Jesus oder seine direkten Nachfolger Wert auf das Feiern eines Geburtstages gelegt haben. In der Bibel wird kein Christ erwähnt der eine Geburtstagsfeier ausgerichtet hat oder ihr beigewohnt hat. Alle drei, der in der Bibel erwähnten Geburtstagsfeiern wurden von heidnischen (nichtjüdisch/nichtchristlich) Herrschern ausgerichtet. Die Bibel berichtet im Zusammenhang mit diesen Geburtstagsfeiern von einer Hinrichtung, einem Mordkomplott, unmoral und ungezügeltem Alkoholgenuss. Auf Geburtstagsfeiern im ersten Jahrhundert wurden nichtbiblische Bräuche und Verhaltensweisen gepflegt, denen eindeutige biblische Gesetze und Regeln entgegen standen. Daher feierten die Christen im ersten Jahrhundert offensichtlich keine Geburtstage. Nach dem Tod des letzten Apostels Johannes und der Gründung der Kirche flossen immer mehr nichtbiblische und heidnische Bräuche in den Kirchenalltag ein. Das Feiern von Geburtstagen ist gemäß der Bibel kein jüdischer oder christlicher Brauch und wurde weder von Juden oder Christen in biblischer Zeit gepflegt noch gut gehießen."

Ich denke dieser Vorschlag ist sachlich an die Tatsachen gehalten und bewertet nicht die heutige Anschauung z.B. in den Kirchen. Eine Berurteilung der Damals/Heute-Situation anhand der Infomationen in meinem Vorschlags bleibt dem einzelnen Leser überlassen.

Ich bitte um konstruktive Beitrage hierzu. Damit wir das im Bereich "Christentum" sachlich und geschichtlich richtig einarbeiten können. Vielen Dank

--Medienkupplung 01:38, 27. Aug. 2008 (CEST)

Wie oft oder welcher Personenkreis hat denn in damaliger Zeit überhaupt Geburtstag gefeiert ? Die Frage wäre also, ob Jesus überhaupt die Möglichkeit hatte an Geburtstagsfeiern teilzunehmen ? --79.217.229.65 05:24, 24. Nov. 2009 (CET)

Veränderung am Artikel[Quelltext bearbeiten]

Ich hab gerade den Artikel überarbeitet und hoffe damit auch den hier angemahnten Punkten gerecht zu werden. Ich würde es begrüßen, wenn jemand der etwas mehr Ahnung hat als ich den Islam-Abschnitt überarbeiten könnte. Zusammen mit den Aussagen hier in der Diskussion erscheint mir das alles etwas widersprüchlich und unklar. Außerdem wäre ein Judentum-Abschnitt nicht schlecht (gab es wohl schon mal) und natürlich auch weitere Religionen, sofern es da etwas erwähnenswertes zu schreiben gibt.--JMK4189 17:18, 18. Mai 2008 (CEST)

Folgender Satz sollte geändert werden.
In den kanonischen Büchern, die zur Bezeichnung "Bibel" gehören (66Bücher insgesamt), sind nur 2 Geburtstage erwähnt worden (die Makkabäer gehören nicht zu den inspirierten Schriften, sondern wurden hinzugefügt).
Weiterer Aufschluss zu der o.g.Diskussion:
In beiden Fällen waren es Heiden, oder Menschen, die nicht den "wahren Gott",Jehova,anbeteten, die Geburtstag gefeiert haben. Warum? Nun, sie hielten sich an ihre eigenen Traditionen und Bräuchen fest, die sie hatten, aber nicht an das mosaische Gesetz der Juden, welches die alleinige Anbetung EINES Gottes, nämlich Yahwe/Jehova im allg.modernen Sprachgebrauch, vorschrieb. Es war somit kein von Jehova festgesetztes Fest, was gefeiert werden musste- weder zu jüdischen Zeiten, wo Israel das auserwählte Volk Gottes war (bis zum Tod Jesu, welcher dem mosaische Gesetz ein Ende bereitete und damit annulierte), noch zu Jesu-Zeiten auf der Erde noch zu späteren Zeiten unter den ersten Christen im 1.Jh..
In beiden Geburtstagen wurden Gottes Anbeter -Anbeter des wahren Gottes, der Geburtstage nicht angeordnet hat, weil sie andere Götter verehren und die Er deswegen verabscheut, weil nicht Ihm die gebührende Ehre gegeben wurde und wird- hingerichtet. Es waren keine "Glaubensgenossen", die getötet wurden. Dies war nicht im Sinne Gottes.
Ein weiteres Zeichen, dass Christen Geburtstage nicht feiern sollten, ist, dass Jesus selbst (der Sohn Gottes) seinen eigenen Geburtstag nicht feierte oder die der Apostel etc. Wenn er es nicht tat, warum denn nicht?? Nun.....als der Sohn Gottes, der seinen Vater über alles liebt, ehrt und verehrt, würde doch nicht anderen Göttern die Ehre seines Vaters zukommen lassen, oder?? --(Der vorstehende, nicht signierte Beitrag – siehe dazu Hilfe:Signatur – stammt von 194.8.223.8 (DiskussionBeiträge) 08:58, 20. Okt. 2008)

