Elmar Worgull

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Elmar Worgull 2016 in Frankenthal

Elmar Worgull (* 8. März 1949 in Speyer) ist ein deutscher Bildender Künstler, Kunsthistoriker und Kunsterzieher.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sohn des Autoschlossers Otto und der Hausfrau Hermine Worgull besuchte die Volksschule in Otterstadt bei Speyer bis zu seinem Eintritt in die naturwissenschaftliche Abteilung des Staatlichen Gymnasiums Speyer.[1] Nach der mittleren Reife wechselte Worgull an das Max-Planck-Gymnasium Ludwigshafen, wo er auch das Abitur ablegte. Die künstlerische und kunsthandwerkliche Begabung wurde früh erkannt und gefördert. Als Schüler machte Worgull außerdem in Speyer bei Fotomeister Fritz Hermann mehrere Praktika.

Er studierte von 1971 bis 1977 an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz Kunstgeschichte und Kunsterziehung. Ein Stipendium der Universität ermöglichte ihm Forschungsreisen in Italien. Sie dienten vor allem dem Studium der Kunst des Quattrocento, das ein Thema seiner späteren Forschungen bleiben sollte. Es folgten Studienreisen in Europa, Asien, Afrika und Nordamerika, wo er sich in New York besonders der Modernen Malerei widmete.

Zu seinen wichtigsten akademischen Lehrern zählen Fritz Viktor Arens, Richard Hamann-MacLean, Hans-Jürgen Imiela und Hartmut Biermann. In den Ateliers von Gotthelf Schlotter und dessen Bruder Eberhard Schlotter erhielt Worgull Ratschläge und Anregungen für seine künstlerische Arbeit. Der Musikwissenschaftler Werner König war seit seiner Gymnasialzeit von Wichtigkeit für die Entwicklung seines musikalischen Verständnisses, auch der modernen Musik, ebenso die Freundschaft mit dem Pianisten Paul Badura-Skoda für eine Vertiefung seiner Beziehung zur Musik von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert, die in seinen Forschungen zur Ikonographie einen zentralen Platz einnehmen. Letztere führte zu einer langjährigen, interdisziplinären Zusammenarbeit mit der Musikwissenschaftlerin Eva Badura-Skoda.

Nach den beiden Staatsexamina (1977/1979) unterrichtete Worgull bis 2013 als Kunsterzieher an Gymnasien in Mainz, Ludwigshafen und Frankenthal (Albert-Einstein-Gymnasium).

Elmar Worgull war seit 1981 künstlerischer Leiter des Kunstvereins Frankenthal, dem er den Namen „Die Treidler“ gab. Er begründete das „Forum denk-mal Denkmalschützer Frankenthal e. V.“, dem er bis heute vorsteht und war Mitglied des Beirats des Erkenbert-Museums Frankenthal. Sein Einsatz für die Denkmalpflege[2] war immer von seinen kunstwissenschaftlichen, baugeschichtlichen Forschungen abgestützt. Sein Ablehnen stilwidriger, modernistischer Überbauungen oder der Missbrauch alter Baudenkmäler im Dienste einer problematischen Eventkultur[3] standen nicht selten im Widerspruch zur herrschenden Meinung.

Als Bildender Künstler, mit den Schwerpunkten Malerei und Zeichnung, vertritt Worgull den Interrealismus.[4] Er bezeichnet, wie der Kunsthistoriker Hartmut Biermann mit Worgulls Worten erläutert, „ein Schweben zwischen den Realitäten“[5] und will aber auch in ironischer Form die Doppelbödigkeit der Begriffe der zahlreichen Realismen, wie z. B. Fotorealismus, Kritischer Realismus, Sozialistischer Realismus etc. verdeutlichen.

