Don’t Starve

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Don’t Starve (dt.: Verhungere nicht) ist ein Open-World Survival Spiel, das von Klei Entertainment entwickelt und veröffentlicht wurde. Es erschien am 23. April 2013 als digitaler Release.

Gameplay[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Spieler übernimmt die Rolle eines von elf Charakteren, der zu Spielbeginn in einer zufallsgenerierten Wildnis, die aber im Spielmenü am Anfang veränderbar ist, erwacht. Dort wird er von Maxwell, dem Puppenspieler begrüßt. Ziel des Spiels ist das Überleben über einen möglichst langen Zeitraum, durch das Aufrechterhalten von Sättigung, geistiger Gesundheit und Lebensenergie. Zu diesem Zweck können, wie in anderen Vertretern des Genres, Ressourcen abgebaut, Nahrungsmittel gesammelt und angebaut, Gegenstände hergestellt und Gegner bekämpft werden. Dem Spieler setzen dabei Nahrungsmangel, Dunkelheit und verschiedene Gegner zu.

Im laufenden Sandbox-Modus ist es möglich, in den Adventure-Modus zu wechseln. In diesem startet der Spieler in einer neuen Welt, muss jedoch verschiedene Aufgaben lösen, um den nächsten Spielabschnitt zu erreichen. Am Ende des Adventure-Modus trifft der Spieler erneut auf Maxwell und nimmt seinen Platz ein.

Stirbt der Spieler und hat vorher keinen Respawn-Punkt (sog. Touchstone) aktiviert oder kein Amulett angelegt, ist das Spiel beendet. Don’t Starve verwendet den sogenannten Permadeath, bei dem ein Speichern nur bei Verlassen des Spiels ermöglicht wird und ein einmal gestorbener Spieler tot bleibt. Durch erspielte Punkte werden neue Charaktere freigeschaltet.

Jeder Charakter hat eine andere Fähigkeit, die während des Spielverlaufs sehr hilfreich sein kann, wie zum Beispiel mehr Schaden, mit Feuer umgehen oder verdorbenes Essen ohne Schaden einnehmen. Die Welt ist eher im Comic-Stil dargestellt und hat etwas Düsteres an sich.

Multiplayer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Release von Don’t Starve war das Spiel ausschließlich im Einzelspieler möglich. Am 21. April 2016 erschien, nach längerer Early-Access-Phase, die eigenständige Multiplayer-Erweiterung Don’t Starve Together. Mit ihr wird es möglich, das Spiel im kooperativen Multiplayer zu spielen.[1]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wertungsspiegel
Aggregierte Wertungen
Publikation Wertung
Metacritic
79/100[2]
GameRankings
79,06 %[3]
Einzelwertungen
Publikation Wertung
4Players
75 %[4]
Eurogamer
7/10[5]
Gamestar
82 %[6]

Don’t Starve erhielt überwiegend gute Kritiken. GameStar lobte die schräge Optik, den guten Spielfluss und die anhaltende Motivation. Kritisiert wurde die schwache Handlung und die mangelnde optische Abwechslung, sowie der fehlende Multiplayer.[6] Metacritic verzeichnet (Stand: 18. Mai 2013) einen aggregierten Metascore von 76/100.

„‚Don’t Starve‘ ist ein archaischer Survival-Trip, der an die menschlichen Urinstinkte appelliert, der den uns angeborenen Selbsterhaltungstrieb aktiviert. […] Ein Spiel, von dem man viel lernen kann.“

Benedikt Plass-Fleßenkämper: Der Spiegel[7]

„Gnadenloser Kampf gegen Hunger und Monster in Tim Burton’scher Horrorwelt. Das Öko- & Bausystem ist cool, der Wiederholungszwang nervt.“

Jörg Luibl: 4Players[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Manuel Fritsch: Don't Starve Together - Update und Sale zum Ende der Early-Access-Phase. GameStar, 22. April 2016, abgerufen am 15. Juli 2016.
  2. Don't Starve for PC Reviews. Metacritic, abgerufen am 15. Juli 2016 (englisch).
  3. Don't Starve for PC. GameRankings, abgerufen am 15. Juli 2016 (englisch).
  4. a b Jörg Luibl: Test (Wertung) zu Don't Starve (Simulation, PC). 4Players, 15. Mai 2013, abgerufen am 15. Juli 2016.
  5. Björn Balg: Don't Starve - Test. Eurogamer, 29. April 2013, abgerufen am 15. Juli 2016.
  6. a b Florian Heider: Don't Starve (PC) - Wertung, Fazit. GameStar, 30. April 2013, abgerufen am 15. Juli 2016.
  7. Benedikt Plass-Fleßenkämper: Indie-Game "Don't Starve": Kampf ums nackte Überleben. Der Spiegel, 18. Mai 2013, abgerufen am 15. Juli 2016.