Diskussion:Kleiber (Art)

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Lebensweise[Quelltext bearbeiten]

Mir fehlt die Nennung "in größeren Familienverbänden und auch mit Kohl-und Blaumeisen vergesellschaftet". Übrigens wird gern (hier nicht) behauptet, sie seien sehr scheu (schreckhaft trifft es eher), aber sie kommen selbst jetzt schon schnell auf unter 1 m an den Menschen heran - und fressen der Katze das Trockenfutter weg!--Mideal 14:57, 22. Sep. 2010 (CEST)

Lieber Mideal, das scheint in meinen Augen eine persönliche Beobachtung von dir zu sein. Auch von "Vergesellschaftung" kann man leider nicht allgemein sprechen, wenn einer oder gleich mehrere Kleiber mit Meisen zusammen in einem Lebensraum oder an einem Fütterungsplatz erscheinen. Wie immer im Lebewesenbereich ist für die Aufnahme neuer Aussagen eine solide Quelle (wissenschaftliche Veröffentlichung) nötig. Gruß, --Buteo 05:08, 23. Sep. 2010 (CEST)
Zur Lebensweise kann ich (aus Beobachtung, was nicht relevant für Wikipedia ist) bestätigen, dass Kleiber und Meise sich gerne am Vogelhaus gemeinsam aufhalten, jedoch beide Arten sehr 'streitlustig' sind. Als Referenz kann ich dazu beitragen: (Kosmos Naturführer, Vogeltreffpunkt Futterhaus, Detlef Singer 2007): "Am Futterplatz sind Kleiber aufgrund ihrer Robustheit allen kleineren und den meisten gleich großen Arten überlegen (Oben im Kampf mit einer Kohlmeise!)". Zur Nahrung wäre zu ergänzen, und da kann ich das gleiche Buch zitieren und bestätigen: "Kleiber sind wie Sumpf- und Tannenmeisen Vorratssammler. In ihrem langen Schnabel können sie zwei bis drei Sonnenblumenkerne gleichzeitig unterbringen. Damit fliegen sie zu geeigneten Bäumen und verstecken die Beute in Ritzen und Spalten..." Sie sind also nicht reine Insektenfresser, sondern auch Zivilisationsfolger, die sich durch Anfüttern an den Menschen gewöhnt haben und von dem Angebot provitieren. Dass Samen und Kerne nur ab Herbst vertilgt werden, kann ich aus eigenen Beobachtungen nicht bestätigen. Die fressen und sammeln das ganze Jahr über :) Gruß, Alex (--Blutsauger666 (Diskussion) 12:51, 22. Jun. 2016 (CEST))
@Mideal:: Laut Kosmos Naturführer Singvögel von Detlef Singer sind Kleiber „wenig gesellig“ – sollen sie Meisen lieber haben als Artgenossen? Die Meisen, die ich zu sehen bekomme, durchstreifen Sträucher; Stämme und Äste für Kleiber sind nicht immer in der Nähe. Aber (so was hatte ich aus der Süddeutschen in Erinnerung): Kleiber beachten die Fressfeindwarnungen von Meisen und erkennen daraus die Bedrohlichkeit: http://www.scienceticker.info/2007/03/20/kleiber-verstehen-meisen/ --Lückenloswecken! 11:39, 16. Mär. 2017 (CET)
Ein weiterer Hinweis auf "Vergesellschaftung".--Mideal (Diskussion) 15:25, 16. Mär. 2017 (CET)
Merkwürdigerweise ist Vergesellschaftung#Fauna etwas, was Menschen mit Tieren tun. @Blutsauger666: Futterhäuschen, Futtertröge zur Winterfütterung, Wasserstellen und einzelne große tote Tiere (Kadaver. Aas) sind etwas anderes, wegen des Zahlenverhältnisses zu Futter oder Wasser suchenden Tieren. Gemeinsam erscheinen dann wohl Arten, die sich gegeneinander durchsetzen können. (Dunkle Grzimek-Erinnerungen: Da gibt es dann ein Zebra- und ein Gnu-Ufer usw., nicht aber Zebra-Gnu-Herden.) Vgl.: Eine Schlange an der Kasse im Supermarkt ist im Allgemeinen keine soziale Gruppe. – Anscheinend habe ich jetzt ungefähr dasselbe vorgetragen wie Buteo. – Folgen tatsächlich Kleiber Meisentrupps und umgekehrt? Zum Vergleich: Im Winter ziehende Dohlen und Aaskrähen bilden tatsächlich gemeinsame Schwärme, sie feldern auch nebeneinander! --Lückenloswecken! 12:10, 18. Mär. 2017 (CET)
Noch ein nettes Beispiel für „Vergesellschaftung” am Futterhäuschen (@Mideal, Buteo, Blutsauger666:) „An klassisch gebauten Futterhäuschen für Singvögel wurden schon häufig Sperber beobachtet, die bei der Jagd durch das Futterhaus flogen“ – selbst Sperber schätzen die Gesellschaft von Meisen und Kleibern! Guten Appetit --Lückenloswecken! 08:00, 19. Mär. 2017 (CET)
Ohne Hand und Fuß hinkt der Vergleich irgendwie. Thema ist mir jetzt egal.--Mideal (Diskussion) 15:41, 19. Mär. 2017 (CET)
@Mideal: Die Auffassung, „sich vergesellschaften” bedeute „sich (häufig) am selben Ort aufhalten“, ad-absurdum führen. Noch so eins: Sich-vergesellschaftung von Bankräubern mit Geiseln. Immerhin aber Stockholm-Syndrom (gegenseitige Intention der Nähe – hmm, schwierig bei Tieren). Gruß Lückenloswecken! 17:21, 25. Mär. 2017 (CET)
s.o.--Mideal (Diskussion) 10:04, 27. Mär. 2017 (CEST)

Pfeifen[Quelltext bearbeiten]

In Pfeifen#Pfeifen in der Tierwelt wird eine alternative Theorie zur physikalischen Erzeugung der Lautäußerungen von Singvögeln angesprochen (nach der, wie ich das verstehe, Singvogelrufe eine „Pfeifkomponente“ haben), die sich aber nicht durchgesetzt hat. Beim Kleiber kommt es mir wirklich so vor, als würde er seine Töne anders erzeugen als Singvögel sonst, etwa in der Nase. In Alleen und auf Wegen an Grundstücksgrenzen steigen Kleiber manchmal bis auf eine Nähe von ca. einem Meter zum Beobachter herunter. Dabei habe ich gesehen, dass die Vögel ihre Töne von sich geben, ohne den Schnabel zu öffnen. Kennt jemand Literatur dazu? Vielleicht trifft die Alternativtheorie wenigstens in diesem Fall zu (und dann auch auf die Familienmitglieder). --Lückenloswecken! 12:46, 16. Mär. 2017 (CET)