Zu Worgulls kunsthistorischen Aufgabenbereichen zählen die Beethoven- und Schubert-Ikonographie, die Baugeschichte des Mittelalters sowie die Architekturgeschichte des Quattrocento.
Die von Worgull entwickelte, in der Ikonographie angewandte Methode der isoproportionalen Analyse[6] haben im Rahmen von interdisziplinären Untersuchungsmethoden zu Ergebnissen geführt, die international anerkannt sind. Worgull wurde aufgrund seiner Entdeckungen zu Beethoven- und Schubertbildnissen zum Mitarbeiter des Schubert-Lexikons (Graz 1997) ausgewählt. 1997 erfolgte die Einladung zu einem Vortrag[7] auf der Internationalen Schubert-Konferenz „Schubert und seine Freunde“ in Wien (22. – 26. Mai 1997).[8][9]

Auf dem Gebiet der Baugeschichte des Mittelalters hat Worgull mit Hilfe von exakten fotogrammatischen Vermessungen die Theorie, mittelalterliche Architekturen enthielten geometrische Gesetzmäßigkeiten, auf eine sichere Grundlage gestellt. In Steinerne Geometrie (2005) zeigt er, wie die romanische Kirche des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts in Frankenthal (Pfalz), die heutige sogenannte Erkenbert-Ruine, in ihren Maßen und Proportionen aus der geometrischen Figur des gleichseitigen Dreiecks entwickelt wurde. Worgulls Hauptwerk ist ebenfalls dieser im Jahre 1119 gestifteten Klosterkirche gewidmet. Frankenthals Romanische Kloster-Basilika (2013) ist die erste groß angelegte baugeschichtliche Publikation über diese Sakralarchitektur, die als Keimzelle des mittelalterlichen Frankenthals gilt. Die Forschungsergebnisse des Kunsthistorikers unterstreichen die überregionale kulturhistorische Bedeutung des Bauwerkes und sind gleichzeitig ein Plädoyer des Denkmalschützers Elmar Worgull für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem kulturellen Erbe, das unverfälscht erhalten bleiben soll.

