Eberhard Janotta

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Eberhard Janotta
Spielerinformationen
Geburtstag 14. Dezember 1961
Geburtsort LeegebruchDDR
Größe 176 cm
Position Zentrales Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
TSG Leegebruch
BSG Stahl Hennigsdorf
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1979–1980
1980–1981
1981–1983
1984
1984–1992

1992–1993

1993–Ende 90er
Ende 90er–2006
BSG Stahl Hennigsdorf
BSG Motor Babelsberg
BSG Stahl Hennigsdorf
BSG Chemie PCK Schwedt
BSG / BSV Stahl
Brandenburg

Pankower FV Bergmann-
Borsig

SG Eintracht Oranienburg
SG Blau-Weiß Leegebruch
13 (1)

49 (18)
8 (4)
177 (44)

32 (12)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1986 DDR 1 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
Ende 90er–2013
2013
2013–
SG Blau-Weiß Leegebruch 1948
SC Oberhavel Velten (Co-Trainer)
SC Oberhavel Velten
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Eberhard Janotta (* 14. Dezember 1961 in Leegebruch, Kreis Oranienburg) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer.

Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Janotta stammt aus einer bekannten „Fußballer-Familie“ ihrer Zeit in der DDR. In seiner frühesten Jugend begann er in seinem Heimatort bei der TSG Leegebruch mit dem Fußballspielen und setzte seine Laufbahn bei der BSG Stahl Hennigsdorf fort, wo er zu Beginn der Ligasaison 1979/80 in den Kader der ersten Mannschaft aufrückte. Nach einer einjährigen Zwischenstation bei der kurzzeitig in der Bezirksliga antretenden BSG Motor Babelsberg kehrte er im Sommer 1981 zur Stahl-Elf in Hennigsdorf zurück, um dort zum Stammspieler zu reifen. Innerhalb der Spielzeit 1983/84 wechselte der 1,76 Meter große Mittelfeldmann von Hennigsdorf zur BSG Chemie PCK Schwedt. Im Sommer 1984 wurde Janotta von Schwedt, das im Zuge der Reduzierung von fünf auf zwei Liga-Staffeln den Verbleib in der zweithöchsten Spielklasse verpasste, in die Oberliga zum dortigen Aufsteiger BSG Stahl Brandenburg delegiert. Für die Brandenburger erzielte er in acht Spielzeiten und 177 Ligapartien insgesamt 44 Tore - 146 Spiele und 35 Tore davon in der Oberliga. 31 Spiele davon bestritt er 1991/92 in der 2. Bundesliga, dabei traf er neunmal, was ihn zum Rekordtorschützen der Havelstädter in dieser Spielklasse macht. In der Saison 1992/93 erzielte Janotta 12 Tore in 32 Spielen für den PFV Bergmann-Borsig Berlin in der drittklassigen Amateur-Oberliga des NOFV. Später kickte er in die Verbandsliga für die SG Eintracht Oranienburg.

Ende der 1990er Jahre kehrte er zurück zu seinem Heimatverein Blau-Weiß Leegebruch. Hier übernahm er das Traineramt. Hier fungierte er als 2. Vorsitzender, Platzwart/Experte und Funktionär in Personalunion. Am letzten Spieltag der Saison 2005/06 schnürte er im Alter von 45 Jahren noch einmal selbst die Fußballschuhe. Beim 4:0-Erfolg im Landesklassen-Punktspiel beim VfB Gramzow erzielte er prompt zwei Tore.

Am 5. November 2013 übernahm er kurzfristig das Traineramt beim SC Oberhavel Velten, nachdem er erst im Sommer dort als Co-Trainer begonnen hatte.

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Janotta hatte am Höhenflug der BSG Stahl Brandenburg in den 1980er Jahren großen Anteil. So trug er entscheidend zur Qualifikation für den UEFA-Cup 1986 bei. Im ersten Europapokal der Vereinsgeschichte beim Coleraine FC war es ihm vorbehalten, das historische Premieren-Tor zu schießen. Aufgrund einer schweren Verletzung konnte er an den beiden Spielen der 2. Runde gegen den späteren Titelträger IFK Göteborg nicht teilnehmen.

Außerdem war Janotta der einzige Spieler des Vereins, der ein A-Länderspiel bestreiten konnte. Am 23. April 1986 lief er für die DDR beim 0:2 gegen die Mannschaft der ČSSR auf. Diesem Spiel folgten noch einige Berufungen in die Olympiaauswahl, wo er allerdings nicht zum Einsatz kam.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christian Karn, Reinhard Rehberg: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Spielerlexikon 1963–1994. Agon Sportverlag. Kassel 2012. ISBN 978-3-89784-214-4, Seite 226.
  • Hanns Leske: Die DDR-Oberligaspieler. Ein Lexikon. Agon Sportverlag, Kassel 2014, ISBN 978-3-89784-392-9, Seite 213.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]