Grundsätzlich: Jeder darf hier ändern. Wenn du eine Verbesserung einbringen willst, kannst du das gerne direkt tun. Zu deinen Kritikpunkten: Das sich eine Erwähnung nicht in der kanonischen Bibel befindet ist mit dem Verweis auf die Spätschriften enthalten. Zustimmen würde ich dem Kritikpunkt, dass nicht noch einmal Explizit erwähnt wurde, dass es sich jeweils um heidnische Herrscher handelt. Eine Abhandlung darüber, ob Christen Geburtstag feiern sollten oder nicht ist hier fehl am Platz. Wer das Bedürfnis hat, darüber zu diskutieren, der nutze bitte entsprechende einschlägige Plattformen (z.B:[1]).--JMK4189 12:17, 20. Okt. 2008 (CEST)

Sorry mal - Anbeter des wahren Gottes, der Geburtstage nicht angeordnet hat: meinst Du das ernst? Und wer hier von "die kanonische Bibel" redet, sollte nicht ganz vergessen, daß in Trient einmal ein Konzil festgelegt hat, was die kanonische Bibel ist, und da gehören die Makkabäer dazu, und alle diese Bücher werden auch von der Orthodoxie anerkannt (die teilweise noch etwas weitergeht). Traditionen, die von mir aus heidnischen Ursprungs sein mögen, wurden und werden in die christliche Kultur integriert, soweit sie dem Christentum nicht entgegenstehen - und der eine und wahre Gott hat auch nirgendwo Geburtstage expressis verbis verboten. Die Ablehnung des Geburtstagsfestes aus Glaubensgründen hat sogar etwas tendenziell Manichäisches. "Groß ist das Werk der Schöpfung und größer das Werk der Erlösung" und die Erlösung wird an Ostern und am Tauftag gefeiert, die Schöpfung ist aber nicht böse. Bin schon weg.--84.154.47.235 19:13, 11. Sep. 2009 (CEST)
Einen Satz der Art "Weil es sich dabei um heidnische Könige handelt, lehnen (beispielsweise) die Zeugen Jehovas die Feier von Geburtstagen ab" (mit Quellenangaben, wobei ich in diesem Fall auch den Wachturm als verlässliche Quelle zähle) könnten man durchaus ergänzen. --NeoUrfahraner 20:32, 11. Sep. 2009 (CEST)

König Herodes Antipas als "heidnischen" König zu bezeichnen ist verkehrt weil das Wort "heidnisch" keine genaue Bedeutung hat sondern eine diskriminierende. Ausserdem war der Idumaeer Herodes Antipas nominell ein Jude und unterstand daher dem mosaischen Gesetz. Da er durch die Heirat mit seiner Schwaegerin Herodias ein mosaisches Verbot verletzte wurde er von Johannes dem Taeufer scharf kritisiert. Herodes Antipas hatte auch grossen Respekt vor Johannes, er fürchtete sich vor ihm, da er wusste dass Johannes ein heiliger Mann war und Herodes Antipas hörte ihm gerne zu. (Markus 6:20) Ihn als heidnisch zu bezeichnen scheint daher sehr unpassend zu sein.