Worgulls Doppelfunktion als bildender Künstler und Kunsthistoriker ermöglicht es ihm, den bildnerischen Teil seiner Publikationen mit eigenem fotografischen und zeichnerischen Material selbst zu gestalten und auch als Kunsterzieher hat er im pädagogischen Alltag versucht, die praktischen und künstlerischen Anlagen des Schülers durch entsprechende Aufgabenstellungen zu entwickeln und zu fördern und mit der theoretischen Kunstbetrachtung in Einklang zu bringen.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buchveröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Festschriften und Lexika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ikonographie und Malerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ikonographie. In: Schubert-Lexikon / hrsg. von Ernst Hilmar und Magret Jestremski. Akademische Druck- u. Verlagsanstalt, Graz 1997 und 1998, S. 206–209.
  • Das Steinhauser-Schott-Beethovenjugendbildnis. In: Mainzer Zeitschrift : Mittelrheinisches Jahrbuch für Archäologie, Kunst und Geschichte. (Prof. Dr. Fritz Arens gewidmet). Verlag des Mainzer Altertumsvereins, Mainz. 73/74 (1979), S. 261–266.
  • Ein unaufgeschlüsseltes Beethovenbild. In: Mainzer Zeitschrift : Mittelrheinisches Jahrbuch für Archäologie, Kunst und Geschichte. Verlag des Mainzer Altertumsvereins, Mainz. 73/74 (1979), S. 267–269.
  • Ferdinand Georg Waldmüller malt Ludwig van Beethoven. Beethovenikonographie und Kunstgeschichte. In: Studien zur Musikwissenschaft. Hans Schneider, Tutzing. 1979. (Beihefte der Denkmäler der Tonkunst in Österreich; 30), S. 107–153.
  • Ein repräsentatives Jugendbildnis Schuberts. Schuberts äußere Erscheinung in zeitgenössischen Dokumenten als Grundlage für eine isoproportionale Analyse über das Portrait. In: Schubert durch die Brille. Mitteilungen / Internationales Franz-Schubert-Institut Wien. Hans Schneider, Tutzing. 12 (1994), S. 55–89.
  • Zwei Fehlzuschreibungen in der Schubert-Ikonographie. In: Schubert durch die Brille. Mitteilungen / Internationales Franz-Schubert-Institut. Wien. Hans Schneider, Tutzing. 16/17 (1996), S. 158–171.
  • Ferdinand Georg Waldmüller skizziert Franz Schubert im Freundeskreis. Ikonographie und kompositorische Spezifika eines unikaten Bilddokuments. In: Schubert durch die Brille. Mitteilungen / Internationales Franz-Schubert-Institut Wien. Hans Schneider, Tutzing. 18 (1997), S. 103–124.
  • Schubert ohne Brille. Schuberts Gesichtsmaske als Vorbild für das Gemälde in der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. In: Schubert durch die Brille. Mitteilungen / Internationales Franz-Schubert-Institut Wien. Hans Schneider, Tutzing. 20 (1998), S. 133–149.
  • Franz Schuberts Gesichtsmaske und ihre Vorbildfunktion in Zeichnungen Moritz von Schwinds. In: Biblos : Beiträge zu Buch, Bibliothek und Schrift / Österreichische Nationalbibliothek Wien. (Werner König zum 65. Geburtstag gewidmet). Böhlau Verlag Wien u. a. 1997, S. 345–388.
  • Rasumowsky-Darstellungen von Roslin bis Waldmüller. Eine Aporetik des Porträtbegriffs. In: Biblos : Beiträge zu Buch, Bibliothek und Schrift / Österreichische Nationalbibliothek Wien. (Eva Badura-Skoda gewidmet). Böhlau Verlag, Wien u. a. 1998, S. 207–253.
  • Kunsthistorische Untersuchungsmethoden als ein interdisziplinärer Aspekt in der Schubert-Ikonographie. In: Schubert und seine Freunde / hrsg. von Eva Badura-Skoda, Gerold W. Gruber, Walburga Litschauer, Carmen Ottner. Böhlau Verlag, Wien u. a. 1999, S. 343–360.
  • Schuberts unbekannter Nachbar in Kupelwiesers Aquarell Der Sündenfall. In: Schubert durch die Brille. Mitteilungen / Internationales Franz-Schubert-Institut Wien. Hans Schneider, Tutzing. 26 (2001), S. 101–108.
  • Über Malerei. Vom Griff zur Farbe zum Farbbegriff. In: Festschrift für Hartmut Biermann / hrsg. von Christoph Andreas, Maraike Bückling u. Roland Dorn. VCH Verlagsgesellschaft, Weinheim 1990. ISBN 978-3-527-17712-7. S. 275–285.

