Diskussion:Liste der Straßennamen von Wien/Donaustadt

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Fairytale Trash No.svg Die Löschung der Seite „Liste der Straßennamen von Wien/Donaustadt“ wurde ab dem 24. April 2007 diskutiert und abgelehnt. Für einen erneuten Löschantrag müssen gemäß den Löschregeln neue Argumente vorgebracht werden.

eingefügt von mir - --Ricky59 18:08, 6. Mai 2007 (CEST)


Ich habe einige der Strassen, Gassen und Plätze aus dem Gedächdnis niedergeschrieben, würde mich aber sehr über Leute freuen die das noch ergänzen würden. Ich werde bei Gelegenheit auch noch weiterschreiben. --PSIplus 23:50, 14. Dez 2005 (CET)

Vorwerkstraße[Quelltext bearbeiten]

Ich habe im Zuge der Einarbeitung der Beschreibungen die Vorwerkstraße rausgenommen. Sie findet sich weder im Straßenverzeichnis von wien.at (Kultur und Stadtplan), noch im amtlichen Straßenverzeichnis der Statistik Austria noch im Straßenverzeichnis vom freytag&berndt-Städteatlas. Eventuell sollte man das Bild auch entfernen. ---- Schaffnerlos 23:52, 16. Feb. 2009 (CET)

Diese Straße hat mir schon einiges an Kopfzerbrechen bereitet. ;-) Dass die Straße physisch existiert, steht zumindest fest, sie ist auch mit den offiziellen blauen Straßenschildern "22., Vorwerkstraße" beschildert. Auch auf Google Maps und älteren Stadtplänen ist sie zu finden. Das Lobau Museum liegt an ihr, seit neuestem lautet dessen Adresse "22., Lobau 256, Vorwerk 1". Im wien.at Straßenlexikon findet sich wiederum weder "Vorwerkstraße" noch "Lobau" als Adresse. Selbst bei einer Umbenennung hätte ich mir also erwartet, dass die ehemalige Vorwerkstraße als "ehemalig" angeführt wird. Ich kann ja mal eine Anfrage bei der Bezirksvorstehung machen, wieso sich die Straße in Luft aufgelöst hat, mal sehen, was dabei herauskommt. Gruß --Invisigoth67 (Disk.) 00:10, 17. Feb. 2009 (CET)
Jetzt habe ich mir das genauer angeschaut, ist ja hochinteressant. Manche Online-Karten kennen die Vorwerkstraße, manche nicht, manche kennen "Lobau 256", manche nicht. Besonders interessant ist, dass die F&B-Onlinekarte die Vorwerkstraße kennt, die Druckausgabe aber nicht. Einen ähnlichen Fall gibt es in der Brigittenau mit dem Forsthausplatz. Es existiert ein offizielles Straßenschild, aber die offiziellen Verzeichnisse kennen diesen Platz nicht, dafür manche Onlinekarten. Auffällig ist wieder die F&B-Karte, welche an dieser Stelle die Jägerstraße eingezeichnet hat, was definitiv falsch ist, da diese westlich der NW-Bahn in die Forsthausgasse einmündet. Da aber in der Wiki auf offizielle Quellen (gerade, dass sie nicht notariell bestätigt werden müssen *g*) viel Wert gelegt wird, diese beiden Namen aber offiziell nicht aufscheinen, würde ich sie vorerst weglassen oder entsprechend kennzeichnen. Irgendwoher müssen aber Google-Map & Co. diese Bezeichnungen aber haben, das wäre interessant rauszufinden. Werde bei Gelegeheit bei der MA 21 A bzw. MA 21 B nachfragen. ----Schaffnerlos 10:19, 17. Feb. 2009 (CET)
Zwischenstand meiner Recherchen: Ich habe heute eine jede Menge Viennensia und Straßenverzeichnisse in den Händen gehabt, auch alte Stadtpläne, aber kein einziges Mal die Vorwerkstraße gefunden. Ganz im Gegensatz zum Forsthausplatz, welcher fast überall erwähnt wurde. --Schaffnerlos 01:22, 21. Feb. 2009 (CET)
Von der Donaustädter Bezirksvorstehung kam leider noch keine Antwort, vielleicht ist wirklich die MA 21 der bessere Ansprechpartner. Beim Googeln findet man interessanterweise sowohl beim Forsthausplatz als auch bei der Vorwerkstraße je einen Treffer, wo Personen oder Institutionen diese als Adresse angeben. Bei der Vorwerkstraße wundert mich nicht, dass sie auf alten Plänen nicht vorkommt, das war vermutlich früher einer von vielen Wegen bzw. Pfaden durch die Donaustädter Lobau, bis man sie irgendwann asphaltiert hat und vielleicht im Zuge dessen dem Kind einen Namen gab und es beschilderte. Und das möglicherweise später wieder verwarf, da es offenbar wegen nur eines einzigen Gebäudeclusters (Lobau-Museum + landwirtsch. Betrieb) nicht lohnt, eine Straße als "offizielle Straße" zu führen. Was auch immer die Kriterien für den Status einer offiziellen Straße sein mögen... ;-) --Invisigoth67 (Disk.) 13:30, 21. Feb. 2009 (CET)
Zwischendurch ein Vorschlag: Vielleicht sollten wir Straßen, die zwar definitiv existieren und einen Namen haben/hatten, aber in unserer Hauptquelle wien.at Straßenlexikon nicht vorkommen, in unseren Listen mit dem Vermerk "nicht amtliche Bezeichnung" anführen, wie es z.B. mehrfach in der Meidlinger Liste geschieht. Damit würden wir unsere "Sorgenkinder" nicht sang- und klanglos unter den Tisch fallen lassen.
Es gibt übrigens auch den Fall, dass im Straßenlexikon Verkehrsflächen angeführt sind, denen nicht mal ein Stadtplan-Link zugeordnet ist. In etlichen Bezirken gibt es den "U-Bahn-Bogen", und von der "Wienflußeinwölbung-Margaretengürtel" in Meidling würde ich auch allzu gerne mal ein Straßenschild sehen. Aber amtliche Verkehrsfläche ist nun mal amtliche Verkehrsfläche... ;-) --Invisigoth67 (Disk.) 11:08, 22. Feb. 2009 (CET)

