Don’t Starve

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Don’t Starve (dt.: Verhungere nicht) ist ein Indie-Open-World-Action-Adventure-Sandbox-Computerspiel, das von dem kanadischen Entwicklerstudio Klei Entertainment entwickelt und veröffentlicht wurde. Es erschien am 23. April 2013 als digitaler Release für diverse Plattformen. Für iOS erfolgte der Release erst später, am 9. Juli 2015.[1] Im April 2018 wurde außerdem eine Version des Spiel für die Nintendo Switch veröffentlicht.

Spielprinzip[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Spieler übernimmt die Rolle eines von elf Charakteren, der zu Spielbeginn in einer zufallsgenerierten Wildnis, die aber im Spielmenü am Anfang veränderbar ist, erwacht. Dort wird er von Maxwell, dem Puppenspieler, begrüßt. Ziel des Spiels ist das Überleben über einen möglichst langen Zeitraum, durch das Aufrechterhalten von Sättigung, geistiger Gesundheit und Lebensenergie. Zu diesem Zweck können, wie in anderen Vertretern des Genres, Ressourcen abgebaut, Nahrungsmittel gesammelt und angebaut, Gegenstände hergestellt und Gegner bekämpft werden. Dem Spieler setzen dabei Nahrungsmangel, Dunkelheit und verschiedene Gegner zu.

Im laufenden Sandbox-Modus ist es möglich, in den Adventure-Modus zu wechseln. In diesem startet der Spieler in einer neuen Welt, muss jedoch verschiedene Aufgaben lösen, um den nächsten Spielabschnitt zu erreichen. Am Ende des Adventure-Modus trifft der Spieler erneut auf Maxwell und nimmt seinen Platz ein.

Stirbt der Spieler und hat vorher keinen Respawn-Punkt (sogenannten Touchstone) aktiviert oder kein Amulett angelegt, kann der Spieler nicht erneut in die Spielwelt zurückkehren (respawnen) und das Spiel ist beendet. Don’t Starve basiert auf dem sogenannten Permadeath, bei dem ein Speichern des Fortschritts nur bei Verlassen des Spielstands möglich ist. Durch erspielte Punkte, die man durch Überleben erhält, werden neue Charaktere freigeschaltet.

Jeder Charakter hat eine andere Fähigkeit, die während des Spielverlaufs sehr hilfreich sein kann, wie zum Beispiel mehr Schaden, mit Feuer umgehen oder verdorbenes Essen ohne Schaden einnehmen. Die Welt ist eher im Comic-Stil dargestellt und hat etwas Düsteres an sich.

Multiplayer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Release von Don’t Starve war das Spiel ausschließlich im Einzelspieler spielbar. Am 21. April 2016 erschien, nach längerer Early-access-Phase, die eigenständige Multiplayer-Erweiterung Don’t Starve Together. Mit ihr wurde es möglich, das Spiel im kooperativen Multiplayer zu spielen.[2]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wertungsspiegel
Aggregierte Wertungen
Publikation Wertung
Metacritic 79/100[3]
GameRankings 79,06 %[4]
Einzelwertungen
Publikation Wertung
4Players 75 %[5]
Eurogamer 7/10[6]
GameStar 82 %[7]

Don’t Starve erhielt überwiegend gute Kritiken. GameStar lobte die schräge Optik, den guten Spielfluss und die anhaltende Motivation. Kritisiert wurde die schwache Handlung und die mangelnde optische Abwechslung, sowie der fehlende Multiplayer.[7] Metacritic verzeichnet für die PC-Version einen aggregierten Metascore von 79/100.

„‚Don’t Starve‘ ist ein archaischer Survival-Trip, der an die menschlichen Urinstinkte appelliert, der den uns angeborenen Selbsterhaltungstrieb aktiviert. […] Ein Spiel, von dem man viel lernen kann.“

Benedikt Plass-Fleßenkämper: Der Spiegel[8]

„Gnadenloser Kampf gegen Hunger und Monster in Tim Burton’scher Horrorwelt. Das Öko- & Bausystem ist cool, der Wiederholungszwang nervt.“

Jörg Luibl: 4Players[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marcus Schwarten: „Don’t Starve: Pocket Edition“ neu im AppStore: heute ist ein guter Tag zum Überleben…. iPlayApps.de. 14. Juli 2015. Abgerufen am 18. Januar 2017.
  2. Manuel Fritsch: Don't Starve Together - Update und Sale zum Ende der Early-Access-Phase. GameStar, 22. April 2016, abgerufen am 15. Juli 2016.
  3. Don't Starve for PC Reviews. Metacritic, abgerufen am 15. Juli 2016 (englisch).
  4. Don't Starve for PC. GameRankings, abgerufen am 15. Juli 2016 (englisch).
  5. a b Jörg Luibl: Test (Wertung) zu Don't Starve (Simulation, PC). 4Players, 15. Mai 2013, abgerufen am 15. Juli 2016.
  6. Björn Balg: Don't Starve - Test. Eurogamer, 29. April 2013, abgerufen am 15. Juli 2016.
  7. a b Florian Heider: Don't Starve (PC) - Wertung, Fazit. GameStar, 30. April 2013, abgerufen am 15. Juli 2016.
  8. Benedikt Plass-Fleßenkämper: Indie-Game “Don’t Starve”: Kampf ums nackte Überleben. In: Der Spiegel. 18. Mai 2013, abgerufen am 15. Juli 2016.