Architektur und Baugeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hartmut Biermann / Elmar Worgull: Das Palastmodell des Giuliano da Sangallo für Ferdinand I., König von Neapel. Ein Rekonstruktionsversuch. In: Jahrbuch der Preußischen Kunstsammlungen. (Richard Hamann-MacLean zum 70. Geburtstag). Gebr. Mann Verlag, Berlin. Neue Folge 21 (1979), S. 91–118.
  • Die Bauskulptur der Frankenthaler Erkenbertruine im Widerspruch der Kunstgeschichte. In: Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin. 38 (1984), S. 3–13. (Nachdruck in: Frankenthal einst und jetzt / Stadt Frankenthal in Verbindung mit dem Frankenthaler Altertumsverein, Frankenthal 1989, S. 71–81.)
  • Der Frankenthaler Rebus, ein Trinitätssymbol?. In: Frankenthal einst und jetzt / Stadt Frankenthal in Verbindung mit dem Frankenthaler Altertumsverein. Frankenthal 1986, S. 79–81.
  • Zahlen, Zirkel, Lineal. Arithmetik und Geometrie bei mittelalterlichen Sakralbauten und ihr Nachweis an Frankenthals ehemaliger Kirche des Augustiner-Chorherrenstifts. In: Schätze aus Pergament. Mittelalterliche Handschriften aus Frankenthal / hrsg. im Auftrag der Stadt Frankenthal von Dr. Edgar J. Hürkey Frankenthal (Pfalz). 2007, S. 81–97.
  • Das Modell des Speyerer Kaiserdomes von Holzbildhauer Otto Martin im Historischen Museum der Pfalz in Speyer. Zur Problematik historischer Bilddokumente als selektive Grundlagen für rekonstruierte Erscheinungsformen des Doms. In: Pfälzer Heimat : Zeitschrift der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften in Verbindung mit dem Historischen Verein der Pfalz und der Stiftung zur Förderung der pfälzischen Geschichtsforschung. (Paul Badura-Skoda zu seinem 80. Geburtstag in Freundschaft gewidmet). Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Speyer 2007. Heft 2 (2007), S. 60–80.
  • Blicke auf Vita und museale Werke des in Speyer wirkenden Holzbildhauers Otto Martin (1872–1950). In: Pfälzer Heimat : Zeitschrift der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften in Verbindung mit dem Historischen Verein der Pfalz und der Stiftung zur Förderung der pfälzischen Geschichtsforschung. Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Speyer 2009. Heft 1 (2009), S. 19–26.
  • Neu entdeckte mittelalterliche Bauskulpturen aus dem einstigen Kloster in Höningen. Eine Betrachtung über die raren Fundstücke. In: Pfälzer Heimat : Zeitschrift der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften in Verbindung mit dem Historischen Verein der Pfalz und der Stiftung zur Förderung der pfälzischen Geschichtsforschung. Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften Speyer, Speyer 2015. Heft 1 (2015), S. 1–11.
  • Ein mittelalterliches Lavabo aus Höningens einstigem Kloster. Bestandsaufnahme über eine bisher unbekannte Bauskulptur. In: Pfälzer Heimat : Zeitschrift der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften in Verbindung mit dem Historischen Verein der Pfalz und der Stiftung zur Förderung der pfälzischen Geschichtsforschung. Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften Speyer, Speyer 2015. Heft 2 (2015), S. 100–102.
  • Frankenthal romanische Klosterbasilika und ihre überregionale Bedeutung. Neueste bau- und kunstgeschichtliche Erkenntnisse. In: Der Wormsgau : Wissenschaftliche Zeitschrift der Stadt Worms und des Altertumsvereins Worms e. V. (Herrn Prof. Dr. Dr. Otto Böcher gewidmet). Stadt Worms und Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2015. 31 (2014/15), S. 19–32.
  • Von Frankenthals romanischer Kloster-Basilika bis zur Erkenbert-Ruine. Neue Erkenntnisse zu ihren mittelalterlichen Bauphasen und zu der Entstehung der Gewölbe in den Seitenschiffen. Herrn Prof. Dr.-Ing. habil. Hartmut Hofrichter gewidmet. In: Pfälzer Heimat : Zeitschrift der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften in Verbindung mit dem Historischen Verein der Pfalz und der Stiftung zur Förderung der pfälzischen Geschichtsforschung. Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften Speyer, Speyer 2016. Heft 2 (2016) S. 87–102.
  • Das einstige Deckengemälde in Frankenthals barocker Dreifaltigkeitskirche auf historischen, im Jahr 2016 entdeckten Fotos. In: Pfälzer Heimat : Zeitschrift der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften in Verbindung mit dem Historischen Verein der Pfalz und der Stiftung zur Förderung der pfälzischen Geschichtsforschung. Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Speyer 2017. Heft 1 (2017). S. 22–28.