Die Diskussion scheint zwar schon eingeschlafen zu sein, aber ich habe heute mündlich von Peter Autengruber erfahren, dass außer der MA 7 auch die MA 49 Forstamt das Recht hat auf ihrem Gebiet ebenfalls Verkehrsflächen zu benennen. Sie hat dies mit allem drum und dran aber nur sehr selten getan. Die Vorwerkstraße ist so ein Fall, wo auch eine Straßentafel aufgestellt wurde. Man kann also meiner Meinung nach durchaus bei der Vorwerkstraße auch von einer amtlichen Benennung sprechen, nur erfolgte die eben nicht von der MA 7, weshalb sie auch in Autengrubers Lexikon nicht aufgenommen wurde und daher auch im Online Straßenlexikon fehlt. In der Liste im Artikel ist sie ohnehin schon "offiziell" verzeichnet, sogar mit Bild. -- Buchhändler 17:41, 25. Aug. 2010 (CEST)

Danke für die plausible Information. Wurde beim Eintrag vermerkt. --Wolfgang J. Kraus 20:29, 25. Aug. 2010 (CEST)
Auch von mir Danke für die interessante Information. Künftig können wir also bei Vorhandensein einer Straßentafel von einer amtlichen Benennung ausgehen, auch wenn die Straße weder im Lexikon noch auf wien.at aufscheint. lg --Invisigoth67 (Disk.) 18:39, 26. Aug. 2010 (CEST)
Also nur auf die Tafel würde ich mich nicht verlassen, denn die kann ja jeder aufstellen. Im Cafe Einstein gibt es eine amtlich aussehende Tafel, die Fritz-Berger-Platz oder so ähnlich heißt und einen bestimmten Tisch bezeichnet :-) Auch die Technologiestraße in Meidling hatte mehrere Jahre lang eine amtlich aussehende Straßentafel, die von privater Seite augfestellt wurde. Der Bezirk hat sich lange gegen diese Bezeichnung gewehrt, ehe seit diesem Jahr die Technologiestraße doch amtlich wurde. Wenn wir jetzt von privaten Benennungen im nicht öffentlichen Raum absehen, dann stellt sich für unsere Straßenlisten in der Wikipedia die Frage, was mit Straßen/Gassen/Wegen geschehen soll, die zwar real existieren, bei denen aber der Nachweis der Amtlichkeit wie bei der MA 49 schwierig ist, oder die halt einfach einen Namen haben und keiner weiß woher. Gerade in der Lobau denke ich da an einige Forststraßen/-wege wie den Förstersteig oder die Napoleonsstraße. Möglicherweise haben die eh auch ihre Benennung durch die MA 49 oder sie heißen halt aufgrund von mündlicher Überlieferung so. Zwar ist keine Straßentafel vorhanden, aber sie haben einen allgemein bekannten Namen, der auch in Karten aufscheint, sie sind öffentlich und sie sind befahrbar (also mehr als nur bloße Fußwege). Das würde meiner Meinung nach eine Eintragung in unseren Straßenlisten rechtfertigen. Wir müssen uns ja nicht an die Festlegungen der MA 7 oder des Straßenlexikons von Autengruber halten, sondern können das beschreiben was real existiert. -- Buchhändler 11:55, 27. Aug. 2010 (CEST)

Das geschieht derzeit schon. In den von Gugerell bearbeiteten Abschnitten findet man Verkehrsflächen, bei denen "nicht amtlich benannt nach ..." angeführt ist. Voraussetzung ist, was Juristen "Verkehrsgeltung" nennen, wenn es um Markenzeichen geht. Hier: die Nennung auf Plänen, in relevanten Medien, auf Straßentafeln usw. --Wolfgang J. Kraus 16:28, 27. Aug. 2010 (CEST)