Auch den besagten Pharao, an dessen Geburtstagsfeier ein Verbrecher hingerichtet wurde, als heidnisch zu bezeichnen, ist fragwürdig. Was sind Heiden? Personen, die das Christentum oder das mosaische Gesetz ablehnen? Im alten Aegypten gab es zu dieser Zeit noch kein Christentum und auch noch kein mosaisches Gesetz. Jemand der Gottes Führung ablehnt? Nun dieser Pharao war an allen göttlichen Botschaften aeusserst interessiert und bemühte sich sie alle in die Tat umzusetzen. Er wollte unbedingt die Bedeutung der göttlichen Traeume wissen, die er erhielt, er verachtete nicht die Deutung von Joseph, einem hebraeischen Gefangenen, er setzte ihn als Verwalter ein, er gab Josefs Familie Gosen, ein fruchtbares Stück Land. Über diesen Pharao verliert die Bibel kein schlechtes Wort. Dass er an seinem Geburtstag einen Verbrecher hinrichten liess wirft kein schlechtes Licht auf ihn da dies die Gerechtigkeit erforderte. Die Schuld des Mundschenks war sicherlich nicht so schwer, so dass er ihm gegenüber seine Barmherzigkeit zeigen konnte. Ausserdem hatte Josef diese Ereignisse genauso aus den Traeumen des Baeckers und des Mundschenken vorhergesehen. Dieser Pharao wurde letztendlich durch grossen Reichhtum und Macht belohnt. (Genesis 39 ff)

Zum Schluss sollte man nocheinmal daraufhinweisen dass die Bibel mit keinem Vers erwaehnt, dass Geburtstage zu feiern verboten sei. (nicht signierter Beitrag von 89.48.20.72 (Diskussion | Beiträge) 13:57, 3. Okt. 2009 (CEST))

Defekter Weblink: Meyers-Lexikon eingestellt[Quelltext bearbeiten]

Das Meyers Lexikon Online wurde am 23.03.2009 abgeschaltet.

MerlLinkBot 06:21, 25. Mär. 2009

ok --Agash C 01:06, 25. Jul. 2009 (CEST)

Wiegenfest[Quelltext bearbeiten]

redirect bleibt unerklaert (nicht signierter Beitrag von 87.172.195.245 (Diskussion | Beiträge) 22:12, 25. Apr. 2009 (CEST))

Christentum[Quelltext bearbeiten]

Nicht Das Weihnachtsfest kann als Geburtstagsfest gesehen werden (wischi-waschi-Sprache): das Weihnachtsfest ist most definitely ein Geburtstagsfest, sonst hieße es ja auch nicht in Nativitate D. N. J. C. Und vor dem Pfingstfest, das erst in zweiter Linie und dann im übertragenen Sinn ein Geburtstagsfest ist (wer an Pfingsten im Mittelpunkt steht, ist nicht die Kirche, sondern der Heilige Geist, bitteschön), könnte man vielleicht besser zwei ganz konkrete und hundertprozentige Geburtstagsfeste des (katholischen und orthodoxen) Christentums nennen, nämlich Maria und Johannes den Täufer. Und wenn man schon dabei ist, vielleicht auch die Theologie erwähnen, wonach die Geburtstage der beiden deswegen kirchliche Feste sind, weil beide frei von der Erbsünde sind (Maria durch ihre Unbefleckte Empfängnis, Johannes, zumindest der Schuld nach, durch Reinigung beim Besuch des ungeborenen Heilands). --84.154.47.235 18:35, 11. Sep. 2009 (CEST)

Burzeltag[Quelltext bearbeiten]

Den "Burzeltag" halte ich für Kindersprache. Seine Verbreitung dürfte da herrühren, daß der Geburtstag gefühlsmäßig eng mit den häufigen Kindergeburtstagen verbunden wird und auf diese Verbindung dann bei höheren Geburtstagen humoristisch referiert. Relevanz? Insbesondere als angeblich "regionale Besonderheit" ohen Zuschreibung zur Kindersprache? --84.154.47.235 18:38, 11. Sep. 2009 (CEST)