Didaktik der Kunsterziehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zum Beispiel: Edward Hopper: 7 a.m. In: Kunst und Unterricht : Zeitschrift für Pädagogik. Friedrich Verlag, Seelze. Heft 169 (1993), S. 14–15.
  • Zum Beispiel: Domenico Ghirlandaio: Greis und Kind. In: Kunst und Unterricht. Zeitschrift für Pädagogik. Friedrich Verlag Seelze. Heft 236 (1999), S. 41–43.
  • Jung und Alt als bildnerische Aufgabe. In: Kunst und Unterricht. Zeitschrift für Pädagogik. Friedrich Verlag, Seelze. Heft 236 (1999), S. 9–10.

Das künstlerische Werk (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Malerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rupert Feuchtmüller: Ferdinand Georg Waldmüller 1793 – 1865 : Leben, Schriften Werke. Brandstätter, Wien u. a. 1996.
  • Rupert Fruchtmüller: Das Beethoven- Porträt von Georg Waldmüller (1823). In: Eine Brüsseler Beethoven-Sammlung : Ausstellung im Beethoven-Haus Bonn, 15. 12. 1991 bis 12. 3. 1992. Beethoven-Haus, Bonn 1992. Seite 5 ff.
  • Eberhard Gößmann: Bilder zwischen den Realitäten. Intellektuelle Provokation aus Frankenthal (über Elmar Worgull). In: Die Rheinpfalz vom 31. Mai 1980, ' Künstler und Autoren'.
  • Eberhard Gößmann: Der Mensch in seinem Widerspruch. „Interrealismus“. Bilder des Frankenthaler Malers Elmar Worgull im Mainzer Landesmuseum. In: Die Rheinpfalz vom 11. Juni 1980, 'Feuilleton'.
  • Rolf Gauweiler: Worgulls Stil: „Interrealismus“. Ausstellung im Speyerer Kunstverein. In: Die Rheinpfalz vom 15. Juni 1988, 'Speyerer Rundschau'.
  • Was fasziniert Sie an Schubert? (Interview mit Elmar Worgull zur Einladung zum Internationalen Schubert-Kongress in Wien). In: Die Rheinpfalz vom 14. Mai 1997, 'Kultur regional'.
  • Ellen Kohlhaas: Zeichnung und Totenmaske Franz Schuberts. In: FAZ vom 5. August 1998, 'Natur und Wissenschaft'. S. 6.
  • Susanne Armbruster: Zur Landesausstellung Rheinland-Pfalz 1973 in Koblenz. In: Mainzer Allgemeine Zeitung vom 3. September 1973.
  • Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz: Dokumentation Elmar Worgull. Münchweiler und Pirmasens 1978.
  • Con motivo de la exposición de Iberflora en Valencia en octubre de 1978. Anläßlich der Ausstellung zur Iberflora in Valencia im Oktober 1978. Freundeskreis bildender Kunst e. V. im Auftrag der Stadt Mainz.
  • Hartmut Biermann: Anmerkungen zu den Bildern Elmar Worgulls. In: Elmar Worgull. Interrealismus. Gemälde – Zeichnungen – Objekte. Mittelrheinisches Landesmuseum Mainz. 9. Juli bis 17. August 1980. Katalogredaktion: Hartmut Biermann. Universitätsdruckerei und Verlag Dr. Hans Krach, Mainz 1980. S. 4–7.
  • Susanne Armbruster: Zwei Ausstellungen im Mittelrheinischen Landesmuseum in Mainz: Kurt Lehmann und Elmar Worgull. SWF Mainz, Fernsehbeitrag vom 14. Juli 1980., 'Kulturspiegel'.
  • Sigfrid Gauch: Zwischen den Realitäten schweben. Elmar Worgull. Begegnungen II. Kunst in Rheinland-Pfalz. In: Jahrbuch des Berufsverbandes Bildender Künstler Rheinland-Pfalz. 1980/81, S. 83 – 86, S. 177.
  • Hölle oder das Nichts : zu Worgulls auf dem Rathausplatz ausgestellten Objekt. In: Die Rheinpfalz vom 7. September 1981, 'Frankenthaler Rundschau'.