Das finde ich sehr gut. Bei Donaustadt und den von mir genannten Wegen in der Lobau ist mir ihr Fehlen aufgefallen. Danke. -- Buchhändler 17:18, 27. Aug. 2010 (CEST)
Finde ich auch gut, diese Straßen in die Listen aufzunehmen, eben als "nicht amtlich benannt...". Und falls mal bei einer Straße ihre Existenz oder ihr Name unklar sein sollte, haben wir hier ja erfreulicherweise genug engagierte Mitarbeiter, die alte Pläne durchschauen und losziehen, um Beweisfotos zu machen. ;-) --Invisigoth67 (Disk.) 21:18, 27. Aug. 2010 (CEST)

Hardtmuthgasse 2[Quelltext bearbeiten]

Nach Felix Czeike (Hrsg.): Das Große Groner Wien Lexikon, Verlag Fritz Molden, 1974, ISBN 3-217-00293-8, S. 154, „Hardtmuth, Joseph“ gab es neben der im 10. auch in Wien 22, Eßling auch eine Hardtmuthgasse. --Franz (Fg68at) 03:12, 29. Apr. 2009 (CEST)

Hallo Franz, besagte Gasse in Eßling schreibt sich ein wenig anders, nämlich Hardmuthgasse (siehe dieser Artikel); heißt seit 1974 Schlanitzgasse. Nach wem die Hardmuthgasse einst benannt wurde, lässt sich wohl nicht so leicht herausfinden. Könnte aber natürlich auch ein Fehler im Groner Wien Lexikon sein. lg --Invisigoth67 (Disk.) 08:23, 29. Apr. 2009 (CEST)
P.S. Stelle gerade fest, dass der im 10. Bezirk gassenbenamste Hardtmuth der Gründer von Theyer & Hardtmuth war, siehe auch hier. --Invisigoth67 (Disk.) 08:30, 29. Apr. 2009 (CEST)
Nicht Gründer, aber Namenspatron und (zeitweiliger?) Compagnion. Es bestand an derselben Adresse schon länger etwas. Gibts bei der Firmenadresse in http://www.archive.org Später wurde die Firma von ehemaligen Mitarbeitern übernommen, die noch das Papiergeschäft am Kohlmarkt glaub ich haben. Was mir noch fehlt ist ob er ausgeschieden ist (zB als er gestorben ist, als die Firma unter seinen Söhnen nach Budweis ging, als die ehem. Angestellten die Firma übernahmen) oder so etwas. --Franz (Fg68at) 19:19, 29. Apr. 2009 (CEST)
Unter einer Prämisse ist es realistisch: "Falschschreibung", soll ja nicht das erste Mal sein und früher nahm man das ja nicht so genau, wobei er scheint relativ konstant richtig geschrieben worden zu sein, was ich bis jetzt gesehen habe. Muss aber erst die Gegenprobe machen. Das Zweite ist, dass sie vor der Eingemeindung benannt wurde. Da gab es ja einige doppelte. --Franz (Fg68at) 03:18, 30. Apr. 2009 (CEST)
Ich hab' mir diese Siedlung im Norden von Eßling mal genauer angeguckt, gegründet muss sie zwischen 1912 (da war dort nur G'stettn und Äcker) und 1955 worden sein. Interessanterweise hatten dort die Gassen urspr. klingende Namen großer Österreicher (wobei die Namen vermutlich auch schon in Wien existierten), weshalb die meisten 1955 umbenannt wurden, ein paar erst 1974. So gesehen würde der Erfinder Hardtmuth gut ins Bild passen, da die Gasse in der Nähe der ehemaligen Maderspergergasse lag. Da können einem im Nachhinein nur die Eßlinger leid tun, die sich gerade erst an ihre schönen Gassennamen gewöhnt haben, als man sie ihnen schon wieder wegnahm... ;-) --Invisigoth67 (Disk.) 09:48, 30. Apr. 2009 (CEST)

Eiswerkstraße[Quelltext bearbeiten]

Nach welcher Eisfabrik (Name?) ist jetzt diese Eiswerkstraße benannt worden? Laut Bezirkmuseum wurde sie so benannt, weil man dort Eis von der alten Donau abgebrochen und gelagert hat. Aber ein Lager für Natureis ist doch nicht gleich Fabrik? --Marzahn 19:03, 21. Okt. 2009 (CEST)

Es waren die "Wiener Eiswerke", die südlich der Eiswerkstraße, nah am Ufer der Verbindung zw. Kaiserwasser und Alter Donau, Anfang des 20. Jahrhunderts ein Werk hatten. Wenn das Bezirksmuseum auch sagt, dass es sich um Natureis gehandelt hat, ist Eiswerk wohl zutreffender als Eisfabrik. Ich werd's mal in der Liste ausbessern. --Invisigoth67 (Disk.) 19:23, 21. Okt. 2009 (CEST)
Hinweis: Auf dem Wiener Stadtplan von ca. 1930 ist das Areal als "Wiener Eis Fabrik" bezeichnet. Anscheinend war im Wiener Deutsch die Unterscheidung zwischen einem Natureis verarbeitenden Eiswerk und einer Speiseeis herstellenden Eisfabrik nicht geläufig. --Wolfgang J. Kraus 20:51, 4. Jun. 2010 (CEST)