Es mag sich für manche wie Kindersprache anhören, ist es aber nicht. "Burzeltag" ist meinen Recherchen zufolge ein gängiger Ausdruck in Österreich und teilweise in Süddeutschland. Es wäre etymologisch zu klären, ob "Burzeltag" überhaupt von "Geburtstag" abstammt, denn es gibt auch die Schreibweise mit P - "Purzeltag". "Purzeln" bedeutet soviel wie "fallen" (s.a. Purzelbaum), und Purzeltag würde demnach bedeuten: Der Tag, an dem das Kind aus dem Schoß oder Bauch der Mutter purzelt. --W-sky 17:37, 2. Dez. 2009 (CET)
Ich kenne den Ausdruck jedenfalls seit meiner Kindheit vom Kasperl. Meine Vermutung ist, dass das Wort dort erfunden wurde (der Kasperl hat - ähnlich wie Pippi Langstrumpf - viele Wörter erfunden) und sich so in der österreichischen Kultur verbreitet hat. --NeoUrfahraner 15:44, 5. Dez. 2009 (CET)
Kenne den Ausdruck auch nur in der Kindersprache - im Wiener Raum ist er sicher kein gängiger Ausdruck. Das österreichische Wörterbuch kennt den Ausdruck auch nicht. --Sebastian.Dietrich 23:39, 6. Nov. 2011 (CET)
Ich habe den Satz gelöscht. --Derschueler - Diskussion | Beiträge | Bewertung - 13:24, 11. Dez. 2011 (CET)

Angeblicher Aberglaube[Quelltext bearbeiten]

Während es in Deutschland angeblich Unglück bringt, vor dem Geburtstag zu gratulieren, ist in Österreich der Glückwunsch am Vorabend üblich. Daß da abergläubische Unglücksängste damit verbunden werden, ist mir schon klar. Dennoch hat dieser Brauch einen höchst frommen und vernünftigen Grund: Man soll nicht zu einem Geburtstag gratulieren, von dem man gar nicht weiß, ob ihn der Betreffende überhaupt noch erlebt (s. a. sub condicione Jacobi). Insofern ist es auch keinerlei Problem, "ich wünsch Dir einen schönen Geburtstag und feier mal schön" zu sagen. (Ich würde auch aus dem Bauch heraus vermuten, daß es sich in Österreich um solche "Geburtstagswünsche" handelt.) Was man dagegen nicht sagt, ist "Viel Glück zum neuen Lebensjahr" oder "Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag" - bei letzterem besonders deutlich: Man sagt auch nicht "Herzlichen Glückwunsch zu Deinem schönen neuen Bärenfell" wenn der Bär noch gar nicht erlegt ist. --84.154.85.249 12:31, 12. Sep. 2009 (CEST)

Klingt plausibel; allerdings ist in vielen österreichischen Familien auch die Feier am Vorabend üblich - möglicherweise ein Relikt der antiken/jüdischen Tageszählung; vgl. Weihnachten --DelSarto 14:46, 27. Jul. 2010 (CEST)

echter Zeitpunkt des Geburtstages[Quelltext bearbeiten]

Aufgrund dessen, dass unser Kalendersystem nicht den exakten Jahresumlauf der Erde um die Sonne wiedergeben kann (dauert etwa 365 Tage 5 1/2 Stunden) feiern viele Menschen ihren Geburtstag am falschen Tag! Oftmals ist der wahre Geburtstag um einen Tag verschoben, wenn man als exakten Geburtstag den Tag annimmt, wo die Sonne im Himmelskreis wieder an der Stelle der Geburt steht.
Logischerweise kann man nur dann sagen, man ist ein Jahr älter geworden, wenn die Erde auch wirklich einen ganzen Sonnenumlauf vollzogen hat. Auf diese Problematik ist im Artikel noch überhaupt nicht eingegangen. Berechnen kann man sich seinen wahren Geburtstag hier: Geburtstag berechnen (kostenlos) --79.217.229.65 05:19, 24. Nov. 2009 (CET)

Gebrutstage und der Satanismus[Quelltext bearbeiten]

Interessant ist auch die Tatsache dass besonders im Satanismus der "Geburtstag" den höchsten Stellenwert einnimmt. Offensichtlich feiert eine Satanist damit seine eigene Geburt als die Geburt eines Gottes... Siehe dazu einschlägige Literatur und einschlägige Internetsites und Blogs... Ich denke dass dieser Aspekt demnächst hier in dem diesem Wiki aufgenommen werden sollte. Ich häng mal provokativ das Thema rein um die Diskussion anzuschieben und den Artikel weiter zu entwickeln. --AndeereLani 23:52, 29. Dez. 2009 (CEST)