  • Eugen Kling: Elmar Worgulls Interrealismus In der Landauer Villa Streccius. In: Die Rheinpfalz vom 30. August 1984, 'Frankenthaler Rundschau'.
  • Maren Felle: Blick in das Schaffen des Malers und Kunsterziehers Elmar Worgull. Gestalten und Formen werden zur Abstraktion. In: Die Rheinpfalz vom 24. Februar 1988, 'Frankenthaler Rundschau'.
  • Kunst und Künstler aus Rheinland-Pfalz 1984. Eine Ausstellung von Tafelbildern im Mittelrhein-Museum Koblenz und Lincoln (England). Usher-Gallery, Kultusministerium Rheinland-Pfalz. Mainz, S. 23.
  • Leppla: Kunst mal zwei. Ausstellung mit Werken von Heinrich R. Gruber und Elmar Worgull. In: Wochenblatt Kaiserslautern. Jg. 17 Nr. 8 vom 25. Februar 1988.
  • Bilder vom Meister des Weglassens. Elmar Worgull stellt im Kant-Gymnasium (Pirmasens) aus. In: Pirmasenser Zeitung vom 16. März 1988.
  • Elmar Worgull im "Blauen Haus" des Kunstvereins in Speyer. SWF Mainz, Fernsehbeitrag vom 23. Juni 1988 (verantwortlicher Redakteur: Helmut Riedl), 'Blick ins Land'.
  • Christina Eichhorn: Tiefe des Bildes gegen Oberflächlichkeit des Fotos. Elmar Worgull porträtiert den berühmten österreichischen Pianisten Paul Badura-Skoda. In: Die Rheinpfalz vom 16. Juni 1999, 'Kultur regional'.
  • Stümpfe groß im Bild. Elmar Worgull zeigt ausdrucksstarke Baumtorsi im Künstlerhaus. In: Tagespost Speyer vom 20. April 1999.
  • Eberhard Gößmann: Kirchenbau — Eine Sache der Geometrie. Die Frankenthaler Erkenbert-Ruine : Elmar Worgulls Untersuchungen über das architektonische Prinzip der einstigen Klosterkirche. In: Die Rheinpfalz vom 6. August 2005, 'Palatina'.
  • Michael Lorenz: Erwiderung auf Elmar Worgulls Replik. In: Schubert durch die Brille. Mitteilungen / Internationales Franz-Schubert-Institut Wien. Hans Schneider, Tutzing. 26 (2001), S. 109.
  • Dreieck beflügelt Planer des Kirchenbaus. Der Kunsthistoriker und - erzieher Elmar Worgull hat das mögliche architektonische Prinzip der Erkenbertruine entdeckt. In: Die Rheinpfalz vom 21. Dezember 2005 ,' Frankenthaler Rundschau, Kultur regional'.
  • Karl Rudolf Müller: Elmar Worgull: Steinerne Geometrie. Das gleichseitige Dreieck als Bauprinzip für die romanische Kirche des Augustiner-Chorherrenstifts in Frankenthal. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2005. Rezension in: Pfälzer Heimat. 57/1 (2006), S. 45 ff.
  • Dagmar Gilcher: Ruine mit großer Vergangenheit. Elmar Worgulls Baugeschichte der romanischen Kloster-Basilika von Frankenthal. In: Die Rheinpfalz vom 4. Januar 2014, 'Palatino-Bibliothek'.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Schule heißt heute Gymnasium am Kaiserdom und ist nach dem Auszug der naturwissenschaftlichen Abteilung (das heutige Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium)1967 ein rein altsprachliches Gymnasium.
  2. Wichtige Objekte waren das Feuerbachhaus und die Villa Ecarius in Speyer und besonders die Erkenbert-Ruine in Frankenthal.