Im Eintrag http://www.eisfabrik-wien.at/?section=historie findet man eine Erklärung bezüglich Eisfabriken. Kühlschränke kamen erst nach dem WK2 auf, vorher wurde Kunsteis, das nach dem Linde-Verfahren hergestellt worden war, zur Getränkekühlung etc verwendet. (nicht signierter Beitrag von 84.113.25.93 (Diskussion) 16:17, 6. Jan. 2013 (CET))

Arminenstraße[Quelltext bearbeiten]

Die Straße ist weder nach dem germanischen Stamm noch direkt nach den Studentenverbindungen dieses Namens benannt, sondern nach den Ruderern des SV Arminen. Nach Deutschnationalen hätte Wien 1959 wohl keine Verkehrsfläche mehr benannt. --Wolfgang J. Kraus 14:00, 6. Apr. 2010 (CEST)

Dann schau mal auf die offizielle Seite der Stadt Wien: http://www.wien.gv.at/strassenlexikon/internet/ --Schaffnerlos 14:20, 6. Apr. 2010 (CEST)
Die einzige momentan belegte Benennungsvariante ist die nach dem germanischen Stamm (siehe Straßenlexikon). So stand es auch ursprünglich im Artikel, bis es geändert wurde, allerdings nimmt der Einzelnachweis keinen Bezug auf die Straßenbenennung, sondern beweist lediglich die Existenz der Burschenschaft. Falls es keine Belege für die Ruderer gibt (der einzige SV Arminen, den ich in Wien gefunden habe, ist ein Hockey-Verein in Hernals), wäre ich für die "offizielle" Benennungsvariante der Stadt Wien. Gruß --Invisigoth67 (Disk.) 17:05, 6. Apr. 2010 (CEST)
Das Problem mit der amtlichen Version ist, dass es IMHO keinen germanischen Volksstamm der Arminen gegeben hat. Gugerell 19:38, 6. Apr. 2010 (CEST)

Siehe SV Arminen#Geschichte. --Wolfgang J. Kraus 20:44, 6. Apr. 2010 (CEST)

Hm. Das Straßenlexikon der Stadt Wien, in diesem Themenbereich normalerweise unsere Primärquelle, nennt einen Volksstamm, von dem wenig bis nichts bekannt ist. Die Ruderer klingen interessant, hier müsste man sich auf die Homepage des Vereins als Quelle verlassen. Bez. "Zufahrt zu ihrem Klubhaus...": Ich nehme an, das Klubhaus existiert nicht mehr (bzw. wird nicht mehr von den Arminen genutzt), oder? --Invisigoth67 (Disk.) 15:17, 7. Apr. 2010 (CEST)

Der Czeike, Band 1 S 159 liefert leider auch den Quatsch mit dem germanischen Volksstamm - ein Beweis mehr dafür, dass man diesem Lexikon nicht unbedingt trauen muss (Im Fall Wilhelm Kainrath bin ich der Fehlschreibung Hiesmayer für Ernst Hiesmayr begegnet, und den aus Wien gebürtigen, in Wien verstorbenen Regensburger Hieronymus Löschenkohl (Kaufmann) gibt es im Czeike überhaupt nicht - trotz hoher Verwechslungsgefahr mit dem Verleger). Dafür finde ich in dem umfangreichen Werk jede Menge deutlich "gefärbter" Information. Bin schon fast dabei, zu bedauern, mir den Sechsbänder zugelegt zu haben.--Robert Schediwy 09:09, 8. Apr. 2010 (CEST) P.S.: Zum "Volksstamm" siehe z.B. die Erörterungen zum Lemma Arminius, Abschnitt:Namensherkunft. Man kann getrost davon ausgehen,, dass der Ruderclub de facto Namensgeber war.--Robert Schediwy 09:53, 8. Apr. 2010 (CEST)

Ich halte die Version mit dem Ruderclub auch für die mit großer Wahrscheinlichkeit richtige Variante. Gugerell 10:06, 8. Apr. 2010 (CEST)
Mittlerweile bin auch ich von der Ruderclub-Variante überzeugt. Ich hab' die SV-Arminen-Chronik als Einzelnachweis angeführt. --Invisigoth67 (Disk.) 11:44, 9. Apr. 2010 (CEST)
Zu Ruderclubs noch: Die beiden nördlichen Parallelgassen zur Arminenstraße, die Elidagasse und die Argonautenstraße, sind ebenfalls nach Ruderclubs benannt. Diese beiden bestehen noch. Elida heißt allerdings richtig Ellida (siehe Ruderverbands-Website). --Wolfgang J. Kraus 21:20, 11. Apr. 2010 (CEST)

Drahdiwaberlgasse[Quelltext bearbeiten]

Laut wien.at nach dem "altwienerischen Ausdruck für einen speziellen Drehkreisel" benannt. Über einen zweiten möglichen Benennungsgrund kann freilich nur spekuliert werden, aber es fällt doch auf, dass die Drahdiwaberlgasse ausgerechnet in die Falcogasse mündet... ;-) --Invisigoth67 (Disk.) 19:38, 20. Aug. 2010 (CEST)

Das ist ein schlauer Gedanke. Ich habe mir gestattet, einen entsprechenden Textvorschlag in der Straßenliste zu machen. Gugerell 20:20, 20. Aug. 2010 (CEST)
Der Textvorschlag gefällt mir (faktenbezogen und ohne Theoriefindung), besser hätte man es wohl kaum formulieren können. --Invisigoth67 (Disk.) 20:27, 20. Aug. 2010 (CEST)