Geburtstag am 29. Februar[Quelltext bearbeiten]

Ich wundere mich gerade, wann eigentlich die Menschen, die am 29. Februar geboren wurden, ihren Geburtstag feiern in den Jahren, in denen es den Tag nicht gibt. Gibt es da eine offizielle Regelung, z.B. ab wann sie volljährig sind? -- 88.75.186.146 14:26, 1. Mär. 2011 (CET)

Wäre mal interessant zu recherchieren, wie sich das dann mit der Volljährigkeit verhält.--188.102.178.52 16:27, 1. Mär. 2011 (CET)

§§ 187, 188 BGB; der Tag der Geburt zählt bei der Berechnung der Frist mit (§ 187 II BGB); die Frist endet mit dem Ablauf des Tages, der dem Tag des Ereignisses vorhergeht; Volljährigkeit tritt somit mit Ablauf des 28. Februars ein (also am 1. März).--134.3.96.32 21:47, 15. Dez. 2013 (CET)

Juristische Bedeutung des Geburtstages[Quelltext bearbeiten]

Welche Rechte und Pflichten sind mit den jeweiligen Geburtstagen verbunden? Weiß jemand (evtl. ein Jurist) darüber Bescheid? Es wäre eine nützliche Information, was das deutsche Grundgesetz und andere deutsche Gesetze über das Erreichen eines bestimmten Alters aussagen. (nicht signierter Beitrag von 91.14.81.27 (Diskussion) 09:16, 3. Jul 2011 (CEST))

Geburtsjahr bei Schauspielern[Quelltext bearbeiten]

Ich habe gehört, es wäre (zumindest in Österreich) für bestimmte Berufe legal sein Geburtsjahr in Ausweisen unkorrekt anzugeben. Weiss wer mehr dazu? --Sebastian.Dietrich 14:42, 9. Sep. 2011 (CEST)

Defekter Weblink[Quelltext bearbeiten]

GiftBot (Diskussion) 19:21, 27. Nov. 2015 (CET)

Geburtstagsverteilung, Statistiken?[Quelltext bearbeiten]

Finde ich eine interessante Statistikfrage, insbesondere internationale Statistiken dazu, bspw. von der Südhalbkugel (Australien, Südafrika, Argentinien...)? Die Verteilung ist ja auch für das Geburtstagsparadoxon wichtig. --Atlasowa (Diskussion) 18:56, 14. Feb. 2016 (CET)

Zu Deutschland:

  • Geburten in Deutschland, 2012. In: destatis.de, Statistisches Bundesamt.: "Diese Saisonfigur mit den meisten Geburten in den Monaten Juli bis September kann deutschlandweit beobachtet werden. Sie bildete sich allerdings erst seit Anfang der 1980er Jahre heraus. Vor dem Zweiten Weltkrieg und auch noch Jahrzehnte später lag das Maximum der Geburten in den Monaten Februar und März."
  • Bevölkerung: In welchem Monat werden die meisten Babys geboren?. In: Mitteldeutsche Zeitung. 25. Januar 2008.: "Wie aus Daten des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervorgeht, sind fast immer die Monate Juli, August und September am geburtenstärksten. Im Jahr 2006 etwa wurden nur in diesen Monaten jeweils mehr als 60 000 Kinder geboren."
  • Gabor Paal: An welchem Tag haben die meisten Menschen Geburtstag?. In: 1000Antworten - SWR2 Impuls. 1. August 2012.: "Und, anders als früher, gibt es auch keine Häufungen mehr an Wochenenden; aber es gibt Häufungen an Freitagen. Das liegt daran, dass 30 Prozent der Kinder per Kaiserschnitt auf die Welt kommen oder die Geburten medizinisch gezielt eingeleitet werden. Das passiert überdurchschnittlich häufig an Freitagen, denn wenn ein Wochenende ansteht versuchen die Ärzte gerne, das vorher zu erledigen, weil am Wochenende einfach das Personal teurer ist."