  3. Ein Beispiel stellt die Erkenbert-Ruine in Frankenthal (Pfalz) dar. Sie beherbergt im Winter zeitweise eine Eislaufbahn und ist auch im Sommer Ort verschiedener Veranstaltungen und Lustbarkeiten (Tennisturnier, Strohhutfest), die sich nach Ansicht des Kunsthistorikers mit dem Charakter und der Bedeutung eines sakralen Baues schwer vereinbaren lassen. Am Sonntag, 28. Juni 2009, fanden die Stadtmeisterschaften im Beachball statt. Im Innenhof der Ruine (dem ehemaligen Innenraum der Kirche) waren 200 Tonnen Quarzsand aufgeschüttet worden. Laut Pressebericht sei das Dröhnen der Discomusik in Verbindung mit dem „Ruinen-Flair“ bei den Zuschauern besonders gut angekommen. Die Veranstaltung wurde von Stadtverwaltung und Oberbürgermeister gefördert. Siehe: Die Rheinpfalz 'Frankenthaler Zeitung' , Ausgabe vom 30. Juni 2009, S. 17.
  4. Dieser von ihm geprägte Begriff findet sich erstmals publiziert in: Who’s who in the arts. Who's Who-Book and Publishing, Ottobrunn, 1975, S. 201.
  5. Hartmut Biermann: Anmerkungen zu den Bildern Elmar Worgulls. In: Elmar Worgull. Interrealismus. Gemälde – Zeichnungen – Objekte. Mittelrheinisches Landesmuseum Mainz. 9. Juli bis 17. August 1980. Katalogredaktion: Hartmut Biermann. Universitätsdruckerei und Verlag Dr. Hans Krach, Mainz 1980. S. 4–7.
  6. Die bildnerischen Analysenschritte werden beschrieben in dem Aufsatz Kunsthistorische Untersuchungsmethoden als ein interdisziplinärer Aspekt in der Schubert-Ikonographie. In: Schubert und seine Freunde / hrsg. von Eva Badura-Skoda, Gerold W. Gruber, Walburga Litschauer, Carmen Ottner. Böhlau Verlag, Wien u. a. 1999, S. 348.
  7. Kunsthistorische Untersuchungsmethoden als ein interdisziplinärer Aspekt in der Schubert-Ikonographie. In: Schubert und seine Freunde / hrsg. von Eva Badura-Skoda, Gerold W. Gruber, Walburga Litschauer, Carmen Ottner. Böhlau Verlag, Wien u. a. 1999, S. 343–360.
  8. Bei der Anwendung seiner Methode an der Urfassung von Ferdinand Georg Waldmüllers Gemälde von Ludwig van Beethoven aus dem Jahre 1823 konnte Worgull 1979 die historisch umstrittene Ähnlichkeit des Porträtierten verifizieren. Dieses 1966 wiederaufgefundene Bild hatte lediglich als Kopie gegolten. Worgulls Erkenntnis, dass es sich aber um die bislang unerkannte originale Bildnisstudie Beethovens von Waldmüller handelt, wurde von dem Wiener Kunsthistoriker und Waldmüller-Experten Rupert Feuchtmüller eingehend gewürdigt. (s. Literatur). Aufgrund von Worgulls Forschungsergebnissen hat im Herbst 1996 das Kunsthistorische Museum Wien das Gemälde bei Christie’s in London ersteigert. (s. German and Austrian Art '96. Christie’s London, October 1996, S. 22–23). Es hängt heute in der Abteilung Alte Musikinstrumente des Kunsthistorischen Museums.
  9. Worgulls Publikationen zur Schubert-Ikonographie werden aufgelistet von Janet Wassermann: A Schubert-Iconography: painters, sculptors, lithographiert, Illustrators, silhouettists, engravers and others known or said to have produced a likeness of Franz Schubert. In: Music in Art. Research Center for Music Iconography: The Graduate Center. City of New York, XXXVIII/1–2 (2003), p. 205, 209, 216, 226, 229, 230, 231.