Peter Autengruber, der sein Lexikon der Wiener Straßennamen soeben in der 7. Auflage herausgebracht hat, nennt im 22. Bezirk die Drahdiwaberlgasse, die Haberergasse (eine Seitengasse von Am langen Felde, Kagran) und den Schlapfenweg (Seitengasse der Mühlwasserpromenade) als Beispiele für Benennungen mit dem Wunsch, Wiener Dialektausdrücke zu "verewigen". Siehe: "Kurier" vom 21. August. --Wolfgang J. Kraus 22:32, 21. Aug. 2010 (CEST)

Na ja, der Autengruber ist ja nicht gerade die kompetenteste Quelle ... Gugerell 22:43, 21. Aug. 2010 (CEST)
Nicht zu vergessen die Habe-die-Ehre-Gasse (auch 22. Bezirk). Was die Drahdiwaberlgasse betrifft, ist der offizielle Benennungsgrund natürlich die Verewigung des Dialektausdrucks, aber gerade die Lage direkt an der Falcogasse lässt einen sekundären Benennungsgrund nicht gerade unwahrscheinlich erscheinen... --Invisigoth67 (Disk.) 18:57, 22. Aug. 2010 (CEST)
Ich nehme an, die Drahdiwaberlgasse ist auf der Liste der zu verarbeitenden Dialektausdrücke gestanden und wäre auf jeden Fall irgendwo im 22. zu Stande gekommen. Ob die Person, die zum Namen die passende Verkehrsfläche bestimmt hat, von Falcos Frühzeit als Musiker gewusst hat, hat noch niemand nachgeforscht. Es ist aber durchaus möglich. --Wolfgang J. Kraus 20:41, 22. Aug. 2010 (CEST)

Hardeggasse[Quelltext bearbeiten]

Nachdem nun der orthografisch veraltete Straßenname (= Hardegg + Gasse) durch die gleichnamige U2-Haltestelle “geadelt” wurde, bitte ich den Nachweis für den hier genannten Gemeinderatsbeschluss 1999 zu erbringen! Jedenfalls ist im Wiener Rechtsauskunftssystem [1] nichts davon zu lesen.

Ein Internetforum [2] kann jedenfalls in der Wikipedia nicht als glaubwürdige Quelle angesehen werden. -- AlMa77 12:39, 16. Okt. 2010 (CEST)

Der Nachweis ist seit längerem auf Straßen in Wien#Rechtschreibreform 1999 zu lesen. --Wolfgang J. Kraus 12:49, 16. Okt. 2010 (CEST)
Ah, danke. -- AlMa77 13:00, 16. Okt. 2010 (CEST)
Im übrigen wird seitens der Wiener Linien nicht nur konsequent an der alten Schreibweise festgehalten, es wird die U2-Station Hardeggasse auf den Netzplänen in den U-Bahn-Garnituren auch noch als "Hardeg-gasse" abgeteilt. :-( --Invisigoth67 (Disk.) 20:10, 30. Okt. 2010 (CEST)

Volkragasse[Quelltext bearbeiten]

Komisch dass es einen Herrn Wolfgang Christoph von Volkrha nicht zu geben scheint. Im Internet ist er (außer bei Wikipediaklonen und Mirrorseiten) gänzlich unbekannt, wohl aber ein Wolf Christoph Volkra. Ebenso fällt spätestens hier auf, dass sich der Name der Gasse und der des (angeblichen) Namensgebers in der Orthographie nicht decken. Auch in einem Straßenlexikon kann fehlerhaftes drinstehn. --JARU Postfach Feedback? 15:10, 4. Dez. 2010 (CET)

"Volkrha" ist unbekannt, aber wie gesagt, Wolfgang Christoph von Volkhra ist in dieser Schreibweise sehr wohl bekannt. Zum Problem der nicht zusammenpassenden Lebensdaten zwischen dem Steinabrunner und dem Hirschstettner Volk(h)ra siehe hier. Dass der Straßenname und die Schreibweise der (überlieferten) Namens des Namensgebers nicht 1:1 übereinstimmen, kommt öfters vor. Gruß --Invisigoth67 (Disk.) 15:47, 4. Dez. 2010 (CET)

Russwasser[Quelltext bearbeiten]

``Das Russwasser war bis zur Donauregulierung einer der zahlreichen Donauarme und besteht teilweise noch heute.`` In meinem Geschichtsatlas findet sich ein Altarm zur Zeit vor der Regulierung bei Hirschstetten, nicht aber beim von der Donau noch weiter entfernten Breitenlee. Ist jemandem bekannt, wo sich die noch bestehenden Reste des Russwassers befinden? --Wolfgang J. Kraus 21:49, 4. Dez. 2010 (CET)

