Eckhard Deschler-Erb

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Eckhard Deschler-Erb (* 26. Januar 1963) ist ein Deutsch-Schweizer Provinzialrömischer Archäologe.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Studium an den Universitäten Mainz und Basel (1984–1986/1987–1989) in den Fächern Vor- und Frühgeschichte, Kunstgeschichte und Mittelalterarchäologie schloss er 1989 mit dem Lizentiat (Römische Militaria des 1. Jh. nach Christus aus Augst und Kaiseraugst. Zur Frage des frühen Kastells) an der Universität Basel ab, wo er von 1990 bis 1994 Assistent am Seminar für Ur- und Frühgeschichte war. Nach der Dissertation 1995 an der Universität Basel (Die Kleinfunde aus Edelmetall, Buntmetall und Blei aus dem Vicus Vitudurum. Beiträge zum römischen Oberwinterthur, Grabung Unteres Bühl. Drittmittelprojekte (1995–2015)) arbeitete er für die Kantonsarchäologien Aargau, Basel, Schaffhausen, Zürich, Solothurn und Wallis sowie in der Römerstadt Augusta Raurica für das Museum Augsburg. Er war mit der Gestaltung von Ausstellungen für das Vindonissa-Museum Brugg und der Mitorganisation mehrerer internationaler Kongresse befasst. Nach der Habilitation 2008 an der Universität Zürich (Der Basler Münsterhügel am Übergang von spätkeltischer zu römischer Zeit. Ein Beispiel für die Romanisierung im Nordosten Galliens) und der Verleihung der Venia Legendi für Provinzialrömische und Prähistorische Archäologie wurde er 2013 Korrespondierendes Mitglied beim Deutschen Archäologischen Institut. Nach Lehraufträgen (2005–2015) für Provinzialrömische Archäologie an der Universität Zürich wurde er dort 2015 Titularprofessor. Von 2013 bis 2016 leitete er als Geschäftsführer das Institut für Archäologie der Universität Zürich. Seit März 2016 lehrt er als Universitätsprofessor für die Archäologie der Römischen Provinzen am Archäologischen Institut der Universität zu Köln.

Seine Forschungsschwerpunkte sind die Nordwestprovinzen, Metropolen des Westens, Übergänge zwischen Zeiten und Kulturen, Militärfragen und Materialfragen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]