Zu Österreich:

  • Die häufigsten Geburtstage. In: oesterreich.ORF.at. 19. September 2012.: "Der absolut häufigste Geburtstag ist der 22. September, wie aus einer Untersuchung der Statistik Austria hervorgeht." "Insgesamt feiern überdurchschnittlich viele Personen von Mitte Jänner bis Mitte März sowie von Mitte September bis Anfang Oktober ihren Geburtstag." "Auch die Unterscheidung nach dem Wochentag bei der Geburt zeigt ein auffälliges Muster"
  • Statistik der Geburten. Abgerufen am 14. Februar 2016.: Datenmaterial über die Geburten im Bundesland Salzburg im Jahr 1994. Geburtenverteilung auf Monat, Wochentage, Vollmonde

Zu Schweden:

Zu USA:

  • Ron Murphy: An Analysis of the Distribution of Birthdays in a Calendar Year. Abgerufen am 27. Dezember 2011.: " I retrieved birthdates from 480,040 insurance policy applications made between 1981 through 1994 of a Life Insurance Company. I summarized the data by date, by month and by day of month. (...) The histogram shows that some days are over reported. The higest positive deviations are from the 1st and 15th with the 20th and the 10th sticking out somewhat less. I suspect that older persons may not know their exact date of birth. I can see no other reason for dates to fall on such regular points. (...) An examination of the histogram shows significant seasonal variations. The months July - October show higher than expected births and March - May show the most significant decline in births."
  • http://anybirthday.com/faqs.html , http://www.birthdatabase.com/ ~130 Millionen Geburtsdaten (USA)
  • Birth Month Statistics. In: Statistic Brain. Abgerufen am 14. Februar 2016. (Source: Center for Disease Control, USA)
  • Remy Melina: In Which Month Are the Most Babies Born?. In: LiveScience.com. 27. Juli 2010.: "In 2006, the most recent year for which statistics are available, August had the most U.S. births, just as it did in 10 of the previous 16 years, with the CDC estimating that 9 percent of all births occurred then."
  • Tables: Births and Deaths by Month, 1995-2002. In: ABC News. 16. August 2005.: "Federal statistics show regular seasonal patterns for births and deaths in the United States: Births tend to peak in August and September, just as deaths hit their nadir. Experts who have studied the trends don't agree on a cause for the fluctuating birth rate -- but most suggest factors including climate, biology and cultural traditions."

Zu Australien:

  • C D Mathers: Seasonal Distribution of Births in Australia. In: International Journal of Epidemiology. 12, Nr. 3, 1983, S. 326–331. doi:10.1093/ije/12.3.326. PMID 6629621.: "Seasonal variations of births in Australia from 1911 to 1940 and 1962 to 1979 are analysed using stepwise periodic regression analysis. It is shown that the seasonality pattern has changed significantly from a September peak in the early 1960s to a February-March peak in the late 1970s. There also appears to be a significant geographical trend in seasonality of births with a February-March peak in the more northern States of Australia giving way to a September-October peak in the southernmost States."

Zu Japan:

  • Remy Melina: In Which Month Are the Most Babies Born?. In: LiveScience.com. 27. Juli 2010.: "Worldwide birthing statistics vary with the climates and cultural factors that influence the timing of conceptions and births in other countries. For example, a study conducted by the University of Occupational and Environmental Health in Kitakyushu City, Japan, noted that Japan experiences two peaks in birth rates throughout the year one lasting from December to February, and the other in August and September. The researchers speculated that the popularity of springtime marriages in Japan and seasonal temperature variations both may play a role in the timing of these peaks."

Zu Kanada:

  • Study: Correlation Of Birth Month And # Of Canadians In The NHL. In: Canadiens de Montreal. Abgerufen am 14. Februar 2016. (Malcolm Gladwell "Outliers"): "In Canada, the eligibility cutoff for age-class hockey programs is Jan. 1. Canada also takes hockey really seriously, so coaches start streaming the best hockey players into elite programs, where they practice more and play more games and get better coaching, as early as 8 or 9. But who tends to be the "best" player at age 8 or 8? The oldest, of course -- the kids born nearest the cut-off date, who can be as much as almost a year older than kids born at the other end of the cut-off date. When you are 8 years old, 10 or 11 extra months of maturity means a lot. So those kids get special attention. That's why there are more players in the NHL born in January and February and March than any other months. You see the same pattern, to an even more extreme degree, in soccer in Europe and baseball here in the U.S."

Allgemein:

--Atlasowa (Diskussion) 20:20, 14. Feb. 2016 (CET)