Die Liste der Gewässer in Wien listet das "Rußwasser" auf. Wo es sich befindet weiß ich allerdings nicht. --Gugerell 08:07, 5. Dez. 2010 (CET)
Danke für den Hinweis. Dort ist das Rußwasser aber nicht in der Liste der Donau-Altarme genannt, sondern unter den sonstigen Gewässern in Wien! --Wolfgang J. Kraus 12:11, 5. Dez. 2010 (CET)
Laut hier ist es dieses Gewässer, von dem aber am Stadtplan von 1912 noch nichts zu sehen ist. Auch aufgrund der Lage wohl kaum ein Altarm der Donau. Welche Quellen bringen das Russwasser mit der Donau in Verbindung? Gruß --Invisigoth67 (Disk.) 14:46, 5. Dez. 2010 (CET)
Habe es nochmal anhand der Franziszeischen Landesaufnahme von 1873 überprüft, da sind im Bereich der heutigen Breitenleer Teiche keine Gewässer zu sehen. Im Artkel habe ich den Hinweis auf den Donau-Altarm somit entfernt. --Invisigoth67 (Disk.) 09:54, 7. Dez. 2010 (CET)

Es gab, vor der Regulierung, viele Altarme - Überreste von früheren Seitenarmen - nördlich der Donau. Manche wurden bei Hochwasser häufig überflutet, etwa jener nördlich von Kagran, heute (((Am langen Felde))), von dem noch eine Nepomukstatue zeugt. Viele waren/sind einfachh trocken gefallene Überreste vergangener Zeiten. Anlässlich der Regulierung wurden viele durch das beim Aushub der neuen Rinne gewonnene Material aufgefüllt. Alle (?) Gewässer nördlich der Alten Donau, die es heute gibt sind allerdings durch menschliche Einwirkung entstandene Schottergruben, wenn auch manche im Bereich ehemaliger Altarme und von Grundwasser gefüllt. Der Grundwassserstrom nördlich der Donau hat eine ähnlich große Wasserführung wie der sichtbare Hauptstrom. (nicht signierter Beitrag von 84.113.25.93 (Diskussion) 08:08, 15. Jan. 2013 (CET))

Raphael-Donner-Allee[Quelltext bearbeiten]

In Lehmanns Wiener Adressbuch 1942 (letzte Augabe der Reihe) noch nicht genannt. In Ernst Hrdlicka: Neues Wiener Straßenverzeichnis 1956 (= Perlen-Reihe, Band 1002), Verlag Adalbert Pechan, Wien 1956, S. 288, angeführt. Allfällige Benennung zum 250. Geburtstag Donners, 1943, elektronisch nicht ermittelt. --Wolfgang J. Kraus (Diskussion) 18:31, 8. Jul. 2012 (CEST)

An den alten Schanzen[Quelltext bearbeiten]

(((An den Alten Schanzen))) sowie auch (((Schanzen))) bei der Pogrelzstrasse geht auf Verteidigungsanlegen im Preussisch-Österreichischen Krieg zurück. Napoleonschanzen gab es in der Lobau, am Ende der Kaudertstrasse. (nicht signierter Beitrag von 84.113.25.93 (Diskussion) 16:17, 6. Jan. 2013 (CET))

Gibt es dafür Quellen? Am 21. Mai 1809 standen sich die österreichischen und französischen Truppen nördlich des heutigen Siegesplatzes gegenüber bzw. hatten dort ihre Stellungen, also genau dort, wo sich heute die Straße An den alten Schanzen befindet. --Invisigoth67 (Disk.) 17:46, 6. Jan. 2013 (CET)

Am Aufnahmeblatt 4757 1b von 1873 sind die Preussenschanzen penibel eingezeichnet, die einen Verteidigungsring nördlich der Donau bildeten und vom Bisamberg bis Stadlau reichten. Im Bezirksmuseum gibt es eine Karte woe diese ebenfalls dargestellt sind. Eine dieser Schanzen liegt an der Hausfeldstrasse, eine weitere an der Johann Kutschera Gasse, jeseils an der Kreuzung mit An den alten Schanzen. Eine weitere an der Ostbahn Ast Laa/T wo es die Stichstrasse Schanze gibt. Die Errichtung von Schanzen nahm längere Zeit in Anspruch und konnte nur an vorher bestimmten/vermuteten Schlachtplätzen erfolgen. Beides war bei der Schlacht von Aspern und Essling nicht gegeben, deren Örtlichkeit sich kurzfristig ergeben hatte. In der Lobau errichtete Napolon Schanzen nach der Schlacht bei Aspern um sich vor Angriffen auf sein provisorisches Kriegslager zu schützen. (nicht signierter Beitrag von 84.113.25.93 (Diskussion) 11:20, 7. Jan. 2013 (CET))

Danke für diese sehr präzise Antwort. Ich habe mir all das nochmals angeschaut, inklusive der historischen Karten, und stimme Dir zu, dass sich der Straßenname vermutlich auf die Schanzen von 1866 bezieht. Die Hauptquelle (Straßenlexikon) behauptet zwar, es wurden 1809 auch Schanzen angelegt, aber ich habe nun den Bezug zu 1866 eingearbeitet. Vielleicht sollte jemand dem Rathaus ein Mail schreiben, dass die den Eintrag ihres Online-Straßenlexikons überprüfen und ggf. korrigieren sollten... ;-) Gruß --Invisigoth67 (Disk.) 16:40, 7. Jan. 2013 (CET)
Nicht so einfach. Czeike gibt an, die Benennung sei am 2. Juli 1944 durch den Kulturamtsleiter erfolgt. Ich kann mir schwer vorstellen, dass ein NS-Amtsträger an Schanzen erinnern wollte, die gegen die Preußen (!) errichtet worden sind. -- Wolfgang J. Kraus (Diskussion) 18:02, 7. Jan. 2013 (CET)

Auch wenn Formales dagegenspricht, (((An den alten Schanzen))) ist die exakte Verbindung zweier Preussenschanzen. Napoleonschanzen kann es, aus mehreren Gründen, dort nicht gegeben haben, Preussenschanzenhat es dort gegeben. (nicht signierter Beitrag von 84.113.25.93 (Diskussion) 20:21, 7. Jan. 2013 (CET)) Aus dem Strassenverzeichnis 21. Bezirk: An der Schanze (Donaufeld, Leopoldau), 1909 benannt nach den 1866 errichteten Schanzen (= Erdwälle) gegen die Preußen im Rahmen des Deutschen Kriegs. (nicht signierter Beitrag von 84.113.25.93 (Diskussion) 13:38, 8. Jan. 2013 (CET))

Ich habe mir jetzt auch den Franziszeischen Plan von 1829 angeschaut, dort sind zwar die südlichen Schanzen bei der Unteren Mühlau eingezeichnet, aber nördlich von Aspern findet man nur Felder und Fluren. Auf dem Plan von 1912 (mit Map-Overlay vom aktuellen Plan) ist zu erkennen, dass sich direkt an der Straße "An den alten Schanzen" Schanze/Werk XXIV und XXV befanden. Hier (zweite Seite) auch eine interessante Quelle zu dem Thema, da wird der Bezug zu 1866 hergestellt. Hier befasst man sich auch mit diesem Thema, auf der zweiten Seite wird argumentiert, dass 1809 und 1866 die Verteidigungslinien sehr unterschiedlich gewesen sein mussten, auch wenn es bereits 1809 Schanzen gab.
Vielleicht wurde der Weg bei den beiden erwähnten Schanzen, den es hier schon Anfang des 20. Jahrhunderts gab, bereits so oder so ähnlich genannt, und im Kriegsjahr 1944 war man froh, einen militärischen Straßennamen vergeben zu können und wähnte sich im Glauben, dass Befestigungsanlagen bei Aspern doch bestimmt einst gegen den deutschen Erzfeind Frankreich errichtet wurden. Die Straßenbenennung erfolgte möglicherweise irrtümlich nach Schanzen gegen Napoleon, obwohl jene im Bereich der Straße von 1866 waren. Aber das ist jetzt natürlich graue Theoriefindung...
Ich werde mal versuchen, als Service für diese und künftige Recherchen einen Google-Maps-Layer zu erstellen, in dem die "Werke" vom Plan von 1912 dargestellt werden. --Invisigoth67 (Disk.) 16:54, 8. Jan. 2013 (CET)

Die Aufnahmeblätter von 1872/73 zeigen die Anlagen noch in ganzer Frische. (nicht signierter Beitrag von 84.113.25.93 (Diskussion) 23:08, 8. Jan. 2013 (CET))

Ja, die Aufnahmeblätter sind auch eine gute Quelle, schade, dass es die auf wien.gv.at nicht auch als Overlay zum Stadtplan gibt. Ich hab mal die Werke 18 bis (31), die ich mit Map-Overlay punktgenau zuordnen konnte, für die Online-Karten aufbereitet (rechts oben "Karte mit allen Koordinaten"). Teilweise sind ja exakt an diesen Standorten kleine Kleingarten- bzw. Einfamilienhäusersiedlungen entstanden. --Invisigoth67 (Disk.) 18:03, 9. Jan. 2013 (CET)

Im Geodatenviewer der Stadvermessung http://www.wien.gv.at/ma41datenviewer/public/start.aspx gibt es u.a. flächendeckende Luftbilder aus 1938 im Overlay. Da sind einige Schanzen noch gut zu erkennen. (nicht signierter Beitrag von 84.113.25.93 (Diskussion) 22:27, 9. Jan. 2013 (CET))

Vielen Dank für den Hinweis, diese Karten habe ich ganz vergessen. Leider ist kein echter Overlay wie bei den älteren Karten möglich (aktuelle und alte Karte gleichzeitig, halbtransparent), es geht aber auch mit Zwischen-den-beiden-Karten-hin-und-herklicken (oder liegt's an mir?). Ist zwar ein bisschen mühsamer, aber jedenfalls lassen sich etliche Werke auf diese Weise genau bestimmen. --Invisigoth67 (Disk.) 17:53, 10. Jan. 2013 (CET)

Gibt man beim Stadtplan Wien gv das Suchwort Schanze ein, erhält man den Standort von einigen ehemaligen Schanzen im 22. (nicht signierter Beitrag von 84.113.25.93 (Diskussion) 07:17, 7. Mär. 2013 (CET))

Am Bergl[Quelltext bearbeiten]

Der Flurname (((Am Bergl))) geht auf den sog. Kellerberg zurück, eine Sanddüne von ca 6 m Höhe, in die ein Keller gegraben worden war. Dieser "Berg" stellte die höchste Erhebung im Marchfeld dar. Er wurde im Zuge der Errichtung des Verschubbahnhofs Breitenlee 1916 abgegraben und als Schüttmaterial für den Bahndamm verwendet. Der Kellerberg befand sich etwa an der Kreuzung Oleandergasse-Thujagasse. (nicht signierter Beitrag von 84.113.25.93 (Diskussion) 14:08, 7. Jan. 2013 (CET))

Kapellergasse[Quelltext bearbeiten]

Falschschreibung Josef Kappeler, er war auch von der sowjetischen Besatzungsmacht eingesetzter Ortsvorsteher von Breitenlee(April 1945 - Mai 1946) Quelle: Breitenlee aus der Näh' von Liselotte Hansen-Schmidt (nicht signierter Beitrag von 62.178.84.129 (Diskussion) 07:29, 10. Dez. 2013 (CET))

Die Schreibweise „Kapeller“ ist korrekt. Sie steht so in den Schriftstücken des Magistrats, ebenso in Czeikes Wien-Lexikon, und ebenso in den Annalen der SPÖ Donaustadt. Hier irrt die Frau Lieselotte --Peter Gugerell 09:08, 10. Dez. 2013 (CET)

Im Link friedhoefewien.at wird Josef Kappeler, beerdigt 13. 05. 1948 am Friedhof Breitenlee geführt. Daher hatte auch die Autorin ihre Kenntnisse. (nicht signierter Beitrag von 62.178.84.129 (Diskussion) 16:41, 17. Dez. 2013 (CET))

Durchaus denkbar, dass man sich im Rathaus (nicht zum ersten Mal bei Straßennamen) geirrt hat. Ich finde im Lehmann 1941 keinen Josef Kapeller in dieser Gegend, wohl aber einen Josef Kappeler an der Breitenleer Straße: [3]. Er taucht auch auf dieser Website auf: [4]. Da geht es um eine Safransorte, die Kappeler in der Stadtrandsiedlung Wien-Breitenlee gezüchtet hat. Und wenn er auch noch als Kappeler begraben wurde, wird er wohl so geheißen haben ... --Wolfgang J. Kraus (Diskussion) 18:49, 17. Dez. 2013 (CET)
Weiteres Indiz für einen Fehler im Rathaus: [5]. Die Arbeiter-Zeitung vom 9. Mai 1948 nennt ihn auf S. 5 in der Rubrik Unsere Toten: Kappeler. --Wolfgang J. Kraus (Diskussion) 11:03, 18. Dez. 2013 (CET)
Okay, die Indizien sind mittlerweile erdrückend, dass hier wirklich ein Fehler vorliegt --Peter Gugerell 12:06, 18. Dez. 2013 (CET)

Neue Straßennamen im Kulturausschuss beschlossen[Quelltext bearbeiten]

Umbennennung Telephonweg -> Telefonweg?[Quelltext bearbeiten]

Gibt es für diese Umbenennung eine Quelle? Die Schreibweise Telephon mag nach der neuen Deutschen Rechtschreibung nicht mehr zulässig sein, deshalb muss abe rnicht unbedingtd ei Straße umbenannt werden. Laut OpenStreetMap und Google Maps heißt sie noch immer "Telephonweg". --MrBurns (Diskussion) 18:45, 12. Okt. 2017 (CEST)

Im Amtlichen Wiener Straßenverzeichnis steht „Telefonweg“. OpenStreetMap und Google Maps sind keine amtlichen Quellen. --Peter Gugerell 19:35, 12. Okt. 2017 (CEST)
Wie kann man auf dieses amtliche Verzeichnis zugreifen? Die Karte von wien.gv.at ist soviel ich weiß auch amtlich (unten steht "© wien.at: Magistrat der Stadt Wien, Rathaus, A-1082 Wien") und dort steht "Telephonweg" (man muss die Straße selber suchen, da eine Direktverinkung einer Straße nicht möglich ist). --MrBurns (Diskussion) 19:43, 12. Okt. 2017 (CEST)
Die Stadtverwaltung hat sich Ende 1999 entschieden, die Rechtschreibreform möglichst auch auf topografische Wiener Namen anzuwenden. Um keine Kosten zu verursachen, wurden bis dahin gültige Aufschriften usw. nur geändert, wenn aus anderen Gründen die Erneuerung einer Tafel oder dergleichen anstand. Daher wird am Telefonweg vermutlich noch sehr lang Telephonweg stehen. So wie noch sehr lang von Nußdorf zu lesen sein wird, das nun amtlich Nussdorf heißt. Die U-Bahn-Station Hardeggasse wurde noch zehn Jahre nach diesem Reformbeschluss so angeschrieben und nicht als Hardegggasse, wie es die Rechtschreibregeln heute vorsehen. --Wolfgang J. Kraus (Diskussion) 19:51, 12. Okt. 2017 (CEST)
Und zur Frage nach dem Straßenverzeichnis: Online gibt es das m.W. nicht. Ich habe aus der gedruckten Ausgabe zitiert (Styria Verlag 2012, p.266). --Peter Gugerell 19:58, 12. Okt. 2017 (CEST)